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Frauen googeln anders als Männer

Internet  |   |  , 16:55 Uhr  |  12 Kommentare

Im Zuge der Diskussion um unseren Artikel `Wenn Google uns das Sprechen lehrt´ meinte einer unserer Leser, dass es der Suchmaschine Google mit Hilfe ihrer angebotenen Möglichkeit der Spracheingabe wahrscheinlich sehr schnell möglich ist, das Geschlecht eines Nutzers zu identifizieren und entsprechend mit Werbung zu beliefern…

Da das Thema irgendwie auch witzig ist, im Folgenden einige auf Grundlage verschiedener Studien ermittelte geschlechtsspezifische Unterscheidungsmerkmale bei der Suche im Internet:

  • Frauen sind schneller mit einem Suchergebnis zufrieden als Männer
  • Männer nutzen auch dann Suchmaschinen, wenn es eigentlich gar nicht nötig wäre
  • Männer nehmen bei der Suche nach Informationen weniger Hilfe an (Freunde usw.) als Frauen
  • Männer vertrauen eher wissenschaftlichen Informationen, Frauen eher Empfehlungen
  • Männer switchen öfters zwischen Ergebnisseite und Suchmaschine hin und her als Frauen
  • Frauen switchen öfters zwischen einzelnen Ergebnisseiten hin und her als Männer
  • Frauen nutzen durchschnittlich mehr Suchoperatoren als Männer

Wenn man das Ganze verallgemeinert, scheint es eine ganze Reihe grundsätzliche Unterschiede bei der Suche von Männern und Frauen zu geben. In der Praxis wird es wahrscheinlich sogar so sein, dass Google schon anhand einiger weniger eingegebener Suchbegriffe erkennen kann, ob da gerade ein Mann oder eine Frau sucht. Exemplarisch sei hier die unterschiedliche Suche nach einem Auto erwähnt: BMW 3er Touring E91 vs. Blaues Auto mit Schiebedach 😀

Um das Geschlecht eines Nutzers zu ermitteln, ist also nicht zwingend dessen Stimme, sondern wahrscheinlich einfach nur einige von ihm bereits getätigte Suchanfragen nötig.

Der eigentliche Höhepunkt dieses Artikels kommt aber erst noch. Bei der Recherche nach geschlechts-spezifischen Unterscheidungsmerkmalen bei der Suche im Internet bin ich auf eine Studie gestoßen, die beweist, dass Männer aufgrund ihrer unterschiedlichen Herangehensweise an die Ergebnisfindung häufiger Zufallstreffer (!?) landen als Frauen:

Ob wir Männer damit geschickter mit Suchmaschinen umgehen oder letzten Endes einfach zu blöd sind sie zu bedienen, einmal außen vor gelassen, den Begriff der `Accidental Search´ würde es ohne uns jedenfalls gar nicht geben 😉

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Uwe sagt:

    Sorry, kann ich so nicht unterschreiben. Unterschiede gibts, ganz eklatante sogar, aber die die Ihr beschreibt sind es nicht. Einzelne der o.g. Punkte sind sogar nach meiner Erfahrung umgekehrt…

    Oder sollte ich diesen Post als Satire verstehen? 😉

  2. Julian Website sagt:

    Also ich würde auch nicht unterschreiben, dass Frauen weniger Suchmaschinen nutzen als Männer. Nach meiner Erfahrung verwechseln viele Frauen Google mit direkten URL Eingaben im Browser. Bzw. kenne ich dieses Phänomen eher von Frauen als von Männern. Worauf stützt ihr denn eure Behauptung?

  3. heinka Website sagt:

    DAS ist auf jeden Fall ein interessantes Thema! Ob es jedoch so ist wie hier dargestellt, ich weiß es nicht und kann DAS nicht bestätigen. DENN: Ich weiß es nicht, wie MÄNNER suchen!?

    Dass es zwischen FRAU & MANN beim „SUCHEN“ einen oder einige Unterschied/e geben soll, DAS habe ich schon mehrfach gelesen. Trotzdem…

    Viele Grüße, heinka

  4. Dargem sagt:

    Unterschiede gibt es wohl auch bei der Bedienung von Mr. Caps.

    Das Phänomen von in Google eingegebenen URLs ist nicht Geschlechtspezifisch. Passiert auf beiden seiten eher gleich oft, wie meine Erfahrung in der Verwandschaft aussieht – da machen es alle so.

    Wie auch immer, heinka scheint hier eine Frage auf unser Suchverhalten zu implizieren. Warum nicht erstmal eine umfassende Einleitung über Ihr Suchverhalten – bevor man fordert, meine ich?

  5. Die besten Links der vergangenen Woche | netzkommunikation.net sagt:

    […] Frauen googeln anders als Männer […]

  6. A. Reuters Website sagt:

    Wie gesucht wird, hängt, denke ich auch stark von der Internet-Affinität ab. Beobachtet man Freunde oder Verwandte, die beruflich wenig oder nichts mit dem Internet zu tun haben, beim Suchen, dann fällt auf, dass sie oben schon angesprochene „Fehler“ begehen (z.B. auch, die genau Webadresse in die Suche einzugeben) und z.B. auch „komische“ Begriffe beim Suchen verwenden, zu denen es so wahrscheinlich (aus Sicht eines Internet-Kenners) keine guten Ergebnisse geben wird. Auch der Umgang mit den Ergebnissen ist manchmal viel unbeholfener: viel langsamer und mit viel mehr Klicks, die nichts Sinnvolles bieten.

    Aber den Vgl. BMW 3er Touring E91 vs. Blaues Auto mit Schiebedach finde ich super. Das wird sicher so sein :) (*hust)

  7. Matthias Website sagt:

    Habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass Frauen viel eher eine Domain in den Google-Suchschlitz statt die Adresszeile eingeben als Männer.

    Der Vergleich „BMW 3er Touring E91“ vs. „Blaues Auto mit Schiebedach“ ist natürlich lustig, aber nicht sonderlich sinnvoll, denn es wird ja nicht das gleiche gesucht, auch wenn theoretisch das gleiche dabei rauskommen kann. Der Rest kann möglicherweise zutreffen.

    • Gretus Website sagt:

      Hi Matthias,

      für eine Frau ist beides möglicherweise das gleiche, vielleicht liegt da das Problem 😀

      Schönes Wochenende

      Gretus

  8. frau d sagt:

    Ich finde diese geschlechterspezifischen Sachen spannend, unterhaltsam bis ärgerlich – je nachdem, wie ernst auf die Ergebnisse gepocht wird.

    Persönliche Erfahrung: Mein Freund gab Suchbegriffe früher eher in die Adressleiste ein, was ich ihm abgewöhnt habe, damit die Parkingseiten nicht unnötig Zulauf erhalten. Ich suche so ziemlich alles per Google, am liebsten per Bildsuche, weil ich dort oft schneller sinnvollere Ergebnisse finde, als mich durch SEO-Seiten zu lesen.

    Übrigens mag ich den Autovergleich, weil er nicht nur witzig ist, sondern auch zeigt, worauf es ankommt. Während Männer anscheinend sehr markenbezogen agieren, ist es Frauen vielleicht wichtiger die Leistung und Auswahl zu erhalten, die sie suchen. Geht mir jedenfalls so, ich vergleiche gerne, nicht vorrangig Preis, sondern eben Leistung und Qualität – ich studiere dabei auch Empfehlungen, achte aber sehr auf deren Formulierungen und Details, weil ich natürlich weiß, dass dort viele Fakes untergebracht werden.

    Allgemein würde ich Reuters recht geben, Internetroutine spielt eine viel größere Rolle bei der Google-Suche als das Geschlecht. Ich beobachte das fasziniert bei meiner Familie.

    Schönes WE!

  9. frau d sagt:

    Ach so noch kurz ergänzend: Webseiten, die sich nicht in meinen Bookmarks befinden und die ich somit per Url-Eeingabe erreichen muss, tippe ich auch eher (teils nur angerissen) in Google ein, weil ich entweder nicht mehr die korrekte Adresse weiß oder bei Vertippern nicht auf Phishingseiten oder ähnlichem Schmarrn landen möchte. Außerdem finden sich in den Suchergebnissen meist gleich brauchbare Unterseiten, so dass ich mich nicht erst von der Startseite durchwühlen muss! Alles eine Frage der Effektivität.

  10. […] Dass Frauen anders ticken als Männer ist ja schon seit längerer Zeit bekannt. […]

  11. Ernst Quantum sagt:

    Mag sein dass Frauen anders googeln als Männer, aber yahooen tun sie gleich.

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