Wer mit dem Internet sein Geld verdient und damit erfolgreich sein möchte, der ist heutzutage auf starke Kooperationspartner angewiesen. Denn zusammen ist man oft stärker als alleine. Grundsätzlich gibt es hierbei zwei Arten von Kooperationen. Entweder wird Leistung gegen Leistung oder Leistung gegen Geld getauscht…
Auch wenn es betriebswirtschaftlich unklug ist, zeigt die Praxis häufig etwas anderes und die Kooperationspartner sind extrem voneinander abhängig. Extrem heißt: Fällt einer der Kooperationspartner weg, ist der andere ebenfalls wirtschaftlich stark gefährdet.
Als kleiner Akteur kann man jedoch oftmals nicht auf bestimmte Deals verzichten und begibt sich im Prinzip mit Absicht in eine große Abhängigkeit. Um dieser Zwickmühle wenigstens ein Stück weit zu entgehen, sollte man bei der Auswahl eines möglichen Kooperationspartners behutsam vorgehen, allein schon um das spätere Risiko eines wirtschaftlichen Eklat zu vermeiden.
Neben der Sympathie zu einem potenziellen Geschäftspartners sollte man einen ausführlichen Check der Zahlen nicht scheuen. Zum Schutze von Gläubigern und Geschäftspartnern gibt es in Deutschland die Puplititätspflicht. So ist es jedem mit einem berechtigten Interesse erlaubt, Auskünfte zu der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens einzuholen. So kann man z.B auch beim Handelsregister einen entsprechenden Auszug beziehen, der etwa den Jahresabschluss enthält.
Wesentlich spannender wird es noch, wenn man eine Wirtschaftsauskunftei wie etwa die Creditreform befragt. Hier werden noch wesentlich detailliertere Informationen zu Unternehmen und Personen zur Verfügung gestellt. Eine Auskunft dort ist bereits für wenige Euros zu bekommen und mit den Daten lassen sich schwarze Schafe mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ausfiltern. Handelt es sich bei dem möglichen Kooperationspartner etwa um eine Gesellschaft, bekommt man auch eine Auskunft über mögliche Mitinhaber und -Bestimmer sowie über die familiäre Situation der Gesellschafter.
Hat man die Informationen ausgewertet, ist der Geschäftsführer danach immer noch Geschäftsführer und sind auch sonst alle Informationen stimmig, gibt es noch die Möglichkeit, die Spuren im Internet des potenziellen Geschäftspartners zu verfolgen. Hierbei geht es um die eindeutigen Informationen, die auf Webseiten hinterlassen werden, wie Ad- und Tracking-IDs. Beispielswiese von Adsense, Google Analytics oder aber Zanox. Diese eindeutigen Codestücke werden üblicherweise auf mehreren Webseiten eingesetzt und verschaffen einem einen guten Eindruck über die Arbeitsweisen des potenziellen Kooperationspartners.
Mit Hilfe dieser Tools sollte es gut möglich sein, einen Kooperationspartner – wie etwa eine SEO Agentur – etwas transparenter zu machen und mögliche Aussagen gegenzuprüfen…
Constantin





























Sehr schöner Artikel, hat bei mr auch die lezten offenen Fragen geklärt. Werde wohl jetzt wohl öfters mal hier vorbei schauen.
Hallo Badratgeber,
dieser Spamversuch war nun zu offensichtlich. Du hast bereits mehrere Kommentare auf diesem Blog hinterlassen und die Mailadresse werbung@ unterstreicht den anfänglichen Verdacht abermals. Schade…
Liebe Grüße,
Constantin
Prinzipiell eine gute Idee, aber der Jahresabschluss ist ja nur aggregiert. Spannender wäre die GuV. Und die wird glaube ich nicht zwangsweise veröffentlicht.
Hallo Markus,
die GuV sagt ja lediglich etwas darüber aus, wo ein Unternehmen Geld verdient und wo es dieses lässt. Bei größeren Unternehmen wird dies allerdings viel zu unübersichtlich und ist deswegen für einen Check ungeeignet. Viel spannender ist doch etwa ein Blick auf die Zahlungsmoral eines Unternehmens…
Liebe Grüße,
Constantin
Ich kann ueber die dt. SEO-Szene nur noch den Kopf schuetteln.
Hallo Jonas,
verstehe nicht wo dein Problem ist. Ich habe lediglich völlig normale und legitime Geschäftspraktiken erläutert…
Liebe Grüße,
Constantin