Wie auf FT.com berichtet wird, hat das Unternehmen Coca Cola mit ihrer Werbekampagne auf Twitter `phänomenale´ Ergebnisse erzielt. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde die über die Trending Topics beworbene Anzeige 84 Millionen Mal aufgerufen. Wo ähnliche Internetkampagnen eine Engagement Rate von gerade einmal 0,02% aufwiesen, konnte Coca Cola mit einer speziell auf die Fußball-WM ausgerichteten Mitmachaktion via Twitter eine Beteiligungsrate von 6% erreichen…
Da Coca Cola eines der ersten Unternehmen war, welche die kürzlich erst von Twitter eingeführten Werbemöglichkeiten testen durften, ist es zwar fraglich, ob auch zukünftig dort gestartete Kampagnen derart gute Werte erzielen, das überraschend gute Ergebnis belegt jedoch meine These, dass sich interaktive Werbung in sozialen Netzwerken schon bald als lukrativste Werbeform überhaupt etablieren wird.
Des Weiteren beweisen die Zahlen, dass weniger Werbung manchmal auch mehr sein kann. Schaut man sich die mittlerweile fast schon einer Bannerwüste ähnelnden Onlineausgaben deutscher Zeitungen an, kann man deren Betreibern immer wieder nur raten, mit den Lesern in den Dialog zu treten, diese durch community-ähnliche Strukturen an sich zu binden und mit eigens für sie gemachten Werbeformen von sich und dem beworbenen Produkt zu überzeugen…
Gretus




























Interessanter Beitrag. Einerseits erfreuliche Klicks für Coke mit einer sehr interessanten Zielgruppe, andererseits völlig neue Industrien entstehen auch weiterhin (Twitterindustrie – Googleindustrie usw.)
Ein sehr spannendes Thema wie ich finde. Ich hätte mit einer deutlich niedrigeren Engagement Rate gerechnet. Ob sich das aber langfristig halten wird wage ich an dieser Stelle zu bezweifeln…
Klingt natürlich toll. Sicher wird die interaktive Werbung in nächster Zeit zunehmen, weil sie zielgerichtet ist und sich gut auswerten lässt.
Allerdings sollte man nicht vergessen, dass diese Ergebnisse nur mit beliebten Marken wie Coca Cola erzielt werden. Jeder kennt die US Limo, was die Werbung wesentlich erleichtert. Unbekannte Player werden es wesentlich schwerer haben, sich bei Twitter und Co. solche Erfolge zu verschaffen. Denke ich…
Also 84 Millionen mal ist echt verdammt viel. Das kann man fast nicht glauben.