Während Google mittlerweile wöchentlich unzählige neue Features bekannt gibt, sind viele SEOs der Meinung, ihre Arbeit würde sich auch in Zukunft kaum ändern. Es mag zwar richtig sein, dass die Aufbreitung von Internetinhalten für Suchmaschinen auch in 2010 noch nach den bisherigen Methoden verläuft, wenn aber die Betreiber bekannter Suchmaschinen über Zukunft reden, dann sind nicht die nächsten fünf Monate sondern die nächsten 50 Jahre gemeint…
Marissa Mayer hat auf dem diesjährigen Google Search Event einen kurzen Einblick in die Zukunftspläne von Google gegeben. In Bezug auf die Zukunft der Internetsuche richtig Google seinen Schwerpunkt auf vier Bereiche: Mods bzw. Modalities bezeichnet die Form wie Menschen suchen werden, Media was sie als Ergebnis geliefert bekommen, Language die Sprache und Personalisation die individuelle Anpassung der Ergebnisse.
Modalities
Die Spracheingabe im Bereich Informationsbeschaffung, die aktive bzw. passive Bildersuche in der Produktbeschaffung und die von GPS unterstütze einfache Darbietung von standortbezogenen Informationen im mobilen Bereich sind die Suchformen der Zukunft. Die individuelle Suche per Tastatureingabe wird bereits vorgefertigten Suchvorschlägen weichen.
Media
Sämtliche Formen der Ergebnisdarbietung (News, Bilder, Videos usw.) werden irgendwann zu einem einzigen, auf den speziellen User, dessen Bedürfnisse sowie momentanen Standort abgestimmten und von Suchmaschinen eigens kreierten Ergebnis verschmelzen. Die Überzeugung, nach einem guten Ergebnis muss man lange und akribisch suchen wird der Einsicht weichen, dass man dieses ebenso gut auf Grundlage benutzerspezifischer Daten generieren lassen kann.
Language
Die Weiterentwicklung bereits existierender Technologien wird einen sprachenübergreifenden Zugriff auf sämtliche Inhalte des World Wide Webs ermöglichen. Heute noch ausgeprägte länderspezifische Unterschiede im Suchverhalten werden einem einheitlichen Umgang mit Suchmaschinen weichen
Personalisition
Um ständig informiert bzw. versorgt zu sein, werden viele Internetnutzer letzten Endes freiwillig die von Suchmaschinen zu Generierung der Informationen benötigten Daten preisgeben. Zu jeder Suchanfrage wird es unzählige, immer auf den jeweiligen Nutzer sowie dessen momentanen Standort abgestimmten Alternativen geben. Es ist nicht unvorstellbar, dass das Ergebnis einer gemachten Suchanfrage keinem vorher jemals ausgelieferten Ergebnis gleicht.
Die nicht selten einen Quantensprung bedeutenden immer neuen Entwicklungen von Google lassen vermuten, dass einige der beschriebenen Szenarien bereits in naher Zukunft Realität sein könnten. Wenn man bedenkt, dass z.B. die Spracheingabe massiven Einfluss auf die verwendeten Suchbegriffe, die verwendete Sprache einer Webseite kein Relevanzkriterium mehr sein wird und Ergebnisse für jeden User, jeden Standort und jedes Bedürfnis individuell neu kreiert werden, dann mag zwar noch in 2010 in Bezug auf SEO alles so laufen wie immer, in einigen Jahren aber ganz gewiss nicht mehr…
Gretus





























und was ist,wenn viele leute einfach ne cracked win eng inatalled haben?
Hallöle,
ich möchte mal auf den Punkt der Sprache kurz eingehen. Also meiner Meinung nach widerspricht sich das irgendwie. Einerseits sollen auf den Standort bezogene Serps generiert werden, aber andererseits sollen dem Nutzer dann auch anderssprachige Ergebnisse geliefert werden?
Ich wage zu bezweifeln, dass man bei einer deutschsprachigen Suchanfrage sehr viele Ergebnisse in anderen Sprachen bekommt. Zum Einen wird die Mehrheit Ergebnisse in anderen Sprachen meiden und zum anderen sind viele Informationen sehr länderspezifisch.
MfG
Christian