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Ergebnis – Traffic über Social Media

Internet  |   |  , 09:54 Uhr  |  8 Kommentare

Hiermit möchten wir Euch das Ergebnis unserer kürzlich gemachten Umfrage zur Trafficgenerierung von Webseiten vorstellen. Nachdem eine amerikanische Studie belegt hattte, dass insbesondere bekannte Nachrichtenseiten überdurchschnittlich stark von sozialen Medien profitieren, haben wir unsere Leser gefragt, wie viele Besucher sie denn so via Facebook, Twitter und Co. erhalten…

Die Werte geben an, wie viele Besucher die ca. 150 Teilnehmer unserer Umfrage im Durchschnitt via Google, Facebook bzw. Twitter erhalten. Eine `durchschnittliche´ Webseite erhält also 61,7% ihrer Besucher über die Suchmaschine Google, 5,6% über das soziale Netzwerk Facebook und 2,6% ihrer Besucher über den Microbloggingdienst Twitter.

Trafficquelle Ø Traffic in Prozent Anzahl Webseiten
Google 61,69 % 156
Facebook 5,58 % 149
Twitter 2,59 % 156

Das Ergebnis unserer Umfrage zeigt, dass Facebook und Twitter zumindest in Bezug auf die Generierung von Webseitenbesuchern überschätz werden. Während die Betreiber von Facebook stets darum bemüht sein dürften, ihre Besucher innerhalb der Community zu halten, kristalisiert sich bei Twitter heraus, dass die schneeballartige Verbreitung der Meldungen dafür sorgt, dass sich die Trafficverteilung letztendlich nur auf einige wenige bekannte Mitglieder konzentriert.

Bedenkt man, dass Facebook auch zukünftig kein großes Interesse daran haben dürfte, Besucher auf andere Webseiten zu leiten bzw. die Verbreitungsmechanismen von Twitter auf keine homoge Verteilung ausgerichtet sind, dürften sich oben genannte Prozentzahlen auch zukünftig kaum erhöhen.

Soziale Medien werden Suchmaschinen in ihrer Funktion als Trafficlieferant auch in Zukunft nicht ersetzen. Suchmaschinen dienen vorrangig der anonymen Weiterleitung von Besuchern auf andere Inhalte, soziale Medien in erster Linie dem Dialog zwischen dort angemeldeten Nutzern…

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Markus Website sagt:

    Gut, dass Social Media Mentions/Links zusätzlich einen SEO-Effekt haben und dadurch neben dem direkten noch einen (nicht näher quantifizierbaren) indirekten Trafficbeitrag leisten, werden die Social Media Lover einwenden 😉

  2. Sebastian Website sagt:

    SEO ist also eben doch tot 😉

  3. Timo sagt:

    Kann ich so auch bestätigen. Die meisten Besucher kommen auf meinen Blogs entweder über Google oder es sind Stamm-Besucher die über die Feeds kommen. Über Facebook kommt auch immer ein bißchen was, aber Twitter bringt kaum Besucher in meinen Seiten…

  4. precom Rainer Website sagt:

    Ich seh das ähnlich. Auch bei uns sind die Besucherzahlen in einem erschreckend ähnlichen Zahlenausmaß! Social Media bringt derzeit definitiv weniger als 10% User auf einer Webseite. In Punkto Trafficgenerierung würde ich also definitiv NICHT auf Social Media Marketing setzen. Ich glaub aber nicht, dass es an der Technik von Facebook & Twitter liegt, sondern die Nutzer einfach nicht daran interessiert sind, auf interessante Links zu klicken.

    Wenn wir ehrlich sind, wollen doch 90% der FB-User nur allen mitteilen, was sie nicht grad tolles trinken, wo sie sind, dass sie grade frei haben oder wen sie gestern kennen gelernt haben! Und Twitter ist mMn auch eher eine Gedankenaustausch-Plattform (wo zum Teil recht zügig Fragen beantwortet werden, also schneller wie in einem Forum).

    Das ABER kommt jedoch schon noch 🙂 ! Social Media ermöglicht die Interaktion mit der Marke, die ich auf der Webseite garantiert nur sehr spärlich habe. Und gerade dieses „Im-Kopf-bleiben“ der Marke durch ständige Tweets und FB-Updates kann sich durchaus positiv für ein Unternehmen auswirken.

  5. Horst Website sagt:

    Also für meine Projekte lohnt sich der Facebook-Traffic mittlerweile sehr. Es kommt bestimmt auch auf das Thema der jeweiligen Seite an, ob sich ein Einsatz da rechnet oder nicht.

  6. Thomas sagt:

    Für Websites, die schon länger am Markt positioniert sind und bei einigen traffic-starken Keywords gut abschneiden, werden Facebook und Twitter sicherlich keinen großen Einfluss haben. Die 5,6% für Facebook sind da in meinen Augen schon die Obergrenze. Bei dem ABER gebe ich Rainer vollkommen recht. Markenaufbau und Kommunikation mit der Zielgruppe sind die eigentlichen Stärken von FB und Twitter.

    Bei neuen Websites können Facebook und Twitter hingegen schon einen Unterschied ausmachen. Gerade in einem hart umkämpften Markt und mit wenig Budget kann man schon mal 20-30% seines Traffics von Facebook beziehen. Für den Start ist das in meinen Augen gar nicht schlecht, nur sollte man sich deswegen noch lange nicht auf FB und Twitter verlassen.

  7. Stefan Website sagt:

    Hallo Gretus,

    bin gerade auf Deinen Artikel gestoßen und hätte diesen lieber 2 Tage früher mal finden sollen. Ich hab gerade eine Blogparade gestartet auf Basis der amerikanischen Studie um zu erfahren wie hoch die Twitter- und Facebook-Setienzugriffe bei den Bloggern ist und was diese davon halten. Naja, mal sehen. Vielleicht kommen ja andere Ergebnisse dabei heraus oder bestättigen die Annahme das der ganze social-Media-Hype nur ein Hype ist und nicht mehr.
    Stefan

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