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Bloggen ist out!

Bloggen  |   |  , 10:46 Uhr  |  12 Kommentare

Laut einer kürzlich vom Pew Research Center veröffentlichten Studie (PDF) zur Nutzung des Internets, wandelt sich das Medium insbesondere unter jugendlichen Nutzern immer mehr von einer auf die Rezeption beschränkten Informations- hin zu einer in erster Linie auf Kommunikation aufbauen Unterhaltungs-plattform…

Die Ergebnisse der an insgesamt über 3000 jugendliche bzw. junge erwachsene Internetnutzer aus den USA gemachten Umfrage zeigen, dass einen nachhaltigen Wert bzw. Inhalte produzierende Aktivitäten vor allen Dingen unter jungen Internetnutzern immer weiter zurückgehen und Inhalte teilende bzw. kommunizierende Aktivitäten immer weiter zunehmen.

Wo 2006 beispielsweise nur 55% der befragten Jugendlichen Mitglied in einer Social Community (Facebook usw.) waren, sind es mittlerweile bereits 73%. Besonders deutlich wird der beschriebene Aktivitätswandel im Bereich Blogging. 2006 haben noch 28% der befragten Jugendlichen einen Weblog betrieben, heute sind nur noch 14%. 2006 haben 76% auf anderen Blogs kommentiert, mittlerweile nur noch 52%.

Auch wenn in der Altergruppe ab 30 Jahren die Zahl der Blogger von 7% auf 11% leicht zugenommen hat und durch stetigen Anstieg der Internetnutzer allgemein Weblogs wahrscheinlich so schnell nicht aussterben werden, so darf man Bloggen zumindest nach dieser Studie mittlerweile durchaus als Internet-aktivität der alten Schule bezeichnen 😉

Gretus

P.S.: Passend zum Thema auch das neue Video `Real Time Web: Alles im Jetzt´ auf elektrischer-reporter.de…

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Active Seo Website sagt:

    Durch Facebook & Co ist viel in Bewegung geraten in den letzten Jahren. Durch die Verschiebung der Altersstruktur der Nutzer wird dementsprechend der Anteil derer die nach Kommunikation und Infotainment suchen auch größer. Bleibt interesannt die Entwicklung zu beobachten. Allerdings wird das Internet für viele – vor allem Ältere – weiter Informationsmedium bleiben.

  2. Gretus Website sagt:

    Hallo,

    die grundlegende Frage ist, ob mit steigender Beliebtheit von Facebook, Twitter und Co. in 10 Jahren überhaupt noch genügend Informationen vorhanden sind oder das Internet irgendwann zur Austauschplattform momentaner Befindlichkeiten verkümmert?

    Grüße

    Gretus

  3. Gerhard Zirkel Website sagt:

    Ich denke nicht dass das Internet verkümmert. Es wird halt verschiedene Nutzergruppen geben die verschiedene Ziele verfolgen. Während einige rein auf Spaß und kurzfristige Stimulation von was auch immer aus sind, werden andere eben Informationen suchen oder verbreiten.

    Wenn man sich den Zeitschriftenmarkt ansieht ist es dort doch genauso. Die meisten davon sind rein unterhaltender Natur, trotzdem gibt es noch ein paar die gute Infos liefern.

    Gerhard

  4. Gretus Website sagt:

    Hallo,

    neben vielen Bloggern, die tatsächlich einfach auf Spaß an der Freude schreiben, darf man natürlich auch den wirtschaftlichen Aspekt nicht vergessen. Reich sind Blogger zumindest hierzulande noch nie geworden. Wenn man irgendwann einmal durch 140 Zeichen mehr Geld verdienen kann als durch einen seitenlangen Artikel, dann dürfte die Zahl der aktiven Weblogs noch weiter zurückgehen…

    Grüße

    Gretus

  5. Florian Lerch Website sagt:

    Das Internet bleibt aber trotzdem ein Informationsmedium. Und zur Zeit sehe ich da keine sinnvolle alternative zu Blogs und Foren. Alles andere sind doch viel eher Möglichkeiten, die User zu einzelnen Beiträgen heranzuführen (z.B. Social Bookmarking). Allerdings lässt sich mittlerweile das Mitteilungsbedürfniss vieler Jugendlicher natürlich einfacher stillen, indem sie twittern oder ähnliches. Betrifft „uns“ aber vermutlich eher weniger.

  6. Stefan Wölfel Website sagt:

    Hi,

    ich würde mich den Vorrednern, pardon, Vorpostern in der Tendenz anschließen: Bildungsstand, Schichtenzugehörigkeit, Vermögen und ander Faktoren werden hier noch einmal ganz eigene Schnittmengen auch unter den Jugendlichen bilden. Daher nehme ich an, dass Blogs sich etablieren werden bei gebildeteren Nutzern (wobei ich nicht behaupten will, dass Education Entertainment ausschließt), aber das Microblogging- und Netzwerkinstrumente in die Kommunikationsformen aufgenommen werden. Ich denke, der Zeitfaktor ist entscheidend, ob man etwas in der Tiefe ausarbeiten will oder nur ein kurzes Statement abgeben will.

    Allgemein ist aber der Trend abzusehen, dass viel mehr Event und Entertainment in unterschiedliche Bereiche einfließt, man denke nur an Eventshopping auch im analogen Bereicht (Nachtflohmarkt). Von daher eigentlich eine interessante Entwicklung.

    mfg
    Stefan

    @Gretus: Schon allein wegen der steigenden Zahl der SEO-Experten wird die Zahl der aktiven Weblogs nicht zurückgehen :-)

  7. Gretus Website sagt:

    Hallo Stefan,

    um die zumeist mit minderwertigem Content gefütterten WP-Blogs zum Zwecke des Linkaufbaus wäre es in diesem Fall nicht schade 😉

    Grüße

    Gretus

  8. Tarik sagt:

    Blogs werden so oder so nicht aussterben, weil sie eben eine geniale Form der Content-Verwaltung darstellen.

    So viele Informationen könnte man auf einer normalen statischen Webseite vermutlich nicht so gut unterbringen, der stetige Zuwachs an Informationen hält die Webseite interessant.

    Vielleicht werden es weniger die einen unbekannten „*.blog.de“- oder „*.wordpress.de“-Blog haben, die Zahl der wirklich informativen und lesenswerten Blogs wird aber in meinen Augen nicht drastisch sinken.

  9. Alex Website sagt:

    Da die Zeit derzeit überreif für Twitter, Facebook und ebooks, werden auch die blogs nicht so schnell verschwinden. Viel zuviele nutzen das günstige aber effektive Medium um ihre Affilate-Links ins Netz zu werfen und somit um eine Hand voll Dollar ringen.

  10. Alex sagt:

    Ich würde es als angenehm empfinden, wenn es dadurch auch einen Qualitätswandel geben würde. Die schlechten und uninteressanten Blogs können ja ruhig verschwinden. Aber die qualitativ hochwertigeren würde ich durchaus vermissen. Aber ich kann mir einfach auch nicht vorstellen, dass eben diese verschwinden werden! Trotzdem Danke für den Hinweis auf die Studie!

  11. Bloggen ist out! | sohneinesschwaben.de sagt:

    […] Tage hatte Heiner (Gretus) von Seo-United bereits den Post im Blog veröffentlicht […]

  12. joshi Website sagt:

    Hallo,

    hmmm, ich glaube, so einfach ist das nicht. Ein gewisses „vermehrtes“ Blogsterben ist nicht von der Hand zu weisen. Sicher, die qualitätiv hochwertigen „contentlastigen“ Blogs wird es auch danach noch geben, nur stelle ich selbst in der letzten Zeit eine erhebliche Blogabnahme fest.

    Teilweise werden die Blogs einfach stillschweigend eingestellt oder sie werden einfach nicht mehr gepflegt und dümpeln sozusagen durchs weite Web.
    Fragte ich in letzter Zeit Freunde und Bekannte, die ihre Bloggertätigkeit aufgaben, hörte ich meist „keine Zeit mehr…“.

    Zudem sollte man bei vielen Urblogs nicht außer Acht lassen, dass sich manche von einem reinen Blog eher zu einem CMS wandeln. Gerade auf diesen Zug ist ja auch WordPress seit einiger Zeit aufgesprungen und bietet standardmäßig immer mehr CMS-Features an. Ich selbst betreibe meine Seiten (von Joomla über Drupal bis letzendlich WordPress) ja „hobbymäßig“ und ertappe mch mit fortschreitendem Alter immer mehr dabei, wenn ich mir selbst sage „ach…nö…heute nicht…“.

    Irgendwie hat die Sucht nach mehr und mehr Besuchern, nach möglichst hohem Ranking etc. doch nachgelassen. Ich bin daher doch eher der Meinung, dass Blogs, so wie „wir“ sie noch kennen, auf lange Sicht aussterben werden.

    Gruß
    joshi

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