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Wie Google Stoppwörter ermittelt

Google  |   |  , 15:27 Uhr  |  4 Kommentare

Bill Slawski beschreibt in seinem auf seobythesea.com veröffentlichten Artikel `How Google Might Ignore Insignificant Terms in Queries´ ein kürzlich gegenüber Google genehmigtes Patent, welches beschreibt, wie Suchmaschinen Stoppwörter bzw. nicht relevante Begriffe innerhalb einer mehrwortigen Suchanfrage er-mitteln…

Nahm man bislang an, dass die Betreiber bekannter Suchmaschinen Stoppwörter (der, einer, und, an usw.) im Zuge ihrer Volltextverarbeitung generell nicht berücksichtigen, scheint dieses Vorgehen zu einer immer höheren Fehlerquote zu führen und Stoppwörter werden nicht mehr per se ausgeschlossen. Schaut man sich zur Verdeutlichung die fast ausschließlich aus Stoppwörtern bestehende Suchanfrage `to be or not to be´ an, wird sehr schnell klar, warum Google und Co. hier nicht einfach sämtliche Stoppwörter nicht beachten können.

A system determines whether a term of a search query is a term with little significance based on a context of the search query. The system performs a search based on the search query while considering the term with little significance as optional when the search query includes the term with little significance and presents a list of search results based on the search. (Quelle)

Um nicht relevante Begriffe innerhalb einer Suchanfrage zu erkennen, vergleicht Google die Anfrage mit in der Vergangenheit so ähnlich gemachten Anfragen und versucht, die größtmöglichen Übereinstimmungen zu finden. Der Abgleich der Suchanfrage `Informationen über den neuen VW Golf´ beispielsweise, kann dazu führen, dass selbst der bei anderen Anfragen möglicherweise relevante Begriff `Informationen´ wegfällt und dem Nutzer gleich die Ergebnisse zu der Anfrage `neuer VW Golf´ angezeigt werden.

Wann genau Google welche Begriffe bei bestimmten Suchanfragen gar nicht wirklich berücksichtigt, lässt sich eigentlich nur mit dem Abgleich zu so ähnlichen Anfragen herausfinden.

Da es zum Beispiel im Title darauf ankommt, die zur Verfügung stehende Zeichenzahl optimal zu nutzen, sollte man sich im Zuge einer Keywordanalyse stets auch die Mühe machen, kurz einmal zu schauen, ob sich durch Weglassen einzelner Begriffe überhaupt etwas in den SERPs verändert. Verändert sich nichts, scheint dieser Begriff bei der speziellen Anfrage keine große Bedeutung zu haben und man kann ihn genauso gut weglassen bzw. durch einen anderen ersetzen ;-)

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Diskussion zu diesem Beitrag:

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. eric Website sagt:

    Das ist interessant! BTW: Um das SEO-Wort des Jahres hier einzustreuen: Wenn Google tatsächlich mit WDF*IDF arbeitet, ist das Problem der Stopwörter eh gelöst. Denn diese sind dann meist auch in fast allen Dokumenten vorhanden und werden durch die IDF deshalb massiv abgewertet. Aber das beschriebene Verfahren macht natürlich auch richtig viel Sinn.

    Aber die Sache mit dem Title würde ich dann doch noch mal aus einer anderen Perspektive anschauen: Ich denke, es geht nicht mehr darum, möglichst wenige Begriffe neben den Keywords im Title zu haben. Ich denke, es ist sinnvoller, einen möglichst sinnvollen und zum Klicken motivierenden Title zu verwenden – egal, ob der nun 20 oder 50 Zeichen lang ist…

    • Andreas Website sagt:

      @Eric “Wenn Google tatsächlich mit WDF*IDF arbeitet, ist das Problem der Stopwörter eh gelöst. Denn diese sind dann meist auch in fast allen Dokumenten vorhanden und werden durch die IDF deshalb massiv abgewertet.”

      Nun ja, wenn jedoch ein`to be or not to be´ als “ganzes Wort” gewertet wird, dann sind Sie keine Stopwörter mehr, sondern der Schlüssel.

  2. Oneck Website sagt:

    Die Reise geht auch hier mehr und mehr in Richtung Semantik. Die Suchmaschinen versuchen, die Absicht hinter den Suchanfragen zu verstehen. Je nach Kontext kann eben, wie bereits beschrieben, ein bestimmtes Wort mehr oder weniger wichtig sein.

  3. Der SEO-Blog-Wochenrückblick KW 01 2013 | SEO Trainee Website sagt:

    [...] Wie Google Stoppwörter ermitteln könnte, zeigt seo-united.de anhand eines kürzlich auf seobythesea.com veröffentlichten Artikels [...]

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