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Wie Googles Mitarbeiter Spam bekämpfen

Google  |   |  , 10:12 Uhr  |  9 Kommentare

GoogleWo die Betreiber der Suchmaschine Google früher stets beteuert haben, niemals manuell in das Ranking der Ergebnisse einzugreifen, scheint dieses mittlerweile Gang und Gebe zu sein. Googles oberster Spam-Fighter Matt Cutts erklärt in seinem neuen Webmaster Help Video, wie genau und unter welchen Umständen einzelne Webseiten als Spam klassifiziert bzw. aus dem Index entfernt werden…

Auf die Frage, ob Google einzelne Webseiten nach bestimmten Vorschriften oder einfach nur so aus dem Index entfernt werden, zählt Matt einige Punkte auf, welche bei der manuellen Betrachtung einzelner Webseiten durch Mitarbeiter von Google besonders beachtet werden:

  • Googles Richtlinien für Webseitenbetreiber sind klar und eindeutig formuliert
  • Googles Spam-Fighter trainieren um beständig richtige Bewertungen abzugeben
  • Googles Spam-Fighter kontrollieren sich gegenseitig (Shadowing)
  • Manuelle Eingriffe neuer Spam-Fighter werden von anderen Mitarbeitern gegengecheckt
  • Unter der Spam-Fightern herrscht eine nach Trust gestaffelte Hierarchie
  • Es finden regelmäßige Kontrollen sämtlicher Spam-Fighter statt (Spot Checks)
  • Bei uneinheitlichen Meinungen zu bestimmten Spam-Techniken findet eine Diskussion statt

Es ist interessant, wie es Google über die letzten Jahre relativ unbemerkt geschafft hat, manuelle Eingriffe in die SERPs als ganz normalen Vorgang zu etablieren. Lustigerweise betont Matt gleich zu Anfang des Videos, dass man als Webseitenbetreiber keine Angst haben muss, alleine nur wegen kritischer Bemerkungen gegenüber dem Unternehmen Google abgestraft zu werden. Das wäre ja auch noch schöner Gut zu wissen 😉

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
Sie befinden sind hier: Wie Googles Mitarbeiter Spam bekämpfen

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. seo-diaries sagt:

    Wieso verwundert mich das nicht. Beim Pinguin und den vermehrten individuellen Prüfungen war der Trend zu erkennen. Trotzdem haben sie es geschickt gemacht, so dass es nicht allzu sehr auffiel.

  2. Das heißt man muss nur die richtigen Google-Mitarbeiter kennen, um im Ranking zu steigen 😉

  3. Indexlift sagt:

    Der Witz des Tages: „Googles Richtlinien für Webseitenbetreiber sind klar und eindeutig formuliert“ :-)

  4. Eric sagt:

    Es ist immer interessant zu beobachten, wie eine bestimmte SERP sich innerhalb wenigen Tagen verändert, sobald ein Missstand in der SEO Öffentlichkeit publik wird.

    Schlussendlich stellt dies nichts anderes als eine Bankrotterklärung gegenüber den Spammern dar. Denn wer unter dem Radar bleibt, kann mit jenen Techniken nach belieben in kleinen Nischen dominieren.

  5. […] Gretus von SEO-united.de hingegen hat sich dem neuen Webmaster Help Video von Matt Cutts angenommen und berichtet, unter welchen Umständen Websites manuell aus dem Index entfernt werden […]

  6. Ganz ehrlich! So neu ist das jetzt nicht. Neu ist nur wie der Autor auch betont hat, dass Google es öffentlich zugibt, weil es vielleicht nicht mehr anders ging. Ich bin auch gegen Spam, aber was ich davon halte, dass Google selbst bestimmt was Spam ist und was nicht, weiß ich noch nicht.

    In jedem Fall stimmt es mich nachdenklich und spüre auch ein wenig Wut aufkommen über diese Arroganz

  7. igestalten sagt:

    Trotzdem bleibt nicht zu vergessen, dass zuerst immer der Algorthmus kommt – wer da nicht auffällt wird niemals „per Hand“ geprüft werden. Das ist bei der Anzahl der täglich neu entstehenden Seiten schlicht unmöglich… Insofern hat @Eric vollkommen Recht – wer clever unter dem Algorithmus-Radar bleibt kann weiter unbehelligt spammen / SEO betreiben…

  8. journal sagt:

    Die Webmaster sind ja selbst schuld daran. Was soll Google auch machen, wenn die Konkurrenz tausende Petz-Briefe verschickt, um Spam Seiten die unzurecht guten Serps nicht zu gewähren.

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