Suchen beschränkt sich schon lange nicht mehr nur auf das Internet. Mit Diensten wie Google Earth oder Street View weist das Unternehmen Google Inc. den Weg in eine Zukunft, in welcher wir an jedem Ort dieser Welt auf für uns persönlich aufbereitete Informationen zurückgreifen können…
Damit die Suchmaschine Google uns personalisierte bzw. regionalisierte Informationen liefern kann, braucht es uns am Besten im `eingeloggten´ Zustand, d.h. angemeldet bei einem der mittlerweile unzähligen angebotenen Dienste bzw. Services.
Heute hat Google seinen neuen Dienst `Google Buzz´ vorgestellt, weniger ein neues Twitter oder Friendfeed, als eine bloße Erweiterung des lange schon existierenden Maildienstes Gmail. Google Buzz macht es zukünftig möglich, seinen Kontakten bei Gmail aktuelle Statusmeldungen anzuzeigen. Dieses war bislang zwar auch schon möglich, nun aber kann man ähnlich wie bei Twitter die Statusmeldungen anderer verbreiten, sich untereinander folgen und austauschen.
Obwohl man Google Buzz in seinen Funktionen durchaus mit Twitter vergleichen kann, sollte man nicht jedes neue Feature von Google als Killer oder Sensation verkaufen. Nach Google Wave ist Google Buzz mittlerweile der zweite Versuch, mit einem eigenen Angebot auf den Zug des Echtzeitinternets aufzuspringen.
Das Echtzeitinternet wird wahrscheinlich auch zukünftig fest in den Händen von Twitter bzw. Facebook bleiben. Google Buzz ist wie der Name schon sagt ein `Buzz´, um Gmail im Zuge des Realtimehypes noch beliebter zu machen und möglichst viele Internetnutzer dahin zu bekommen wo sie am Besten sein sollten. Eingeloggt…
Gretus
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“Eingeloggt…”
Bin ganz deiner Meinung, das ist nahezu das Wichtigste. Ansonsten ein netter Service, ganz zeitgemäß. Wenn ich ein Gmail oder Twitter Account hätte, könnte ich mir vorstellen auch Google Buzz zu nutzen. Schade das ich es nicht habe