Nachdem Alan Eustace auf googleblog.blogspot.com zugeben musste, dass im Zuge der Kamarafahrten für Steet View versehendlich doch teilweise vollständige E-Mail Adressen, Webseiten und Passwörter aufgezeichnet wurden, steht Google erneut in der Kritik…
Während die meisten Blogger das Thema längst schon langweilig finden, sind es einmal mehr die Onlineableger bekannter Printmedien, welche ihre Chance sehen, neben der normalen Berichterstattung erneut Druck auf das Unternehmen auszuüben.
In einer sich im Wandel befindlichen Medienlandschaft, sind es unserer Meinung nach mittlerweile die herkömmlichen Medien, welche deren natürliche Entwicklung aufhalten und Informationsanbieter wie Google gezielt unter Druck setzen, um ihren medialen Einfluss durch individuelle Zugeständnisse weiterhin aufrecht erhalten zu können.
Die größte Gefahr in einer Gesellschaft geht nicht von außen einwirkenden Einflüssen, niemals vom Bürger, sondern fast immer von sich Veränderungen widersetzender interner Machtstrukturen aus.
Nicht weil wir jede ihrer Aktivitäten uneingeschränkt gutheißen, sondern weil es mittlerweile nötig erscheint, der hierzulande immer wieder aufkeimenden Kritik amerikanischer Internetunternehmen gezielt entgegenzuwirken, möchten wir unseren Lesern hiermit den Platz einräumen, ihr Vertrauen gegenüber Google auszusprechen.

Wir persönlich haben keine Angst um unsere Daten. Wir wissen, dass es zum Erhalt eines weltweit kostenlosen Informationsaustausches auch einige unserer Informationen bedarf und möchten dem Unternehmen Google mit diesem Beitrag ein Stück des Vertrauens zurückgeben, was deren Mitarbeitern an anderer Stelle immer wieder abgesprochen wird.
Eine allgemeine Meinungsfreiheit ist wichtiger als unsere persönlichen Daten, ein weltweiter Informations-zugang wichtiger als unsere individuelle Privatsphäre. Google, wir lieben Dich ![]()
Deine SEO-united.de Blogger





























Da schließe ich mich gerne an !
In diesem Zusammenhang mal hier klicken – lesen – verstehen.
Nicht nur ihr liebt Google. Google liebt auch euch!
Ein Artikel der es auf den Punkt bringt. Peace and Love ist schon lange nicht mehr so zum Ausdruck gekommen.
Have all an Love Weekend
Endlich mal ein wahres Wort und auf den Punkt gebracht. Was wären wir heute ohne Google, sehe ganz schön öde aus im Internet…
Mich stört das auch nicht wenn die etwas von mir wissen, wäre viel schlimmer wenn die nichts wüssten
Viele Grüsse Jörg
*kopfschüttel*
Na klar sind die paar Daten pups, die Google über uns verwenden könnte. Aber findet ihr wirklich, dass bedingungslose Liebe gegen einen fast monopolisierten Konzern in eine aufgeklärte intelligente Gesellschaft passt? Warum sind die zivilisierten Länder denn aus dem Mittelalter in eine neue, freie Zeit geraten? Sicher nicht durch Gutgläubigkeit und Anpassung…
Ich habe auch so meine Minuten, in denen ich wegen der teilweise sehr ideologisierten Kritik an Google mich sehr pointiert als Google-Freund oute. Aber ein bisschen kritische Distanz zu Konzernen sollten wir uns schon noch bewahren.
Ich liebe sehr viele Dinge in und an meinem Leben. Aber ein Monopolist gehört nicht dazu!
eric
Diese Meinung teile ich. Fairer Wettbewerb unter Wahrung der persönlichen Rechte und einem friedlichen Zusammenleben – so stell ich mir das Optimum vor.
Morgen habt ihr bestimmt nen PR 8 – rofl
Hallo eric,
die etablierten Medien erzwingen sich eine Vormachtstellung im WWW. Die Verlagsherren wissen längst selbst, dass sie nach einer Umbruchphase mehr im Internet verdienen werden als sie es früher im Printhandel gemacht haben.
Nichtsdestotrotz wird da angesetzt, wo am meisten zu holen ist. Wenn Google schon das WWW strukturiert, dann bitteschön aber so, dass wir immer ganz weit vorne stehen.
Um noch nicht zivilisierte Länder in die Freiheit zu befördern, ist eine kritische Masse notwendig, die wir ohne die Technologie von Google und Co. niemals mobilisieren könnten.
Auch ich liebe sehr viele Dinge an meinem Leben. Google ist mittlerweile ein Teil davon…
Grüße
Gretus
Hi Gretus,
habe ich geschrieben, dass ich das Vorgehen der etablierten Medien klug oder fair oder sonstwas finde? Nö. Ich beziehe mich eigentlich gar nicht auf konkrete Gewinner, Verlierer oder Gegner oder sonstwas. Und ich bin mir fast sicher, dass wir bei 90 % der Detail-Themen eine sehr ähnliche Ansicht darüber haben. Denn wir haben beide einen guten Einblick und auch wenig Verstänis für unreflektierte Kritik an Google. (Ich jedenfalls, und du lt. Posting oben auch).
Aber ich halte es trotzdem für klug, allen mächtigen Insititutionen (und dazu gehört Google nunmal) ein gewisses Misstrauen entgegen zu bringen. Momenten kann ich nicht sagen, dass die viel falsch machen und böse ist Google meiner Meinung sowieso nicht.
Was aber, wenn die Konzernleitung mal wechselt? Oder die Zeiten auch für Google härter werden?
Was aber, wenn die US-Regierung ein paar Gesetze ändert oder der Regierungs-Hack eines totalitären Staates mal funktioniert? Dann haben plötzlich Leute Zugriff auf derart große Informationsmengen, denen ich das einfach nicht zulassen möchte.
Alle undemokratischen Entwicklungen der Vergangenheit gingen immer mit Datensammeleien und der Selektion von Information einher. Google ist sicher momentan eher ein Förderer von Transparenz und Informationsfreiheit, da bin ich mir sicher. Aber besonders demokratisch oder transparent nach außen hin sind sie auch nicht (auch das ist etwas, was ich für klug und richtig halte).
Ich finde Google als Firma großartig, modern, innovativ, clever und sogar “gut”. Aber das Informations-Monopol, auf dem diese Firma sitzt, macht mich etwas nervös.
Schau dir an, was mit Wikileaks gerade passiert: Das sind die Guten! Und trotzdem sind es auch nur Menschen, die eine Menge Macht in der Hand haben. Und das kann ganz schön zu Problemen führen. Nicht für uns – aber ich möchte kein Soldat sein, der Wikileaks geheime Unterlagen übermittelt hat und nun sieht, wie sich deren Organisation gerade auflöst. Da stehen Existenzen auf dem Spiel. Klar, da muss bei Tante G noch viel mehr passieren, bevor es so weit ist. Aber das ist immer nur eine Frage von Wahrscheinlichkeiten.
Meinst du nicht?
Hi eric,
in der Tat, das WWW ist ein bunter Mix aus sich möglicherweise irgendwo ergebenden Wahrscheinlichkeiten positiver Entwicklungen. Man hat die Möglichkeit, diesen Entwicklungen für alle sichtbare Kanäle zu öffen (Google, Facebook, Twitter usw.) oder sie sich selbst ihren Weg bahnen zu lassen. Letzteres verläuft unter Garantie immer im Sande.
Grüße
Gretus
Na ja, ich denke, wir reden aneinander vorbei. Ist aber auch nicht so wichtig. Nur kurz zu deiner Garantie, die du dafür gibst, dass eigene Wege immer im Sande verlaufen:
Zum Glück haben das die Gründer von Google, Facebook und Twitter nicht so gesehen.
Schönes Wochenende noch.
eric
Hallo,
kein Sorge, bei derartigen Diskussionen redet man immer aneinander vorbei. Versteh diesen Blogpost einfach als Ergänzung zu diesem Artikel, dann weist Du was ich meine
Dir auch ein schönes Wochenende.
Grüße
Gretus
Sehr schöner Artikel, gefällt mir und bekenne mich gern zum Unternehmen Google!
Absolut entbehrlich, die Diskussion um Street View! I love Google
Die Frage die sich doch stellt ist, was will Google mit den Daten?
Also jeder der im Internet unterwegs ist und vor allem der sein Geld mit dem Internet verdient sollte Google lieben. Datenschutz und Privacy hin und her, aber Google bringt das Internet einfach nach vorne. Somit bringt Google auch alle Onlinemarketer und Webmaster weiter.
In dem Sinne!
I LOVE GOOGLE <3
Hi there,
mir ist die Diskussion etwas zu schwarz-weiß. Fakt ist, dass Google ein profitorientiertes Unternehmen ist, was mit gesammelten Daten Geld verdient. Um diese Informationen zu bekommen, bietet Google immer neue, zugegenbener Maßen auch gute Services an. Mit diesen Services macht es seine Nutzer abhängig, um so an die begehrten Daten zu kommen. Information ist im 21. Jahrhundert das mit Abstand wichtigste Wirtschaftsgut und Google hält, zumindest was den Online-Bereich angeht (der Offlinebereich zerfällt gerade) das Monopol.
Dies sollte uns zu denken geben, denn Monopolstellungen sind immer gefährlich. Solange die Philosophie der Google-Gründer (Tuh nichts Böses) durch die Google-Hallen (1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043, Californien, USA) weht mag alles in Ordnung sein. Nachdem Google allerdings zugeben mußte, dass hingegen immer wieder beteuerter Aussagen, man sammle keine personenbezogenen Daten, dies nun doch zugegeben werden musste, kommen auch mir Zweifel und ich genieße jeder neuen Google-Service erst einmal mit Vorsicht. Interessante Artikel zum Thema gibts hier und hier.
Also mein Voting fällt damit so aus: Bewundernswert, aber mit äußerster Vorsicht
@Ron Ich stimme zwar in Teilen zu, dein Statement “…mit äußerster Vorsicht” läßt jedoch auf etwas ganz anderes schliessen, nämlich auf Angst – und die war, ist und wird immer ein schlechter Ratgeber bleiben!
Auch die Feststellung, Zitat “… mit diesen Services macht es seine Nutzer abhängig” ringt mir nur ein müdes Schmunzeln ab, denn es sollte besser heissen “kann” – und betrifft auch nur diejenigen die es zulassen. Zugegeben, das können viele sein, nämlich alle die, welche es primär gerne bequem und möglichst ohne finanziellen Aufwand (gratis) haben wollen. Eher sekundär ist es für diese Zeitgenossen, selbst bestimmen zu wollen wo es lang geht, denn das ist benanntermassen zuweilen anstrengend. Google deswegen auf der “dunklen Seite der Macht” einzuordenen halte ich für grundlegend falsch. Obwohl Google als eine Art Droge zu begreifen ist ein interessanter Ansatz – zudem gibt es doch schon die Internet Junkies seit Jahren
Im Übrigen halte ich es da wie mit “Beton” – es kommt nur darauf an, was man daraus macht…
Ansonsten hier noch mehr Suchtpotential von Google “HotPot” Euere Meinung würde mich dazu ebenfalls sehr interessieren:
http://www.internetworld.de/Nachrichten/Medien/Medien-Portale/Google-startet-Empfehlungsportal-Hotpot-Heisser-Topf-als-Konkurrenz-fuer-Qype-und-Yelp
Immer wieder gerne
Wenn es Google nich gäbe, hätten wir nichts mehr zu erzählen 