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Die organischen SERPs sind tot!

Google  |   |  , 21:58 Uhr  |  43 Kommentare

GoogleAaron Harris hat in einem vor einigen Tagen auf tutorspree.com veröffentlichten Artikel für derart viel Aufsehen gesorgt, dass wir Euch diesen auch hier nicht länger vorenthalten wollen. Schaut man sich die von Aaron gezeigten Beispiele der prozentualen Verteilung von Organic vs. Paid einiger Ergebnisse von Google an, fällt es schwer, hier noch von einer `echten´ Suchmaschine zu sprechen…

Desktop-Suche nach Auto Mechanic:

Desktop-Suche nach Italien Restaurant:

Mobile-Suche nach Italien Food:

Wie auf den Screenshots unschwer zu erkennen, geht der prozentuale Anteil der auf den ersten Blick sichtbaren organischen Ergebnisse immer weiter zurück. Sind es bei den beiden Desktop-Suchen gerade einmal noch 13% bzw. 7% `reine´ Suchergebnisse, liefert die mobile Suche in vielen Fällen gar keine organischen Ergebnisse mehr above the fold…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Timo sagt:

    Bei den Keywords, wo Google mitverdienen kann, ist das leider auf jeden Fall so…

    • Andre sagt:

      Hallo SEO-united.de Team,

      sehr interessanter Artikel. Allerdings finde ich die Überschrift etwas zu plakativ für die darauffolgenden Ergebnisse. Die Auswahl ist doch sehr spärlich und scheint mir eher zufällig ausgewählt. Allerdings beobachte ich diesen Trend schon länger – Vor allem bei Google-Money-Keywords, also Keywords, an denen Google richtig gut verdienen kann. Eine umfangreiche Analyse wäre mal sehr interessant.

  2. Karsten sagt:

    Da müsste sich Google dem eigenen Algo folgend doch schleunigsft selbst abstrafen bei so viel Werbung above the fold…

    • Tahir A sagt:

      +1. Wenn das so weiter geht wird Google noch zu einem kostenpflichtigen Link-Directory. Das mit Panda und Penguin finde ich teilweise nur Schwachsinn.

  3. Thomas Frohnert sagt:

    Eine Tendenz mag in diese Richtung gehen, jedoch in deutschen Suchergebnissen noch nicht so erkennbar. Eher spielen hier die lokalen Treffer immer mehr eine Rolle.

  4. Martin sagt:

    Deswegen sollte man nicht nur auf ein Pferd setzen (organischer Traffic), sondern seine Besucher aus unterschiedlichen Quellen generieren.

  5. Sascha sagt:

    Übrig bleibt am Ende eine Linkwüste aus bezahlten Links. Also genau das was Google bei Webmastern bestraft.

    @Martin Es kann aber doch nicht das Ziel sein aus Google ein Käseblatt zu machen. Um Kleinanzeigen zu lesen benötigt man keine Suchmaschine.

  6. Peter sagt:

    Die Frage ist, wo uns das alle in Zukunft hinführt. Um gefunden zu werden möchte Google das wir alle schön bezahlen und dann trotzdem hinten ranken, weil die großen Unternehmen mehr Geld haben und somit auch mehr für gute Platzierungen bezahlen können. Gibt es eine Alternative?

    • Tahir A sagt:

      Ja, genau das ist das Problem. Meine Kunden können bei Adwords mit den großen Firmen keineswegs mithalten. Sie zahlen jeden Monat ein paar hundert Euro an Google und das geht bei einem Kleinunternehmen echt auf die Tasche. Organische Serps? Die sind für sie auch tot. Wie soll das weitergehen?

      Google, please dont be evil!

  7. Michael sagt:

    Es ist doch klar: Im Endeffekt geht es doch nur um die Vergrößerung des Google Vermögens. Dem Kunden ist es egal und um die SEOs macht sich Google keine Sorgen. Schwierige Entwicklung!

  8. Markus sagt:

    Hehe. Wie wäre es, den mehr oder minder funktionierenden Tankstellenboykott bei zu hohen Spritpreisen auf Google zu übertragen? Per robots.txt den Googlebot mal für drei Monate aussperren und schwupps schon gibt es kaum noch deutsche Suchergebnisse. Der User freut sich und wechselt zu Bing. Man hätte Microsoft in schweren Zeiten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert was auch gut für’s persönliche Karma wäre…

  9. B.Hellmuth sagt:

    Googles erklärtes Ziel ist doch ein perfektes individualisiertes Suchergebnis zu liefern. Wenn sie alle Daten aus sozialen Kanälen, bisherigen Suchen etc. zusammen getragen haben, dann ist die Anzahl der organischer Ergebnisse am Ende für den User auch gar nicht mehr wichtig. Die erste 3 werden so perfekte auf Ihn zugeschnitten sein, dass er die anderen gar nicht braucht.

  10. Armin sagt:

    @Markus Anstatt den Googlebot auszusperren würde es reichen 2-3 Wochen anstelle von Google einfach BING zu nutzen! Schwierig aber machbar…

  11. Kevin sagt:

    Ich hatte da letztens auch ein passendes Beispiel für und habe den Screenshot zum verdeutlichen ein wenig bearbeitet.

  12. Naden sagt:

    Lustig, dass ich heute über deinen Betrag stolpere. Ich arbeite seit einigen Tagen an einer „Lösung“ :) Eine schöne Suchanfrage mit vielen Verticals möchte ich noch beisteuern – dafür aber noch mit moderaten Ads.

  13. Klaus sagt:

    Diese geldgierige Werbesuchmaschine gehört aufgespalten, es wird immer schlimmer. Nur leider kapiert kaum einer von den Wettbeewerbsbehörden wie das Gesamtbild aussieht und wie sich Google gerade den Weg für seine eigenen Dienste freiräumt.

  14. Hannes sagt:

    Ich empfinde diesen Artikel als zu reißerisch. Ohne weitergehende Analysen, Zahlen und Statistiken kann ich den Titel dieses Beitrages nicht ernst nehmen und empfehle selbiges auch nicht den Mitspielern, welche auf die organischen SERPs angewiesen sind.

    • Gretus sagt:

      Hallo Hannes,

      die Überschrift ist eine Art `Evergreen´ unter uns SEOs. Nichtsdestotrotz ist es so, dass Google natürlich alles Erdenkliche macht, um die allgemein sinkende Klickbereitschaft auf Anzeigen irgendwie zu kompensieren…

      Grüße

      Gretus

      • Hannes sagt:

        Gretus,

        das mag ja richtig sein aber wenn eine Autorität wie „SEO-united.de“ diese interessante „These“ aufstellt, erwarte ich Fallstudien und ordentlich durchgeführte Statistiken. Faszinierend ist für mich auch, dass unsere Klienten eigentlich deutlich mehr Traffic und Umsatz via Organic als bei den verschiedenen Bezahlmodellen generieren.

        Gruß

  15. Sabrina sagt:

    Wie Martin sagt, man darf sich nicht nur auf die organische Suche versteifen. Eine gute Website wird immer Besucher bekommen, egal was google da dreht. Schön ist die Entwicklung trotzdem nicht. Wenn man jedoch bedenkt, dass Google eine AG ist und ständig Gewinne ausweisen muss, wundert mich diese Entwicklung nur herzlich wenig.

  16. Ich habe das Thema auch in meinem Blog aufgegriffen. Also ohne Moos nix mehr los und ohne AdWords und Co. kann wohl bald keiner mehr.

  17. Schnurpsel sagt:

    Da lob ich mir doch die Bildersuche. Von Werbung ist da praktisch (noch) nichts zu sehen :-)

  18. Davorin sagt:

    Ja, keine schöne Sache. Nach meinem Kenntnisstand wissen die meisten User gar nicht, dass es sich dabei um bezahlte Anzeigen handelt. Und ein bezahltes Suchergebnis ist ja nicht mit dem besten gleichzusetzen. Wie wäre es damit zu versuchen, mehr „normale“ User darüber zu informieren?

  19. Alex sagt:

    Ohhhhhneiiiiin! Schon wieder! Habt ihr denn alle einen „SEO Suizidraum“? Wir müssen nur ALLE überzeugen einen Adblocker einzusetzen. ALLE!

  20. Der organische Anteil an den SERPs schrumpft › red-x.org sagt:

    […] Die deutsche Version gibt´s hier auf seo-united.de […]

  21. […] In der Realität scheint es eher, als stürben die organischen Suchergebnisse aus […]

  22. Designfeever sagt:

    Also sorry, wer sowas schreibt frisst auch kleine Kinder – ich weiß ihr habt das auch nicht verfasst – aber es gibt sogar in Online-Blogs scheinbar ein Sommerloch. Dann lese ich bis Herbst besser nur noch auf MOZ – in San Francisco sind sie das heiße Wetter gewohnt.

  23. Köthener sagt:

    Hallo SEOs,

    ihr werdet es noch erleben das es noch viel schlimmer kommt. Unser großer Freund wird immer mehr Inhalte aus den Webseiten ziehen und diese im Suchergebnis präsentieren mit dem Ziel, das die einzelnen Webseiten nicht mehr aufgerufen werden müssen. Die Folge wird sein, dass die einzelnen Webseiten nur noch eine Datenpumpe darstellen. Wie die einzelne Webseite aussieht ist damit von untergeordneter Bedeutung, Hauptsache sie ist eine Datenbank.

    Warum wohl werden so viele Seiten als CMS programmiert? Ihr macht es unserem großen Bruder damit viel leichter die Inhalte zu benutzen. Das nenne ich doch mal Selbstzerstörung.

    • Thomas Frohnert sagt:

      Hallo,

      na, das nenne ich mal eine überzogene Darstellung einer Google-Verschwörungstheorie. Wie untermauerst Du deine Behauptungen? Das würde mich mal wirklich interessieren.

      Netten Gruß

      • Köthener sagt:

        Hallo Herr Frohnert,

        keine Verschwörung und auch keine Panikmache, nur ein Hinweis um doch mal über die Entwicklung nachzudenken. Diese von mir beschriebene Entwicklung kann ja auch ein Chance sein. Je nachdem wie die Nutzer dies sehen, begreifen und nutzen.

        Und hier zum Test: Geben Sie doch mal in den Suchschlitz ein: pc kaufen Als Ergebnis sehen Sie rechts bezahlte Anzeigen aus den Datenbanken unterschiedlicher Anbieter. Somit ist ein direkter Vergleich möglich OHNE die einzelne Webseite besuchen zu müssen. Als Hauptplayer natürlich Google mit den Ziel seinen Shop in seiner Umgebung zu platzieren.

        Noch ein Beispiel: Geben Sie doch mal in den Suchschlitz ein: haus kaufen magdeburg Als Ergebnis sind teilweise konkrete Angebote in den Suchergebnissen zu finden welche aus den Datenbanken stammen. Und dies sind keine bezahlten Anzeigen. Diese „Datenentnahme“ ist nur ein Anfang.

        Die Suchergebnisse sind derzeit (16.06.2013) so zu finden, können sich natürlich täglich ändern. Nichts ist so beständig wie das Internet…

        Gruß nach Nürnberg

      • Köthener sagt:

        Hallo Herr Frohnert,

        ich hab hier einen interessanten Link. Schon in 2010 war Thema aktuell.

        Gruß aus der Bachstadt

  24. […] Der Anteil an organischen Ergebnissen auf der ersten Google-Ergebnisseite geht immer weiter zurück […]

  25. Marcus sagt:

    Natürlich wird alles schlimmer … Bis der Crash kommt … und dann ist eh alles zu spät.

  26. Karlheinz sagt:

    Hallo,

    sehr interessant. Das heißt also im Allgemeinen, das die Datenbanken, bzw die Texte der Homepage ebenso ausgelesen werden und die Keywords auf den einzelnen Seiten an Bedeutung gewinnen? Lieg ich damit richtig?

    Viele Grüße

    • Tahir A sagt:

      Das wird ja immer interessanter. Ich hatte immer das Gefühl das Google, Joomla! & Co (CMS) besser rated…

  27. Marc sagt:

    Ich finde den Artikel sehr Interessant. Jedoch muss ich mich vielen Kommentaren anschließen. Es ist für mich in Deutschland noch nicht erkennbar. Aber wenn die Entwicklung bei Google wirklich prinzipiell in diese Richtung geht, dann ist das schon schlimm und da wird dann auch langfristig die Relevanz schwinden. Auch wenn das aktuell noch nicht vorstellbar ist.

  28. Rainer Safferthal sagt:

    Keine Ahnung, ob die SERPs tot sind. Sie sind zumindest Obermüll, wenn ich etwas kaufen will. Fast keine Shops zu finden, sondern fast nur Labberseiten.

  29. Ernst sagt:

    „Umzüge München“ sind auch nicht viel besser in Ergebnissen. „berliner hotels“ sind organisch auch nicht zu finden. Und wenn die organischen SERPs sind tot, bleibt nur Adwords? Oder muss eine neue Suchmaschine her?

  30. Mag alles sein, aber was ist die Alternative? Kopf in den Sand und die AdWords-Kreditkarte raus? Nein, ich mache dennoch weiter und es geht, wenn auch langsam vorwärts.

    Grüße aus München

    Ulrich Eckardt

  31. Markus sagt:

    Leider ist mir das auch schon seit Längerem aufgefallen. Aber was will man machen? Google will Geld verdienen und wir wollen ein gutes Ranking. Nachdem wir am kürzeren Ast sitzen, heisst das Wohl Geld in die Hand nehmen und in Adwords investieren. Nur irgendwann wird der Punkt kommen an dem Google handeln müssen wird, nur wielange das noch dauert…

  32. Roland sagt:

    Google möchte seinen Nutzern optimale Ergebnisse liefern und macht das imho auch sehr gut. Wenn ich mit einem Mobilgerät ein Restaurant suche, ist mir Karte und Routenplaner eben wichtiger als die organischen Suchergebnisse. Und Geld verdienen wollen wir doch alle!?

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