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Verteidige Dein Netz!

Internet  |   |  , 15:59 Uhr  |  13 Kommentare

Verteitige Dein NetzDa das von Google im Zuge ihrer heute gestarteten Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht sehr schön zeigt, dass Suchmaschinen nicht nur einfach Inhalte klauen um damit Geld zu verdienen, sondern sie z.B. durch ihre Autokorrekturfunktion oder die automatisierte Erkennung von den für eine Suchanfrage relevantesten Dateiformaten (Bilder, Videos usw.) wirklich auch einen Mehrwert bieten, möchten auch wir von SEO-united.de zur Teilnahme an der Aktion `Verteidige Dein Netz´ aufrufen…

Suchmaschinen wie Google und Co. sorgen dafür, dass die Inhalte bekannter Nachrichten-anbieter innerhalb von Sekunden weltweit im Internet gefunden werden können und erleichtern uns Suchenden, deren einzelne Komponenten (z.B. Spendenhotlines) auch bei falsch geschriebenen, doppeldeutigen oder unspezifischen Suchanfragen sofort zu finden.

Ein womöglich einigen wenigen Internetnutzern bereits ausreichender Informationsgehalt der von Suchmaschinen angezeigten Textfragmente muss im Gegenzug für die sofortige, den unter-schiedlichen Anforderungen der Suchenden enstprechende Informationsbereitstellung in Kauf genommen werden und darf nicht dazu führen, dass Suchmaschinen bei ihrer individuellen Aufbereitung bzw. Auslieferung von für den allgemeinen Internetnutzer (lebens-)wichtigen Informationen behindert werden!

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Diskussion zu diesem Beitrag:

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Frank Website sagt:

    Bin mir nur leider nicht so sicher, ob es denn je mein Netz war. Da frage ich mich dann doch, ob ich mit Unterstützung der Aktion eben dem Gemeinwohl oder doch nur Google nutze.

    • Max Adler Website sagt:

      Frag dich doch einfach wie oft dir Google am Tag hilft Probleme zu lösen. Hat glaub ich schon was mit Gemeinwohl zu tun.

  2. Sven Website sagt:

    Also ich sehe nicht das es so schlimm wäre, wenn es dieses Leistungsschutzrecht gebe. Das Argument das Google den Seiten ja Traffic bringt, ist nun wirklich nicht tragbar. Ich mein, wenn ca. 7% des Google-Contents von Nachrichten-Seiten kommt, dann ist das sogar sehr frech von Google so zu formulieren.

    Es nützt letztendlich nur Google. Und Google macht sowieso nur noch das, was aus Sicht einer Aktiengesellschaft für die Aktionäre am sinnvollsten ist. Ansonsten nehmen die nur noch Rücksicht auf Regierungen, welche Google noch nützen könnten. Es ist besser, wenn wir den Verlagen mit 10.000den Angestellten in Deutschland helfen, als das wir darauf achten bei Google 100 Arbeitsplätze irgendwo auf der Welt zu schützen. Hier noch ein passender Artikel dazu…

    • Gretus sagt:

      Hallo Sven,

      so oder so wird sich Google dem Leistungsschutzrecht nicht beugen, sondern die entsprechenden Seiten dann aus dem Index entfernen. Ich befürchte, aus den 10.000den Angestellten werden dann sehr schnell noch weniger.

      Ich persönlich sehe bei der Geschichte nur eine Lösung: Möglichst viele (!) Zeitungen usw. müssen sich zu einem `Verein´ zusammentun und einen Teil (!) ihrer Inhalte gemeinsam (!) nur noch gegen ein kleines (!) Entgelt anbieten. Wenn ich nur einmal, möglichst unkompliziert für viele Angebote bezahlen muss, bin ich gerne bereit, unsere Medienlandschaft beim Wandel zu unterstützen…

      Grüße

      Gretus

      • Sven Website sagt:

        Hallo Gretus,

        das wäre eine Lösung. Aber das grundsätzliche Problem ist doch, das man sich einem Konzern beugen soll. Ich finde es nicht gut, mich irgendwelchen Leuten zu beugen, weil es Karikaturen von Ihren “Heiligen” bei uns in Europa veröffentlicht werden und genauso wenig sollten wir uns einem Konzern beugen. Es geht hierbei ums Prinzip und nicht darum ob die Verlage mehr Stärke durch einen gemeinsamen Verein zeigen sollten.

        Google nutzt jetzt halt seine User um eine Idee zu torpedieren. Und wie man sieht klappt es ja soweit ganz gut. Allerdings ist es halt so, dass Politiker das Leistungsschutzrecht selbst kaum verstehen und schon allein deshalb nicht auf Gegenmaßnahmen reagieren werden. Es wird kommen und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so. Ob es nun in einem Modell kommt, so wie du es erwähnst, oder jeder Verlag für sich, das ist alles was noch entschieden werden muss.

        Und wenn Google die Seiten aus dem Index schmeißt, fehlt halt ein guter Content. Außerdem wäre dann der Weg für eine kostenpflichtige Nachrichtensuchmaschine offen, welche dann nach dem Prinzip wie du oben erwähnt hast, funktionieren könnte. Was wäre daran denn schlecht?

        Siehst du jetzt, wer der langfristige Verlieren wäre wenn Google den Content der Nachrichten aus dem Index wirft? Es ist Google selbst. Ich jeden falls würde diese Nachrichtensuchmaschine gern auch kostenpflichtig nutzen, da mir gerade Informationen und Nachrichten aus mehreren unterschiedlichen Quellen sehr wichtig sind.

  3. Bernd sagt:

    Wären das nur Suchmaschinen, würde ich das unterschreiben. Sind sie aber nicht. Das sind große profitorientierte Konzerne, die mit der Syndizierung von Nachrichteninhalten sehr viel Geld verdienen. Die sollen ruhig dafür bezahlen, oder sich auf ihr Kerngebiet konzentrieren: Inhalte dann zu finden, wenn jemand danach sucht.

  4. Gretus sagt:

    Hallo Sven,

    als weltweit dominierende Suchmaschine ist Google glaube ich nicht unbedingt auf Deutschland angewiesen und könnte einige Prozentpunkte weniger an Marktanteil vermutlich locker wegstecken…

    Ich sehe es genau andersherum wie Du: Das Leistungsschutzrecht hat nicht Google erfunden, sondern Google soll sich diesem nun beugen!? Es kann einfach nicht angehen, dass die bekannten Verlagsseiten nun noch Geld für Besucher von Google bekommen sollen, welche sie anschließend noch auf ihren Seiten selbst vermarkten können. Die Internetnutzer sind (noch) nicht bereit für Inhalte zu zahlen, nun soll es halt Google machen.

    Selbst wenn Google bezahlen würde, löst dieses nicht das Problem der Verlage. Diese müssen ihre Kosten reduzieren sich nach und nach von einem (pseudo-)intellektuellen`Janosch-Kaffeebecher-Club´ hin zu einer (erfolgs-)hungrigen `Redbull-Armada´entwickeln.

    Das Leistungsschutzrecht würde den notwendigen Umbruch im übrigen nur hinauszögern und hätte beispielsweise der FTD die fehlenden 250 Millionen auch nicht eingebracht…

    Grüße

    Gretus

    • Q sagt:

      @Gretus Verlage sind ein was? (Pseudo) intellektuellen Kaffeebecher…? Qualitätsjournalismus gibt es also nicht? Ist alles nur Gelaber was man in deutschen Zeitungen und Zeitschriften liest? Und die Verlage sollen Kosten reduzieren?

      Sorry, aber Du hast keine Ahnung was in der Verlagsbranche bereits jetzt schon für Arbeitsbedingungen herrschen und wie niedrig die Löhne der, dann auch zumeist noch freiberuflich tätigen, Journalisten, Grafiker, Anzeigenmitarbeiter etc. sind.

      Wer originäre Inhalte bereitstellt, soll auch eine faire Chance haben, dafür eine Gegenleistung zu erhalten. Ich bedauere es zumindest, dass die Tageszeitungen und Zeitschriften noch kein Modell gefunden haben, mit Online-Inhalten Geld zu verdienen, um Ihre Mitarbeiter anständig zu bezahlen.

      Google verdient auch noch doppelt. Erst mit der Werbung, welche sich um die Suchergebnisse zu Nachrichtenthemen gruppiert bzw. die Attraktivität, die sie sich durch Google News schaffen und dann durch die Verlage selbst, die Google Adsense in ihre Portale einbinden, um auch ein bisschen was vom Kuchen abzubekommen.

      • Gretus sagt:

        Hallo,

        man muss abwarten wie sich das Ganze entwickelt. Ich persönlich fände es ein Unding, wenn normale Webseitenbetreiber für jeden Klick bezahlen müssten und Newsseiten diese noch bezahlt bekommen…

        Grüße

        Gretus

      • Oink sagt:

        …jetzt schon für Arbeitsbedingungen herrschen und wie niedrig die Löhne der, dann auch zumeist noch freiberuflich tätigen, Journalisten, Grafiker, Anzeigenmitarbeiter etc. sind…

        Als ob es nur denen dreckig geht. Pfff. Ich bin voll der Meinung von Gretus, Google wird sich nicht beugen. Wozu auch.

        Und wenn Google die Seiten aus dem Index schmeißt, fehlt halt ein guter Content. Außerdem wäre dann der Weg für eine kostenpflichtige Nachrichtensuchmaschine offen

        Ehrlich gesagt denke ich, dass Google kein Problem damit haben wird, dann kommt der gute Content halt von woanders. Fertig, aus, Ende. Niemand wird und will für Content im Netz bezahlen, wenn man das ganze mal bei der Film-, Musik- oder Spieleindustrie betrachtet.

  5. Marko Website sagt:

    Google verteidigen als SEO, ist wie Matt Cutts eine Frage stellen, auf die du wirklich eine Antwort brauchst.

  6. Eduard Wensler Website sagt:

    Sehr lesenswert! Leistungsschutzrecht – Stellungnahme des Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht. Fazit:

    [...] Gesamthaft betrachtet scheint der Regierungsentwurf nicht durchdacht. Er lässt sich auch durch kein sachliches Argument rechtfertigen. [...] Es fehlt damit jede Grundlage dafür, die vorgeschlagene Regelung zu verabschieden. [...]

  7. Fabian Website sagt:

    Google ist zwar ein mächtiger Player, aber nicht der Nabel der Welt. Natürlich verfolgt Google ein wirtschaftliches Ziel und da stört das neue Gesetz. Doch es trifft auch andere Webseiten. So gesehen, wird durch diesen Machtkampf der Lobbywirtschaften das Allgemeinwohl sehr wohl beeinträchtigt. Ich habe den Eindruck, dass sich die großen Verlagshäuser es sich sehr einfach machen wollen, statt ihre Hausaufgaben zu machen. Die etablierte Medienwelt hat es bislang einfach versäumt tragfähige Wirtschaftsmodelle für das Internet zu entwickeln. Und jetzt sollen die anderen die Zeche zahlen?

    Wie kurzfristig dabei seitens der Verlage gedacht wird, sieht man, wenn man mal ein wenig weiter denkt: Ein Großteil der Besucher für die Verlagsseiten kommt kostenlos über die organische Suche von Google, diese werden auf den Webseite der Verlage mit Werbung wie Google Adsense berieselt und die Verlage verdienen so ihr Geld. Entfernt nun Google die Ergebnisse aus ihrer Suche, werden wohl die Verlagsseiten einen Großteil Ihres Traffics und damit an Werbeeinnahmen verlieren. Und schon drehen wir uns im Kreis. Wahrscheinlich kommt dann eine private GEZ, wo alle Internetnutzer eine monatliche Pauschale an Springer und Co zu entrichten hat.

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