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Online Reputation Management (ORM)

Internet  |   |  , 16:35 Uhr  |  5 Kommentare

Um sich einen ersten Überblick verschaffen zu können, möchten wir am Thema Reputation bzw. Online Reputation Management interessierten Lesern, ähnlich zu unserem Artikel über Social Media Marketing, hiermit eine erste Anlaufstelle für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Ruf einer Person/Marke im Internet bieten…

Definition von Online Reputations Management

Reputation bezeichnet den Ruf (Leumund) eines Menschen. Unter Online Reputations Management (ORM) versteht man die Beobachtung, Analyse und Beeinflussung des Rufs einer Person, einer Organisation oder eines Produkts im Internet.

Strategien des Online Reputation Managements

  • Scanning – Scanning bezeichnet die Analyse der aktuellen Reputation einer Person/Marke.
  • Monitoring – Monitoring bezeichnet die Speicherung des Verlaufs der Reputationsentwicklung einer Person/Marke.
  • Forecasting – Forecasting bezeichnet das Vorhersagen zukünftiger Entwicklungen der Reputation einer Person/Marke

Ziele des Online Reputations Managements

  • Setting – Beim Setting wird versucht, die Reputation einer Person/Marke nach und nach erst aufzu-bauen.
  • Surfing – Beim Surfing nutzt man den existierenden Ruf eines Produkts bzw. einer Marke, um darauf aufbauend neue Produkte/Marken zu etablieren.
  • Cutting – Beim Cutting wird versucht, die negative Entwicklung der Reputation einer Person/Marke zu unterbinden.

Reputation Management für Unternehmen

Im Folgenden eine Zusammenfassung der von Klaus Eck auf t3n.de vorgestellten Tipps zum Thema Reputations Management für Unternehmen:

  • Unternehmen sollten zunächst versuchen, die Gesetzmäßigkeiten der Internets (z.B. David hat immer Recht) zu begreifen.
  • Unternehmen sollten versuchen, alle Influencer (Multiplikatoren) gleichermaßen ernst zu nehmen.
  • Ein abstraktes Unternehmen sollte versuchen auf die persönliche Kommunikation einzelner Mitarbeiter zu setzen.
  • Unternehmen sollten stets versuchen, sich auch an negativen Diskussionen aktiv zu beteiligen.
  • Ein Unternehmen sollte niemals versuchen, bereits öffentliche Geheimnisse weiterhin geheim zu halten.
  • Unternehmen sollten bei aufkommenden Problemen zunächst das persönliche Gespräch suchen.
  • Unternehmen sollten die Androhung rechtlicher Schritte immer erst als letztes in Erwägung ziehen.

Online Reputations Management Tools

Im Folgenden eine Auswahl der auf marketingshop.de vorgestellten Tools zum Thema Online Reputations Management:

  • Attentio – Attentio bietet professionelle Monitoring-Tools zur Überwachung von Daten aus dem Social Web. Zur Webseite…
  • Brandseye – BrandsEye verfolgt die Erwähnungen einer Person/Marke und erstellt daraus einen Reputationswert. Zur Webseite…
  • Brandwatch – BrandWatch kontrolliert die Verwendung eigener Markenbegiffe in den Werbeanzeigen von Suchmaschinen. Zur Webseite…
  • Reputation Manager – Reputation Manager hat sich auf den Aufbau der Reputation von Unternehmen spezialisiert. Zur Webseite…
  • Reputationobserver – Der Reputationsobserver soll dabei helfen, den eigenen Ruf im Internet zu bewahren und aufzubauen. Zur Webseite…
  • Trackur – Trackur überwacht festlegte Suchbegriffe und bereitet diese übersichtlich in einem Dashboard auf. Zur Webseite…
  • Versionista – Mit Hilfe von Versionista kann man sich bei Veränderungen auf Webseiten benachrichtigen lassen. Zur Webseite…

Weiterführende Informationen

Für alle, die das Thema näher interessiert, hier noch eine Auswahl weiterführender Informationen und Literatur zum Thema Reputaion bzw. Online Reputations Management:

Eure SEO-united.de Blogger

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Eric Horster Website sagt:

    Mir fällt auf, dass in der Diskussion um das Thema Reputation fast nie gefragt wird, wie sich Reputation zusammensetzt. Ich habe mich dieser Frage gemeinsam mit meinem Kooperationspartner eResult in meiner Doktorarbeit gewidmet. Aus den bisherigen Messansätzen von Reputation geht dabei hervor, dass Reputation ein einstellungsähnliches Konstrukt ist. Dabei müssen drei wesentliche Komponenten beachtet werden, die auch bei den Antworten auf Kommentare immer berücksichtigt werden sollten:

    1. Sympathie. Reputation besitzt immer eine emotionale Komponente. Man sollte bei seiner Unternehmenskommunikation also immer auch ein sympathisch wirken.

    2. Kompetenz. Als Unternehmen muss ich unter Beweis stellen, dass ich in der Lage bin den Kunden zufriedenzustellen.

    3. Glaubwürdigkeit. Ich muss mich als Unternehmen den gesellschaftlichen Werten und Regeln konform verhalten. Und dieses natürlich auch in meiner Kommunikation herausstellen.

    Diese drei Komponenten sollten immer beachtet werden. Sie liegen eher auf einer Metaebene innerhalb der Kommunikation, also losgelöst vom eigentlichen Inhalt des Gespräches. Es sind aber Werte, die mir als Unternehmen helfen meine Reputation aktiv zu steuern.

  2. Max Adler Website sagt:

    Sehr geile Zusammenfassung! Das Thema ist mittlerweile für jedermann wichtig geworden, da ja schon mehrfach Statistiken belegt haben, dass Arbeitgeber ihre potentiellen Kandidaten googlen bevor sie eingestellt werden. Für den Privatmann braucht es zwar keine professionellen Tools (wie die oben angegebenen), jedoch ist ein gutes Augenmaß wichtig, was denn nun wirklich veröffentlicht werden kann.

  3. Martin Reti Website sagt:

    Vielen Dank für die Zusammenfassung. vieleicht noch zwei Anmerkungen:

    1. @Max Adler – Stieß gerade heute morgen auf einen Artikel, der das Gegenteil behauptete: Für 4 von 5 Personalern ist der Facebook-Auftritt eines Kandidaten unwichtig. Ich bin mir aber sicher, dass es auch Studien gibt, die das Gegenteil behaupten. Die Wahrheit liegt also wahrscheinlich bei einem „es könnte sein, dass Du kontrolliert wirst“ 😉

    2. Ist schon interessant, dass wir aus dem, was ein Herr Knigge über den Umgang mit Menschen schon 1788 geschrieben hat, wieder so reichlich schöpfen können :-) Immerhin kannte er noch keine Emoticons.

    Beste Grüße
    Martin Reti, bera.eu

  4. Dirk Website sagt:

    Ich denke, dass für eine bleibende Reputation die Leistung eines Unternehmens sowie der finanzielle Einsatz stimmen müssen. Ansonsten ist es für Startups schwierig.

  5. Max Adler Website sagt:

    @Martin Reti: Genau dieses „es könnte sein“ sollte den potentiellen Bewerber zu denken geben. Eine 20%ige Möglichkeit, dass jemand in meinem Profil rumschnüffelt macht bei nur 5 Bewerbungen mindestens einen Chef, der dir die Partyfotos übel nimmt. Quasi eine verpasste Jobchance pro 5 Bewerbungen. Da kann man als Bewerber doch wenigstens drüber nachdenken :-)

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