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Google und Facebook URL Shortener

Google | Alex Sczakiel | 17.12.2009, 10:19 | 2 Kommentare

goo.glURL Shortener wie beispielsweise bit.ly erfreuen sich großer Beliebtheit bei Twitter, da dort  jede Nachricht auf 140 Zeichen beschränkt ist, wurden aber auch schon vor dem Mikroblogging-Dienst verwendet. Google startet jetzt mit goo.gl seinen eigenen URL Verkürzungsdienst und auch Facebook testet interne URL Shortener…

Google – goo.gl

Googles URL Shortener wird zunächst nur in FeedBurner und der Google Toolbar eingesetzt. Google hält es für möglich, den Service später auch für eine breitere Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Der amerikanische SEO Barry Schwartz glaubt, es ist nur eine Frage von 1-2 Monaten bis Google den Dienst für alle öffnet. Er ist allerdings skeptisch, fragt sich warum Google diesen Schritt wirklich unternimmt und empfiehlt, selbst URL Shortnener auf den eigenen Seiten anzubieten.

Durch URL Shortener verliert Google wichtige Daten. Beispielsweise kann Analytics nicht mehr eindeutig erkennen von wo der Besucher über einen verkürzten Link gekommen ist, da die User von dem Shortnener weitergeleitet werden. Es macht daher also durchaus Sinn für Google ihre Infrastruktur zu nutzen und einen derartigen Dienst selbst anzubieten.

Facebook – fb.me

Der Facebook URL Shortener funktioniert nur für Facebooks interne Seiten und macht z.B. aus dem normalen Link http://www.facebook.com/starbucks die Short-URL http://fb.me/starbucks oder eine noch kürzere Zahlen- und Buchstabenkombination. Der kurze Link kann noch leichter, z.B. in den immer beliebter werdenden Tweets, verbreitet werden. Da Facebook versucht, sich auch für andere Webseiten zu öffnen, macht ein eigener URL  Shortener auch hier Sinn und hilft, eigene Inhalte leichter zu verbreiten.

Und was ist mit Twitter ?

Twitter selbst hat bit.ly als Standard-Shortener ins eigene System eingebunden und wird wohl auch zukünftig keinen eigenen Dienst anbieten. twi.tt ist leider auch bereits vergeben. Ich denke aber, Twitter wird ähnlich wie bei der Retweet-Funktion irgendwann dazu übergehen, zumindest einen Link vollständig in Tweets zu integrieren, ohne dass dabei die 140 Zeichen verbraucht werden. Sollte Twitter diesen Schritt gehen, wird der Bedarf an URL Shortenern vermutlich rapide sinken. Würde Twitter dies schon länger so machen, gäbe es heute wahrscheinlich gar keine Unternehmungen von Google oder Facebook in dieser Richtung.

stereophone

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Bernd sagt:

    Also ich verwende Droplr für den Mac. Einfach Drag und Drop. Funktioniert mit Bildern, Code Snippets URL’s und allem möglichen. Vorher eben bit.ly. Bei bit.ly ist die Statistik ganz gut. Aber warum Google jetzt wirklich einen Shortener braucht ist mir ein Rätsel?!

    Frohe Weihnachten!

  2. Max sagt:

    @stereophone Wie ist bit.ly im System von Twitter eingebunden? Ist bit.ly ein Outsourcing von Twitter?

  • Mark: Erstaunliches Ergebnis, damit hätte ich nicht gerechnet!
  • Harald Tschuggnall: Bei uns hat sich nicht viel getan einige nach oben einige nach...
  • azella: Also für die meisten Ergebnisse der Studie reicht auch gesunder...
  • Diet: Ich hab noch nie von einem konkreten Fall gehört in dem das eingetreten ist....
  • Stefan: Dann bin ich mal gespannt…
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