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Ist Google Panda gerecht?

Google  |   |  , 22:11 Uhr  |  57 Kommentare

Nachdem der Suchmaschinenbetreiber Google heute angekündigt hat, die unter dem Namen `Panda Update´ bekannt gewordene Änderung am Algorithmus zur Bewertung von Webseiten unter anderem auch in Deutschland einzuspielen, stehen die ersten Verlierer bereits fest…

Johannes Beus von sistrix.de hat auf Grundlage der Daten seines Tools eine Liste mit Webseiten veröffentlicht, welche teilweise dramatisch an Sichtbarkeit in der Ergebnissen von Google verloren haben. Hier die vorläufig 10 größten Verlierer des Panda Updates in Deutschland:

Webseite SISTRIX Sichtbarkeit
kelkoo.de – 86%
alatest.de – 70%
wikio.de – 65%
online-artikel.de – 63%
webnews.de – 62%
suite101.de – 59%
helpster.de – 59%
dasverzeichnis.info – 59%
openpr.de – 59%
yopi.de – 56%

Schaut man sich obige Liste der Verlierer des Panda Updates etwas genauer an, hat es wie in den USA und den UK auch hierzulande vor allen Dingen Verzeichnisse sowie Vergleichs- bzw. Aggregatorenseiten getroffen.

Minderwertige, hauptsächlich zum Zweck der Linkgenerierung genutzte Artikel- bzw. Linkverzeichnisse, aus bereits bestehenden Inhalten zusammengeflickte Informations- sowie lediglich fremde Artikel auflistende Verkaufsseiten dürften es zukünftig schwer haben, die aktuell durch das Panda Update erlittenen Umsatzeinbüßen irgendwie wieder wett zu machen.

Google selbst kündigt das Update als `Neuer Algorithmus für hochqualitative Webseiten´ an und gibt betroffenen Wenseitenbetreiber auf dem Google Webmaster-Zentrale Blog gleich auch noch einige Tipps zur Erstellung hochwertiger Inhalte mit auf dem Weg:

Anfang des Jahres haben wir das „Panda“-Update für alle weltweiten englischsprachigen Suchanfragen eingeführt. Heute führen wir diese Maßnahmen fort, indem wir unsere algorithmischen Verbesserungen der Suche in verschiedenen Sprachen einsetzen. […] Wir stellen weiterhin unsere Nutzer in den Mittelpunkt und arbeiten kontinuierlich daran, ihnen die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern.

Den von Panda Update betroffenen Webseiten bleibt nicht viel anderes übrig, als ihr Geschäftsmodell komplett zu überdenken. Waren Preisvergleiche wie preisroboter.de oder ciao.de noch vor einiger Zeit als durchaus innovativ zu betrachten, scheinen sie nach Meinung von Google nun nicht mehr den gesteigerten Ansprüchen der Nutzer einer Suchmaschine von heute zu genügen.

Publishern empfehlen wir weiterhin, sich darauf zu konzentrieren, das bestmögliche Nutzererlebnis auf ihren Websites zu bieten, und sich weniger damit zu beschäftigen, was sie für die aktuellen Ranking-Algorithmen oder -Signale halten.

Das von Google heute gemachte Update hat einen bitteren Beigeschmack! Wer seine Inhalte der Datenkrake zur Generierung von Suchergebnissen fein säuberlich zum Fraß vorwirft, den mag Google auch weiterhin. Wer dagegen meint, sich in Googles Geschäftsfeld einmischen zu müssen um mit eigens aufbereiteten Daten selbst gut zu ranken, den zieht die Krake einfach wieder in die Tiefen der Serps hinunter…

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Carlos San Segundo Website sagt:

    Meinst Du tatsächlich, dass das Daten aufbereiten das Problem darstellt? Generell würde ich ja zustimmen, dass Tante G genau schaut, wer was wie wann macht und sich nicht in die Suppe spucken lässt (ganz im Gegenteil scheint G immer mehr an sich reissen zu wollen) – doch Preisvergleiche in den SERPs sind für User nervig, die nach einem Produktnamen suchen ohne +Preis o.Ä.

    • Gretus Website sagt:

      Hallo,

      Preisvergleiche sind womöglich genau das, was einige Nutzer wollen wenn sie nach einem Produkt suchen. Man sollte es SEO nicht den Fehler machen und behaupten, man hätte ja schon immer gewusst, dass die betroffenen Seiten keine Zukunft haben. Demnächst werden Urlaubsportale abgewertet weil sie zusammen mit der Google-Hotelsuche auch nur noch nerven…

      Grüße

      Gretus

      • Carlos San Segundo Website sagt:

        Die Grenze zu ziehen ist tatsächlich nicht ganz trivial. Und wohin die Reise bei G geht, zeichnet sich ja schon seit einer ganzen Weile ab…Maps, YouTube, Bilder, bald Hotelbewertungen in den Places…

    • Mike Website sagt:

      Andere Preisvergleiche stören Google doch nur bei der Anzeige ihrer eigenen Shoppingergebnisse. Je weiter die anderen nach hinten durchgereicht werden, desto einfacher wird es für die Google Shopping Ergebnisse…

  2. Florian Website sagt:

    Hallo,

    rein aus Sicht den Benutzers gesehen, finde ich das Abstrafen bzw. geringere Beruecksichtigen von Vergleichsseiten sehr gut. Diese Seiten nerven einfach nur und sind, z.b. von mir, nicht gewollt wenn ich nach einem Produkt suche. Wenn ich Preise vergleichen will, gebe ich „preis vergleichen“ ode aehnliches dazu ein.

    Florian

    • UppS sagt:

      Die Haltung, dass ich vornehmlich einen Preisvergleich suche, wenn ich nach einem Produkt google, verstehe ich auch nicht. Aber vielleicht spielt hier die eigene Arroganz mit, dass ich bei einem Preisvergleich halt die üblichen Verdächtigen aufsuche und ansonsten Erfahrungen, Meinungen, halt alles außer 30 mal Preisvergleich in den Top 50 finden möchte.

  3. Carlos San Segundo Website sagt:

    Es wäre definitiv spannend eine Studie zu lesen, die mal aufschlüsselt, wonach die meisten Suchenden tatsächlich suchen. Also nach Produktinfos oder Preis oder…

    Im Übrigen würde ich mir als Urlaubsportal im Moment durchaus Sorgen machen. Da scheint sich etwas abzuzeichnen…

    • Gerhard Zirkel sagt:

      Ja, ein massiver Einstieg von Google in den Reisemarkt zeichnet sich ab. Aus Sicht von Google mehr als logisch. Aber als Betreiber eines Urlaubsportals ist man längst daran gewöhnt, dass gelegentlich Mitbewerber mit Milliardenbudget einsteigen 🙂

      Gerhard

      • Carlos San Segundo Website sagt:

        Ja, das ist wohl wahr. Aber G ist dann doch noch eine andere Größenordnung. Ich selbst beobachte schon seit einer Weile beunruhigt, wie G immer mehr Inhalte einfach direkt in den SERPs anbietet.

        Die Tendenz, sich Inhalte „bereitstellen“ zu lassen und diese direkt in den SERPs anzubieten ist etwas, das uns Webmaster alle angeht. Im Grund hat G keinen Grund, Traffic auf deine Webseite zu schicken – es verdient ja bestens an der Anzeigenschaltung auf dem eigenen Angebot.

    • Gerhard Zirkel sagt:

      Google darf es dabei nur nicht zu weit treiben, denn jede Monopolstellung kippt irgendwann. Spätestens wenn ein Großteil der Seitenbetreiber keine Chance mehr sieht, könnte es passieren dass Google ganz schnell gar keine Inhalte mehr hat, weil die Bots ausgesperrt werden. Aber bis das so weit ist, dauert es noch lange…

      • UppS sagt:

        Der prognostizierte Fall wird nie kommen, da glaube ich eher an den Kommunismus…

        Warum? Weil G seit jeher geschickt Seitenbetreiber herumschaukelt, und die einen (auch jetzt) gewinnen lässt, während die anderen verlieren. Summa Summarum: Wenn einer geht, rückt ein neuer nach, denn das Geld lockt.

  4. Bata sagt:

    Ist das Panda-Update nun in Deutschland durch oder nicht?

  5. Max sagt:

    Ja, laut Google selbst seit heute.

  6. Marcus sagt:

    Ich persönlich bin froh, wenn die erste Seite bei Google nicht mehr von Websites, Blogs und Verzeichnissen zugemüllt werden, die absolut keinen Mehrwert bringen. Wenn ich Preisvergleiche will, dann weiß ich, wo ich hingehen muss.

  7. Stephan sagt:

    Naja, schaut für mich ganz klassisch nach Zuckerbrot und Peitsche. 2 schicke PR Updates in knapp 4 Wochen lassen die SEO-Herzen höher schlagen und dann wird der Panda ausgerollt. Zwar hats einige Content-Farmen bestimmt aus den Serps verbannt, die vorangegangen PR Updates lassen diese aber trotzdem noch für den Linkverkauf attraktiv bleiben. Wer braucht hier wen? Google uns oder wir Google? 😉

  8. Holzmichael sagt:

    @Gretus: Der Kommentar bzgl. dem bitteren Beigeschmack lässt eher auf ein persönliches Problem zwischen dir und Google schließen, als auf eine objektive Betrachtung von Panda. Dieser Algorithmus soll vor allem minderwertigen Content neutralisieren. Es ist nur logisch und konsequent, dass es dabei auch verschiedene Vergleichsportale trifft.

    • Marc Website sagt:

      Moin Moin,

      so habe ich das ebenfalls gelesen/verstanden. Mich persönich freut das Algorithmus-Update sehr. Erste Effekte meine ich zu erkennen. Auf den von mir beruflich betreuten Seiten sind bei einigen Themen eigene bzw. konzerneigene redaktionelle Inhalte weit nach oben „geschossen“, während viele Aggregatorergebnisse spurlos verschwunden sind.

      Als Privatperson nerven diese Anbieter von minderwertigen oder zusammengeklau(b)ten Inhalten nur.

      Einen schönen Tag

  9. Der Panda ist da – Lesenswertes im Netz | SEO meets Content sagt:

    […] Wir wollen euch einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Artikel geben, die wir im Netz bereits gefunden haben […]

  10. Michael sagt:

    @Gretus: War das mit den abwerten von Urlaubsportalen ernst gemeint? Weil ich bin Inhouse SEO von so einem Portal und bekomme jetzt schon ein wenig Angst, weil du fast immer Recht hast mit deinen Vermutungen…

    • Gerhard Zirkel sagt:

      Er hat vermutlich darauf angespielt, dass sich Google gerade in den Reisemarkt vorarbeitet und vermutlich irgendwann selber Reisen anbieten wird – das Thema hatten wir weiter oben schon.

      Letztendlich wird Google so lange alle lukrativen Bereiche an sich reißen, bis die Situation kippt. Letztendlich passiert das immer irgendwann.

  11. Mark - Webdesigner aus Hamburg Website sagt:

    Mich würde mal interessieren, in welchem Verhältnis die Suchergebnisse zu den Einnahmen von Google stehen. Das ist naturgemäß kaum untersuchbar. Googles Behauptung, dem User „die besten Ergebnisse“ liefern zu wollen, ist höchstwahrscheinlich nur die halbe Wahrheit.

  12. Holzmichael sagt:

    @Gerhard Zirkel: Die Google-Umsätze resultieren zu ca. 98% aus Anzeigenschaltungen und Anzeigenvermarktungen (Adwords/Adsense). Somit sind die angesprochenen „lukrativen Bereiche“ wohl eher nur Peanuts.

    @Mark: Aus dem gleichen Grund spielt auch das Verhaltnis der Suchergebnisse zu den Einnahmen keine nennenswerte Rolle für den Gesamtumsatz den Google erwirtschaftet.

    • Carlos San Segundo Website sagt:

      Nun, das würde ich gar nicht mal meinen. Wenn ein Besucher in der SERP eine Anzeige anklickt, dann bekommen G 100% der Einnahmen. Geht der Besucher erst noch auf ein anderes Portal, dann bekommt G nur noch einen Anteil – wenn überhaupt etwas.

      Je länger sich der Traffic in den SERPs befindet, desto mehr Geld wird reinkommen.

    • Gerhard Zirkel sagt:

      Weißt du, welche Umsätze der Online-Reisemarkt macht? Peanuts sind das ganz bestimmt nicht, auch nicht für Google.

      • Holzmichael sagt:

        1. Google übernimmt ja nun nicht plötzlich 100% des gesamten Online-Reisemarktes.
        2. Der Umsatz von Google betrug 2010 – 30 Milliarden Dollar. Da braucht man gar nicht anfangen zu rechnen, um zu wissen, dass der Online-Reisemarkt relativ wenig zur Steigerung des Gesamtumsatz beitragen würde.

  13. DoFollowBlogger Website sagt:

    Also ich muss an dieser Stelle dem Sistrix Si ein Lob aussprechen. Mag der recht abstrakte Si-Wert für eine einzelne Seite als „Maßeinheit“ auch wenig Aussagekraft haben, ist er als informatives Element bei der Gegenüberstellung grösserer Websites für die Ausmachung signifikanter Trafficeinbrüche und der Bestimmung von Trends immer noch unschlagbar!

  14. Ralf Website sagt:

    Schade, dass Google für mich wichtige Seiten – so abstraft. wikio.de gibt mir als Anwender einen guten Einblick in die Blogger Welt. Und über open PR veröffentliche ich seit Jahren erfolgreich meine Pressemitteilung.

    und Nein- Goolge News lese ich nicht und werde ich zukünftig nicht nutzen. Auch für meine Produktsuche verwende ich zukünftig nicht „Google Shopping“ (Egal wie oft sie den Namen ändern)

    Wir benötigen dringend eine neue Suchmaschine und kein Google. Google nervt seit Jahren – liefert eigentlich keine brauchbaren Ergebnisse und wenn jemand etwas halbwegs Erfolgreiches auf die Beine stellt – macht dieses Unternehmen einen Angriff. – PayPal und die Zahlungsart. kelkoo und die Produktsuche, Facebook und g+ usw.

    Auch für die Online Werbung benötigen wir dringend eine brauchbare Alternative.

    • riri sagt:

      Es gibt doch alternative Suchmaschinen siehe Bing

      Indes ich bin begeistert von Google

      – Search
      – Maps
      – Maps – Streetview, Wether …
      – Chrome

      Die sind innovativ und bringen das Web voran. Ohne Google und ihre Förderung von Firefox – wäre die Browser Welt noch bei dem Niveau von IE 4 oder so.

      usw.

  15. Ben sagt:

    Gretus, ich verstehe die Anspielung auf Idealo in deinem Artikel nicht so recht?! Die Seite hat doch laut Sistrix-Daten ordentlich zugelegt.

    Viele Grüße, Ben

  16. Ronny sagt:

    Also ich habe heute morgen nach einem bestimmten Netbook gesucht. Ich wollte gebündelt Produktinfos mit einem Bild.(idealerweise die Herstellerseite) Was habe ich aber für Ergebnisse erhalten? Genau, lauter Preisvergleichsseiten und Seiten die extrem überladen sind, nur keine für mich wichtigen Informationen enthielten. Es war ein regelrechter Krampf. Von daher hat sich durch das Panda Update meiner Meinung nach nichts verbessert. Der bereits bekannte Preisvergleichsmüll ist immer noch vorn dran.

  17. Muhi Website sagt:

    Ich finde die Bestrebung, die Spreu vom Weizen zu trennen gut.

  18. Christian sagt:

    Ich lache mich Tot. Chip ist einer der Gewinner des Updates.

    Chip ist eine der größten Content Farmen die ich kenne.

    • Carlos San Segundo Website sagt:

      Das hat mich allerdings auch sehr gewundert. Chip ist eines der nervigsten Portale im Tec-Bereich und hat meistens nicht das auf der Seite, wonach ich gesucht hatte – und im Falle der Downloads auch nur nach 5 weiteren Klicks…

  19. Max Adler Website sagt:

    @Carlos: Chip ist nervig – ok. Aber es hat mir trotzdem schon oft wertvolle Dienste erwiesen.

    @Ralf: Auch wenn Seiten wie Wikio oder OpenPr für unsere Branche wichtig sind, da Aufmerksamkeit erreicht wird, wäre es für den Nutzer doch besser, sofort auf die eigentliche Top-Contentseite zu gelangen. Machen wir uns doch nichts vor; warum schicken wir Artikel an Presseportale? Doch wohl nur, um Werbung für unsere eigenen Seiten zu machen. Wo ist da der Mehrwert für den Nutzer?

  20. Mark - Webdesigner aus Hamburg Website sagt:

    Ich sehe es ebenfalls so wie @Rals: „Wir benötigen dringend eine neue Suchmaschine“! In jedem Fall eine echte Konkurrenz. Langfristig. Dies verstehe ich immer mehr als eine meiner Aufgaben, nach Alternativen zu suchen, darauf hinzuweisen und Google als das zu sehen, was es ist: Eine Gelddruckmaschine, der es relativ egal ist, ob wirklich gute Suchergebnisse angezeigt werden (was definitiv nicht in jedem Suchfall gegeben war und sein wird!) und die sehr viel von PR und Marketing versteht.

  21. Der Schleafer Website sagt:

    Ach leutz,
    einfach mal nach „suchmaschinen“ bzw. „suchmaschine“, dann weiß man doch das Google nicht Panda gerecht ist. Ist den Jungs aber auch scheiß egal! Die wirklich guten Webseiten pfeifen auf Google und nehmen hier höchsten mit was geht. Nur Deppen und Schmarotzer bauen ihr Geschäftsmodell auf Google auf!

  22. Max Adler Website sagt:

    @ Mark: Einem Unternehmen, welchem es egal ist, ob seine Kunden zufrieden sind, werden langfristig die Kunden weglaufen. Das trifft für Google genauso zu, wie für die Pommesbude um die Ecke. Ich denke gerade weil es Google seit Jahren schafft vernünftige Ergebnisse zu liefern, sind sie immer noch absoluter Marktführer. Natürlich besteht immer noch Verbesserungspotential, aber das wird sich wohl niemals ändern.

    Die SERPs sind nicht für SEOs, sondern für normale Menschen, denen geholfen werden soll, weil sie ein bestimmtes Problem haben.

  23. Oliver Website sagt:

    Zitat: „Waren Preisvergleiche wie idealo.de oder ciao.de noch vor einiger Zeit als durchaus innovativ zu betrachten, scheinen sie nach Meinung von Google nun nicht mehr den gesteigerten Ansprüchen der Nutzer einer Suchmaschine von heute zu genügen“.. geht doch wohl eher um nichts weiter, als um Konkurrenten für die eigenen Preisseiste loszuwerden, oder?

    • kl sagt:

      Genau: Google Shopping Beta statt ciao.de und ähnliche. Shopping natürlich immer in den Top Ten mitten auf der Seite. Nachdem Google jetzt Motorola aufgekauft hat, wird es nicht allzu lange dauern bis Google einen eigenen Internetversand in Konkurrenz zu Amazon und anderen aufbaut. Qualität ist denen egal, sind ja noch nicht einmal in der Lage, künstliche Intelligenz einzusetzen. Die Google-Suche versteht nach wie vor keine Sätze, sondern nur Stichworte.

  24. […] Das Panda-Update ist nun endlich auch in Deutschland raus […]

  25. ah sagt:

    Wenn man Auto in Google eingibt sieht man auf den ersten 5 seiten nur Händler und OEMs die einem was verkaufen wollen (bis auf Wikipedia). Man kann pauschal sagen: Die Qualität von Google-Suchen in allen Themen, in denen man was kaufen kann, ist grottenschlecht (man Suche nach Buch, Haus, Fl). Aber auch in jenen Themen, die gute Werbeeinnahmen versprechen, wird es immer und immer schlechter. Viele Internetseiten waren für Yahoo/Altavista/ etc. optimiert, und nicht für die Nutzer.

    Mit der Linkanalyse hat Google versucht dieses Problem zu umgehen, jedoch war der Erfolg nur von kurzer Dauer. Google steht vor dem gleichen Problem, vor dem damals seine Konkurrenten standen. Sobald es Suchmaschinen gibt, die eine gute Qualität liefern können, wird Google vor einem großen Problem stehen.

  26. Robert Website sagt:

    Wenn man versucht die neu aufgestellten Kriterien auf die Verlierer anzuwenden, lassen sich einige der Abstürze ja gut erklären. Beispiel: dass gutefrage.net zwar hilfreich sein mag, aber bei wirklich jedem getaggten Begriff? Also manche Veränderungen sind aus meiner Sicht jedenfalls nachvollziehbar. Schön ist auch, dass es auf der Gewinnerseite viele kleine Seiten gibt, die vorher von den großen Playern verdrängt wurden. Und gerecht? Ich denke gerecht wollte der Google Index noch nie sein. Wäre wohl auch ein sehr hohes Ziel, das jeder Suchende anders definiert. Webseiteninhaber erst recht.

  27. […] In der Netzwelt und speziell auf den SEO-Blogs gibt es bereits eine Menge von Beiträgen zum so genannten Panda-Update […]

  28. Schreyer sagt:

    Unglaublich, wie der Artikel gegen Ende eine Tendenz nimmt. Datenkrake? Diese sogenannten Vergleichs- oder Sammelportale nutzen gezielt die User-Googleanfrage aus und generieren in den allermeisten Fällen völlig nutzlose Seiten. Z.B. wenn man einen Namen googelt, kommen diese Karrierenetzwerke, die Seite stellt dann ein völlig nutzloses Sammeln von Personen gleichen Vornamens und Nachnamens dar. Wieso sollte man sowas unkorrigiert an die oberste Stelle setzen, wo es wegen guter Querverlinkungsdichte hinkommt? Oder eben dadurch mitfinanzieren. Panda ist sowas wie ein Werbeblocker für die Ergebnisliste – das ist doch ein sehr guter Ansatz – eben aus Usersicht – und dieser Ausfall am Ende des Artikels also völlig unverständlich.

  29. Jay sagt:

    Zusammengefasst sind hier Meinungen von zwei Sieten vertreten: User/Sucher, die Inhalte zu Ihren suchbegriffen haben möchten und Anbieter, die Ihre Inhalte über möglichst viele Wege der ersten Gruppe aufdrängen wollen. so geht es hier z.B. um Hotelportale. Wenn ich nach Hotels an einem Ort suche, möchte ich wissen, welche Hotels dort zu finden sind – punkt. Nicht, wer welches Hotel dort und evtl. auch noch woanders auf der Welt (evtl. nach einer weiteren Suche auf den meistens extrem langsamen Portalen) anbietet.

    @Alle Content-Anbieter hier: Wenn ich einen Preis oder Preisvergleich suche, dann nutze ich dies auch als Suchbegriff. Wenn Ihr hoch im Ranking auftauchen wollt, dann bietet auch was! Z.B. ist bei einer Suche nach einem Hotel +Bewertung absolut kein Mehrwert vorhanden, wenn fast alle Hotels auf der Portalseite 0 Bewertungen haben. Streicht doch bitte die leeren Suchworte und Tags auf Euren Seiten. Dann kommt Ihr im Ranking von ganz alleine wieder durch entsprechende Klickzahlen nach oben…

  30. Lars sagt:

    Wer hat denn angefangen, seine Webseiten zu fälschen, um besser in Google darzustehen? Würde eine Firma in einem Prospekt soviel Unsinn schreiben, wie Webseiten dies versteckt in ihrem Inhalt zur SEO-Optimierung machen, würde die sofort abgemahnt wegen unlauterem Wettbewerb. Es ist eigentlich traurig, dass sich aus dieser Form von Betrug sogar ein einträgliches Geschäftsmodell entwickeln konnte.

    Also hoffe ich auf noch sehr viele Pandas, damit Suchmaschinen anzeigen, was wir wollen, nicht was die Webseitenbetreiber wollen.

  31. […] Weitere interessante Artikel zum Google Panda Update […]

  32. Mario sagt:

    Ich habe jetzt hier gerade in einem Kommentar gelesen. Freude darüber, dass weniger Blogs in den SERPs ausgegeben werden.

    Die Bewertung mal stehen gelassen, bin ich sogar der Überzeugung, dass durch das Panda Update zukünftig sogar noch mehr Blogs in den SEPRs zu sehen sein werden. Zumindest sagt mir dies, weil ich festgestellt habe, dass durchweg alles Blogs die ich so kenne mit einigermaßen gutem Content gleich mal mit PR2 eingestuft wurden (alles nicht lang existierende).

    Ich glaube, dass es zukünftig sogar mehr um eben solcher Ergebnisse geben wird. Diskussionen wie hier zu einem Beitrag. Also weniger beeinflussbare Ergebnisse.

    Ist ja alles nur eine Annahme. So ganz passt es da nicht dazu, dass Seite wie Gutefrage oder wer-weiß-was die Verlierer sind.

  33. Michael Website sagt:

    Meiner Ansicht nach ist dieses Update ein grosser Witz wie so vieles von Google. Die Contentfarmen die abgestraft wurden, sind gleich wieder durch andere Contentfabriken ersetzt worden.

  34. Elso Website sagt:

    Die Frage die sich mir stellt, wer sind die Gewinner und Verlierer aus diesem Update?

    Der Gewinner ist zum einen sicherlich Google selbst, da Sie Ihre Shoppingergebnislinks weiterhin auf Seite 1 präsentieren?!? Warum wurden diese nicht abgestraft?!? Der Content ist schließlich auch zusammengewürfelt! Hier nutzt Google seine marktbeherrschende Stellung vollkommen aus! Noch mals Google, da gebeutelte Unternehmen nun durch Adwords viel Geld investieren um entsprechende Besucherabbrüche teilweise zu kompensieren! Zum anderen viele SEO Agenturen (seriöse oder dubiose…egal) da Sie nun mit diversen Argumenten („Wir holen Sie aus der Panda-Falle“ etc.) bei Panda-geplagten Unternehmen wieder reichlich Geld verdienen können! Hier bereits ein Beispiel *LOL*.

    Die Verlierer sind Unternehmen aus genannten Bereichen (Preisvergleiche, Frage-Antwort-Portalen, uvm.) bzw. dessen Mitarbeiter, welche entlassen werden müssen, da die Umsätze weggebrochen sind.

    Die Nutzer von Google selbst haben weder Gewonnen noch Verloren, da Google und auch andere Suchmaschinen nie korrekt einschätzen können, welche Ergebnisse für den Suchenden am relevantesten sind! Diverse Faktoren wie Bounce-Rate, PageViews, etc. sind sicherlich Indikatoren aber dennoch kaum Aussagekräftig! Manche wünschen sich bei Produktsuche eben einen Preisvergleich andere nur die Herstellerseite. Da jeder Nutzer auch noch andere Suchbegriffe verwendet, ist es schwer zu entscheiden, welche Seite nun angezeigt werden soll!

    • yo gi sagt:

      > Die Verlierer sind Unternehmen aus genannten Bereichen (Preisvergleiche, Frage-Antwort-Portalen

      Mit Douglas Adams kommentiert: Wer braucht schon tote Telefondesinfizierer…? Als Nutzer bin ich ganz froh, daß ich nicht bei jeder Frage als erstes eine gewisse tipps-tricks-kniffe-Seite angezeigt bekomme, die eigentlich überhaupt nichts zur von mir gestellten Frage zu sagen hat! Das hat wirklich genervt und wenn diese Seite jetzt im Nirwana verschwindet tut mir das überhaupt nicht leid!

      Google – mit den richtigen Begriffen gefüttert – liefert durchaus zufriedenstellende Suchergebnisse, aber irgendwann kommen dann diese Suchmaschinenoptimierer an und versuchen einem ihre absolut unpassenden Webseiten aufzudrängen, so daß man am besten die erste angezeigte Google-Seite gleich überspringt!

  35. Dave sagt:

    Also ich fand die Aktion sinnvoll. Google wird sich da schon sehr genau Gedanken gemacht haben. Die oben genannten Webseiten sind mir sowieso entweder nicht bekannt, oder ich hab sie bei der Suche bewusst übergangen. Also weg damit. Das einzige was zählt ist Qualität.

  36. Randy Snookums sagt:

    Von den Verliereseiten kenne ich keine. Vielleicht ist der neue Algorithmus gar nicht so schlecht.

  37. horst sagt:

    Das „Update“ hat doch langfristig nur einen Zweck, Betreiber von Webseiten welche nicht den Google konformen Schmutzcode beinhalten müssen damit rechnen dass Ihre Seiten irgendwann nicht mehr gelistet werden.

    Sobald genügend Betreiber sich damit abgefunden haben dass der Bigbrother Code dazugehört wird Google dieses Angebot deutlicher aufspitten: In einen kostenlosen Part mit nerviger Werbung und einen gebührenintensiven Part mit voller Kontrolle, allerdings nicht für den User.

  38. Kritik sagt:

    Es ist nunmal eine Tatsache das diese Preisvergleichsportale mit ihren oftmals nutzlosen nur auf google abgestimmten Inhalten die Mehrheit der Suchenden nur genervt haben.

    Ich glaube nicht mal das google diese Seiten verdrängt hat damit der eigene Shop besser da steht, sondern weil es tatsächlich einen großen Mehrwert für die Nutzer bringt wenn diese Seiten nicht auf den ersten Plätzen landen.

  39. Andreas sagt:

    Ich finde den neuen Algo gut, diese Seiten die Titel und Links aus Suchbegriffen zusammenbasteln sind schrecklich und voellig unnuetz und nervig. Man braucht Sie einfach nicht.

    Und jetzt mal zu ‚m anderen stark diskutierten Punkt: Google darf doch wohl selbst entscheiden welche Ergebnisse wo angezeigt werden, die duerfen auch Konkurrenten rausschmeissen und ihre Shopping-Sites hochranken.

    Wenn der Drogeriemarkt X jahrelang das Produkt Y am Eingang im Regal stehen hatte und irgendwann selbst welche dieser Kategorie herstellt und vertreibt, kann keiner ihm verbieten jetzt sein Produkt dort zu platzieren, die Seiten haben eben keinen Platz gebucht.

  40. Maik sagt:

    Klasse Update. Seit Panda sind Konkurrenten, die unsere News automatisch auslesen oder Auszüge manuell kopieren, vor uns gelistet. Die Begeisterung hält sich also in Grenzen. Bei einer Seite (ausschließlich eigener Content) brach der Zugriff gar um 50 bis 70 Prozent ein. An den Texten kann es nicht liegen. Die kopierten Fassungen sind weit oben gelistet 😀

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