Was ist effektiver, Black Hat oder White Hat SEO? Die Frage wird oft diskutiert, kann aber in dieser Form nicht eindeutig beantwortet werden. Es geht nämlich nicht darum zu fragen, welcher dieser Wege effektiver oder besser ist.
Ich möchte hiermit zeigen, das beide Wege effektiv sein können und es im Prinzip um die Frage geht, welchen Weg ich gehen möchte und was ich eigentlich vorhabe…
Black Hat und White Hat SEO sind völlig unterschiedliche Herangehensweisen. Eine diesbezügliche Entscheidung hat viel damit zu tun, welche Inhalte Du eigentlich anbietest. Black Hat SEO auf einer ansonsten sehr sauberen, womöglich noch mit viel Herzblut gemachten Seite anzuwenden, führt ebenso wenig zum Ziel wie zu versuchen, mit White Hat SEO eine völlig sinnfreie Spamseite zu pushen.
Black Hat SEO
Als Black Hat wird pauschal alles bezeichnet was in Bezug auf die Google Webmaster Richtlinien verboten ist. Cloaking, Spamming, Keywordstuffing und andere Tricks werden von Google nicht gerne gesehen und in der Regel auch abgestraft. In den Black Hat vs. White Hat Diskussionen sind die oft folgenschweren Abstrafungen der Suchmaschinenbetreiber der grösste Minus-Punkt des Black Hat Weges, wobei meiner Meinung nach genau dieser Punkt oft nicht richtig verstanden wird. Es geht wie schon gesagt eben nicht darum, eine ansonsten qualitativ hochwertige Seite im Nachhinein mit Black Hat Methoden zu bearbeiten. In so einem Fall wäre die Sorge vor einer Abstrafung natürlich schon gerechtfertigt.
Die meisten Black Hat SEOs rechnen bereits im Vorfeld damit, dass ihre Seite nicht lange im Googleindex überleben wird und bauen, wenn Google z.B. fünf Seiten pro Woche wieder aus dem Index nimmt, einfach gleich 10 Seiten. Black Hat Methoden erzeugen schnelle Ergebnisse, die aber eben auch schnell wieder verschwinden. Es geht darum, schnelles Geld zu verdienen und mit diesen Umständen zu rechnen bzw. zu spielen.
White Hat SEO
Unter White Hat SEO verstehe ich alles was den Google Webmaster Richtlinien entspricht und was ich bedenkenlos einem Mitarbeiter von Google zeigen könnte. White Hat SEO bedeutet eine solide Onpage-Optimierung, die es einer Suchmaschine einfach macht meine Inhalte zu finden. Die Inhalte meiner Homepage sollten so gut sein, dass sie mit ein wenig Promotion natürliche Links anziehen. White Hat SEO ist der geeignete Weg für hochwertige Webseiten, die auch noch in einigen Jahren bei Google zu finden sein sollen.
Für ein derartiges Vorhaben braucht es eine Seite die für den User wirklich interessant oder hilfreich ist, denn anders können keine natürlichen Links generiert werden. Social Media Optimization und damit verbundene gute Inhalte sind für mich die einzige Möglichkeit, zu 100% auf dem White Hat Weg zu bleiben, denn hierbei geht es im Wesentlichen darum freiwillig gesetzte Links zu erzeugen. Die Besten SMO-Kampangien sind fast nie als solche zu erkennen, sehen völlig natürlich aus und können somit niemals als direkte Manipulation der Suchergebnisse erkannt werden.
Schmaler Grat
Da heutzutage das Kaufen von Links von Google bestraft und somit als Black Hat SEO angesehen werden kann, bleiben dem SEO nicht mehr viele Wege an seine Links zu kommen. Jeder unnatürliche Linkaufbau wird von Google kritisch beäugt, was es nicht einfach macht, beim Optimieren von Webseiten eine gänzlich weiße Weste zu behalten. Aus diesem Grund würde ich die meisten SEOs im sogenannten Grey Hat Bereich ansiedeln, was bedeutet die Grenze zum Black Hat nicht zu überschreiten, aber schon so nah dran zu sein, dass man nicht wirklich von purem White Hat sprechen kann.
Ich selbst bin, insbesondere dann wenn es um Kunden geht, ein Anhänger von White Hat Techniken und versuche immer auf gute Inhalte und natürliches Linkwachstum zu setzen. Sobald Konkurrenz auf den Plan tritt, muss aber nicht selten nachgeholfen werden. Wenn man es ganz genau nimmt, ist jeder künstlich, mit der Intention das Ranking zu verbessern gesetzte Link eigentlich kein White Hat mehr und ein reiner White Hat SEO dürfte außer einer soliden Onpage-Optimierung eigentlich nichts mehr machen. Per Definition bewegt sich also die ganze SEO-Branche im Grey Hat oder womöglich noch düsteren Bereichen.
Am Ende kommt es wie in der Einleitung bereits erwähnt immer auf das zu optimierende Projekt an. Black Hat SEO ist nicht besser oder schlechter, es ist eine in einigen Bereichen funktionierende Möglichkeit, relativ einfach Geld zu verdienen. Hast Du mehr mit deinem Projekt vor, ist der White Hat Ansatz der bessere Weg, zumal jede Black Hat Methode irgendwann veraltet und erkannt wird. Black Hat SEO bedeutet immer am Ball zu bleiben, seine Techniken zu verbessern, dazu zu lernen und immer wieder neue Seiten aufzubauen.
Mittlerweile milliardenschwere Suchmaschinenbetreiber müssen damit leben, dass ihre System immer auch ausgenutzt werden. Black SEOs zeigen nicht selten Schwachstellen auf und tragen indirekt dazu bei, Suchmaschinen zu verbessern. Als erfolgreicher SEO sollte man sich meiner Meinung nach mit allen Spielarten seiner Arbeit auskennen, alleine schon um zu wissen, wo die Grenzen des Erlaubten sind. Jeder SEO sollte wissen, was er mit einem Projekt für Ziele verfolgt und danach entsprechende Methoden auswählen. Ein besser oder schlechter gibt es pauschal nicht, SEO hängt immer von der Situation und den Zielen ab. Die Situation zu erkennen und danach das Ziel im größtmöglichen Einklang mit den Richtlinien der Suchmaschinen zu erreichen ist der Job eines guten SEOs.
stereophone
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Effektives Black hat SEO ist, wenn man seinen Konkurrenten aus dem Index bowlt mit seinen Spam Methoden.
Black Hats sind nicht cool, es sind eben kriminelle Elemente, die der Internetwirtschaft und dem fairen Wettbewerb schaden. Häufig habe ich den Eindruck dass sich die Leute damit brüsten ein “Black Hat SEO” zu sein.
Das ist so als wäre man stolz ein Kinderschänder zu sein. Also hört auf die Black Hats zu glorizfizieren durch naive Berichte. Benennt mal wirklich den einzigen Sinn eines Black Hats, nämlich den Wettbeweber zu diskreditieren. Alles andere ist doch ne Pseudobegründung, mal eben schnelles Geld verdienen und so ein Quatsch. So etwas gibt es nicht und wenn doch, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit illegal, weil eben User hinters Licht geführt werden, Affiliate Guidelines hintergangen werden etc. Black hats sind keine modernen Robin Hoods des Internets, sondern miese Kriminelle.
Ich selber wurde vor kurzem einem Black Hat Angriff ausgesetzt. Mir wurden Links zu den übelsten Seiten untergejubelt, teilweise mit Inhalt wo ich nur noch kotzen musste und ich mir überlege, wie ich die Urheber dieser Seiten mal so richtig an die Karre pinkeln kann. Könnt ihr euch noch an die Stoppschilddiskussion erinnern?
Im Rahmen dieser Diskussion kamen Befürchtungen auf, das Black Hats dieses ausnutzen würden und Kipo-Inhalt bei den Mitbewerben einschleusen. Diese Befürchtungen sind sehr real. Von solch einem Kaliber spreche ich hier.
Hallo Baynado,
zum Teil hast Du Recht, die ewige Glorifizierung ominöser Techniken schadet unserer ohnehin schon angeschlagenen Branche. Ich persönlich zum Beispiel habe gar nicht so viel Ahnung von dem ganzen Technikkram. Ich kenne die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung, weiß mit Wörtern umzugehen und arbeitet jeden Tag von morgends bis abends. Das ist in keinster Weise black, aber in jedem Fall erfolgreich
Grüße
Gretus
P.S.: Wir korrigieren immer manuell…
Sorry Sammy aber das kann ich nun nicht wirklich unterstützen. Kriminelle sind Kriminelle und Black Hats sind Black Hats. Konkurrenten mittels Google Bowling zu schädigen ist keine nette Sache und natürlich am Rande der Legalität, dennoch gibt es genug andere Black Hat Techniken die völlig legal sind und nichts damit zu tun haben andere zu schädigen.
Black Hats mit Kinderpornografie pauschal in einen Topf zu werfen halte ich für ganz schön bösartig und hetzerisch. Wir reden hier über SEO und ich hab noch keine Kinderpornoseite irgendwo bei Google ranken sehen, für solche Inhalte macht SEO doch überhaupt keinen Sinn. Das alles zu vergleichen nur weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast halte ich für einen ganz schönen Fehlgriff. Inhalte und Themen miteinander zu verbinden die nichts mit einander zu tun haben, ganze Gruppen von Menschen zu kriminalisieren und unnötigerweise die Kipo-Keule raus zu holen ist doch genau das was du eigentlich immer kritisierst und jetzt fängst du selber damit an…
Natürlich ist Black Hat Seo nicht umsonst verboten bzw. zumindest bei seriösen Betreibern verachtet. Es ist so, als wenn ich ein gebrauchtes Auto mit manipuliertem Kilometerzähler verkaufe.
Ich finde, man sollte dennoch nochmal zwei Sorten unterscheiden. Wenn ich Black Hat für meine eigene Seite betreibe, ist das mein Risiko und eben nur ich bin dafür verantwortlich, wenn ich aus dem Index fliege. Hier kann also jeder selber überlegen, ob er das eingehen soll. Diese Leute sollte man nicht generell verurteilen.
Etwas anderes sind die wirklich Kriminellen, die Black Hat nicht bei sich anwenden, sondern es gegen andere nutzen. Genau die Story, wie Baynado sie erzählt, ist der Fall und hier muss man sich irgendwie gegen schützen (können). Nur wie ist halt die Frage. Baynado, wie hast du den Angriff überstanden bzw. abgewehrt?
Sorry Sterophone, aber ich glaube, dass Du im Moment nicht wirklich verstanden hast, was ich meine. Aber nichts für ungut.
Ich vermenge hier nicht etwas sondern schilder ein Faktum, was bei mir stattgefunden hat. Als was würdest du denn solch eine Methode bezeichen, wenn nicht als Black Hat SEO? Ich habe gerade diese politischen Bestrebungen aufs ärgste bekämpft, weil ich eben das befürchtet habe, was bei mir eingetreten ist.
Das ist eine sachlich flasche Aussage. Denn Wettbewerber zu schädigen gleich wie, ist in Deutschland illegal. Lese dir mal das UWG durch, dann würdest Du sowas nicht schreiben.
Es ist doch so, in der deutschen SEO Szene gibt es Leute die sich voller Stolz als Black Hat SEO brüsten ohne wirklich mal darüber nachgedacht zu haben, was für ein Müll sie von sich geben. Black Hats bedienen sich illegaler Methoden. Black Hat SEO macht für eigne Projekte keinen Sinn, nur wenn man andere schaden will. Das ist illegal und nicht toll oder cool.
Die Linkkauf-Hoshies sollen ihre Links weiter kaufen und Google weiter verarschen, sowas ist mir realtiv egal und amüsiert mich sogar. Aber es ist mit verlaub noch lange kein Black Hat SEO. Es ist im grunde gar kein echtes SEO, den Werbung kaufen kann jeder.
Ich habe den Angriff erst eine Woche später bemerkt als ich meine Stats bei Analytics gechecked habe. Ich vermute dass sich der Angreifer eine Sicherheitslücke in WP ausgenutzt hat. Ich habe WP aktualisiert und sämtliche Berechtigungen für Dateien, Benutzer etc. geprüft. Alle Schaddateien und Schadcodes habe ich gelöscht.
Ich schreibe bewusst das Mitbewerbern zu schaden am Rande der Legalität ist weil es sich in der Realität so gut wie nie beweisen lässt. Die meisten Black Hat Techniken haben allerdings überhaupt nichts damit zu tun anderen Seiten zu schaden und sind in sofern auch nicht illegal.
Das dir von einem bösen Hacker geschadet wurde tut mir leid, aber das hat für mich jetzt erst mal nichts mit dem Thema hier zu tun.
Alle über eine Kamm scheren ist nie gerecht. Dennoch ist und bleibt Black Hat SEO illegal und ist nicht am Rande der Legalität. Das ist eben meine Mienung, die ich begründet habe.
Wie naiv muss man sein. Natürlich lassen sich Wettbewerbsschädigendesverhalten im Internet beweisen, wenn auch mit entsprechend hohen Aufwand.
Ach nee, womit haben denn dann Black Hat SEO Techniken Deiner Meinung nach zu tun? Das ist eine unbegründete Behauptung. Ich kann meine miesen Erfahrung jedoch anhand Logfiles etc. belegen. Da muss noch mehr Fleisch bei Deiner Argumentation bei, ansonsten ist es nur irgendeine unqualifizierte Meinungsäußerung.
Naja, aber seien wir doch mal ehrlich: Als Black Hat SEO kann man es nicht so genau mit den (deutschen) Gesetzen nehmen. Das Geschäftsschädigung illegal ist sollte klar sein, dass Spammen (und nicht nur eMail Spam) illegal ist hat jetzt wohl auch schon jeder mitbekommen (selbst wenn man es als “Linkbuilding mit XRumer” verkauft) – genau genommen verstößt man schon gegen das TMG wenn man nur WHOIS-Protected hostet. Wenn man dann noch illegales Glücksspiel bewirbt wird ein schöner Strick daraus.
Cookie Stuffing ist auch nicht nur ein Verstoß gegen die Network-AGBs sondern kann auch als Betrug strafrechtlich relevant sein. Ad-HiJacking und Brand Bidding ebenso…
Was ich damit nur sagen möchte: Die Luft wird verdammt dünn wenn man sich als vermeintlicher Black Hat SEO nur an legale Techniken hält.
Greetz,
Wini
Sammy, bitte zeig mir ein Gesetz, in dem steht, dass “Blackhat SEO” illegal ist, so wie Du es sagst. Es kann überhaupt nicht illegal sein, da niemand wirklich festgelegt hat, was Blackhat SEO ist – außer Google vielleicht.
Und aus dieser Sicht wäre auch das Kaufen von russischen Backlinks für eigene Projekte Blackhat SEO, somit illegal und der Linkkäufer ein Verbrecher.
@Baynado Alles was du hier von dir gibst ist unqualifiziert, unbegründet und im hohen Masse subjektiv. Ich hab keine Lust mich von dir beleidigen zu lassen und werde mich nicht mehr auf diesem Niveau mit dir unterhalten.
Yannick, ich meine doch mit Black Hat SEOs nicht diese Linkkäufer, die meiner Meinung nach nur möchtegern Black Hat SEOs sind.
Es ist illegal in Deutschland Server zu hacken, ja sogar der Besitz etwaiger Software die so etwas ermöglicht ist illegal. Nur weill es noch kein Intenretgesetzbuch gibt ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Wir alle haben uns doch über diese Floskel bei den Steinzeitpolitikern aufgeregt, weil die Realität eine ganz andere ist. Das Internet ist durch und durch geregelt und das was im Realen illegal ist ist es auch im Internet. So einfach ist das.
Der Haustürbetrug, die Abofalle im realen Leben, ist genauso illegal , wie im virtuellen Leben. Eine MySQL injection kommt dem Hausfriedensbruch gleich. Geh mal in ein Geschäft und wechsel da mal die Preisschilder aus oder versuch als scheinbarer Mitarbeiter die Kunden auf externe Angebote zu locken. Natürlich alles unter dem Deckmantel des eigentlichen Betreibers, Inhaber etc. des Ladens. Ich glaube, dann versteht ihr was ich meine, wenn ich sag Black hat SEO ist illegal. Das Vortäuschen falscher Tatsachen ist illegal, etc. Denk dir selber Analogien aus dem realen Leben für Black Hat Techniken aus, dann wirst du immer auf einen illegalen Tatbestand kommen.
Aber ich will nicht engstirnig sein, überzeugt mich von einer Black Hat SEO Technik ganz konkret, die eben nicht illegal ist
Noch einmal für Blitzmerker. Linkkauf ist für mich kein Black Hat SEO. Linkkauf ist überhaupt kein SEO im meinem Sinne, denn etwas kaufen kann jeder.
Es tut mir leid Dich beleidigt zu habe stereophone. Das war nicht meine Absicht.
Interessanter Artikel und ebenso interessante Diskussion. Es ist schon so, alles was über die off-the-page geht, ist zumindest grey. Nehmen wir an, ich trage für eine Kundensite ein Bookmark ein, dann ist das schon nicht mehr Whitehat, oder irre ich mich da?
Was mich persönlich stört, auch im Leben, das ist eine Schwarz/Weiss-Sicht, es gibt doch nicht einfach nur Black & White. Und gewisse Arbeitstechniken im Greybereich (Bookmarking, Linktausch) werden IMHO vom SEO-Gesetzgeber G. toleriert. Man sollte das nicht sooo eng sehen, es gibt nicht nur Schwarz und Weiss, auch nicht für G.
Bei “blackhat” müsste einfach unterschieden werden, ob es eine die eigenen Rankings fördernde Technik ist, oder aber eine bewusste Schädigung der Konkurrenz, z.B. Bowling. So wären wir bei der Ethik/Moral, und Rankings der eigenen Projekte black/grey zu pushen ist doch nicht “ethisch” verwerflich, oder ist etwa G. *die* Ethik???? Ist das Ethik, von der Webmasterwelt ein nofollow zu verlangen und selber in der eigenen Adsense kein nofollow zu platzieren??? Bowling ist unmoralisch und vermutlich wenns hart auf hart kommt auch illegal; gibt es da Urteile?
Gruss nach D, Roman
Ich meine mit Black Hat eben immer nur das Manipulieren der Rankings seiner Mitbewerber. Alles andere ist für mich “Cutting Edge SEO”, aber auch selbst da bin ich mir nicht sicher, ob nicht doch noch unsere hiesige Gesetzgebung so etwas als Wettberbswidrigesverhalten urteilt.
So weit ich weiß, gab es wohl schon Internethändler, die SEO insgesamt als Wettbewerbswidrig beklagt hatten. Das ist natürlich ganz großer Unsinn. Aber bei eben diesen hier so verstandenen Black Hat SEO Techniken, wäre ich mir nicht mehr sicher. (also manipulieren der eigenen Rankings)
Letztendlich kommt es eben auf die Begründung vor Gericht an. Wenn jetzt nun ein technikversierter SEO einem gutgläubigen Richter die Unterschiede klarmacht und den Bezug auf das UWG zieht, würde ich mich nicht mehr offenkundig für Black Hat SEO Techniken aussprechen, geschweige denn anwenden.
So Leute ich bin erst mal raus.
Solche Methoden wird man nie abstellen können, den so bald man etwas beeinflussen kann wird jeder Mensch versuchen es für sich positiv zu beeinflussen. Eigentlich dürfte es sowas wie SEO garnicht geben, den Suchmaschienen werden ja schon dann beeinflusst wenn jemand einen Link setzt. Und das hat ja nicht gerade zusagen das dort auch guter Content zu finden ist. Aber ohne anhaltspunkte die man selbst bearbeiten kann, ist es Suchmaschienen auch nicht möglich Webseiten zu bewerten. Es sei denn es würden zukünftig nur noch relevante Suchbegriffe bewertet werden, je nach Anzahl und Zusammenhänge. Das ist aber sicherlich sehr komplex und bis dahin sollte man sich damit abfinden das es leute gibt die versuchen das beste aus ihrer Seite zumachen, den so sind wir nur mal die Menschen
Hallo,
die Diskussion zeigt ganz deutlich, dass doch unterscheidliche Vorstellungen darüber existieren, was Black Hat SEO ist. Ich denke, dass dieses auch die Hauptsage von stereophone ist. Jeder muss, die Kenntnis über die Richtlinien für Webmaster vorausgesetzt, für sich selber entscheiden, welche Maßnahmen er noch vertreten kann.
Ich für mich persönlich habe festgestellt, dass man mit der Zeit doch etwas unvorsichtiger wird. Im Zuge einer immer weiter fortschreitenden SEO-Tätigkeit seinen änfänglichen moralischen bzw. ethischen Wertvorstellungen treu zu bleiben, ist für mich eine der größten Herausforderungen. Big Business kann schnell asozial machen, da muss man aufpassen…
Grüße
Gretus
Ich denke das effektivste ist eine Mischung aus beidem. Nehmen wir zum Beispiel das Twitter spamming. Mass Follow und Co. Es gibt viele die einfach nur ne Porno-Tusse und nen link zu ner Viagra Seite auf ihrem Account verwenden. Viel effektiver ist es aber, einen Twitter Account sorgsam zu pflegen und möglichst ansprechend und ehrlich zu gestalten, diesen dann aber mit Spamming zu pushen. Diese Mentalität lässt sich eigentlich auch auf die meisten anderen Bereiche übertragen.
Lustig was hier einige für Vorstellungen haben. Erfolgreiches Black Hat ist, wenn keiner merkt, was für dreckige Tricks du auf deiner Whitehat-wirkenden Seite einsetzt. Die Wegwermentalität ist nun wirklich nicht die einzige Anwendungsmöglichkeit für Blackhat.
Die bösen Blackhats…
Ich war ca. 1 Jahr lang in den einschlägigen BH-Foren und -Blogs (als Leser) unterwegs. Ich habe in dieser Zeit mehr über Whitehat-Seo und -Marketing gelernt als zuvor beim ca. 5-jährigem “Studium” der üblichen (deutschen) WH-Foren und Blogs. Hier meine gesammelten Lieblingszitate aus der Blackhatszene:
1. Your head is filled with WH-theories. Forget everything you ever heard about these things!
2. One of the things that surprises me about the way people operate their online businesses is the general acceptance that 98 people from every one hundred visitors will leave a website without making a purchase. I believe that we need to shift our focus from the search engines to the customer. (Schreibt ein Blackhat! Da sollte man mal drüber nachdenken!)
3. Then you have to find a way to monetize your traffic. When you are starting out adsense is ok, but to make the big bucks you have to find good affiliates.
4. Lets say you site sells XXX. Conventional wisdom saids that you should rank in top 10 for XXX and you will get most sales. But reality is you are better off to target for keywords like:
* buy XXX online
* purchase XXX online
You will get far less traffic per day when you target like that. But on the other hand the guys who come to your site are ready to buy. If you have a good product with good landing pages you can get 1:10 conversion ratio.
5. The Problem is people think that numbers (as in higher traffic) = more $$$$. This is not really true. I have had like 10K+ unique IP on a website in a day and only make like $10. (me and a friend gamed a social book marking side so we where on front page for like 32 hours). On the other side of the coin I have had only 250 unique IP, these have converted at like 1:20 and lets just say I make a lot of $$$.
Gruß
Hey Leute immer cool bleiben !!!
Ganz kurz. Hacking ist scheisse (scheisse=illegal). Dabei ist die Farbe der Hüte völlig egal. Spamming und Faking ist illegaler als manche denken. Also gebt fein Acht.
Und so lange man mit dem weissen Hut und seriöser Arbeit gutes Geld verdienen kann, sollte man die Finger von der dunklen Seite lassen. Herr Skywalker hat uns gezeigt wo das hinführt.
Jedoch zu wissen wie die dunkle Seite funktioniert, dir helfen kann in deinem Streben die guten Seite der Macht zu erkennen. (Zitat Yoda)
Jo, da zeigt sich mal wieder das Baynado zwar ein Netter ist, von SEO aber nicht viel Ahnung hat…
Ihr wollt Beweise, Ihr bekommt sie. Guckt Euch die Cache Version der Unterseite `Das Befreiphone ist ein SEO Contest…´ an. Einfach mal im Brwoser auf Quellcode anzeigen gehen. Ein Paradebeispiel für negative Divs mit Spamlinks.
Übrigens Beweise sind gesichert. Anzeige gegen Unbekannt läuft.
“Hacking ist scheisse (scheisse=illegal).”
Wenn scheiße illegal ist, dann steht jawohl auf
so ein Gleichnis mindestens die Höchststrafe.
Hand ab!
Ich finde das Thema Blackhat bzw. Blackhat SEO wird viel zu negativ gesehen. Blackhat ist im Prinzip erstmal natürlich nicht illegal sondern eben nur “moralisch nicht vertretbar”. Man verstößt halt oft gegen die Richtlinien der Suchmaschinen oder gegen die von Partnerprogrammen. Blackhat ist aber keinesfalls “Server hacken” oder ähnliches. Ich habe mich vor einiger Zeit mal ein wenig mehr in die Szene eingelesen und dort bereits interessante Dinge gelernt. Wer will kann ja auch mal in meinen Blog schauen.
[...] Was ist effektiver, Black Hat oder White Hat SEO? Die Frage wird oft diskutiert, kann aber in dieser Form nicht eindeutig beantwortet werden [...]
[...] Black Hat und White Hat SEO sind völlig unterschiedliche Herangehensweisen [...]
Hi !
Man muss das Black und White auch mal Wirtschaftlich sehen. Ein Kunde will möglichst schnell Ergebnisse sehen. Einem Manager wird man nicht davon überzeugen, dass er heute zahlt und in ca. einem Jahr was sieht. So ist leider die Realität. Ich würde sagen, ich bewege mich in einer Grauzone und gebe das ehrlich zu.
Ich hatte einmal einen Kunden der eine Homepage hat erstellen lassen. Am Ende haben wir die bearbeitet. Er meinte, man sieht da doch nichts. ( klar – er hat wenig gesehen ). Jetzt soll er das noch zahlen ? Der Markt ist hart und man muss auch mal liefern, was der Kunde will.