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Google arbeitet an der conversational Search

Google  |   |  , 09:21 Uhr  |  9 Kommentare

GoogleIn dem auf allthingsd.com veröffentlichten Artikel `How Search Is Evolving´ gibt Amit Sighal von Google einen Einblick darüber, wie die Entwickler von Google Inc. sich die Suche der Zukunft vorstellen. Durch die Erkennung von zusammenhängenden Anfragen wird es möglich sein, sich mit Google zu unterhalten…

„Today I showed you a two-sentence conversation,“ Singhal said. „I wouldn’t be surprised if, in a year or two, we’ll see a much broader conversation happening within search“ – where users can talk to a search engine as if they’re talking to a person.

Amit Sighal erklärt die Erkennung zusammenhängender Suchanfragen an einem einfachen Beispiel: Gibt man `Wie alt ist Justin Bieber?´ in den Suchschlitz von Google ein, erhält man folgende Antwort. Bekanntlich liefert Google auch bei biographischen Anfragen zu bekannten Persönlichkeiten die Antwort seit geraumer Zeit gleich selbst:

Gibt man unmittelbar nach der Suchanfrage zum Alter von Justin Bieber nun die Frage `Wie groß ist er?´ bei Google ein, erkennt der hinter der Auslieferung der Ergebnisse stehende Algorithmus nicht, dass man mit `er´ höchstwahrscheinlich erneut Justin Bieber gemeint hat. Ohne den Zusammenhang zur vorherigen Suchanfrage zu erkennen, liefert Google die isolierten Ergebnisse zur Frage nach der Größe irgendeines etwas aus. Möchte man die Körpergröße von Justin Bieber wissen, muss man also erneut `Wie groß ist Justin Bieber?´ in den Suchschlitz eingeben:

Amit Singhal beschreibt die Erkennung von zusammenhängenden Suchanfragen als `Conversational Search´ und erklärt, dass diese auf mit Android betriebenen Smartphones teilweise schon recht gut funktionieren würde:

Conversational search is search that tries to understand context, that makes educated guesses, that takes voice input, that parses homonyms and adapts to mobile environments, and that understands the same user across multiple devices.

Glaubt man den Ausführungen Singhals, dürfte es auch bei der Websuche nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sich zu den drei bisherigen Arten der Suchnanfragen (informational, navigational u. transactional Search) eine vierte, die conversational Search, hinzugesellen wird.

Wenn auch der Ottonormalnutzer den `Quantensprung´ geschafft hat, zu verstehen, dass er mit Google und Co. in den Dialog treten kann, dürfte sich das Verhalten der Nutzer von Such-maschinen nachhaltig verändern und auch in Sachen SEO so einige Veränderungen auf uns zukommen…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Tom Website sagt:

    Da muss Google aber noch nacharbeiten. Im Bild 2 wird die Größe mit 1,70 ausgegeben – die Webseite darunter zeigt aber 1,64 an 😀

  2. Sebastian Website sagt:

    Sehr interessant. Das Suchverhalten würde sich dadruch vermutlich ziemlich verändern. Die Suchanfragen würden ganz anders gestellt werden, was Auswirkungen auf die Arbeit der SEOs hätte. Vorausgesetzt natürlich, die neue Art zu suchen würde von den Suchenden auch genutzt.

  3. Tim Website sagt:

    Ich denke schon, dass diese Art von Suche auch genutzt wird.

  4. VABE Website sagt:

    Das erinnert mich irgendwie an Wolfram|Alpha…

  5. Joe Fugger Website sagt:

    Ich glaube auch das die Nutzer diesen Mehrwert sehr schnell erkennen werden. Die Arbeit der SEOs wird sich auch verändern müssen. Aber das ist ja schon immer so gewesen und macht auch den eigentlichen sinn eines SEOs aus. Arbeit liefern, die ein normaler Nutzer nicht liefern kann.

  6. Marco Dittmer sagt:

    Es ist ein wenig erschreckend, dass sich Google immer mehr von einer Suchmaschine zu einer Antwortmaschine verändert. Wenn Google bereits alle Antworten selber gibt, braucht der Benutzer ja keine andere Website mehr besuchen. Die SEO-Leistung besteht dann wohl darin, die Suchergebnisse so aufzubessern, dass die Besucher trotz der beantworten Frage einen Anreiz verspüren, auf weitere Seiten zu klicken.

    • Markus sagt:

      Sehe ich auch so. Ob sich Google da nicht selbst ins Knie schießt? Schließlich sollen ja auch weiterhin Adwords-Anzeigen angeklickt werden. Und wenn ich bereits so meine Antwort auf dem Präsentierteller erhalte, sinkt der Bedarf einen Suchtreffer anzuklicken…

      Oder es kommt soweit, dass in diese „Google-Antwort“ bald Adwords einfließen werden.

  7. Christoph Website sagt:

    Für mich zeigt das, dass die Semantik bei der Onpage-Optimierung eine immer stärkere Rolle spielt und primitive Seotexte weiter an Bedeutung verlieren werden.

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