Wenn Google Änderungen an ihrer Internetsuche vornimmt, steht laut eigener Aussage immer die Qualitätssicherung der Ergebnisse im Vordergrund. Tatsache ist es jedoch so, dass jede Änderung immer auch das Ziel hat, die Einnahmen des Unternehmens zu steigern bzw. die Effizienz bestimmter Arbeitsprozesse zu erleichtern…
Der Arbeitsplatz von Google ist das Internet. Ziel des Unternehmens ist es, sämtliche im Internet angebotenen Inhalte zu verwalten und nach Qualität bzw. Relevanz geordnet zur Verfügung zu stellen. Drei dieses Jahr eingeführte neue Funktionen veranschaulichen eindrucksvoll, wie Google dabei vorgeht und wie sich die Arbeit eines Webseitenbetreibers bzw. SEOs dadurch verändern wird.
Die wohl am meisten diskutierte Neuerung ist SearchWiki. SearchWiki bzw. individuell editierbare Suchergebnisse werden sich durchsetzen und früher oder später mit in die allgemeine Bewertung von Webseiten einfließen. Interessant ist, dass in erster Linie sehr konkrete Suchanfragen editiert werden dürften. Das Resultat oder die Intention von SearchWiki ist also die Verbesserung themenspezifischer Suchergebnisse bzw. die Aufforderung, gerade in diesen Bereichen hochwertige Inhalte zu generieren.
Ähnliches gilt für die ebenfalls zunächst in den USA eingeführte Funktion Google Suggest. Durch die Bereitstellung von Suchvorschlägen, versucht Google den wachsenden Besucherstrom zu koordinieren bzw. schneller abzufertigen. Um zu vermeiden, dass Suchanfragen nicht zufriedenstellend beantwortet werden, schlägt Google ergänzende, korrigierende bzw. alternative Suchverschläge vor. Webseitenbetreibern werden indirekt diejenigen Keywords gezeigt, unter denen man mit einer Webseite gelistet sein sollte.
Für die erst kürzlich eingeführte Regionale Suche gilt das Gleiche. Die Suchenden werden angehalten, ihre Anfragen zu spezifizieren und damit möglichst schnell auf relevante Inhalte weitergeleitet. Auch hier werden sich entsprechende Webseitenbetreiber anpassen und versuchen, unter den durch Google koordinieren Anfragen gut gelistet zu sein.
Betrachtet man sich die unterschiedlichen Funktionen genauer, wird eine Gemeinsamkeit sehr schnell deutlich. Google scheint Probleme zu haben, die wachsende Zahl der Suchanfragen zu bearbeiten. Jedem Webseitenbetreiber bzw. SEO muss klar sein, dass Google zwei Ziele verfolgt. Das eine Ziel ist es, den Suchenden möglichst schnell auf eine für ihn zufriedenstellende Webseite zu schleusen, das andere, ihn dazu zu bewegen, auf bezahlte Anzeigen bzw. eigene Services zu klicken.
Durch oben genannte Services sollen Webseitenbetreiber dafür sorgen, dass die Suchenden im ersten Fall zufrieden sind, also diejenigen Inhalte finden, die Google selbst vorgibt. Für das Eintreffen des zweiten Falls sorgt Google ganz allein…
Gretus





























“Ziel des Unternehmens ist es, sämtliche im Internet angebotenen Inhalte zu verwalten”
Na wenn das mal nicht großkotzig klingt
Eröffnet Google dann auch bald ein virtuelles Bürgeamt? .. ^^
Grüße
google ist mir unheimlich
mir gefällt es nicht das sie alles kontrollieren