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Facebook Articles vs. Googles Fingerprints!?

Internet  |   |  , 11:23 Uhr  |  4 Kommentare

Google Logo+Bill Slawski erklärt in seinem kürzlich auf seobythesea.com veröffentlichten Artikel „How Google Might Fight Web Spam In Social Networks„, wie die Betreiber bekannter Suchmaschinen es zukünftig schaffen wollen, die bei ihnen in den Ergebnissen zunehmend auch angezeigten Inhalte sozialer Netzwerke auf womöglichen Spam (?) zu prüfen. Um unter gerade von den Nutzern einer Suchmaschine häufig genutzten Suchanfragen keine spammigen Inhalte aus Facebook, Twitter und Co. anzuzeigen, werden Facebook Posts, Tweets usw. mit speziellen Fingerprints (?) versehen und deren Identifikation bzw. zeitlicher Werdegang mit vorherigen Fingerprints verglichen…

A patent granted today to Google targets detecting spam across a social network […] This patent specifically targets spam in social networks, and the unique features of those. It tells us that one feature of a social network is their approach towards finding and identifying popular content that is shared within a social network. That allows popular posts to be surfaced to other members of the social network, and enables them to view these trending posts. Spammers supposedly have been taking advantage of the „high number of views the comments of such posts will receive.“

Google Patent zur Erkennung von Spam in sozialen Netzwerken

Der Artikel von Bill Slwaski ist insbesondere deswegen interessant, weil er ganz klar einmal zeigt, wie Google und womöglich auch andere Suchmaschinen Inhalte aus sozialen Netzwerken verstehen bzw. aufgrund deren Spampotentials in ein bestimmtes Schema packen (müssen):

If the fingerprint does not match the previously stored fingerprint, then the method continues to post the comment on the social network. However, if the fingerprint matches the previously stored fingerprint, the spam detector has identified that it is a duplicate comment. This may be an innocent error or it may be a spam attempt.

Neben der Tatsache, dass sich über Fingerprints bekanntlich nahezu alles über den Verbleib eines Tweets, Posts oder demnächst dann auch eines Instant Articles herausfinden lässt, stellt sich die Frage, wie Suchmaschinen bzw. Google mit sozialen Inhalten bzw. deren Verbreitung im (Social) Web zukünftig genau umgehen werden?

auge

Machen wir uns mal nichts vor, wer als SEO an dieser Stelle vornehmlich auf Facebook bzw. dessen doch eher „inverse“ Verbreitungsmaschinerie setzt, der könnte es in Zukunft schwer haben! Googles Patent über eine Fingerprintmethode zur Erkennung von „sozialem Spam“ ist zwar nicht die eleganteste Methode, wird am Ende aber dazu führen, dass immer wieder von den gleichen Leuten verbreiteten Inhalten bzw. Artikeln, aufgrund der immer wieder „ähnlichen“ Fingerprints, irgendwann die „Luft“ in den Ergebnissen einer Suche – in diesem Fall wohl der von Google – genommen wird. Logisch oder nicht?

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Berthold Strunk Website sagt:

    Ich finde es gut, dass Google gegen das extreme Spamming auf den sozialen Plattformen vorgeht. Auf Facebook lässt sich das ganze zum Glück melden und als Spam markieren.

  2. Moritz Lemm Website sagt:

    Ich finde das logisch. Seo wird immer komplexer und Google will ja auch das Seo nicht zu einfach wird.

    Liebe Grüße

  3. Felix Website sagt:

    Eigentlich war das nur eine Frage der Zeit. Aber seien wir mal ehrlich, wer ist denn auf den organischen Traffic von Google angewiesen bzw. setzt gezielt auf Traffic von Google, wenn er eine Facebook Seite erstellt? Der große Vorteil der sozialen Netzwerke ist doch gerade, dass man eben nicht auf Google angewiesen ist und man seine Zielgruppe eben auch über andere Plattformen ansprechen kann. Facebook sieht man aber ja ohnehin nur noch selten in den SERPs bei schwachen informational Keywords wo kaum Konkurrenz vorhanden ist. Zumindest sind das meine Beobachtungen.

  4. Markus Website sagt:

    Das war nur die Frage der Zeit, wann Google gegen so was vorgehen wird, zum einen, weil Sie andere als Konkurrenten sehen. Wie schon erwähnt wurde, soziale Netzwerke haben Ihre Vorteile, dass man seine Zielgruppe ansprechen kann, ohne auf Google angewiesen zu sein und das möchte Google unterbinden.

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