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10 Gebote für Journalisten

Internet | | 03.12.2009, 17:46 | 9 Kommentare

Man kann es Journalisten nicht übel nehmen, dass sie sich in Zeiten von Google, Twitter und Co. in ihrer Ehre angegriffen fühlen. Um ihnen ein Verständnis über das Thema SEO zu geben bzw. ihren Alltag etwas zu versüßen, hier unsere 10 Gebote für Journalisten…

  • SEO bedeutet nicht, seine künstlerische Freiheit aufzugeben, sondern seine Genialität einem noch größeren Publikum zeigen zu können.
  • Eine nachträgliche Optimierung eines Artikels ist keine Kritik, sondern ein Zeichen der gehobenen Position eines Journalisten gegenüber dem ausführenden Praktikanten.
  • Die geschickte Unterbringung von drei relevanten Keywords in einer Überschrift sollte als intellektuelle Herausforderung verstanden werden.
  • Die schnelle Veröffentlichung eines Artikels wird nicht angestrebt, um weit oben in Google News gelistet zu werden, sondern damit ihn Google News Nutzer dort finden können.
  • SEO komplett verstanden zu haben bedeutet nicht, einen Artikel über die soziale Ungerechtigkeit unserer Gesellschaft mit `Britney Spears Nachkfotos´ zu titulieren.
  • Das Tracking der Lesegewohnheiten ist sinnvoll, nicht um in der Vergangenheit besonders beliebte Artikel zu ermitteln, sondern zukünftig wahrscheinlich unbeliebte Artikel zu vermeiden.
  • Der Algorithmus einer Suchmaschine erkennt nicht, ob der Autor eines Artikels in den 60er Jahren studiert hat.
  • Die Erklärung von Fachbegriffen geschieht nicht, um Google zusätzlichen Content zu liefern, sondern Stammlesern endlich begreiflich zu machen, worüber man schreibt.
  • Die Aussperrung von Google wird zu einem Trafficabsturz führen, da bing es nicht schaffen wird, jeden Artikel unter jedem Suchwort auf Platz 1 zu listen.
  • Paid Content bedeutet nicht, dass entsprechende Artikel es wert sind dafür zu bezahlen, sondern der jeweilige Arbeitgeber es nicht wert ist für ihn zu arbeiten ;-)

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Constantin sagt:

    Hallo,

    eine wirklich schöne Übersicht. Besonders der Punkt “Der Algorithmus einer Suchmaschine erkennt nicht, ob der Autor eines Artikels in den 60er Jahren studiert hat.” gefällt mir persönlich gut. :-)

    Liebe Grüße,
    Constantin

  2. Jens Website sagt:

    Nette Aufstellung! Macht Laune trotz tristem Dezember-Wetter :-D

  3. Marcel Website sagt:

    sehr viel wahrheit mit humor :) gefällt mir sehr gut. :)

  4. Phil Website sagt:

    “Der Algorithmus einer Suchmaschine erkennt nicht, ob der Autor eines Artikels in den 60er Jahren studiert hat.”

    Bei Google wäre ich mir da nicht so sicher …
    ;)

  • Mark: Erstaunliches Ergebnis, damit hätte ich nicht gerechnet!
  • Harald Tschuggnall: Bei uns hat sich nicht viel getan einige nach oben einige nach...
  • azella: Also für die meisten Ergebnisse der Studie reicht auch gesunder...
  • Diet: Ich hab noch nie von einem konkreten Fall gehört in dem das eingetreten ist....
  • Stefan: Dann bin ich mal gespannt…
  • Katharina Wo Webseite in Suchmaschinen anmelden?
  • Torsten Lohnt sich ein Domainumzug?
  • Tom Wirken Links nach Aufhebung eines Passwortschutzes?
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