Die australische Forscherin Jennie Caroll ist der Überzeugung, bestimmte Krankheitsbilder bei Viel-schreibern von Textmitteilungen (SMS) entdeckt zu haben. Da mittlerweile auch Echtzeitanwendungen wie z.B. Twitter den unmittelbaren Austausch von Nachrichten erlauben, haben wir die von der Dozentin an einer Universität in Melbourne gemachten Definitionen typischer Krankheitsbilder ein wenig verallgemeinert:
Textaphrenie: Der Glaube, Nachrichten anderer würden sich auf die eigene Person beziehen, obwohl sie es in Wahrheit gar nicht tun.
Post-textisches Stress-Syndrom: Vor lauter Twitter und Co. bekommt man gar nicht mehr mir, was real um einen herum passiert.
Tangstgefühle: Selbstzweifel wenn andere nicht wie erhofft auf einen reagieren.
Koma-Texten: Mangelnde Resonanz wird durch aktivere Beteilung kompensiert.
Unter Medizinern sorgten die von Jennie Carroll definierten Krankheitsbilder zwar eher für Erheiterung, da man die beschriebenen Verhaltensweisen nicht wirklich als Krankheit bezeichnen könne, für den Bereich Social Media Marketing liefern sie jedoch einige wichtige Erkenntnisse.
Ausbleibende Resonanz des sozialen Webs einfach durch vermehrte Beteiligung (Koma-Texten) kompensieren zu wollen, könnte sich am Ende als genauso fatal erweisen wie eine zu starke Einbeziehung seiner selbst (Textaphrenie), eine ausschließliche Fokussierung auf das Social Web (Post-textisches Stress-Syndrom) oder sogar die Befürchtung, man wäre einfach nicht dazu geeignet, mit anderen über das Internet in den Dialog treten zu können (Tangstgefühle)…
Gretus





























Hier hat mal jemand nachgefragt, und herausgefunden, dass diese `Forschungsergebnisse´ frei erfunden sind.
Hallo Frank,
so wie ich den Artikel verstehe, wurden genannte `Krankheitsbilder´ beobachtet, deren Definitionen sind aber nicht von Jennie Caroll selbst…
Grüße
Gretus
Auch wenn die Forschungsergebnisse frei erfunden sind bin ich echt begeistert von den Begriffen
Am besten gefällt mir Koma-Texten.