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Umfrage: Burda vs. Google

Internet - Gretus am 17. Juli 2009 - 16:46  |  15 Kommentare »

Die Streit zwischen Google und den europäischen Verlagshäusern nimmt immer groteskere Formen an. Nachdem Google kürzlich noch einmal darauf hingewiesen hat, dass jeder seine Webseite durch einen Hinweis im Quellcode für sämtliche Google Dienste sperren kann, pochen die Verlagshäuser weiter auf eine Aufwandsentschädigung für den ihrer Meinung nach von Google geklauten Content…

Da sich kürzlich auch die Bundesregierung in den Streit eingemischt hat und die Forderungen der Verlagshäuser notfalls vor Gericht erzwingen will, möchten wir Euch fragen, wie Google auf die Kritik reagieren soll?

Wie sollte Google auf die Kritik der Verlagshäuser reagieren?

  • Google sollte ein Exempel statuieren und Seiten der Verlagshäuser aus dem Index entfernen (89.0%, 121 Votes)
  • Google sollte Verlagshäuser entschädigen und damit deren Fortbestand sichern (11.0%, 15 Votes)

Total Voters: 136

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Um eine Diskussion anzuregen, haben wir uns bewusst auf nur zwei Antwortmöglichkeiten beschränkt. Warum habt Ihr Euch möglicherweise für eine der beiden Antworten entschieden, wie könnte der Streit beigelegt werden?

Eure SEO-united.de Blogger

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Tweets zu diesem Beitrag:

  1. eric Website sagt:

    Keins von beiden! Eigentlich sollten das alle einfach ignorieren. Lasst uns einfach peinlich berührt zur Seite schauen und das Mäntelchen des Schweigens darüber breiten.

    Es gibt keine Grund für Zahlungen. Aber eine beleidigte Reaktion von Google wäre doch auch unsouverän. Oder?

    eric

  2. SEO-untied.de Gretus sagt:

    Hallo eric,

    die Verlaghäuser wittern weitere Einnahmen, sonst würden sie die ganzen Anstrengungen nicht unternehmen. Google wird es sich kaum leisten können, die `beleidigte Leberwurst´ zu spielen, damit einen Imageschaden zu riskieren und ist notgedrungen wahrscheinlich zu Kompromissen bereit.

    In diesem Fall würde ich an Googles Stelle hart bleiben, alles darf man auch nicht mit sich machen lassen…

    Grüße

    Gretus

  3. folden Website sagt:

    Das ist eine wirklich seltsame Diskussion, als wenn die Verlage die allgemeine Entwicklung nicht sehen.

    Gerade hiess es von Facebook es sei 6,5 Mrd wert, wobei wesentliche Teile der Inhalte von Nutzern erstellt werden. Das Social Web hat eine Reichweite von rund 70 % unter allen Internet Nutzer.

    Am Medien Markt finden massive Verschiebungen statt und mit den aktuellen Bewegungen hat auch der Markt der Suchmaschinen, abgesehen vom Trend zur Realtime Suche, kaum noch etwas zu tun.

    Wenn die Verlage nicht reagieren werden diese zu den Pferden von gestern (Der Vergleich kommt aus einer frühen Studie zu künftigen Entwicklungen, wonach das Internet eine ähnliche Bedeutung haben wird wie die Erfindung des Automobil.).

  4. Kevin sagt:

    Alle Verlagsseiten raus aus dem Index, ist doch logo.
    So bleibt mehr für unsere Seiten übrig ;D

  5. torsten Website sagt:

    Man sollte den Verlagshäusern mal eine Einführung in die robots.txt gewähren. Und die Möglichkeiten mit Useragent und disallow erklären. Was ein Theater aber auch …

  6. Manuel Website sagt:

    Wie heisst es so schön? Unwissen schützt vor Strafe nicht. Ich kann nicht behaupten ein sonderlicher Freund von Google und deren Geschäftsmethoden zu sein, entsprechend liegt keine Sympatie meiner Aussage zugrunde.

    Aber wenn die Webdesigner der Verlagshäuser nicht in der Lage sind gemäß den Wünschen der Kunden zu arbeiten und genau diesen ungewünschten Indexierungen vorzubeugen, dann sollten sie sich neue Zustände suchen. Besser als mit Selbstverschuldung bei anderen noch frech etwas abstauben zu wollen.

  7. Dennis sagt:

    Etwas Offtopic, aber…

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Gretus!

    Alles gute und weiter so! ;)

  8. Phil sagt:

    Ähja, Internet-Nichtversteher mal wieder.

    Ich würde großzügig die entsprechenden Verlagshäuser aus dem Index entfernen. Wie lange es dann wohl dauert, bis sie versuchen, sich wieder irgendwie in den Index reinzuklagen?

  9. Benjamin Website sagt:

    Ich finde auch das die Seiten aus dem Index fliegen sollten. denn es kommen ja trotzdem Besucher von Google, wenn sie die nicht haben wollen dann gehts eben raus aus Google. Es gibt sicherlich bessere Lösungen, aber solange Google das Monopol hat müssen wir nach deren Pfeife tanzen…

    PS: Auch von mir alles Gute zum Geburtstag

  10. Thomas C. Stahl Website sagt:

    Hier bin ich ein wenig Zwiegespalten.

    Rein vom grundsätzlichen her beißen sich bzgl. Urheberrecht (bzw. Nutzungsrecht!) Realität und die Vorstellungen der Verlage. Längst ist hier eine rechtsreform überfällig.
    Problem: Wenn es weder für Verlage noch (weitaus kritischer) Autoren einen rechtlichen Schutz ihrer Werke gibt, wird es bald keine qualitativ hochwertigen Produkte mehr geben.

    Im speziellen Fall: Google ist ein Unternehmen und hat für die Nutzung fremden Contents gefälligst zu zahlen! Ich frage mich, wieso denen von einigen noch immer der Nimbus eines Weißen Ritters für die Web-Community angeheftet wird. Google hat seine Jungfräulichkeit längst verloren und macht Microsoft in Sachen Devil längst Konkurrenz.

  11. suche23 sagt:

    Ist die Organisation von Content, wie Google sie leistet, die extrem hohen Gewinne, die Google einfährt wert?

    Die Menschen, die Google nutzen, wollen eigentlich nichts von Google, sie wollen was von den Internetseiten-Betreibern dahinter. Diese leisten die eigentliche Arbeit. Sie bereiten Wissen auf – sie machen das Internet aus. Als Betreiber einer solchen Content-Seite muss man auf Grund des allgemeinen Rechtsempfindens und darauf basierend auch unserer Rechtsordnung keinerlei Vorkehrungen treffen, um diese Wertschöpfung zu schützen. Nein, vielmehr ist es so, dass der Nutzer (auch Google) das Urheberrecht respektieren muss. (Der Einbrecher begeht das Unrecht, nicht der Bewohner, der keine Selbstschussanlage installiert hat).

    Oder anders: Wenn Google weg ist, kommt die nächste Suchmaschine. Wenn alle Content-Seiten weg sind, dann ist das Internet weg.

  12. Alex Website sagt:

    Finde auch Google sollte hart bleiben und keine Entschädigung zahlen. Sie haben ja recht, wenn der Betreiber einer Seite das nicht möchte, dass seine eingelesen will kann der das im Quellcode definieren.

    Aber aus dem Index würde ich Sie nicht verwerfen außer die Verlagshäuser bestehen drauf. Denn wenn Google die einfach so aus dem Index kickt, dann ist Google wieder das böse Monopol Unternehmen was alles bestimmten darf.

    Aus diesem Grund einfach hart bleiben eine Schulung geben wie man wie man das im Quellcode definiert das die Seite nicht eingelesen wird;-)

  13. Thomas C. Stahl Website sagt:

    @Alex und andere: Das Problem an dem No-Index ist, daß damit die Seiten nicht nur für Google-Angebote “gesperrt” sind, sondern auch für Yahoo, Bing(?) und Co. Selbst wenn also einer der Verlage sagt “Wir pfeifen auf Google”, hätte das auch Auswirkung auf die Präsenz in anderen Suchmaschinen.

    Hier wird verdreht argumentiert und ich finde den Hinweis auf No-Index von Google eine Frechheit!

  14. david Website sagt:

    google ist ja unabhängig davon, was man über google denkt, ein pionier in seinem gebiet. das verlagswesen hat auch von dem existierenden wissen aus allen zeitaltern gezehrt als sie die pioniere waren. erstmal klagen und google als feind sehen, anstatt zu sehen wo ich mich als verlagskonzern neu und erfolgreich aufstellen kann…

  15. [...] Überschrift spiegelt jedoch das Resultat unserer kürzlich gemachten Umfrage `Burda vs. Google´ wieder, bei der sich immerhin 89% der Teilnehmer dafür ausgesprochen haben, Google solle die [...]