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Google – Boost für lokale Anbieter

Google  |   |  , 18:22 Uhr  |  8 Kommentare

Um lokalen Anbietern die Schaltung regional begrenzter Werbeanzeigen zu erleichtern, hat Google gestern seinen neuen Service `Google Boost´ vorgestellt. Mit Hilfe von Google Boost können lokale Unternehmen Anzeigen schalten, welche bei regionalen Suchanfragen oberhalb der normalen Ergebnisse bzw. in Google Maps angezeigt werden…

Nach Angaben von Google nutzen 97 Prozent der Käufer zuerst das Internet, bevor sie dann Geschäfte in ihrer Umgebung aufsuchen, um ein Produkt zu kaufen. Wie Google es schafft, an einem Produkt oder einer Dienstleistung interessierte Käufer auf die lokalen Anzeigen zu leiten, zeigen folgende Screenshots der alternativ vorgeschlagenen Suchbegriffe bei der identischen Suche nach `SEO´ in Köln bzw. in Hannover:

Wie zu erkennen ist, hat Google die ansonsten aufgrund des allgemeinen Suchaufkommens generierten Suggestions um die aus der jeweiligen Region stammenden Vorschläge (SEO Hannover bzw. SEO Köln) ergänzt. Wer also z.B. in Köln nach SEO sucht, wird auf die Suche für SEO Köln hingewiesen und kann sich anschließend nach einer ortansässigen Agentur umschauen #kicher

Kein Zweifel, Google Boost bzw. Google Places ist eine sinnvolle Sache, da es auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit bietet, gezielt für ihre Produkte bzw. Dienstleistungen zu werben. Zweifel hegen kann man wieder einmal an der Methode, wie Google die Besucherströme gezielt auf die eigenen, mittlerweile mit Werbeanzeigen überfüllten Seiten manövriert…

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Vitaliy Website sagt:

    Yuuup, es geht los. So schön es angefangen hat, endet es immer wieder mit dem Wunsch Geld zu verdienen. Ich habe nichts gegen Werbung, geschweige denn gegen Google, aber als weitere Entwicklung sehe ich immer mehr bezahlte Werbung und immer weniger organische Ergebnisse auf der ersten Seite, egal ob es um lokale Suchanfragen geht, oder auch nicht. Ich tippe, dass es mit dem Google Branchencenter anfängt. Sehr bald werden dort nur bezahlte Einträge angezeigt.

  2. Heiko Website sagt:

    @Vitaliy Jep, eine düstere Vorstellung, die auch irgendwie vorstellbar ist, dass Google in die Richtung geht. Spätestens dann aber, wenn denn wirklich mehr und mehr organische Serps durch Paid ersetzt werden (bzw. ist es ja schon der Fall °), dann würden aber auch reguläre Nutzer, auch wenn sie Organisch vs Adwords nicht vollständig verstehen mögen, irgendwie nach Alternativen suchen. Na gut, nicht wirklich Google ist Google. Na ja zumindest können nun die Lokalen auch noch bissl mehr in den Topf werfen und kriegen noch was zurück. Fine.

  3. Sebastian Website sagt:

    Hoffen wir mal dass es nicht soweit kommt, denn ich habe nicht wirklich Lust wenn ich nach einer bestimmten Sache oder sonstigem Suche auf den ersten drei Seiten nur mögliche Händler aufgeführt zu bekommen aber keine „normalen“ Seiten.

    Mal gespannt wie sich diese bezahlten Einträge entwickeln.

  4. Vitaliy Website sagt:

    Es reicht schon jetzt das Wort „Anzeigen“ und den mickrigen Unterschied zwischen #fbf0fa und #ffffff (den schon jetzt kaum einer merkt) zu entfernen. Voila, da haben die erste 100%ig bezahlte Suchmaschine.

    Und zwar werden die organischen SERP#s manipuliert, können evtl. für den Besucher uninteressant sein usw. Die Paids basieren aber voll auf dem ökonomischen Prinzip – wer das knappe Gut (die ersten 10 Suchergebnisse) verbrauchen darf, muss beweisen dass er es am nötigsten hat. Und zwar dadurch dass man bereit ist mehr dafür zu zahlen.

    Ich befürchte dass die SEO’s in Zukunft immer mehr auf SEM umsteigen müssen.

  5. shan_dark sagt:

    Es ist ja jetzt schon so, dass Adwords um Google Places Angaben ergänzt werden können, sofern man ein Places Profil hat und das beim Buchen einstellt. Viel interessanter finde ich, dass Google bei Boost als „Agentur“ auftritt und die Buchung automatisch INKLUSIVE Keywordauswahl übernimmt. Die regional-lokalen Keywords überlässt man dann beim Booking Google und die anderen bucht man selbst. Wäre mal interessant, ob Google dafür Handling/Booking-Fee nimmt bzw. das extra ausweist. Außerdem dürften dann bei lokalen Begriffen die CPCs steigen.

  6. Markus sagt:

    Wenn Google die Anzeigenschaltung für die zahllosen potentiellen lokalen Werbekunden „vereinfacht“, die bisher erfolgreich an AdWords vorbeigedacht haben, dann bedeutet das nach meiner Erfahrung mit ähnlichen Simplifizierungswerkzeugen wie der „Starter Edition“ erst einmal nichts Gutes für den Benutzer. Was in Chicago noch funktionieren mag, muss für Köln nicht zwingend genau so gut gehen und das liegt dann nicht _nur_ an der Sprache. Sicher bin ich mir nur, dass es zielsicher gelingen wird, das jeweils freigegebene Budget voll auf mehr oder weniger sinnvoll von Google ausgewählten Display-Partnersites und zu Suchanfragen (mit an den Haaren herbeigezerrtem Zusammenhang zur Kategorie) investiert wird. Freilich stets im Sinne des Werbenden! 😉

  7. […] Beim Scrollen scrollt die rechte Google Maps Einbindung mit, was zum Teil auch die AdWords Anzeigen verdrängt, aber da wird Google schon Abhilfe schaffen […]

  8. Tim Meyer Website sagt:

    Der Autor des Textes hätte vielleicht auch noch erwähnen können, dass Google Boost bisher nur als Beta in ausgewählten US-Städten verfügbar ist. Ein Start in Deutschland ist bisher noch nicht absehbar.

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