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Die 10 größten Google-Flops

Google  |  Alex Sczakiel  |  , 15:50 Uhr  |  11 Kommentare

Wie in unserem Artikel `Google wird zur Spielhölle´ berichtet, wird Google Wave aufgrund mangelnder Nutzerzahlen demnächst ausgemustert. Wave ist nicht das erste Produkt aus dem Hause Google, welches wieder eingestellt wurde oder einfach nur vor sich hinvegetiert. Im Folgenden eine Aufllistung der 10 größten Google-Flops…

Google Wave

Google Wave sollte die E-Mail revolutionieren, Messanger und Chats quasi überflüssig machen. Unterm Strich war Wave eine für den Nutzer viel zu komplzierte Applikation, mit der niemand wirklich etwas anfangen konnte.

Google Lively

Lively war eine Art Second Life auf Flash-Basis und hat ebenso wie sein Vorbild überhaupt keinen Sinn gemacht. Wenige Wochen nach dem Start, war der anfängliche Trubel in Lively auch schon wieder vorbei.

Google Knol

Knol ist eine Konkurrenz zu Wikipedia, konnte sich aber nie richtig durchsetzen. Die von Google-Nutzern betriebene Wissenssammlung wird kaum verwendet, ich hatte schon vergessen dass es sie überhaupt gibt.

Google Orkut

Orkut war Googles Antwort auf die aufkommende Beliebtheit sozialer Netzwerke in 2004. Außer eine ganze Menge Brasilianern, scheint Orkut bis heute aber niemand wirklich benutzen zu wollen.

Google Checkout

Neben Paypal sollte Checkout sich als neues Bezahlsystem im Internet durchsetzen. Der anfängliche Hype blieb aus, was bedeutet dass es mittlerweile kaum noch jemand nutzt.

Google Answers

Bei Answers konnte man Google-Mitarbeiter für die Beantwortung seiner Fragen bezahlen. Das Prinzip hat nie wirklich funktioniert, Fragende nutzen einfach kostenlose Foren oder Frage-Antwort-Communities.

Google Viewer

Der Google Viewer ermöglichte die Betrachtung der Suchergebnisse in Form einer Dia-Show. Der Dienst startete 2002 und verschwand noch im selben Jahr.

Google Video Player

Mit dem Video Player konnte man Videos anschauen, die man von Google heruntergeladen hatte. Da sowas niemand macht, wird auch dieses Produkt heute nicht mehr angeboten.

Alex Sczakiel

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Friday Website sagt:

    Über Orkut finde ich immer meine Praktikantinnen. Hoffentlich wird das nicht eingestellt.

  2. Gretus Website sagt:

    Hallo Friday,

    was praktizieren die denn bei Dir?

    Grüße

    Gretus

  3. Domi Website sagt:

    Massagen mit Happy End 😛 Ich denke, da war Ironie mit im Spiel :)

    Habe von vielen dieser Dienste kein konkretes Wissen, was die machen und was es mir nutzt – aber warum sollte Google auch keine Flops haben? Gibt es in jedem Unternehmen.

  4. Das Netz bebt und heraus kommt ein Blumenkübel | SEOwoman sagt:

    […] Während man sich absoluten Problemen widmen möchte, wird man indes gefesselt vom Social Media […]

  5. Thorsten Dier sagt:

    Wenn man mal ehrlich ist, gibt es bei Google nur einige wenige Erfolgsgeschichten. Die Suchmaschine, Adwords, GoogleMaps und einige weitere. Das hängt aber mit dem Medium zusammen, in dem die Produkte von Google publiziert werden. Der Erfolg der Produkte von Google entscheidet sich erst durch die Annahme der User. Das heißt, dass jedes Produkt von Google diesen Weg gehen muss und damit unter Beobachtung steht. Wenn man nun zum Beispiel Business-Anwendungen für den Mittelstand entwickelt, bekommt man zwangsläufig weniger Aufmerksamkeit und gescheiterte Projekte fallen weniger auf. Ich würde behaupten, dass die Quote von Google relativ gut ist.

    Mehr sorgen bereitet mir die teilweise unprofessionelle Vorgehensweise, die zum Beispiel beim Start von Buzz an den Tag gelegt wurde. Da muss man bei Google noch dazu lernen, denn die Defizite im Bereich Social Media sind derzeit offensichtlich.

  6. okseo Website sagt:

    Tja auch Google produziert flops, wie jedes große Unternehmen. Trotz großer Marktforschungs- und Marketingabteilung. Sonst würde das ja alles auch kein Spaß machen.

    Hier mal ein Link zum Thema Social Media:

    http://extra3.blog.ndr.de/2010/07/20/willkommen-bei-facebook/

    Ich habe köstlich gelacht, vor ernst.

  7. Mark aus Hamburg Website sagt:

    Wenn alles immer wie geschmiert laufen würde und perfekt wäre … dann wären wir auf dem Planeten, äh, Vulkan oder so …

  8. Cara Website sagt:

    Google Checkout ist das einzige Paymentsystem für Android. Daher würde ich sagen, dass die Anzahl der Benutzer täglich um mehrere tausend steigt. Weit ab von tod!

  9. Thorsten Dier sagt:

    Google Checkout hat Potential, dennoch ist das große Problem, dass es sich wieder um ein geschlossenes System handelt. Das wird früher oder später Kritik provozieren.

  10. Johannes Website sagt:

    Naja, als Flops würde ich die meisten Sachen hier nicht unbedingt bezeichnen. Sie sind zwar nicht so erfolgreich wie Maps oder die Suchmaschine, aber deswegen nicht auch gleich alle Flops.

    Nehmen wir Orkut: Laut Wikipedia English hat Orkut derzeit 100 Millionen Nutzer und belegt Rank 65 aller Webseiten bei Alexa. Wo ist da also der Flop? Bloß weil es keine 500 Millionen wie bei Facebook sind?

    Sehe ich nicht so, ansonsten wäre fast jede deutsche Seite auch ein Flop.

  11. Dallmeier sagt:

    Grundsätzlich wäre natürlich auch zu sagen, dass Google generell alle Produkte kostenlos entwickelt und bereitstellt. Das Unternehmen hat zwar ein großes Budget, aber selbstverständlich ist das auch nicht. Soweit ich weiß, kommen die Ideen meist von Mitarbeitern, die diese dann auch zu Teilen in Ihrer Arbeitszeit umsetzen dürfen/sollen. Von den ganzen oben genannten Projekten wußte ich nichts. Doch mit ein bisschen mehr Durchhaltevermögen hätten die Dienste Potential gehabt. Was mich wundert, ist, dass auf der Eingangsseite von Google nicht direkt gleich auf die anderen Angebote „prominent“ hingewiesen wird. Sicherlich auch zum Teil verschenktes Potential.

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