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Eric Schmidt – Ein typischer Tag im Jahr 2033

Internet  |   |  , 14:51 Uhr  |  11 Kommentare

Eric SchmidtIn dem auf guardian.co.uk veröffentlichten Ausschnitt aus dem kürzlich von Eric Schmidt herausgebrachten Buch `The New Digital Age´ beschreibt der Executive Chairman des Unternehmens Google Inc. einen seiner Meinung nach typischen Tag im Jahre 2033. Da es außerordentlich spannend ist, wie ein Visionär wie Eric Schmidt unsere Zukunft sieht, haben wir uns im Folgenden einmal die Mühe gemacht, den Textausschnitt für Euch ins Deutsche zu übersetzen. Lest Euch den Text einfach einmal durch und beantwortet an-schließend die Frage, wie Euch so ein Tag gefallen würde

Stell dir vor, du bist ein berufstätiger Stadtmensch und lebst in einer westlich geprägten Stadt nur wenige Jahrzehnte von heute in der Zukunft. Ein ganz normaler bzw. durchschnittlicher Morgen könnte so aussehen:

Beim morgendlichen Aufweckrhythmus fehlt der Wecker, zumindest im herkömmlichen Sinne. Stattdessen wecken dich der aromatische Duft frisch gebrühten Kaffees, das Licht das deinen Raum durchflutet, weil sich die Vorhänge automatisch öffnen, und eine sanfte Rückenmassage, die dein High-Tech Bett dir gönnt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass du dich frisch und gut ausgeschlafen fühlst, denn in deiner Matratze gibt es einen speziellen Sensor, der deinen Schlafrhythmus überwacht und ganz genau bestimmt, wann er dich aus dem Schlaf zu holen hat, ohne dass dabei gerade ein REM-Zyklus abgebrochen wird.

Dein Zimmer ist ein elektronisches Orchester und du bist der Dirigent. Mit einfachen Handgelenk-bewegungen und gesprochenen Anweisungen kannst du Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Begleitmusik und Beleuchtung steuern. Du bist in der Lage, die Tagesnachrichten auf einem durchsichtigen Bildschirm zu überfliegen, nachdem die Morgentoilette beendet ist und dein vollautomatisches WC für erneute Frische gesorgt hat. Du bewegst dich zum Frühstück in die Küche und das durchsichtige Display mit den neuesten Nachrichten geht mit, und zwar als vorauseilendes projiziertes Hologramm. Du greifst nach dem Kaffee-becher und frischem Gebäck, das in deinem Dampfofen perfekt zubereitet wurde und gehst deine neuen E-Mails auf einem vor dir erzeugten Tablet-Hologramm durch. Dein zentrales Computersystem schlägt eine Reihe von (Haus-)Arbeiten vor, die durch deine Haushaltsroboter heute bewältigt werden sollten, die du alle überprüfst.

Du ziehst dir Anmerkungen für eine Präsentation heraus, die du später wichtigen ausländischen Neu-kunden zukommen lassen wirst. Sämtliche Daten deines privaten und beruflichen Lebens sind von all deinen Geräten aus zugänglich, weil sie in der Cloud, einem digitalen Fernspeichersystem mit nahezu unbegrenztem Speichervermögen abgelegt sind. Du besitzt ein paar unterschiedliche digitale Geräte, die untereinander kompatibel sind; einige davon haben die Größe eines Tablets, andere den Umfang einer Taschenuhr und weitere sind biegsam oder auch tragbar. Alle sind sie leicht und unglaublich schnell und verwenden wesentlich leistungsstärkere Prozessoren, als heute verfügbar sind.

Beim Rundgang durch deine Küche stößt du mit deinem Zeh ziemlich hart an der Schrankecke an – autsch! Du ergreifst dein Mobilgerät (Handy) und öffnest die Diagnostik-App. In deinem Gerät befindet sich ein Mikrochip auf Zinnbasis, der mit strahlungsarmen Submillimeter-Wellen wie ein Röntgengerät deinen Körper scannt. Ein Schnellscan offenbart, dass dein Zeh nicht gebrochen, sondern nur gequetscht oder gestaucht ist. Du schlägst das Einholen einer Zweitmeinung von einer in der Nähe befindlichen Arztpraxis aus.

Ein wenig Zeit ist noch übrig, die du natürlich nutzt, um ein ferngelenktes Auto zu ordern, bevor du dann zur Arbeit musst. Dein Pendeln wird somit so produktiv oder entspannt wie du möchtest.

Bevor du rauseilst, erinnert dich dein Gerät daran, für den baldigen Geburtstag deines Neffen ein Geschenk zu kaufen. Du vergleichst die Geschenkvorschläge des Systems aus anonym über andere neunjährige Jungen gesammelten Daten mit seinem Profil und seinen Interessen, aber keiner der Vorschläge begeistert dich. Dann fällt dir eine Geschichte ein, die nach Aussage seiner Eltern jeden ab 40 aufwärts zum Lachen brachte: dein Neffe hatte den Bezug zur alten Ausrede „meine Hausarbeiten hat der Hund gefressen“ nicht verstanden; wie konnte ein Hund sein Cloud-Speicher-Laufwerk fressen? Du machst einen Schnellsuchlauf nach einem Roboter-Hund und kaufst einen im Ein-Klick-Verfahren. Auf der Karte vermerkst du: „Nur für den Fall“. Er kommt mit einem Zeitfenster innerhalb von fünf Minuten nach deiner vorgewählten Zustellzeit bei ihm an.

Du überlegst, ob du nicht noch eine Tasse Kaffee trinken solltest, aber da gibt dir ein im Absatz deines Schuhes eingebautes haptisches-Gerät („Haptik“ steht für eine Technik, die Berührung und Kraftüber-tragung beinhaltet) einen leichten Anstoß, ein Signal dafür, dass du zur Morgenbesprechung zu spät kommst, wenn du weiter so trödelst.

Durch weiteres Eindringen in die virtuelle Welt gestalten sich die Abläufe deiner physischen Welt effektiver. Sobald auch die entferntesten Gegenden der Welt digital erreichbar sind, werden neue Nutzer sich das zu eigen machen, um dadurch einen breiten Bereich ineffektiver Märkte, Systeme und Verhaltensweisen sowohl in den fortschrittlichsten, als auch in den weniger entwickelten Gesellschaften zu verbessern. Der daraus resultierende Zuwachs an Effektivität und Produktivität wird besonders tiefgründig in den Entwick-lungsländern sein, wo technologische Isolation und schlechte Politik über Jahre hinweg ein Hindernis für Wachstum und Fortschritt waren.

Der Zugang zu erschwinglichen Geräten, darunter Smartphones und Tablets, wird zu einer Umgestaltung in diesen Ländern führen. Berücksichtige nur einmal den Einfluss von Basis-Mobilfunkgeräten auf die Gruppe der Fischerfrauen im heutigen Kongo. Wo sie für gewöhnlich ihren Tagesfang an Fisch auf den Markt bringen und beobachten, wie er langsam im Laufe des Tages verdirbt, können die Frauen ihn jetzt an der Leine im Fluss lassen und auf Kundenanrufe warten. Sobald eine Bestellung aufgegeben wurde, wird der Fisch aus dem Wasser gezogen und für den Käufer aufbereitet. Ein teures Kühlaggregat ist überflüssig, es entfällt die Bewachung desselben bei Nacht, es besteht keine Gefahr von verdorbenem Fisch, der an Wert verloren hat (oder einen Kunden vergiften könnte), und es kommt zu keiner unnötigen Überfischung. Der Markt dieser Frauen kann sogar expandieren, weil weitere Fischer in der Gegend mit ihnen über ihre eigenen Mobilfunkgeräte kooperieren. Als Ersatz für die offizielle Marktwirtschaft (die sich erst über Jahre entwickeln würde) ist das kein schlechter Arbeitsablauf für diese Frauen bzw. für die Gemeinschaft ins-gesamt.

Mobiltelefone verändern die Art und Weise der Gewinnung und Anwendung von Informationen durch die Menschen in den Entwicklungsländern und die Zahl der Anwender steigt. Es gibt bereits über 650 Millionen Mobilfunknutzer in Afrika und nahezu drei Milliarden in ganz Asien. Die Mehrheit dieser Menschen verwendet nur Telefone mit Basisfunktionen, Voice-Call (Anrufe) und Textmitteilungen, weil die Kosten für den Datenservice in ihren Ländern häufig untragbar hoch sind. Das wird sich ändern und dann wird die Smartphone-Revolution diesen Völkern grundlegenden Nutzen bringen.

Was der Anschluss außer der Erreichbarkeit per Mobiltelefon noch mit sich bringt, ist die Möglichkeit der Datenerfassung und der Datenverwendung. Daten selbst sind ein Instrument und bewirken überall dort eine Verbesserung, wo unzuverlässige Statistiken bezüglich Gesundheit, Bildung, Ökonomie und Bedürfnisse der Bevölkerung Wachstum und Entwicklung verhindert haben, weil man sie nun effektiver erlangen und anwenden kann. Davon profitiert ein jeder in der Gesellschaft, weil der Staat besser den Erfolg seiner Programme ermitteln kann und die Medien und andere nichtstaatliche Organisationen die Daten zur Unterstützung ihrer Arbeit und Prüfung von Fakten einsetzen können.

Und der Vormarsch technischer Spielereien und anderer High-Tech-Anlagen lässt auch die Entwicklungs-länder nicht aus. Selbst wenn die Preise für hochentwickelte Smartphones und Roboter hoch bleiben, so produzieren und vertreiben die Schwarzmärkte, wie z.B. Chinas expandierendes Shanzhai-Kopiernetzwerk von Verbraucherelektronik, Nachahmungen, die diese Lücken füllen.

Mit dem „Auftrags-Verfahren“ oder dem 3D-Druck können Maschinen tatsächlich körperliche Gegenstände „drucken“, indem sie hauchdünn Schicht für Schicht auftragen. Gemeineigene 3D-Drucker ermöglichen den Menschen in armen Ländern die freie Fertigung von Werkzeugen oder Geräten, die sie benötigen. In wohlhabenderen Ländern wird der 3D-Druck der perfekte Partner für höher entwickelte Produktion. Neues Material und neue Produkte werden einzigartig nach einem Muster aus dem Internet entstehen und bei Bedarf auf der Maschine von einem hoch spezialisierten, ausgebildeten Bediener gefertigt.

Was die alltäglichen Aufgaben des Lebens betrifft, so werden uns Informationssysteme von vielen kleinen Dingen befreien, die uns heute belasten und aus unserem mentalen Blickfeld geraten. Unsere eigenen neurologischen Grenzen, die uns etwas vergessen oder übersehen lassen, werden durch Informations-systeme ergänzt, die zur Unterstützung unserer Bedürfnisse entwickelt wurden. Zwei solcher Beispiele sind Gedächtnisstützen – Kalender-Erinnerungshilfen und To-Do-Listen – und soziale Verbindungsglieder, die dich sofort mit deinem Freund verbinden, der über das erforderliche Fachwissen des Problems verfügt, an dem du gerade arbeitest.

Indem wir uns auf diese integrierten Systeme verlassen, können wir jeden Tag unsere Zeit viel effektiver nutzen, wobei das bedeutet, wir haben eine „tiefe Denkreserve“, die uns mehr Zeit gibt für die Vorbereitung einer wichtigen Präsentation oder sicher stellt, dass ein Elternteil das Fußballspiel seines Kindes, ohne abgelenkt zu sein, besuchen kann.

Allerdings gibt es trotz dieser Fortschritte einen einzigen und zentralen Mangel: Der Einfluss dieser Datenrevolution nimmt den Bürgern einen großen Teil ihrer Kontrolle über die persönlichen Informationen im virtuellen Raum, und das hat in der realen Welt bedeutende Konsequenzen.

In Zukunft wird unsere Identität im täglichen Leben mehr und mehr durch unsere virtuellen Aktivitäten und Verbindungen bestimmt werden. Unser im hohen Maße dokumentiertes Vorleben hat Einfluss auf unsere Vorausschau, und unsere Fähigkeit der Einflussnahme auf und der Kontrolle über die Vereinnahmung durch andere nimmt dramatisch ab. Das Potenzial für andere, an Teile unserer Online-Identität heranzukommen, sie zu übernehmen oder sogar zu manipulieren, nimmt zu. Das gilt besonders, wenn wir uns auf die Daten-speicherung in der Cloud verlassen.

Die Basisdaten der Online-Identität könnten sich auch ändern. Einige Staatsoberhäupter werden es als zu riskant einschätzen, Tausende anonymer, unauffindbarer und nicht identifizierter Staatsbürger zu haben. Deine Online-Identität der Zukunft ist anders als eine simple Facebook-Seite: sie ist stattdessen eine Konstellation von Profilen aus jeder einzelnen Online-Aktivität, die von staatlicher Seite verifiziert und vielleicht sogar gesteuert wird. Denk an all deine Accounts – Facebook, Twitter, Skype, Google+, Netflix, Zeitschriftenabonnements, die zu einem „offiziellen Profil“ verlinkt werden.

Identität wird zur wertvollsten Ware der Bürger in der Zukunft und wird hauptsächlich online existieren. Wir werden eine Geschäftszunahme erleben, die Persönlichkeits- und Ansehensinteressen befriedigt. Genauso werden wir das Wachstum eines neuen Schwarzmarktes erleben, wo es man reale oder fiktive Identitäten käuflich erwerben kann.

Ohne Frage bringt der wachsende Zugang zum Privatleben der Menschen, den die Datenrevolution mit sich bringt, einigen repressiven Autokraten einen gefährlichen Vorteil der Beeinflussung ihrer Bürger. Doch die Forderung nach Werkzeugen und Software, die das persönliche Leben der Bürger vor der digitalen Unterdrückung schützen helfen sollen, ermuntern wiederum eine wachsende und forsch voran schreitende Industrie. Und darin liegt die Macht dieser neuen Informationsrevolution: auf alles Negative gibt es ein Gegenstück, eine Reaktion, die das Potenzial in sich trägt, etwas substantiell Positives zu sein. Mehr Menschen werden für Privatsphäre und Sicherheit kämpfen und selbst in den am meisten unterdrückten Teilen der Welt die Zahl derjenigen übertreffen, die diese Rechte beschneiden wollen.

Wie würde Dir der von Eric Schmidt beschriebene Tag gefallen?

  • Gar nicht, wir sollten alles tun um so etwas zu vermeiden (45%, 37 Votes)
  • Weiß nicht, hat alles seine Vor- und Nachteile (34%, 28 Votes)
  • Sehr gut, so könnte ich mir meine Zukunft vorstellen (22%, 18 Votes)

Total Voters: 83

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Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Alex Website sagt:

    Mag ja sein, dass er sich seinen Tag so vorstellt. Vorher sollte er aber aufhören zu k*ffen! Damit habe ich die Frage beantwortet? Nein, das würde mir so definitiv nicht gefallen. 6 Uhr: Wecker klingelt (laut). Gesamte Nachbarschaft wird dadurch geweckt. 6:05 Aufstehen. In Ruhe mit Frau und den Kindern frühstücken, danach Mails checken, bißchen lesen und paar Minuten Pool spielen und dann ab in den Jungel.

  2. Patrick sagt:

    Ich dachte die Welt wäre 2033 Opfer eines Nuclearschlags geworden und in Russland leben die Menschen in der Metro? Wo lebt dann Herr Schmidt indes? Gemäß >>Elysium<< auf einem Exoplaneten für die Superreichen? Freaky Stuff 😉

    Beste Grüße!

  3. Marco Website sagt:

    Ohhh – ich bin sooo enttäuscht – ich dachte das wäre sowas richtig geiles, was einem wirklich die Augen öffnet und hoffen lässt. Stattdessen bestimmen Maschinen wann ich was zu tun habe (aufstehen, zur Arbeit pendeln, nicht zu spät zum Termin …) und Arbeit scheint das einzige zu sein, was es als Lebensinhalt gibt. Ööööde.

    Da habe ich ja jetzt schon ein geileres Leben – aufstehen wenn ich aufwache ohne Wecker, pendeln zur Arbeit entfällt, höre beim Arbeiten die Musik die ich hören will und lege mich mittags in die Sonne (wenn es denn mal Sommer ist).

    Also ich hatte echt gedacht, es wird irgendwie die Arbeitswelt revolutioniert und das Privatleben ohne lästige Alltags-ToDos möglich – aber vielleicht lag es an dem Textausschnitt, vielleicht steht woanders warum ich mich auf so eine Zukunft freuen soll 😉

  4. Rainer Safferthal sagt:

    Scheint dann wohl eine Welt voller Arbeit und Überwachung zu werden. Und ich dachte in der Zukunft arbeitet man nur noch 2 Stunden pro Tag oder so und den Rest machen dann Maschinen. Aber die Zukunft scheint wohl kein High-Tech-Paradies zu sein, sondern wohl eher eine Versklavung.

    Ehrlich Leute! Was soll den diese ganze Arbeiterei. Vieles ist doch irgendwie total überflüssig. Was soll zum Beispiel der ganze Handel mit E-Geräten eigentlich? Warum nicht direkt bei Sony Deutschland oder so bestellen? Hoffentlich erlebe ich zumindest noch eine Zeit, in der es keine bespielten Medien (Filme, Musik, Spiele, …) zu kaufen gibt. Das ist doch auch so etwas von vorgestern.

    „so produzieren und vertreiben die Schwarzmärkte, wie z.B. Chinas expandierendes Shanzhai-Kopiernetzwerk von Verbraucherelektronik, Nachahmungen, die diese Lücken füllen.“

    Keine Ahnung der Typ. Es werden nicht Nachahmungen verkauft, sondern die Originalprodukte … nur verdienen die Markeninhaber nichts. So wie es heute schon lauft. … 90 Stück für Apple und 10 Stück für die eigene Kasse … in den gleichen Fabriken mit den gleichen Materialien.

  5. Deri Haus sagt:

    Es wird noch E-Mail geben?! Und wo ist mein Hoverboard? Vieles ist plausibel, anderes klingt für mich einfach over-engineered.

  6. Zeta Website sagt:

    Hm. Aber wenn wir es neutral betrachten, sind wir heute doch schon auf dem besten Weg dorthin: Autos, die dank etlichen Assistenten das Fahren fast selbst übernehmen, Smartphones mit denen wir uns von überall aus ins Internet verbinden können und die uns unsere Geschäftstermine und -mails ständig mit einem „Bing“ aufdrängen, Bargeldloser Zahlungsverkehr etc.

    Wir sind doch schon mitten drin! Und wer jetzt nicht schon auf die eben genannten Dinge verzichten will, wird sich auch super freuen, irgendwann den eigenen Hologramm-Bildschirm vor sich schweben zu haben und einen Haushaltsroboter und 3D-Drucker zu besitzen.

  7. Markus sagt:

    Du bewegst dich zum Frühstück in die Küche und das durchsichtige Display mit den neuesten Nachrichten geht mit, und zwar als vorauseilendes projiziertes Hologramm. Du greifst nach dem Kaffeebecher und frischem Gebäck,…

    …bemerkst nicht, dass es sich um eine Adwords-Anzeige handelt, greifst in’s Leere, stößt dabei versehentlich eine Blumenvase um. Du rutscht auf dem Schlamassel aus und schlägst lang hin.

    Wo sie für gewöhnlich ihren Tagesfang an Fisch auf den Markt bringen und beobachten, wie er langsam im Laufe des Tages verdirbt, können die Frauen ihn jetzt an der Leine im Fluss lassen und auf Kundenanrufe warten.

    Hui! Da wird sich aber so der eine oder andere Tierschützer gar nicht mit einverstanden erklären.

    Selbst wenn die Preise für hochentwickelte Smartphones und Roboter hoch bleiben, so produzieren und vertreiben die Schwarzmärkte, wie z.B. Chinas expandierendes Shanzhai-Kopiernetzwerk von Verbraucherelektronik, Nachahmungen, die diese Lücken füllen.

    Ein Hoch auf Copycats?!

    Sämtliche Daten deines privaten und beruflichen Lebens sind von all deinen Geräten aus zugänglich, weil sie in der Cloud, einem digitalen Fernspeichersystem mit nahezu unbegrenztem Speichervermögen abgelegt sind.

    Das Potenzial für andere, an Teile unserer Online-Identität heranzukommen, sie zu übernehmen oder sogar zu manipulieren, nimmt zu. Das gilt besonders, wenn wir uns auf die Datenspeicherung in der Cloud verlassen.

    Hoch mit der Cloud, nieder mit der Cloud!

    Ich glaube ich hab noch irgendwo ein analoges Buch mit dem schönen Titel „Der Weg nach vorn“ im Schrank von Mitte der 90er. Autor: Bill Gates.

  8. […] Auf seo-united.de berichtet man über eine Zukunftsprognose von Google Executive Chairman Eric Schmidt […]

  9. Max sagt:

    Naja, in dieser Zukunft möchte ich nicht leben. Die technischen Spielereien sind ganz schön aber man sollte doch noch einmal darüber nachdenken ob es nicht besser ist selbst zu entscheiden und sein eigenes Gehirn zu benutzen.

  10. Klaus Website sagt:

    Ich finde auch, dass wir eine solche Zukunft eher vermeiden sollten. Wollen wir uns wirklich so stark von der Technik leiten lassen? Unsere Selbstständigkeit in gewissen Bereichen aufgeben? Das halte ich für sehr kritisch. Ich möchte lieber auf diese Technikspielerei verzichten :) In gewissen Bereichen mag sie interessant sein, aber man sollte es nicht übertreiben 😉

  11. Bine Website sagt:

    Meine Güte! Erst mal abwarten was noch so alles passiert. Wieso den jetzt schon großes Geschrei anfangen?! Evtl. sind wir alle bis dahin tot weil uns eine rießige Katastrophe ausradiert hat. Oder uns geht es bestens, jeder lebt sein eigenes (speziel für sich ausgesuchtes) Leben mit mehr oder weniger Technik. Wer weiß das schon? Ich freu mich auf alles was kommt und pick mir raus was ich brauchen kann.

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