Mit Domestic Trends hat die Suchmaschine Google ein weiteres Feature veröffentlicht, welches durch die Auswertung relevanter Suchanfragen wichtige Erkenntnisse über die Lage der Wirtschaft zur Verfügung stellt…
Dass wir uns gerade in einer wirtschaftlichen Krise befinden, zeigen auch die zunächst nur für die USA zur Verfügung stehenden Statistiken von Domestic Trends. Mit Hilfe von Suchanfragen aus dem Bereich `Investment´ lässt sich der Anfang der Krise relativ genau datieren:

Die Entwicklung der Wirtschaftskrise wird besonders deutlich an der Statistik aus dem Bereich `Unemployment´. Wie man sehen kann, ist die Zahl der Suchanfragen rund um das Thema Arbeitslosigkeit seit Beginn der Krise dramatisch angestiegen:

Dass das Geld in Krisenzeiten knapp ist und immer weniger für Luxusgüter ausgegeben wird, zeigt die Statistik aus dem Bereich `Luxury´:

Ähnlich wie in Deutschland die Abwrackprämie, hat auch die USA ein Programm zur Ankurbelung der Autoindustrie ins Leben gerufen. Dass dieses möglicherweise nur ein kurzes Strohfeuer sein könnte, beweist der doch relativ unnatürlich wirkende Anstieg der Statistik `Auto Buyers´:

Kein Zweifel, auch laut Google befinden wir uns momentan in einer Wirtschatskrise. Dass diese irgendwann ein Ende hat und vielleicht schon bald alles wieder seinen gewohnten Gang geht, lässt die Statistik aus dem Bereich `Travel´ erhoffen. Die Krise mag noch so schwer, der Geldbeutel noch so knapp und die Not noch so groß sein, unseren Urlaub lassen wir uns selbst von Google nicht vermiesen:

Gretus





























Interessant allemal, aber einen Einwand habe ich doch: Der Beginn der Krise lässt sich durch die Ergebnisse zu “Investment” oder “Unemployment” nicht ablesen – dann hätte die Krise nämlich erst im zweiten Halbjahr 2008 begonnen, und das ist sicher nicht der Fall. Sie hat damals lediglich ihren Höhepunkt erreicht (Lehman-Pleite usw.).
Schöne Spielerei aber.
Hallo Holger,
man kann darüber streiten, wann bzw. womit die Krise angefangen hat
Grüße
Gretus