Um den Wert einer Webseite bzw. Domain zu bestimmen, sollte man sich zunächst einmal darüber im Klaren sein, was man damit vorhat. Angesichts der gerade laufenden Versteigerung des Weblogs von Robert Basic, haben wir von SEO-united.de uns einmal Gedanken gemacht, was wir mit seinem Blog machen würden…
Die Übernahme eines Weblogs gestaltet sich nicht immer einfach. Um zunächst einmal eine klare Abgrenzung zu der alten, in erster Linie durch die Person Robert Basic geprägten Domain basicthinking.de zu erzielen, würden wir unmittelbar nach dem Kauf für einige Tage auf sämtlichen Seiten des Blogs lediglich eine Werbung eines Drittanbieters schalten. Es gibt wohl kaum einen Werbeplatz, welcher sich momentan besser eignet, um eine noch unbekannte Marke bzw. Webseite bekannt zu machen. Allein diese Schaltung dürfte einigen Unternehmen aufgrund der zu erwartenden Resonanz gut und gerne 10.000-20.000 Euro wert sein…
Da Basic Thinking ohne Robert Basic nicht mehr das sein wird, was es einmal war, würden wir uns anschließend vom gesamten Inhalt der Domain trennen. Möglich wäre z.B. ein Verkauf oder eine Versteigerung sämtlicher Unterseiten zu einem Festpreis. Interessierte Käufer könnten sich beispielsweise für 9.95 Euro eine oder gleich mehrere Unterseiten aussuchen und diese auf eine gewünschte Url umleiten lassen. Trotz mehr als 10.000 Unterseiten, dürfte ein Großteil der Seiten so verkauft werden. Unter Berücksichtigung eventueller Unkosten käme man auf Einnahmen in Höhe von 75.000 Euro…
Nach dem Verkauf der Inhalte bliebe die Domain basicthinking.de, welche alleine aufgrund ihrer Bekanntheit, der zahlreichen Stamm- und Feedleser insbesondere für Journalisten oder Verlagshäuser interessant sein dürfte. Der alleinige Wert der Domain lässt sich nur schwer einschätzen, liegt vermutlich aber zwischen 25.000 und 50.000 Euro.
Rechnet man alles zusammen, hat der Blog von Robert Basic einen theoretischen Wert von über 100.000 Euro. Wahrscheinlich würden insbesondere SEOs für einzelne Unterseiten noch weit mehr als die genannten 9.95 Euro ausgeben, so dass der Wert sogar noch höher liegen könnte…
Gretus
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Sorry, wenn Spiegel, Stern, FAZ und andere auf eine Seite linken und dann 188 Kommentare in 24 Stunden zusammenkommen, dann ist auf der Seite nicht viel los.
Guckt euch mal Alexa von Robert Basic an (hat polizist.in irgendwo gepostet). Der hat PR4, nen Alexa Rank um 100.000 und nur weil jeder Idiot die Seite wegen irgendnem gräßlichen Artikel vor Jahren mal verlinkt hat, rechtfertigt das bei gesundem Menschenverstand keinen Preis >25.000 Euro.
Die Domain ist tot.
10.000 Unterseiten per 301 redirecten? Alle auf unterschiedliche Domains???
Und welchem Unternehmen ist eine Schaltung von Anzeigen 10.000 Euro wert? Das wären 33 Euro TKP. Momentan hat BT einen effektiven TKP von 10 Euro – hat er selbst angegeben und kann man mit ein bisschen Mathe auch ausrechnen. Warum sollte ein Unternehmen jetzt auf einmal für mehr als das Dreifache Werbung schalten, zumal Robert Basic nicht mehr da ist?
Hallo,
stell Dir vor, kurz nach dem Verkauf sind alle Seiten leer, nur jeweils in der Mitte befindet sich das verlinkte Logo einer bis dato unbekannten Webseite. Ich glaube dafür würde sogar ich noch 10.000 Euro hinblättern
Grüße
Gretus
P.S.: Man kann die Unterseiten natürlich auch im Dutzend verkaufen und den Käufern deren Existenz überlassen…
Selbst wenn das komplette Projekt verkauft wird, wird sich alles ändern, denn nur Robert Basic kann “basicthinking”.
Doch die Taktik find ich genial: In der Auktion wird von Jahreseinnahmen von 37.000 EUR gesprochen und das sich alle von alleine gemeldet haben, die Werbung machen wollen. Aber die wollten die Werbung machen, weil es eben basicthinking war und nicht irgendjemand x-beliebiges. Doch der Eindruck wird geweckt, dass derjenige, der die Seite ersteigert, auch so viel Jahresumsatz machen wird.
Mal sehen, was bei der Auktion und nach der Auktion rauskommen wird.
Im Endeffekt ist es doch eh so, dass der neue Betreiber daraus machen kann was er will. Finde solche Spekulationen nicht immer sinnvoll. Wartet ab und vielleicht lohnt sich der eingesetzte Betrag für diesen Blog oder eben auch nicht. Da doch am Ende nur entscheidend ist, ob sich der Kosten/Nutzen-Faktor gelohnt hat.
Auch für mich wäre dies der beste Weg der Vermarktung. In der Anfangsphase werden tausende Besucher die Domain besuchen, um zu sehen, was passiert. Selbst wenn man ein gutes Projekt daraus machen will, werden die wenigsten dieser Anfangsbesucher zu der späteren Zielgruppe gehören.
Daher würde ich in der ersten Woche einfach nur einen Schriftzug eines Logos schalten, der sich nicht selbst erklärt. Dieser Minimalismus bringt die Leute zu der Aussage, “was soll das denn” und sie reden über den unbekannten Schriftzug. Eine gute virale Kampagne wäre gestartet.
Danach kann man dann mit seinem eigentlichen Projekt starten, dass evt. genau diesen Namen trägt.
[...] viel Geld er mit der Aktion einnehmen wird und was das Projekt überhaupt wert ist. Er selbst hat schon deutlich gemacht, dass die Schmerzgren [...]
Das liebe ich immer an den deutschen Blogkommentaren. Es gibt immer mal wieder einen, der sich als DAU outen muss.
Glueckwunsch Bob, du bist es! Vielleicht mal an die RSS Leser gedacht?
Alexa Ranking als Wertfaktor? Genial. Damit bist du dem gesunden Menschenverstand um Lichtjahre voraus…
Hallo Sascha,
den Alexarank kannst Du ohne Unterseiten auch vergessen
Grüße
Gretus
Hmm, man kann einfach die Blogartikel von Robert aus seinen beiden neuen Blogs aggegieren und unter basicthinking.de veröffentlichen. Damit wäre das Argument, das der Blog ohne Robert nix mehr wert ist, entkräftet.
Weiterhin hat Robert bestätigt, das er nicht aktiv Werbung gemacht hat – also würde ich auf den Faktor 2 für Werbung setznen.
Dann noch Schmudelkram-Werbung für Leute, wleche mit Schmudelkram-Suchworten auf den Blog kamen. Noch mal 10.000€.
Und der oben angesprochene Direktverkauf von Alt-Artikeln wird den Faktor-2 auch unterstützen.
Also ist die Auktion direkt etwas für einen Verkäufer – ohne Blogger zu sein.
Bye, Christian.
klar hat der Blog einen Wert, z.B. für Poker-Affiliates oder sonstige Link-Verbieger.
Aber ich sehe für normale Firmen oder Vorhaben kaum eine Möglichkeit, in den nächsten 5 Jahren mehr als 50.000 Euro mit Werbung oder eCommerce zu refinanzieren… und dafür müsste man dort schon aktiv etwas weiterbetreiben.
[...] dem zum Verkauf stehenden Projekt, noch zu der dazugehörigen Ebayauktion setzten, denn das haben schon mehr als ausreichen andere Leute getan! Dazu gibt es auch unzählige Diskussionen, ob und wie und [...]
Basic will die Seite gar nicht verkaufen, sondern er will mehr Links bekommen und noch mehr Besucher. Der Mindestpreis ist wahrscheinlich sehr hoch, so dass niemand der erreichen kann.
Es ist einfach reine SEO und hat nichts mit dem Verkauf zu tun
“Basic will die Seite gar nicht verkaufen”…
Also, dann hätte Herr Basic wohl nicht kalte Füsse bekommen:
http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/13/hinweis-fuer-ebay-auktion/
Wieviel der Blog Wert hat? Das schöne ist, der gegenwärtige Wert – nämlich 24 050 Euro – entspricht dem, was Leute zu zahlen bereit sind, und nicht irgendwelchen, aus der Luft-gegriffenen Zahlen.
Das Blog hat keine 100 000 Euro wert, weil es zu 100 000 Euro nicht verkäuflich ist.
Wegen solcher Überbewertungen geht gerade unsere Wirtschaft zur Sau. Stellen wir uns vor, irgendeine Bank klingelt bei Basic und will Kredite einfordern. Wird dann “Basicthinking” zu 100 000 oder doch eher für 10 000 Euro verkauft?
Die Frage ist: wie “dringlich” der Verkauf ist. Wenn Herr Basic meint, der Blog hätte 100 000 Euro wert und hat einen gewissen Stolz, dann behält er den Blog einfach. Oder bleibt darauf sitzen. So What.
Genauso. Der reale Preis ist bestimmend und nicht was irgend etwas vielleicht und theoretisch möglichweise wahrscheinlich wert ist.
Entweder ist das ein Linkbait allerunterster Sorte oder der Robert ist in den Jahren doch ein bisschen überheblich geworden. Betrachtet man nur die Artikelhistorie. Am Anfang waren da stets gute Artikel zu lesen. In der letzten Zeit gabs dann immer wieder nur “Artikel”: Bla Bla Bla via (ein Link) …
Ich denke das drückt viel aus. Leider ist es auch so, das der Blog nichts(!) wert ist. Robert ist vielleicht was wert, aber nach einem Verkauf werden die “Stammleser” wegen irgendwelcher Werbung kaum noch den Blog besuchen. Und so tolle Googlepositionen hat der Blog nun auch nicht
das er stets zu zahlreichen Keywords gefunden wird. Vor allem, da sich das Netz stets verändert und erneuert…
Also ich persönlich schreibe bewußt ein wenig SEO-Onpage optimierte Texte und ich habe mal die Alexa-Ranks meiner Seite verglichen mit dem Alexa-Rank von basicthinking und diese natürlich gewichtet mit der Zahl der Beiträge. Die Beiträge von RB sind nicht Onpageoptimiert und mein Traffic pro Beitrag ist deutlich höher als der Traffic pro Beitrag von RB.
Wenn man die Beiträge für 9.95 kauft, dann müsste man sie immer noch überarbeiten. Und ein Redirect-Beitrag ist Unfug, weil man dann die bisherigen eingehenden Links verliert.
[...] was sie mit der Webseite vorerst machen würden und wie man das Potential ordentlich ausschlachten kann. Eines ist jedenfalls sicher. Dadurch, dass jeder Bieter von Robert Basic erst zugelassen [...]