Besser finden mit Maps: Durch die immer weiter ausgebauten Interaktionsmöglichkeiten mit den Google Maps ist der Suchindex mittlerweile gewaltig angewachsen und hat einer Sortierung bedarft: Seit einigen Tagen kann nun schon vor der Suche ausgewählt werden ob Adressen, Business-Einträge oder My Maps durchsucht werden sollen. Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit alle 3 Gebiete gleichzeitig abzugrasen.
463$ pro Sekunde: Google hat im vergangenen Quartal schlappe 463$ pro Sekunde oder 4,83 Milliarden Dollar umgesetzt. Wie nicht anders zu erwarten kam auch im abgelaufenen Quartal der Umsatz zu 99% aus der Vermietung von Werbeplätzen. Wenn da mal eine Rezession auf Google zukommt dürften die 1,2 Milliarden Dollar Gewinn aber ganz schnell zusammen schmelzen…
Microsooft!: Offenbar hat man in Redmond eingesehen, dass man die Versäumnisse aus der Vergangenheit auch durch das 2-Milliarden-Dollar-Portal live.com nicht so einfach wettmachen kann. Und wenn der User nicht zu MS kommt, kommt MS eben zum User: 45 Milliarden Dollar (!) wird MS wahrscheinlich für Yahoo! auf den Tisch legen und somit zu Googles größtem und praktisch einzigstem ernst zu nehmenden Konkurrenten avancieren. Aufsichtsbehörden haben nichts dagegen, also dürfte der Deal in den nächsten Wochen über den Tisch gehen. Schade um Yahoo!, auch wenn ich es seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt habe ist, es mir doch sehr viel sympathischer als Microsoft.
Analytics jetzt auch lokal: Es gibt am Markt wohl kaum ein besseres Tool zur Besucher- und Traffic-Auswertung als Google Analytics, das müssen auch die Neider eingestehen. Allerdings hatten viele ein Problem damit diese Daten bei Google hosten zu lassen und der Informationsmaschine somit Zugriff darauf zu geben. Die Lösung heißt Urchin from Google. Bietet im Grunde die gleichen Features, wird lokal gehostet, schickt keine Daten an Google – kostet aber leider 3.000$.
Social Graph API – wir haben uns alle lieb: Viele Webseiten besitzen, auch wenn es einige Webmaster wahrscheinlich selbst nicht wissen, XFN-Tags in ihrer Verlinkung, welche die Beziehung zwischen dem verlinkten und der eigenen Seite angeben. Genutzt werden diese Informationen bisher so gut wie nie, weder von Browsern noch von Suchmaschinen. Google Social Graph API wertet jetzt genau diese Informationen aus und kann sie für alle Webseiten im Google-Index anzeigen. Bleibt abzuwarten wie Google diese Daten für sich verwenden wird.
Google zittert: Durch die bevorstehende Übernahme von Yahoo! durch Microsoft wächst ein großer Konkurrent heran, und Google bekommt zittrige Knie: Offiziell stellt man sich gegen diese Übernahme, befürchtet einen Monopol-Aufbau seitens Microsoft durch Integration der MS- und Yahoo!-Dienste in Windows und bietet Yahoo! Schützenhilfe. MS und Google scheinen aber zu vergessen, dass User nicht käuflich sind. Auch die Integration vom IE hält selbst DAUs nicht davon ab den Firefox zu installieren. Ich räume Microsoft daher keine großen Chancen ein.
Milliarden verbrannt: Galt die Google-Aktie im letzten Jahr noch als sichere Anlage, dürften in diesem Jahr besonders dunkle Rauchwolken an der Börse aufziehen: Google verbrennt zur Zeit täglich mehrere Milliarden Dollar durch einen gewaltigen Kurssturz der Aktie. In der letzten Woche fiel die Aktie, die erst vor einigen Monaten die 700$-Marke geknackt hat, sogar unter 500$. Das ist zwar jammern auf hohem Niveau, aber gerade dort liegt ja auch das große Geld ![]()
GMail am Limit: Auch wenn Google genügend Speicherplatz zur Verfügung hat um jedem GMail-Nutzer unendlich viel Speicher bieten zu können, gibt es dennoch einige Beschränkungen: Diese dürften den meisten Nutzern aber garnicht auffallen da sie sehr großzügig ausgelegt sind, wie z.B. die maximale Datei-Anhang-Größe von 20 MB. Aber es gibt auch Beschränkungen die Spam vermeiden sollen, so dürfen z.B. Mails nicht an mehr als 100 Leute per SMTP bzw. IMAP geschickt werden.
Umfragen mit Spreadsheets erstellen: Mit Googles Online-Tabellenkalkulation Spreadsheets lassen sich jetzt auch Umfragen erstellen: Die Fragen und Antwortmöglichkeiten (Liste, Selbsteingabe, Checkbox oder Radiobutton) können völlig frei festgelegt werden und diese Umfrage dann per Mail, Spreadsheet-Sharing oder Direktlink geteilt werden. Einige wichtige Features fehlen noch, aber der Anfang zu einem guten Umfrage-Tool ist gemacht ![]()
Jens




























