schliessen Wir sind ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Experten auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung. Neben der Optimierung Ihrer Webseite bieten wir Ihnen auch eine detaillierte Beurteilung Ihrer Domain...

Googeln geschieht unbewusst

Google - Gretus am 28. Juli 2010 - 17:38  |  37 Kommentare »

Wissenschaftliche Mitarbeiter der Northwestern University haben kürzlich untersucht, nach welchen Kriterien Internetnutzer die Relevanz bestimmter Inhalte beurteilen. Anhand der Ergebnisse wird deutlich, dass selbst erfahrene Nutzer eher oberflächliche Kriterien anwenden und beispielsweise sehr oft nur die ersten drei Ergebnisse einer Suchmaschine anklicken…

Gründe um eine Webseite zu besuchen

Obige Tabelle zeigt, worauf Nutzer im Zuge der Suche im Internet als erstes achten. Die insgesamt 27 Seiten umfassende Auswertung (PDF) der an über 100 Studenten gemachten Untersuchung zeigt, dass die Suche nach Informationen im Internet immer öfter intuitiv geschieht, Suchende im Nachhinein also gar nicht genau wissen, warum sie ein bestimmtes Ergebnis gewählt haben.

Ein Professor der Universität zeigte sich erstaunt darüber, dass selbst seine Studenten der Reihenfolge der bei Suchmaschinen gelisteten Webseiten so viel Bedeutung beigemessen haben. Wo man meinen könnte, dass mit dem Internet groß gewordene Nutzer mittlerweile gelernt hätten, die Ergebnisse von Suchmaschinen bewusst zu selektieren, scheint es eher so zu sein, dass sich anfangs gelernte Suchroutinen unbewusst verfestigt haben und der Suchende einfach nur das klickt, was ihm von Google und Co. vorgesetzt wird…

Gretus

Ähnliche Nachrichten:

»»» Wir optimieren Ihre Webseite und erstellen Ihnen eine Beurteilung Ihrer Domain «««

Tweets zu diesem Beitrag:

 
  1. phil sagt:

    Was beweist, dass der Mensch auch nur ein Tier ist.

  2. Markus Bauer Website sagt:

    Die wichtigste (aber auch nicht ganz neue) Erkenntnis scheint mir zu sein, dass ein Investment in SEO ein Investment in Markenbildung bzw. -pflege (Branding) teilweise ersetzen kann, weil viele Nutzer Top-SERP-Platzierungen mit hoher Vertrauenswürdigkeit der Seiteninhalte gleichsetzen (quasi “Content pre-qualified by Google”). Da nicht wenige Nutzer (wie aus anderen Studien bekannt) aber auch nicht so genau zwischen organischen Treffern und AdWords-Anzeigen trennen, kann auch SEA “en passant” zum Brand-Building beitragen.

  3. Erik Kersting Website sagt:

    Für einen SEO ist diese Erkenntnis nichts Neues, sieht man doch den unglaublichen Traffic-Unterschied sehr genau, wenn man verschiedene Seiten auf den ersten 3-4 Google Suchergebnissen gelistet hat. Es ist aber eigentlich schade, weil obwohl Google immer behauptet, Seiten mit dem besten Content ständen ganz oben, sich auf den hinteren Suchmaschinen-Ergebnisseiten auch oft echte Wissens-Perlen im Web tummeln. Suchmaschinenrankings entscheiden heute über Top oder Flop einer Marke auf jeden Fall mit.

  4. Erik Kersting Website sagt:

    Ups, jetzt hab ich mich doch glatt bei der eigenen Url vertippt.

    Wie ist das eigentlich in der Facebook-Suche? Ich schaue dort immer auch auf die Menge der Fans einer Page in der internen Suche. Was ist für Euch ein Kriterium in der Facebook-Seitensuche?

  5. Vitali Website sagt:

    Da Google schon so lange am Markt ist, kann man dem doch vertrauen, wenn man von ihm Antworten bekommt. Wenn man z.B. eine Pfanne sucht, und einen Topf findet, dann muss Google auf eine „unnatürliche Art“ (mal wieder) erraten haben, dass man doch keine Pfanne braucht, sondern eher einen neuen Topf benötigt ;) Google muss es ja wissen…

  6. Achim Website sagt:

    Habt Ihr schon mal im Traum gegoogelt? Ist mir noch nicht passiert, aber dann ist es wirklich im Unterbewußtsein.

  7. Stephan Website sagt:

    @Achim: Stimmt nicht ganz. Im Klartraum kannst du quasi weiterhin bewußt Suchen durchführen. Nur die Suchergebnisse wirst du dir dann zusammenträumen müssen ;-)

  8. [...] Wir suchen immer öfter intuitiv und unbewusst, und lesen das, was uns die Suchmaschinen wie Google und Yahoo vorsetzen [...]

  9. Anice Website sagt:

    Es heißt ja jetzt: Ich geh mal googlen und nicht mehr ich geh mal surfen. Google ist einfach, praktisch und mittlerweile kaum noch zu umgehen.

  10. Regina Deckart - marketingshop blog Website sagt:

    Ich finde es immer etwas seltsam solche Untersuchungen mit einer so eingeschränkten Probanden-Gruppe zu machen. Sicher: Studenten haben formal einen hohen Bildungsgrad und sind im digitalen Zeitalter aufgewachsen. Das heißt aber für meine Begriffe nicht, dass sie die ausgefeiltesten Recherchemethoden auf Google haben müssen oder gar dafür repräsentativ sind…

    Ich denke aussagekräftig werden solche Untersuchungen erst, wenn sie mit einer repräsentativen Grundgesamtheit gemacht werden.

  11. [...] Die Northwestern University hat jüngst in einer Studie herausgefunden, worüber wiederum SEO-united in dieser Woche berichtete [...]

  12. Maxim Website sagt:

    Ich denke, wenn man diese Studie auf die eigenen Seiten anwenden will sollte die eigene Zielgruppe, im Alter zwischen 20 und 30 liegen. Bei einer Zielgruppe von 35 bis 50 Jahren, kann man diese Erkenntnisse schon nicht so gut anwenden, bis auf vieleicht welche die in der Logik eine Allgemeingültigkeit haben.

    Grüße

    Maxim

Kommentieren