Seit einigen Tagen ist es im Administrationsbereich von Google AdSense möglich, die Schriftart für die ausgelieferten Anzeigen channelbezogen selbst zu wählen. Hierbei ist die Auswahl zwischen den Schriftarten Arial, Times oder Verdana möglich. Die Standardschriftarten des Internets sind somit verfügbar.
Viele Webmaster stellen sich nun die Frage, ob und in welcher Form man dieses Feature verwenden sollte, um die Performance weiter zu steigern. Diesen Webmastern möchte ich mit diesem Beitrag ein wenig unter die Arme greifen.
Momentan gibt es zumindest für den deutschsprachigen Raum keine repräsentativen Statistiken, welche Schriftart am besten konvertiert. Allerdings gibt es zwei Faustregeln, die helfen, die eigene Performance zu verbessern. Diese Regeln lassen sich auch im Hinblick auf die Schriftart anwenden.
Regel 1: Die Anzeige sollte so ausgeliefert werden, wie von Google vorgeschlagen. Die Google-Standardeinstellung helfen dem User, die Anzeige auch als solche wahrzunehmen. Somit kann der User klar erkennen, dass es sich um eine Anzeige handelt und die entsprechenden Links sofort erkennen. Bei anders gestalteten Anzeigen ist die Gefahr höher, dass diese nicht als “klickbar” wahrgenommen werden.
Regel 2: Die Anzeige sollte so ausgeliefert werden, dass sie dem Design der Website entspricht. Ist neben der Schriftart auch das restliche Aussehen entsprechend gleich, wird die Anzeige weniger als Fremdkörper wahrgenommen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der User die Anzeige besucht, weil er evt. weitere Informationen vermutet. Diese Form der Auslieferung sollte eher bei einer internetaffinen Zielgruppe gewählt werden.
Welche Regel nun auf welche Webseite passt, kann pauschal nicht beantwortet werden. Vielleicht gelingt uns ja zusammen einen kleinen Wissensschatz aufzubauen. So freue ich mich über Erfahrungen im Bezug auf Schriftarten im Kommentarbereich.
Constantin
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**Welche Regel nun auf welche Website passt kann pauschal nicht beantwortet werden.**
Ich denke mal, da liegst Du in jedem Falle richtig!
Schaut man auf Webseiten hin und her, ich meine jetzt die breite Masse, ob es jetzt Spiegel.de, CDStarts.de oder oder oder ist, die Anzeigen sind immer nur leicht an das Design angepasst, wenn überhaupt! Ob da jetzt eine andere Klickrate bei den “schlicht integrierten” bei Spiegel.de und den “grellen auffälligen” bei CDStarts.de ein Unterschied besteht, würde ich mit Ja -> Richtung grelle tendierend beantworten. (Sei mal dahingestellt)
Aber das schlichte sieht eben besser (angepasst) aus…
Hallo,
ich wage mal die These, dass die Standardeinstellung zukünftig immer besser performen wird. Zur Zeit ist es so, dass wie auch immer an das Design angepasste Anzeigen mehr Klicks einbringen. Da jedoch immer mehr Internetnutzer Google Anzeigen kennen, wird auf Dauer die Standardeinstellung wieder an Boden gewinnen
Ich persönlich arbeite gerne auch mit verschiedenen Farbvorlagen, gerade bei Seiten mit vielen wiederkehrenden Besuchern eine gute Möglichkeit. Ansonsten hilft nur testen, testen, testen…
Grüße
Gretus
Hallo,
bei der Schriftart preferiere ich übrigens Arial. Verdana wirkt oft zu groß und Times ist indikutabel, da die Darstellung des Textes oft total verzerrt wird…
Grüße
Gretus
Wenn wir schon bei der Schriftart sind hätte ich hier mal eine Anmerkung zum Blog zu machen: Warum muss denn die Schriftgröße der Blogkommentare kleiner sein als die der regulären Artikel? Ich weiss nicht ob ich das meinen Äuglein antun soll.