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Google `not provided´ bald bei 100%?

Google  |   |  , 20:51 Uhr  |  38 Kommentare

Google LogoWie Danny Sullivan in dem kürzlich auf searchengineland.com veröffentlichten Artikel `Post-PRISM, Google Confirms Quietly Moving To Make All Searches Secure, Except For Ad Clicks´ berichtet, scheinen die Betreiber der Such-maschine Google dazu übergegangen zu sein, nun alle (!) Suchanfragen über eine gesicherte HTTPS-Authentifizierung laufen zu lassen. Bisher war es so, dass lediglich die Anfragen bei Google eingeloggter Nutzer verschlüsselt wurden…

We added SSL encryption for our signed-in search users in 2011, as well as searches from the Chrome omnibox earlier this year. We’re now working to bring this extra protection to more users who are not signed in. (Quelle)

Wie an folgender Grafik zu erkennen, steigt der Anteil der in Google Analytics mit `not provided´ ver-sehenden Keywords immer weiter an. Einzelne Webseitenbetreiber berichten bereits von einem Anteil von 95% und mehr:

not_provided

by notprovidedcount.com

Als `not provided´ im Jahre 2011 für eingeloggte Nutzer eingeführt wurde, hatte Matt Cutts erklärt, dass der prozentuale Anteil der nicht in Google Analytics nachvollziehbaren Suchanfragen im einstelligen Bereich bleiben würde. Dass dieses einmal mehr nur eine seiner berühmten Nebel-kerzen war, erkennt man spätestens jetzt: Eine offizielle Bestätigung seitens Google steht zwar noch aus, wer aber Google AdWords nutzt, dem bietet Google natürlich auch weiterhin alle optimierungsrelevanten Daten frei Haus an…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Armin Website sagt:

    SEO wird damit zwangsläufig durch SEM verdrängt werden. Optimieren ist nämlich die eine Sache – Verifizieren was die Optimierung gebracht hat die Andere. Als Unternehmer würde ich nicht 2x überlegen ob ich dann lieber 5000 Euro in sichere Klicks bei AdWords investiere oder dem Versprechen des SEO vertraue, der mir dann nicht mal mehr (ohne Eigenschuld) sagen kann für welche Keywords ich angeklickt wurde!

    Auch wenn ich durch SEO eine Traffic-Steigerung erziele, kann ich nicht mehr nachweisen ob der „Brand“ oder z.B. „Long-Tail“ dafür verantwortlich war. Die Entwicklung im September ist wirklich dramatisch und wenn „not provided“ 100% erreicht dann „Gute Nacht“ #SEO

  2. Martin O. Hamann Website sagt:

    Google kann mit einer geänderten Filtereinstellung eine ganze Branche lahmlegen. Wer jetzt noch glaubt, Google sei nicht zu mächtig, der war schon zu oft blau!

    PS: Auf meinem SEO-Blog sind derzeit 25.4% der Suchanfragen „not provided“. Bezieht man dann noch die „not set“ Keywords nicht in die Rechnung mitein, steigt dieser Wert auf 67.17%.

  3. Falko sagt:

    Keine schöne Entwicklung – ohne Frage. SEO wird dadurch undurchsichtiger und spekulativer. Allerdings sollte man die Mächtigkeit der Webmaster Tools nicht vergessen, auch wenn es kein voller Analytics-Ersatz ist.

  4. Kristin Website sagt:

    Oh, ich will das nicht glauben!

  5. Sabrina Website sagt:

    Die Entwicklung ist wirklich nicht schön, aber es gibt Alternativen. Noch liefern uns Tools wie Piwik oder etracker genau diese Daten. Ich denke, ein Blick nach links und rechts, kann hierbei nicht schaden.

  6. Jochen Website sagt:

    Wie bereits im Artikel von Danny Sullivan beschrieben, wunder ich mich ebenfalls warum diese Änderung jetzt auf einmal so plötzlich von Google kommt. Die Ursachen das der Fokus mehr auf AdWords Anzeigen oder eine Verschlüsselung der Suchanfragen gegen eine NSA Spionage helfen sollen, kann ich mir nicht vorstellen. Danny hat Google bereits angeschrieben und wartet aktuell noch auf eine Antwort! Wie so oft können wir SEOs also einfach nur abwarten und uns den Spielregeln von Google anpassen…

    • Steffen Website sagt:

      Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass in Google Analytics bald eine kostenpflichtige Enterprisevariante kommt, wo das „not provided“ wieder in die echten Keywords umgewandelt wird. 😉

  7. Marcel Website sagt:

    Wie sollen andere Tools denn Daten liefern, wenn Google keine Informationen in diesem Hinblick im Referer übergibt?

  8. Phil Website sagt:

    Massenversand von GWT Benachrichtigungen über „unnatürliche Links“, immer mehr Penalties, „Not Provided“, riesige Sitelinks in Anzeigen, PLAs … Google verdient mit organischen Suchergebnissen kein Geld und da sie den Rachen nicht vollbekommen, setzen sie natürlich alles daran, SEO teuer und intransparent zu machen. Bleibt nur zu hoffen, dass Bing und Yahoo auch in DE mal ordentlich Martkanteile gut machen. Da funktionieren wenigstens noch die guten alten SEO-Tricks :)

    • Tom sagt:

      Bleibt nur zu hoffen, dass Bing und Yahoo auch in DE mal ordentlich Martkanteile gut machen.

      Dann wird’s auch nicht anders. Die wollen am Ende auch mit Klicks Geld verdienen – fertig!

  9. Alex Website sagt:

    Das sind ja echt düstere Aussichten – damit wird es noch schwerer gemacht, SEO überhaupt greifbar zu machen…

    • Gretus Website sagt:

      Hallo Alex,

      das Ganze ist wirklich eine schwere Situation. Am Ende landet man dort, dass man dem Kunden irgendwie erklären muss, dass sich neben der Schaltung von Google Adwords natürlich auch weiterhin die `normale´ Optimierung einer Webseite lohnt. Wo wir bei der normalen Optimierung angekommen sind, weiß jeder. Hier geht es längst nicht mehr um das Ranking bestimmter Keywords, sondern um Faktoren wie z.B. die Aufenthaltsdauer oder auch das Klickverhalten innerhalb einer Webseite.

      Nach wie vor sind wir `normalen´ SEOs auf Tools angewiesen, die uns diese Faktoren irgendwie aufbereiten. Für die Betreiber von `linkbasierten´ SEO Tools wird es schwierig werden, ihren zahlenden Kunden bereifbar zu machen, dass ihnen die Tools einen noch größeren Mehrwert bieten, wenn sie selbst dazu bereit sind, eigene Daten in das Tool einzuspeisen. Für die Betreiber `onpagebasierter´ Tools wird es darauf ankommen, inwieweit die dort gegebenen Expertentipps tatsächlich auch dazu führen, dass sich das herkömmliche Ranking einer Webseite mit der Zeit verbessert.

      Letztendlich hat Google immer gesagt, man soll eine Webseite nicht für Suchmaschinen sondern für Besucher optimieren. Ob man sich in Zukunft alleinig auf seine eigenen Daten verlässt oder gegebenenfalls auch dazu bereit ist, diese mit anderen zu teilen, muss jeder selbst entscheiden.

      Die Intention hinter Googles Plänen, sich voll und ganz gegen `Datenklau´ abzusichern, ist schwer nachzuvollziehen. Das Internet geht einem gigantischen `Ressourcenproblem´ entgegen, wo jeder schauen muss wo er am Ende bleibt…

      Grüße

      Gretus

      • Michael Marheine Website sagt:

        Ich hadere auch mit der tiefgreifenden Änderung, aber nun wird – von unseren weniger werdenden Verkäufen unserer Dienstleistung an Kunden abgesehen – aber eines wird klar (neben den daraus resultierenden Einnahmen für Google), dass die Texte nun normaler“ werden.

        Das ist aber genau das, was Google seit Jahren propagiert. Texte schreiben wie wir Menschen sprechen. Nicht irgendwie alles hyper-optimieren. Das sind immer unsere Tricks und Tipps gewesen, womit man eine Zeit lang gut fuhr. Google will aber genau unsere Sprache so verwendet, wie wir das auch auf der Strasse mit Menschen im Verkauf tun. Das zu kritisieren ist anmaßend. Google will uns prinzipiell nichts Böses, sie setzen nur ihr Ziel um zu mehr Normalität.

        Die Kunden müssen sich nun endlich mal bewegen und anfangen auf die Kundenwünsche einzugehen. Heisst im Klartext: der Kunde will Dialog auf einem Blog, mobil verfügbar … in Echtzeit, hoch-aktuell, hochwertig … alles, was wir gerne auch selbst geliefert bekämen. Also können wir nicht böse sein. Wir können unseren Kunden helfen umzusetzen!

        Ich sehe nur das Problem, dass sich die Kunden, die sich gerade eine Website nicht leisten wollen oder einen Blog auch keine SEO leisten wollten, keine ordentlichen Texte, keine … genau die werden sich nun auch nicht die regelmässig zu erbringende Blogarbeit leisten wollen oder können, keine Zahlungen an Google für Keyword-Daten oder Listen-Einträge etc. … ich sehe dort eine Schere aufgehen zwischen den Unternehmen, die das alles bereist still und heimlich tun und den mittelgrossen bis kleinen, Selbständigen … die sich das oft gar nicht von der Manpower und den Kosten her leisten können.

        Ich bin gespannt und suche nach langfristigen Traffic-Garanten … nicht einfach, aber es gibt sie bereits – auch in meinen geplanten Produkten. Dann macht man Traffic selbst in einer Community und eben nicht aus den Suchmaschinen heraus.

        Michael Marheine

      • Stesch Website sagt:

        Nein, ich meine ja auch kein Stuffing…ich meine wörtlich „zuschneiden“. Wenn man heute einen guten (Mensch+Maschine) Text für eine Zielseite schreibt, dann gebietet es der allgemeine Gebrauch der deutschen Sprache, dass man mal die Mehrzahl verwendet, mal den Genetiv, mal… So entstehen flüssige Texte. Man kann aber natürlich auch Fälle der deutschen Sprache eliminieren indem man den Satzbau ändert. Dadurch wird der Text nicht unbedingt unleserlich, er wird halt nicht mehr so elegant und ich bekomme eben vielleicht am Ende 2 Zielseiten für leichte Variationen von Begriffen – zum Beispiel Mehrzahl/Einzahl. Der Leser der auf der Mehrzahl-Seite landet wird ja nicht in seinem Lesevergnügen eingeschränkt weil es noch zum Beispiel eine Einzahl-Seite gibt.

        Am Ende ist es ja aber Auslegungssache von Google ganz alleine was Trickserei bedeutet. Ist es Trickserei dem Suchenden 2 Seiten anzubieten – wenn beide gut gemacht sind – obwohl eine auch gereicht hätte?

  10. Marcel Website sagt:

    Irgendwie werden alle Anfragen über HTTPS ausgeliefert. Schaut man sich mal den Referrer an, ist dort vom KW gar nichts mehr zu sehen…

    Hilfe?

  11. […] Bereits im Juni schrieb ich einen Artikel über (not provided) Keywords, also darüber, dass Google bei immer weniger Suchanfragen das Keyword an die Websites übermittelt […]

  12. […] Ausgehend von der „not provided“ Problematik, die gestern in den USA und in Deutschland besprochen wurden, haben wir Traffic-Daten für insgesamt 150.000.000 Visits analysiert […]

  13. David Website sagt:

    We’re now working to bring this extra protection to more users who are not signed in.

    Genau, haben allerdings kein Problem damit, die Daten hinter der „extra protection“ an unsere zahlenden Adwords-Kunden zu verkaufen :)

  14. Stesch Website sagt:

    Kann mir mal jemand sagen wie man so noch sinnvoll arbeiten soll? Bei einem Kunden habe ich 2 Tage in Folge 100% „not provided“. So ein %$&%$&-Krampf. Was soll man jetzt dem Kunden noch sagen und erklären wenn er nach dem aktuellen Stand seiner Seiten fragt? Will Google für die Daten Geld haben, dann sollen sie es doch einfach sagen…

    • Michael Marheine Website sagt:

      Es gibt diverse Tools, allesamt kostenpflichtig, die momentan aber auch noch oft unterschiedliche Werte ausspucken. Das wird sich einrenken, denke ich.

      Michael Marheine

  15. Janett Website sagt:

    Hallo zusammen,

    ich finde das auch sehr ungünstig, dass die Keywords im Tool verschwinden. Was man da bei einer Analyse rausziehen kann, ist schon top. Die Veränderungen habe ich bei meinem Blog auch schon feststellen können und nun diese ganzen Posts zu diesem Thema und dass sich alles bewahrheitet…

    Aber sich dadurch verrückt machen lassen, ist jetzt auch nicht der richtige Weg. Wir müssen nach alternativen Datenquellen suchen. Fangen wir doch mal hiermit an.

    Viele Grüße, Spaß und Erfolg beim Umdenken! :-)

    Janett

  16. Vitaliy@design4u Website sagt:

    „Not provided“ bei über 90% der Suchbegriffe. Es existiert keine technische Möglichkeit, die Keywords anzuzeigen. Adwords funktioniert. Sorry, aber Google ist so eine zwielichtige .. Lampe ..

  17. Michael Marheine Website sagt:

    Letzten Endes geht es Google – auch wenn ich leider selbst davon betroffen bin, meinen Kunden nicht mehr die Wirkungen der SEO versprechen zu können, dass den Usern/Suchenden ein möglichst besseres Ergebnis präsentiert wird. Es wird auch irgendwann so kommen, dass nicht nur wir für die guten Daten-Infos zahlen müssen, sondern auch der User wohl einen Monatsbeitrag löhnen muss, wenn er die Nachschlagewerke im Internet nutzen will.

    Klar ist heute noch der Aufschrei gross, aber alle Unternehmen samt Literatur und Zeitschriften, Zeitungen müssen auch ihre Arbeitsplätze sichern und sind deshalb gezwungen Lösungen zu finden, wie sie Geld verdienen. Die arbeiten nicht zum Selbstzweck und das tut Google auch nicht. Internet ist nicht umsonst. Information war es noch nie! Nur haben sich alle da draussen daran gewöhnt, schnell mal irgendwo rein zu schauen und Daten abzugreifen. Das wird sich ändern in den kommenden Jahren!

    Spätestens wenn die guten Daten Geld kosten, werden die Unternehmen, die seit Jahren nicht auf uns hören und noch keine SEO betreiben aufwachen und uns die Bude einrennen, ob wir nicht noch ihren Sprung auf den Zug ermöglichen können. Dann werden wir sagen müssen: Nee, jetzt ist die Tür zu (die vom Internet), jetzt müsst ihr richtig Geld zahlen, um da mit eurer Seite noch rein zu kommen. Dann werden richtige Beträge notwendig, um überhaupt noch irgendwo zu ranken. Die meisten Unternehmen werden sich dann das Geld nicht leisten können und somit wird deren Geschäft auch nie richtig Entwicklungen zeigen können.

    Wer sich heute Social Media spart und eine egelmässige Blogarbeit, Kommunikation im Web, E-Mail-Marketing, Mobile Marketing, Video-Marketing … der wird nicht das Geld haben, dann noch im Internet mitspielen zu dürfen. Ich sehe das so pessimistisch für mittlere und kleinere Betriebe und alle Selbständigen da draussen.

    Wir müssen so fair bleiben, zu sagen, dass eine Menge unserer Schar immer versuchte mit ganz billigen Tricks Google auszutricksen – weisse Schrift auf weissem Grund mit Keywordlisten etc. … das die dann irgendwann solche Wege einschlagen ist doch klar. Hier kann kein Trickser mehr nachziehen. Dazu braucht er schon richtig Hirnschmalz.

    Ich sehe eher Wehe in Strategien, die woanders her Traffic beziehen. Nicht nur das Ausweichen auf andere Suchmaschinen. Wirkliche Strategien, die langlebig sind, damit ich meine Webseiten auch in 10 Jahren noch befeuern kann. Ohne Traffic ist ein Blog sinnlos, ohne Blog keine Verkäufe. Ganz einfach!

    Michael Marheine

  18. Stesch Website sagt:

    Also nur mal so in den Raum geworfen: verschlimmert Google damit nicht das, was es ausmerzen möchte? Wenn ich nicht weiss mit welchem Keyword Besucher A auf Seite B gekommen ist, dann wäre für mich die langfristige Konsequenz Seite B so sehr auf EIN EINZIGES Keyword in EINER FORM (Fall, Einzahl/Mehrzahl, …) zuzuschneiden – dass ich am Ende sicher sein kann, dass jeder der hier landet genau diesen Begriff gesucht hat und keinen anderen. Vom Gefühl her meine ich, könnte ich mir damit 50-60% meiner alten Statistik wieder zurückholen.

    • Michael Marheine Website sagt:

      Zunächst würde das funktionieren, aber die Schraube ist eher eine Trickserei, Google sitzt am längeren Hebel und wenn Diene Keywords mehr und mehr werden im Text, dann kann die kein Schwein mehr lesen … dann kickst Du Dich mit Deinen so „optimierten“ Texten schnell ins Abseits, denn keiner will die mehr lesen.

      Wenn keiner Deine Texte liest, dann sind sie auch nicht mehr für Google relevant und zudem ist das eine Entscheidung des Google Bots von Nannosekunden, einfach alle Texte zu ignorieren, die über 3% (oder irgend ein Wert) an Keyword-Dichte haben. Dann ranken Deine Texte eben alle sofort nicht mehr!

      Das ist das, was ich mit Trickserei meinte – icht böse gemeint, denn ich habe mich dieser Mittel für meine Kunden ja auch mal bedient. Aber mittlerweile Texte ich fast völlig ohne darauf zu achten, was da alles mit Optimierungen möglich gewesen wäre … meine Artikel ranken trotzdem gut und teilweise auch innerhalb von 20 Std. auf der Seite 1. Also NUR solche Tricks zu verwenden, ist eine Schraube, dessen Ende Google in der Hand hält.

      Wir müssen uns umgewöhnen bzw. andere Techniken und Strategien suchen bzw. finden. Relevanz ist entscheidend, nicht die vorgegaukelte Relevanz durch ein Mehr an Keywords im Text. Nur weil ich ein Wort mehrmals verwende wird der Text nicht wahrer.

      Inhalt, Mehr wert, nicht nur 1 Keyword ist gefragt! Also erzählt alle was über die Inhalte und liefert Mehrwert. Das liegt dann in Händen der Kunden bzw. Blogbetreiber. Ist Aufwand, aber wer nichts zu erzählen hat, der gehört auch vom Markt!

      Michael Marheine

  19. […] Seit wenigen Tagen wurde nun die komplette Google Suche für jeden Nutzer auf https umgestellt. Mehr dazu bei Sistrix, SEO-united.de oder auch schön aufbereitet auf AKM3 […]

  20. Daniel Website sagt:

    Für SEOs ist/wäre das schlecht, für den normalen Endverbraucher ändert sich nichts. Der normale User könnte eventuell sogar davon profitieren.

    • Stesch Website sagt:

      Wer ist denn der „normale User“? Viele „normale User“ betreiben eine Website mit kommerziellem Hintergrund und nutzen Analytics ohne jemals was von SEO gehört zu haben. Ich finde jeder Betreiber einer Website hat ein Recht darauf irgendwo sehen zu können welche Leute wie auf seine Seiten kommen. Die Aussage ist, dass die Keywords nicht mehr übertragen werden – gilt das auch für die NSA 😉 – die bekommen also nicht mehr mit, wenn jemand bei Google die so beliebten „Bauanleitungen“ sucht?

      Und was nennen wir denn eigentlich zukünftig „Mediadaten“? Wie verkauft man Werbeflächen oder Affiliate-Programme wenn man dem Interessenten nicht mehr sagen kann wie die Leute eigentlich auf die Seiten kommen? Wie verbessert man die Benutzerführung auf seinen Seiten ohne diese Infos?

      Egal wohin ich sehe, ich sehe keinen Nutzen. Ich sehe dadurch auch keinen Datenschutz. Ich sehe nur, dass irgendwann Google diese Daten als käufliches Abo wieder verfügbar macht.

      • Michael Marheine Website sagt:

        Genau! Es wird irgendwann Geld kosten!

        Das betrifft uns und unsere Kunden zwar, aber ganz so laut schreien dürfen wir eben doch nicht, denn wenn wir Geld für unsere Dienste haben wollen, dann ist es Googles Recht, für seine erhobenen Zahlen auch Geld zu verlangen, oder!? Man darf das nicht nur aus seiner Sicht heraus argumentieren. Das ist ein Unternehmen, das hat Aktionäre, die wollen Geld mit ihrer Anlage verdienen … alles legitim! Auch, wenn es uns nicht so ganz in den Kram passt.

        Unsere Kunden werden sich das dann eben auch nur zum Teil gönnen bzw. leisten können. Das Internet ist eben zunehmend nicht mehr umsonst, so wie es die meisten User da draussen immer noch denken. Hier ein Bild geklaut, da ein PDF, da mal einen Satz …

        Ich geh‘ weiter auf die Suche nach alternativen Besucherquellen und bin wech

        Michael Marheine

  21. Manfred sagt:

    Hi zusammen,

    spannende Kommentare hier. Ich denke es geht alles immer mehr in Richtung paid search. Auch wenn es einem nicht gefällt, denn die Erfolgsmessung von SEO wird definitiv durch solche Maßnahmen erschwert. Dennoch bleiben guten SEOs genügend Betätigungsfelder und Ansatzpunkte für Optimierungen, selbst wenn man die Analyse künftig nicht mehr vernünftig auf Keywords runterbrechen kann. Der Trend ist ja klar in Richtung Contentmarketing und um vernünftige Texte zu schreiben und den Kunden gute Informationsarchitekturen zu bauen braucht man die Webanalyse auf Keywordebene nicht unbedingt (auch wenn es hilfreich ist). Die Daten über die Keywordperformance (Suchvolumen, CPC, Konkurrenz) bekommt man über Adwords, so dass man schon noch vernünftig fundiert beraten und arbeiten kann. Also alles vermutlich halb so wild, man muss sich nur neue KPIs zurechtlegen 😉

    Jedenfalls bleibt das Thema Erfolgsmessung dadurch weiter spannend.

    Grüße!

  22. […] Google `not provided´ bald bei 100%? […]

  23. Malte sagt:

    Ich habe die Diskussion hier jetzt die letzten Tage immer wieder verfolgt und musste bei der einen oder anderen Aussage schon ein wenig grinsen. Klar, ist das ein großes Einschnitt, nicht mehr zu wissen über welches Keyword der User nun gekommen ist. Es ist schon interessant, ob der User über das Keyword, auf das ich optimiert habe, gekommen ist oder vielleicht doch über eine zufällig getroffene Longtail-Kombi, die gut funktioniert.

    Doch unsere Arbeit als solche ändert sich doch nicht großartig. Ich optimiere doch weiterhin auf die Keywords, die sich aus meiner Keyword-Analyse in meinem SEO-Tool ergeben haben. Dort oder im Keyword-Planer sehe ich doch weiterhin die interessanten Keywords und Keyword-Kombis. Und entweder funktioniert die optimierte Landingpage dann oder halt nicht. Wenn sie funktioniert, wird mir mein SEO-Tool in den meisten Fällen auch anzeigen, über welche Keywords die User gekommen sind, da die optimierte Landingpage nun namlich auf den vorderen Plätzen im Ranking unter einem bestimmten Keyword auftaucht.

    Und für diejenigen, die nun gar keine messbaren Daten mehr haben, kann ich den Blog-Artikel von Nicolai Kuban empfehlen. Damit erscheint in Analytics zumindest die URL in den Statistiken.

  24. Chalid Website sagt:

    Bei mir ist der „not provided“ inzwischen auch bei gut 90 Prozent angekommen. Anfang September lag der Anteil bei 65 Prozent, im August noch bei 50 Prozent.

    Ich halte das nicht nur für SEOs problematisch, sondern auch für alle anderen Webseitenbetreiber. Immerhin kann man so nur noch schlecht erkennen, welche Inhalte gut ankommen und welche weniger gut. Da leidet dann unter Umständen auch die Qualität, was Google ja eigentlich gerade vermeiden möchte.

    Im Moment kann man sich da zumindest mit diversen SEO-Tools abhilfe schaffen, oder die Google WMT verwenden, um einen Einblick zu bekommen – die Frage ist nur, wie lange noch?

  25. Chris sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade erst angefangen mich mit der Materie zu beschäftigen und schon ist es auch wieder vorbei. Auf meinen Seiten habe ich in den letzten Tagen 100% „not Provided“ unter den Keywords stehen. Nun habe ich das Gefühl „ins Blaue“ zu arbeiten. Mir fehlt bisher die Erfahrung um auch nur bei simplen Keywords oder Optimierungen den Effekt „abschätzen“ zu können.

    Aus den vielen Posts und Kommentaren zu diesem Thema habe ich bisher auch keine Alternativen herauslesen können.

    Das die ganze Aktion dann auch noch unter dem „Deckmantel“ des Datenschutzes geschieht finde ich jedoch schlimmer. Das ist Augenwäscherei wenn die Daten dann doch ausgewertet werden und einer anderen Nutzergruppe zur Verfügung stehen. Ich würde es, wie viele andere, begrüßen wenn Unternehmen bei der Kartellbehörde zusammen gegen Google eine Beschwerde einreichen. Siehe z.B. den Artikel auf Contaxe.

    Ist sicher kein leichtes Unterfangen, aber es schädigt einen ganzen Branchenzweig…

    MfG

    Chris

  26. Peter Website sagt:

    Also wir als kleines bis mittelständisches Unternehmen finden das sehr schade. Wir nutzen (nutzten) die Analytics Daten gerne um zu erkennen wo unser Angebot für den Besucher noch lückenhaft ist, eben weil wir sehen konnten welche Seiten kaum direkte Besuche bekamen. Unser not provided ist jetzt praktisch bei 100%, weil wir in der Regel sowieso nur 10-20 Zugriffe haben. Was diese Personen bei uns gesucht haben können wir zukünftig praktisch nur noch erraten oder erfragen. Wir lesen in dieser Thematik immer, dass Google auch Unternehmen mit weniger finanziellen Möglichkeiten eine Chance bieten möchte durch gute Inhalte – aber zusammen mit dem Ausblenden der Keywords ist das praktisch nicht mehr möglich. Sehr schade.

  27. Andreas Website sagt:

    Hier müsste man, wie bei allen anderen Skandalen der Welt auch, aufstehen und Protest in Form von Beschwerdemails an Google ausüben. Mein stiller Protest ist die Einschränkung der Adwords-Kampagnen damit eben genau diese offensichtliche Absicht, den Dienst zu pushen, nicht bei mir klappt.

    Um eine weitere Möglichkeit zu nennen, die verwendeten Keywords herauszufinden: Den Besucher fragen. Nun wird man kaum den Besucher mit einem kleinen Formular auf der Einstiegsseite nerven, in dem er eintragen soll, was sein Suchbegriff war, jedoch kann man Kunden, die möglicherweise sogar innerhalb weniger Minuten nach Ihrer Suche im Bestellprozess sind, nach ihrem Suchbegriff fragen und entsprechend mit einem Rabatt belohnen.

    Ich traue es den meisten Kunden zu, selbst den Longtail original wiederzugeben und selbst mit einer geringen Abweichung liefert er wertvolle Informationen, was der Benutzer gesucht hat. 😉

  28. Bert Website sagt:

    So, ein halbes Jahr vorbei, aktuell von damals 69% not Provided auf mittlerweile 95% not Provided: Ich würde Google deswegen jetzt nicht so anzählen wie das hier z.T. geschehen ist, aber einfacher machts uns das Geschäft nicht :)

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