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Heatmaps und ihr praktischer Einsatz

Kolumne | Alex | 13.12.2007, 10:59 | 12 Kommentare

So nun ist es soweit mein erster Beitrag für SEO-united.de :-) Und das erste Thema von mir lautet “Heatmaps und ihr praktischer Einsatz”. Oh neee, nicht schon wieder ein Beitrag über “Heatmaps” werden jetzt einige von Euch denken, aber ich finde es wird viel zu selten über dieses Thema berichtet.

Heatmaps eignen sich nämlich gut zur Definition von Usabilitymaßnahmen. Eine Heatmap visualisiert in welchen Abschnitten bzw. Bereichen einer Webseite der Besucher vorwiegend geklickt hat. Eine Heatmap stellt die getrackten Daten in Form einer Warm-Kaltdarstellung in Matrixschreibweise dar.

Gerade durch den Einsatz von Heatmaps neben der herkömmlichen Logfile-Auswertung, können sowohl Onlineshops, Blogs, Portale als auch normalen Webseiten effektiver im Hinblick auf Benutzerfreundlichkeit gestaltet werden. Des Weiteren stellen diese eine gute Hilfestellung in Bezug auf die optimale Positionierung von Werbemitteln, Layout von Landingpages, als auch Elementen (Icons, …) auf der Webseite dar. Fragen wie beispielsweise “Wo sucht der Besucher die Seiten-Hilfe” oder “Ist ein Textlink oder Symbol für die Hilfe besser” können auf einfache Weise und schnell mit Hilfe von Heatmaps beantwortet werden.

Doch welche Heatmap-Tools gibt es und welche sind empfehlenswert? Auf dem Markt gibt es zahlreiche kostenpflichtige Tools wie z. B. von ECONDA, aber es gibt auch gute und kostenlose Tools wie ClickHeat von Labsmedia, auf das ich gerne an dieser Stelle etwas mehr eingehen möchte.

Voraussetzungen für die Installation von ClickHeat auf dem Webspace ist PHP sowie die GD Graphics Library. Die Installation geht recht einfach. Eine genaue Beschreibung zur Installtion findet Ihr auf meinem “Onlinemarketing und Marketingsoftware Blog“. Des Weiteren habe ich auch eine Demo für meine Startseite für alle die daran interessiert sind zur Verfügung gestellt. Der Nutzer und das Passwort lauten jeweils “guest”.

Von Vorteil ist zudem, dass jeder Klick gespeichert wird und der Nutzer des Tools sich die Heatmaps für Tag, Woche oder Monat anzeigen lassen kann. Weiterhin benötigt ClickHeat keine Datenbank. Als eine Opensource-Lösung halte ich ClickHeat für ein sehr nützliches Tool, vor allem für alle, die sich bisher noch nicht mit der Thematik “Heatmaps” beschäftigt haben und solche Tools gerne kostenlos einsetzen möchten.

Alex

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Gretus sagt:

    Hallo,

    sehr interessanter Beitrag. Ich glaube, das ist auch was für seoigg.de ;-)

    Grüße

    Gretus

  2. Constantin sagt:

    Hallo,

    ich hoffe ja seit der Einführung von Google Analytics auf eine integrierte Headmap Funktion. Es gibt dort zwar schon gewisse Features in diese Richtung, allerdings zeigen die auch schon eine der großen Schwächen von Headmapping auf: Gibt es von einer Seite zwei Pfade auf eine selbe zweite Seite, versagt headmapping oft. Die Programme können oft nicht unterscheiden, welcher der beiden Links geklickt wurde.

    In Zukunft wird das Thema sicherlich noch interessanter werden. Nicht nur im Bezug auf Internetseiten, sondern – oder gerade – im Bezug auf Intranetseiten bzw. Groupwares. Vielleicht werde ich das von dir vorgestellte Tool mal auf meine Groupware anwenden, klingt ja soweit ganz gut.

    Constantin

  3. nila Website sagt:

    Hallo Alex,

    super, dass Du nun auch hier bloggst. Das mit der Heatmap hatte ich vorher noch nie gesehen. Erstaunlich was es alles gibt.

    Viel Erfolg für die Zukunft

    Nila

  4. Thomas Website sagt:

    Anmerkung: Die skizzierte Idee, das man mit Heatmaps herausfinden kann, das z.B. Icons besser als Texte funktionieren ist ja nur die halbe Wahrheit. Man benötigt nämlich noch ein Tool, das a/b-Tests möglich macht. Sowas wie den Google Website Optimizer. Dazu gibt es nette Videos bei youtube. Einfach mal nach suchen…

  5. Kalle sagt:

    Hi,

    da ich ja auch so ein heißer Typ bin, habe ich mal versucht, mich auf der Demoseite zu verewigen. `KALLE´ soll dat heißen, iss klar…

    Euer Kalle

  6. Andreas Hobi Website sagt:

    Eine weitere kostenlose Heatmap-Site ist crazyegg.com . Diese verfügt zwar nur über wenige Funktionen, reicht aber für kleinere Websites und Blogs ohne weiteres aus.

    Ich bin jedenfalls ganz gut zufrieden mit Crazyegg. :)

  7. Thorsten Boock Website sagt:

    Ich habe mit Crazyegg beeindruckende Ergebnisse in der Optimierung von Ad-Positionen erzielt. Anders gesagt: Ich konnte die Klickrate damit verdoppeln. Sollte man auf jeden Fall mal ausprobieren.

  8. Alex Website sagt:

    Ich freue mich, dass das Thema euer Interesse geweckt hat ;-)

    @Thomas: A/B-Tests sind relativ einfach mit ClickHeat durchzuführen. Zum Beispiel lasse ich automatisiert eine Woche einen Text als Link einblenden und in der nächsten Woche stelle ich den Link als ein Image dar. Je nach Ablauf einer Testwoche wird die Wochenheatmap gespeichert. Nach Ende der Testphase vergleiche ich die Ergebnisse und treffe meine Usability-Entscheidung.

    @Andreas Hobi/Thorsten Boock: Ich finde crazyegg auch gut :-)
    Allerdings kann bei diesem Tool eine monatliche Gebühr abhängig von der Visit-Anzahl anfallen. Bei ClickHeat hingegen handelt es sich um eine kostenlose OpenSource-Software, die ich selber nach Belieben erweitern und anpassen kann. Des Weiteren kann ich die ClickHeat-Applikation auf meinem eigenen Server installieren und bin nicht von externen Services abhängig.

    Viele Grüße
    Alex

  9. George sagt:

    Naja, also als Einleitung für einen ernsthaften Artikel ist das Posting nicht schlecht, aber jeder, der schon irgendwann mal was von heatmaps gehört hat, hätte das auch so mal schnell hinklatschen können. Dem Titel wird es auf jeden Fall nicht wirklich gerecht.

    Wenn Du den praktischen Einsatz von heatmaps beleuchten willst, wäre es interessant für den Leser zu erfahren, wie Du die eigentlichen Verbesserungen machst, wie Du z.B. heraus bekommst, was der User eigentlich klicken wollte – die heatmap zeigt Dir ja nur, was er geklickt hat etc.

    So würde ich den Artikel eher “irgendwas allgemeines über heatmaps und clickheat” nennen :-) .

  10. Gretus sagt:

    Hallo George,

    wenn Du es herausbekommst, was ein Besucher anklicken will, lass es uns wissen. Wir bloggen dann unter dem Titel `Der neue Nostradamus…´ :-D

    Ich denke der Titel `Heatmaps und ihr praktischer Einsatz´ passt sehr gut. Es geht um die Erklärung was Heatmaps sind und jeder kann es sich live anschauen…

    Grüße

    Gretus

  11. [...] seo-united.de hat Gastautorin Alexandra Sobek ihren ersten Beitrag über Heatmaps veröffentlicht. Dabei geht sie ein wenig genauer auf das OpenSource-Projekt ClickHeat ein. Ich [...]

  12. Nils Website sagt:

    Gerüchte sagen ja, die Heatmap-Idee kommt aus dem Haus eTracker? Ist da was bekannt? Ich hab schon öfters mit Heatmaps im Usability Bereich gearbeitet, wusste aber bisher ehrlich gesagt nicht, dass es auch freie OpenSource Projekte gibt. Von daher beide Daumen hoch. Ich werds gleich mal in mein Projekt einbauen. Könnte die Ergebnisse auch zur Verfügung stellen…

    Viele Grüße

    Nils

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