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Conversion-Rate von AdWords-Anzeigen

Google  |   |  , 11:15 Uhr  |  7 Kommentare

Google AdWords LogoVor einiger Zeit hatten wir darüber berichtet, dass es im Zuge der kürzlich von Google eingeführten Expanded Sitelinks ratsam wäre, einmal zu prüfen, ob die Schaltung von AdWords-Anzeigen auf eigene Brandbegriffe weiterhin noch Sinn macht. In dem Artikel `Paid Search Conversion by Position´ wird zudem nun deutlich, dass ganz oben in den Anzeigen gelistete Webseiten nicht selten eine schlechtere Conversion-Rate aufweisen als die dahinter gelisteten Werbeanzeigen…

In obiger Tabelle ist die Conversion-Rate in Abhängigkeit von der Position der AdWords-Anzeigen bei Google dargestellt. Wo die im Zuge der Untersuchung auf Platz 1 bzw. 2 gelisteten Anzeigen lediglich eine Conversion-Rate von 1.6% bzw. 1.7% aufweisen konnten, lag die Conversion bei den auf Platz 3 bzw. 4 gelisteten Anzeigen bei immerhin 2.0%. Hier das Ganze auch grafisch dargestellt:

Der Grund für eine oftmals schlechtere Conversion-Rate der ganz oben in den Anzeigen gelisteten Webseiten liegt in dem allgemeinen Verhalten der Nutzer von Suchmaschinen begründet: Viele Nutzer von Suchmaschinen klicken einfach immer auf Platz 1 (egal ob organisch oder Anzeige), eine Relevanzüberprüfung anhand des Snippets oder Anzeigentextes findet oft gar nicht statt!

Dadurch also, dass einige Nutzer bei den auf Platz 1 gezeigten Werbeanzeigen den Anzeigentext nicht genau lesen, ist die Conversion dieser Anzeigen im Durchschnitt etwas schlechter.

Ob man auch weiterhin auf eigene Brandbegriffe AdWords-Anzeigen schalten sollte oder nicht, lässt sich pauschal einfach nicht sagen. Die von rimmkaufman.com durchgeführte Untersuchung zeigt einmal mehr, dass man in Bezug auf die Schaltung von Google AdWords keine allgemeingültigen Aussagen treffen kann. AdWords ist eine Philosophie für sich, dort erfolgreich zu sein bedeutet testet, testen und noch einmal testen…

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Kathrin Website sagt:

    Hi,

    für mich stellt sich oft die Frage: wenn ich im SEA und SEO mit dem Suchbegriff jeweils auf Platz 1 bin, wieviel SEO-Traffic verliere ich dann an die AdWords-Anzeige?

    Und wenn ich mit dem Suchbegriff auf 1 ranke und kein AdWords dazu schalte, bekomme ich dann genauso viel bzw. wenig SEO-Traffic, weil die User trotzdem auf die Anzeige meines Mitbewerbers über mir klicken? Wenn ja, sollte ich AdWords auch schalten, um mehr Traffic zu bekommen.

    Wenn mein Brand aber bekannter oder beliebter ist, als der meines Mitbewerbers, klicken die User dann eher auf mich auf Platz 1 im organischen Index als auf den Mitbewerber mit Platz 1 im SEA?

    Oder klicken die User auf die 2. oder 3. Anzeige anstatt auf mich ganz oben im organischen Index? Manchmal werden 3 High Performance Ads über den organischen Suchergebnissen eingeblendet. Was also tun?

    Dazu müsste man wissen, wann wo zu welchem Suchbegriff welche Anzeigen eingeblendet werden (oben oder seitlich); das variiert ja auch. Und man muss wissen, ob ein starker Mitbewerber regelmäßig Anzeigen schaltet. Da muss man dann viel monitoren.

    Ich denk, bei Brand-Keywords sind diese Fragen leichter zu beantworten. Aber bei anderen Keywords sieht das schon anders aus.

    Ich würde SEO und SEA immer kombinieren, sowie ich auch schaue, dass ich ebenfalls in der Universal Search mit dabei bin. Je mehr ich die Seite dominiere, desto mehr Traffic kann ich abgreifen. Man muss dann unter’m Strich nur schauen, dass sich das alles rechnet und die Conversions passen.

    Aber bei vielen Unternehmen ist das auch eine Kostenfrage. Nicht jeder hat große Budgets für AdWords. Viele müssen da genau rechnen.

    Letztendlich bleibt es so wie du sagst: testen, testen, testen :-)

  2. DoFollowBlogger Website sagt:

    Nein Gretus, die CR der 1. Adwords-Anzeige ist nicht nur so schlecht, weil die Besucher den Snippet nicht gelesen haben, sondern weil einfach – wie immer – die Konkurrenz versucht hat, einen von dort oben „wegzuklicken“. Lol

    cheers

  3. Thomas Grübel Website sagt:

    Hallo,

    bzgl. der Streuverluste bin ich der gleichen Meinung, Anzeigentexte werden selten genau und bis zu Ende gelesen.

    Ob sich der erste Platz wirklich lohnt, hängt aber auch davon ab, wie hoch der hier zu zahlende CPC und insb. meine Marge sind. Ist meine Marge relativ hoch, dann lohnt es sich trotzt der deutlich niedrigeren CR evt., die Mehrkosten und die Streuverluste in Kauf zu nehmen und im Gegenzug deutlich mehr Abverkäufe zu tätigen.

    Viele Grüße
    Thomas Grübel

  4. olaf Website sagt:

    Der erste Platz für Anzeigen ist oft nicht die beste Wahl, da man viele irrelevante Klicks z.B. durch doppelt gedrückte Enter Taste nach der Suchanfrage bekommt oder einfach die Besucher „nur mal gucken“ wollen. Jemand der eine klare Transaktions Absicht hat wird auch auf andere Anzeigen, die weiter unten sind klicken.

  5. Markus sagt:

    Die CR auf dem oberen Platz hängt von vielen Faktoren ab. Wenn ich z.b. viele Kunden habe, die auf meiner Seite ein Admin-Interface oder wichtige Dokus suchen, klicken auch die auf meine Anzeige. Diese werden aber nur seltener konvertieren (wenn ein Sale das Ziel ist).

    Da gibt es aber auch noch sehr viele weitere Faktoren (je nach Brand oder generischem Keyword). Werden Bewertungssternchen angezeigt, gibt es ATL-Werbung oder, oder, oder….

  6. Jörg Website sagt:

    Hallo,

    die hier verwendete Untersuchung schließt Brandbegriffe ausdrücklich aus. Aus diesem Grund können die Ergebnisse (CR zwischen den Positionen) meiner Meinung nach gerade nicht auf Brand-AdWords übertragen werden. Bei Brand Anzeigen geht es ja genau darum, dass man oben steht um die Klicks für die oberste Position nicht den Konkurreten zu überlassen. Was dann genau in der Anzeige steht ist nicht das allerwichtgste, Hauptsache der Klick kommt und der User ist auf der gewünschten Website (welche bei Brand-Suchanfragen eigentlich schon feststeht).

    Grüße
    Jörg

  7. Spiele Website sagt:

    Es stimmt wohl, dass User einfach „mal auf’s erste klicken“. Jedoch muss man bedenken, dass der Besucher vorher auch den gewünschten Begriff eingegeben hat und somit auch zur Zielgruppe gehört.

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