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Vorsicht vor rel=author in Blogkommentaren!

Bloggen  |   |  , 13:25 Uhr  |  17 Kommentare

Mike Bruns von internetkapitaene.de berichtet in seinem Artikel `Schindluder mit dem Authorship-Markup´ über eine `Sicherheitslücke´ bezüglich Googles Anzeige von Urheber-informationen in den Suchergebnissen. Unter gewissen Umständen scheint es Kommen-tatoren eines Blogbeitrags möglich zu sein, als Urheber eines fremden Artikels in den Suchergebnissen von Google angezeigt zu werden…

Mit Hilfe des Authorship-Markups können sich Autoren eines Artikels üblicherweise als dessen Urheber verifizieren lassen. Um Google zu zeigen, dass sie der Autor eines Artikels sind, ist die Integration eines mit rel=author versehenden Links in dem Artikel selbst sowie die Angabe über die Mitwirkung auf dem entsprechenden Blog in ihrem Profil bei Google+ notwendig. War die Verifizierung erfolgreich, zeigt Google den Autor eines Artikels mit einem Bild und einem Link zu seinem Profil in den Suchergebnissen an.

Wie Mike nun berichtet, scheint Google bei der Erkennung des rel=author Links aktuell noch nicht darauf zu achten, wo innerhalb des Quellcodes eines Blogbeitrags sich dieser genau befindet. Um dieses zu zeigen, hat er im Zuge eines Kommentars auf einem fremden Blog einen mit rel=author versenden Link zu Google+ angegeben, den entsprechenden Blog auf seinem Google+ Profil eingetragen und stand kurze Zeit später als Urheber des lediglich von ihm kommentierten – nicht aber wirklich geschriebenen – Blogbeitrags in den Ergebnissen von Google:

Da auch in unserem Weblog immer öfter Kommentare mit einem Link zu einem Profil bei Google+ abgegeben werden, würden wir, solange die Lücke von Google noch nicht behoben ist, jedem Blogbetreiber unter Euch sicherheitshalber raten, im Zuge von Kommentaren abgegebene Links zu Profilen bei Google+ genau zu prüfen und einen womöglich am Ende des Links angegebenes `?rel=author´ stets zu entfernen!

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger

Sie befinden sind hier: Vorsicht vor rel=author in Blogkommentaren!

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Kevin Quiatkowski Website sagt:

    Ich verstehe nicht wieso solche Angaben überhaupt über ein get Parameter erlaubt sind. Wozu gibt es denn das rel Attribute?

  2. Viktor Website sagt:

    @Kevin Weil das rel Attribut nicht W3C-konform ist hatte Google den GET Parameter eingeführt.

  3. Tobias Clement Website sagt:

    Mal sehen wann der ganze Spaß durch das Netz geht und alle Leute versuchen, so Ihren Autoren-Trust zu erhöhen 😉

    Freue mich schon drauf meine Blogs zu kontrollieren 😛

  4. Viktor Website sagt:

    @Tobias Eigentlich gibt die Seite gar keinen Trust an den Author ab, ganz im Gegenteil. Der Autor gibt der Seite Trust. Der Einzige Vorteil für den Autor ist hier, wenn Besucher statt auf den Link auf den AuthorLink in der Google SERP klicken. Mike hat „angeblich“ so paar Circler abbekommen. Dies kann jedoch auch so sein, dass die Leute wegen seinem Kommentar dann auf Seine Plus-Seite gegangen sind und ihn dann gecircelt haben.

  5. Mark Website sagt:

    Interessante Geschichte! Das bedeutet in erster Linie ordentlich Arbeit in den Blogs :-)

  6. Hendrik Website sagt:

    Ganz schön böse Methode 😉 Haben die Leute wieder was zu tun, bis Google das wieder „korrigiert“

  7. Nico Website sagt:

    also der Autor gibt doch der Seite den Trust, indem er den jeweiligen Blog in seinem google-Profil listet! Für die Seiten also eigentlich gut! 😉

    …aber man könnte lustige Sachen damit machen, in dem man sein Profilbild bei Google entsprechend anpasst. Ein rotes Kreuz schreckt sicher ab und jagt die CTR in den Keller! 😉

  8. Adrian Website sagt:

    1. Nach welchen Kriterien unterscheidet Google, welches Bild in den Suchergebnissen erscheint, wenn mehrere Autorenlinks vorhanden sind?

    2. Würde ein Profil aus den Kommentaren wirklich so schnell in den Suchergebnissen erscheinen? Bei mir hat das mehrere Wochen gedauert also kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einem Kommentar mit rel=author einen Tag später ein falsches Profil in den SERPS zu sehen ist.

  9. Vincenzina sagt:

    Eine Frage an die Experten: Wie schaffe ich es, mein Google Plus Foto in den SERPs in meinen Artikeln anzeigen zu lassen?

    Danke schonmal für die Antwort! :-)

  10. Vincenzina sagt:

    Hab die Anleitung gefunden 😉

  11. Ingx Website sagt:

    Ich sehe das Ganze auch nicht wirklich so kritisch: Ja, es ist ein Bug der von Google schnellstmöglich abgestellt werden sollte. Aber das Kreieren eines wirklich „bösen“ Szenarios fällt mir schwer:
    Ein Bild im Snippet (auch wenn es ein rotes Kreuz oder sonstwas wäre) bei ansonsten „billdlosen“ Snippets wird meiner Meinung nach in 99% der Fälle die CTR erhöhen. Die einzigen Bilderarten die ich mir vorstellen kann, bei denen das eventuell nicht der Fall wäre, lässt Google als Author Bild in den SERPs eh nicht zu.

    Und auch wenn ich das jetzt noch nicht gestestet habe, gehe ich davon aus, dass Google (ausnahmsweise) in diesem Zusammenhang eine verdammt kurze Reaktionszeit beim kicken eines Profils haben wird, wenn sich ein Webmaster meldet und ein Profil mit diesem Mißbrauchsversuch meldet.

    Für mich keine lohnende Kosten/Nutzen Rechnung…

  12. Andy Website sagt:

    Ich muss sagen, dass ich es vor einiger Zeit schon eingerichtet haben, aber es gar nicht funktioniert. Hat jemand Erfahrungen wie lange es dauert?

  13. […] Daher rät Gretus von seo-united.de in seinem Artikel dazu, bei Kommentaren, die einen Link zu einem Google+ Profile enthalten […]

  14. Max Adler Website sagt:

    Nett und zum Schmunzeln. Wer macht denn sowas? Da braucht man schon echt gaaaanz wenig Selbstachtung für. Man könnte es aber auch ein bisschen sportlich betrachten á la „Ich bringe mein Gesicht in eine SERP zu deinem Blog, Wetten?“ 😉

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