SMO bzw. Social Media Optimization ist zur Zeit in aller Munde. Vereinfach gesagt bedeutet SMO, seine Person, sein Unternehmen oder seine Dienstleistung bei Social Diensten bzw. in Social Communities bekannt zu machen. Im Folgenden möchte ich einige grobe Verhaltensregeln aufzählen, welche Ihr bei der Aktivität in Communities beachten bzw. welche Ihr besser unterlassen solltet…
- Um einen Überblick über seine SMO-Aktivitäten zu behalten, sollte man sich zunächst auf einige wenige Dienste beschränken. Jede Community reagiert unterschiedlich und bedarf einer gesonderten Beachtung.
- Gerade im Bereich Community-Arbeit entscheidet eher die Klasse anstatt die Masse. Einige wenige echte Kontakte sind in den meisten Fällen mehr wert als z.B. einige hundert generierte Kontakte.
- Das automatisierte Einstellen von Inhalten sollte man unterlassen. Social Media Optimization bedeutet nicht, einfach nur Inhalte zur Verfügung zu stellen sondern immer auch in der Community zu interagieren.
- Das Einstellen von gleichen Inhalten in mehrere Dienste ist nur in den wenigsten Fällen zu empfehlen. Anstatt seine Inhalte bei so vielen Diensten wie möglich einzustellen, sollte man stets versuchen, ausgewählte Inhalte dafür passenden Communities zu präsentieren
- Um eine Kontrolle über eingestellte Informationen zu gewährleisten, sollte man sich für jedes Medium bei einem diesbezüglichen Hoster registrieren. Mit einem eigenen Youtube-Channel für Videos, einen flickr-Account für Bilder läuft man nie die Gefahr, dass Daten verloren gehen.
- SMO ist ein Geben und Nehmen. Wer sich bzw. seine Dienste erfolgreich in Communities etablieren möchte, der muss anderen auch dabei helfen, ihre Dienste bekannt zu machen.
- Mit Social Media Optimization ist man immer auch selbst gemeint. Wer als Unternehmen meint, den direkten Kontakt mit dem Kunden einfach Dritten zu überlassen, der läuft immer auch Gefahr nicht richtig verstanden zu werden.
Betrachtet man die eben genannte Verhaltensregeln, so muss man leider feststellen, dass SMO bzw. Social Media Optimization hierzulande noch in den Kinderschuhen steckt. Anstatt auf Qualität und persönliche Interaktion zu setzen, werden nicht selten einfach nur identische Inhalte automatisiert auf unterschiedlichen Plattformen verbreitet. SMO ist nicht nur ein zusätzlicher Trafficlieferant, sondern bedeutet immer auch, mit dem Gegenüber in Kontakt zu treten und zu kommunizieren
Gretus





















Im Grunde hast Du recht. Man kann natürlich aber auch eine SMO Kampagne so planen, dass sie bei einer bestimmten Masse an Adressaten einfach fruchten muss. Natürlich muss die Kampagne gut sein, aber dann macht es einfach die Masse!
LG
Sven
Hallo Sven,
das mag sein, jedoch auch in diesem Fall helfen Dir oft eher einige wenige gute Kontakte sowie eine entsprechend geleistete Community-Arbeit im Vorfeld, die Kampagne ins Rollen zu bringen
Grüße
Gretus
Hallo Sven, hallo Gretus,
ich würde sogar behaupten, dass eine Kampagne anders gar nicht ins Rollen zu kriegen ist. Ohne Kontakte geht gar nichts…
Liebe Grüße,
Constantin
Hallo,
es geht um die Qualität der Kontakte, besser einige wenige verlässliche Kontakte oder einen Haufen flüchtiger Bekanntschaften?
Grüße
Gretus
Flüchtige Bekanntschaften haben zweifelsohne auch ihren Reiz.
Es kommt eben darauf an: Möchte man viel und ständig pushen, sind es ehr die kleineren Kontakt. Möchte man weniger, aber dafür sehr gezielt pushen, sind einige wenige high performance Kontakte deutlich besser geeignet…
Liebe Grüße,
Constantin
Stimmt, der passt ganz gut zu meiner SMO Definition. Danke für den Hinweis!
Benjamin
Hallo SEOux,
Dein Artikel fasst das Thema Social Media Optimization wirklich sehr schön zusammen. Ich habe ihn mal direkt verlinkt…
Grüße
Gretus