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Spracherkennung = Kommunikation?

Google | | 17.02.2010, 17:54 | 8 Kommentare

Spracherkennung GoogleBricht man Sprache auf das herunter was es ist, nämlich eine aus Wörtern bestehende Kommunikationsform des Menschen, so scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis uns Maschinen dabei behilflich sein werden, Sprachbarrieren zwischen unterschiedlich sprechenden Menschen zu durchbrechen…

Voraussetzungen für eine möglichst simultane Übersetzung des gesprochenen Wortes in eine andere Sprache ist das Vorhandensein entsprechender Daten (Vokabular), genügend Rechenleistung um die Daten bzw. das Vokabular abzugleichen sowie eine Infrastruktur, die Daten in Echtzeit ausliefern zu können.

Das Unternehmen Google Inc. hat mit seinen in der Vergangenheit gesammelten Daten, den riesigen Serverfarmen sowie seinem mobilen Betriebsystem sämtliche der genannten Vorraussetzungen erfüllt und wird, so hat es Eric Schmidt kürzlich auf dem Mobile World Congress in Barcelona erläutert, es uns schon bald möglich machen, uns mit Menschen anderer Sprache zu unterhalten.

Dass Kommunikation weit mehr bedeutet als Sprache dürfte klar sein, unklar ist jedoch die Frage, inwieweit uns eine einfach auf Daten bzw. Rechenleistung aufbauende Technologie zur Übersetzung des gesprochenen Wortes dabei behilflich sein kann, auch Barrieren fern ab der Sprache zu durchbrechen?

Das Resultat einer über den Abgleich mit vorhandenen Informationen in den Dialog tretenden Informationsgesellschaft könnte deren Tod bedeuten, wenn es die Gesellschaft nicht lernt, bestimmte Informationen bzw. Daten als die ihrigen zu begreifen. Vereinfacht gesagt, wird eine auf Technologie basierende Kommunikation meiner Meinung nach nur dann funktionieren, wenn Sprachbarrieren, in diesem Fall das unterschiedliche Vokabular (Daten) zweier Menschen, zumindest teilweise in die Technologie mit einfließt.

Was meint Ihr, wie gut die simultane Übersetzung mit Hilfe von Google funktionieren wird? Wann sind Grenzen der Kommunikation erreicht und was könnte bei Einführung einer derartigen Technologie mit unserer Sprache bzw. mit uns passieren?

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Sferik sagt:

    Spannendes Thema, noch sind wir von einer gut funktionieren Methode weit entfernt. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass wir in den nächsten 5 bis 10 Jahren einen Durchbruch erleben werden. Was das für uns und unsere Kommunikation für Folgen hat – ich weiß es nicht. Ich würde mir aber wünschen, dass die Welt noch etwas enger zusammenwächst.

  2. k²bytes Website sagt:

    Ich denke auch, dass hier die Entwicklung weiter voran schreiten wird. Zum Beispiel ist die maschinelle Spracherkennung inzwischen schon sehr gut voran geschritten. Sprache zu übersetzen ist natürlich wesentlich komplexer und es wird noch einige Zeit dauern, bis es brauchbare Applikationen gibt. Diese Applikationen würden dann Barrieren zwischen unterschiedliche Ländern natürlich weiter reduzieren…

  3. Gretus sagt:

    Hallo Sferik,

    wahrscheinlich wird Google schon bald mit einer deratigen Funktion aufwarten, 5 Jahres dauert es ganz bestimmt nicht mehr…

    Grüße

    Gretus

  4. Constantin sagt:

    Hallo,

    das glaube ich ebenfalls! Heutige System für ungefähr 1000€ machen eine Tastatur und Sekretärin im Prinzip schon überflüssig. Die Erkennung funktioniert so gut, dass ein so geschriebener Artikel weniger Fehler enthält, als wenn ich ihn mit der Tastatur schreibe :-)

    Liebe Grüße,
    Constantin

  5. Markus Website sagt:

    Ich denke die Grenzen sind noch laaaange nicht erreicht. Zum Thema Speech-to-text: ich habe schon diverse Software ausprobiert, doch leider hat mich noch keine davon so richtig begeistert. Genial wäre es wirklich wenn so eine Software zu min. 99 Prozent funktionieren würde. Gerade beim Content generieren wäre es einfacher und schneller.

  6. SallyO sagt:

    Spannendes Thema, allerdings kann ich mir nicht richtig vorstellen, wie das mit so einer Übersetzer-Technologie werden könnte. Denn wenn man eine Fremdsprache lernt, lernt man ja nicht nur Vokabeln, sondern kann auf diesem Weg eine andere Kultur entdecken. Das ist unersetzlich und deshalb denke ich nicht, dass die Welt näher zusammenrückt, wenn sich plötzlich alle alles sagen können. Vielmehr verlieren die Menschen eher die Lust daran, sich in andere Kulturen hineinzuversetzen und beschränken sich auf den eigenen Kulturkreis, die eigenen Gewohnheiten und Lebensweisen.

  7. Havuz Website sagt:

    Auswirkung auf die Performance wieder ausgeschaltet), aber es ist schon unglaublich, dass es möglich ist, selbst die Bewegungen des Mauszeigers eines Besuchers aufzuzeichnen.

  • Mark: Erstaunliches Ergebnis, damit hätte ich nicht gerechnet!
  • Harald Tschuggnall: Bei uns hat sich nicht viel getan einige nach oben einige nach...
  • azella: Also für die meisten Ergebnisse der Studie reicht auch gesunder...
  • Diet: Ich hab noch nie von einem konkreten Fall gehört in dem das eingetreten ist....
  • Stefan: Dann bin ich mal gespannt…
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