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Der schleichende SEO-Tod

SEO  |   |  , 13:00 Uhr  |  23 Kommentare

Google PenguinPatrick Altoft stellt in seinem kürzlich auf branded3.com veröffentlichten Artikel `Google Moves Towards Continual Link Devaluation´ die These auf, dass die Betreiber von Google eine Methode gefunden haben, minderwertige Backlinks nun auch im Zuge der normalen Indexierung zu entwerten. Die Entwertung von Links innerhalb des täglichen Crawlings von Webseiten hätte zur Folge, dass deren Rankings sich nicht mehr abrupt von einem Tag auf den anderen, sondern schleichend, innerhalb von mehreren Monaten ver-schlechtern…

Um aufgrund von minderwertigen Links zu unrecht weit vorne in den Suchergebnissen gelistete Webseiten zu `betrafen´, haben die Betreiber von Google bislang stets nur spezielle Updates in ihren Algorithmus zur Bewertung von Webseiten eingespielt. Die alle paar Monate eingespielten Updates hatten zur Folge, dass die Rankings der betroffenen Seiten von einem Tag auf den anderen quasi eingebrochen sind. Hier ein typisches Beispiel:

Patrick Althof berichtet, dass es seit geraumer Zeit immer öfter auch zu schleichenden Rankingverlusten von Webseiten mit minderwertigen Links kommt. Hier der Rankingverlauf einiger seiner Meinung nach von diesem langsamen SEO-Tod betroffenen Seiten:

Alleine schon um uns SEOs möglichst wenige Informationen über die einem Update zugrunde liegenden Ursachen preiszugeben, ist es sehr gut möglich, dass Google Webseiten mittlerweile immer öfter nur noch `schleichend´ betraft. Wessen Rankings sich in den letzten drei Monaten kontinuierlich verschlechtert haben, war womöglich also auch ein Opfer des Penguins…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Timo Kühne Website sagt:

    Das ist natürlich ganz mies. So lässt sich noch schwieriger ausmachen, was letztendlich zum Rankingverlust geführt hat. SEO ist und bleibt eine reine Gefühlssache. Lässt sich aber immer noch durch passives Verhalten recht gut steuern.

  2. Sebastian sagt:

    Das könnte ich mir durchaus vorstellen. UND ich finde es positiv, denn so kann man ruhiger schlafen und muss nicht von einem auf den anderen Tag seine Existens bedroht sehen, sondern mit guten Links dem Trend entgegen arbeiten.

    Allerdings glaube ich nicht, dass damit die normalen Updates vergessen sind, da wird es bestimmt zusätzlich noch welche von geben.

  3. Carsten Appel sagt:

    Das Phänomen beobachte ich zur Zeit auch bei einigen Projekten. Pro Woche geht es um ca. 6% nach unten.

    • Rainer Safferthal sagt:

      Das letzte Webprojekt, daß ich bis vor ein paar Monaten noch hatte, hat auch immer stetig von Google auf die Mütze bekommen. Der Grund waren schon die minderwertigen Backlinks. Freiwllige Links bekommt man halt mit irgendwelchen billigen MFA/Affi-Seiten nun mal nicht. Meine ebay-Aktivitäten werden hoffentlich nur eine Übergangsphase sein. Ich habe nämlich schon etwas „neues“ fürs Internet in Planung. Da setze ich dann auf freiwillige Backlinks und vielleicht auch auf andere Quellen für Besucher.

  4. Kim Website sagt:

    Das hat dann sowohl positive als auch negative Effekte. Positiv: Die Qualität wird gesteigert und ein Linkaufbau muss wesentlich qualifizierter und vor allem themenrelevant erfolgen. Negativ: Es wird schwerer gute/schlechte Links zu differenzieren und sie zu bewerten. Das zeigen auch die Grafiken sehr gut. Bei einem schleichenden Prozess ist es nicht nachvollziehbar was genau passiert ist. Wenn Google mit dem Hammer kommt, dann weiß man es genau! 😉

  5. Daniel Website sagt:

    Ich finde dies eher positiv für Agenturen und auch Seitenbetreiber, welche auf qualitative und langfristig hochwertige Optimierung konzentrieren. Es wird einfach die Spreu vom Weizen getrennt, eine ganz normale Evolution sozusagen 😉

    • Ludowika Website sagt:

      Auch ich begrüße den Prozess der Differenzierung durch Google. Es tummeln sich zu viele nichtssagende aber hoch bewertete Websites im Netz.

  6. Max Adler Website sagt:

    Macht ja alles Sinn. SEO-Spam wird täglich unattraktiver und die Agenturen müssen sich entsprechend professionalisieren, damit sie am Markt bestehen bleiben können. Kann für die Qualität der Suchergebnisse nur Vorteile haben.

  7. Ronny Marx Website sagt:

    Ich kann das bestätigen. Bei ein paar meiner Webprojekte ist spürbar weniger Traffic festzustellen – und das kontinuierlich und immer weniger. Ich denke, da muss eine neue Backlink-Strategie ran.

  8. Biggi sagt:

    Natürlich wird SEO ausbluten, solange Google das Zepter schwingt, aber das jetzige Beispiel ist Panikmache. Das hieße ja, dass man nur noch mit viel Geld auf Google optimieren könnte, was ändert sich denn dann? Den Kleinen geht es an den Kragen, die Großen werden größer und selbst die werden irgendwann von Google gefressen…

  9. Danny Website sagt:

    Das ist natürlich nichts Neues, wird aber immer wieder spektulär aufbereitet. Qualitätskriterium ist bei Google schon seit einigen Jahren bekannt und die Notwendigkeit zur Beachtung der Qualität war erst seit den Penguin Updates auf großer Breite zur Notwendigkeit erklärt worden.

  10. Mirko sagt:

    Die Überschrift ist doch absolutes Bildzeitungs-Niveau. Schlechte Links gehören entwertet, das sollte nicht als SEO bezeichnet werden. Von daher auch kein schleichender SEO-Tod. Dieser Artikel ist so ein Quatsch.

    • Sebastian sagt:

      Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO; engl.) bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webseiten im Suchmaschinenranking in den unbezahlten Suchergebnissen (Natural Listings) auf höheren Plätzen erscheinen.

      Schlecht ist nur ein Link, wenn ihm ein guter entgegen steht. Jeder Link den ich setze, hat die Absicht meine Seite in den Rankings zu steigern, also ist das SEO. Wenn der Begriff auf den ich optimiere 0 Konkurrenz hat, kann ich auch mit „schlechten“ Links etwas erreichen. Denn dann sind die Links nicht schlecht, sondern das beste was zu dem Zeitpunkt ausreicht um auf Platz 1 zu kommen.

      Kritik ist immer gut, das weiß jeder von uns hier zu schätzen! Aber sie sollte auch angebracht sein 😉

  11. Natascha Website sagt:

    Am Ende muss man sich eben immer noch mehr Mühe geben, um bei Google nach vorne zu kommen. Andererseits gibt es nicht nur Google. Weil in den Google-Suchergebnissen auf den ersten Seiten oft viele nicht relevante Seiten angezeigt werden, ist mein Eindruck, dass immer mehr Nutzer Google-Verweigerer werden und nach Alternativen suchen.

  12. Oneck Website sagt:

    Am besten wäre es, wenn schlechte Links (und damit meine ich Links, die offensichtlich künstlich erzeugt und nicht verdient wurden) erst gar nicht mehr berücksichtigt würden. Früher oder später wird Google in der Lage sein, von Beginn an nur noch hochwertige Links in die Wertung einzubeziehen. Damit haben sich plötzliche oder auch schleichende Abwertungen erledigt. Und nebenbei auch noch die Masche des Negativen SEO.

  13. Sebastian sagt:

    Ich muss jetzt mal was ganz grundlegendes sagen 😀 Links sind Empfehlungen. Wenn ich also einen Link setze dann bewerbe ich eine andere Seite in gewisser Weise. Ergo ist ein Link auch Werbung! Gehen wir doch einmal kurz weg vom Internet und stellen folgende Fragen:

    – Ist es verkehrt (m)ein Produkt (offline) zu bewerben über Flyer, Plakate etc.?
    – Ist der Erfolg den man durch (offline) Werbung erzielt schlecht, nur weil man sein eigenes Image und seine Marktposition ggü. Mitbewerbern steigert?

    Man antwortet sicherlich mit NEIN 🙂

    Worauf ich hinaus will ist, WENN ich etwas vermarkte, egal ob nun nützliche Infos oder ein Produkt, dann kann ich doch dafür nicht bestraft werden, wenn ich für mich werbe. Im normalen Leben werden gute Produkte auch per Mundpropaganda bekannt gemacht, vergleichbar mit freiwilligen Links im Web. (soweit alles in Ordnung) ABER Linkaufbau wird verpöhnt, obwohl es nichts anderes ist als im normalen Leben Flyer zu drucken.

    Ich finde man sollte die Kirche im Dorf lassen und mal überlegen, dass AVs, BKs usw. frei zugänglich sind und JEDER sich dort eintragen kann. Nur weil das einige machen, können doch die, die es nicht machen, dies nicht als unlautere Methode verschreiben. Das wäre nichts anderes, als würde man einer Firma verbieten TV-Spots zu schalten, nur damit sie nicht im Image steigt. Und ein gewisses inneres Ranking an Firmen (Markenbewusstsein) hat doch jeder von uns in sich.

  14. Nobbi Website sagt:

    Haha, naja das ist ganz clever gemacht, macht die Reaktion natürlich auch ganz schwierig.

    Ich habe aber bemerkt das neue Seiten mitlerweile doch deutlich mehr Gewichtung haben als noch vor einigen Jahren. Ich sehe mitlerweile Konkurrenten die schon nach 1-2 Monaten mit einer DomainPOP von 50-90 top Positionen erreichen für die ich Jahre gebraucht habe.

  15. Carola Website sagt:

    @Ludowika: da gebe ich Recht. Zu viele nichtssagende, aber gut platzierte Seiten. Ich sehe die Entwicklungen auch eher positiv.

  16. Rene Website sagt:

    Das passt natürlich ganz hervorragend zu der Idee, die Wirkung der durch SEOs veranlassten Maßnahmen noch weiter zu verschleiern. Also noch mehr Fokus auf „natürliche“ Links, nur so kann man sicherstellen, dass man mittelfristig nicht abrutscht. Auf der anderen Seite aber auch mehr Zeit, um eventuell vorhandene schlechte Links verschwinden zu lassen.

  17. Martin sagt:

    Also wenn schlechte einfach entwertet werden, ist doch die Lösung klar. Die sind nichts mehr Wert und man kann gute Links aufbauen und entgegen wirken. So wird jeder Penalty oder Filter irgendwann aufgehoben.

    Also so recht glaube ich nicht an die Aussage, vielleicht ist es ein schleichend wirkender Panalty oder Filter. Also schlechtes bleib auf der Sollseite und man bekommt es nur nicht gleich gezeigt. Die „rote Karte“ auf Raten.

  18. Artur Markus sagt:

    Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast! Nicht das ich an der Meinung von Herr Althof zweifle, nur habe ich Ahnung von Statistiken. Solche können visuell ziemlich dynamisch dargestellt werden um die eigentlichen Inhalt in ein anderes Licht zu rücken. Vor allem aber muss eine Statistik nicht die erste Vermutung wiederspiegeln, die einem gerade in den Sinn kommt. Naja, wie gesagt, ich zweifle nicht an Althof nur kann dieser aufgezeigte Trend auch andere Ursachen haben. Wenn Sie entschuldigen.

    1. Szenario: Webseiten wurden vernachlässigt, Links wurden langsam weniger (Stichwort: Deadlink und Co.)

    2. Szenario: Andere Webseiten in der selben Nische haben nachgezogen, passiert schneller als mach denkt. Vielleicht auch in Verbindung mir Szenario 1.

    3. Szenario: Die Webseiten werden (warum auch immer) weniger besucht, haben aus diesem Grund einen niedrigeren Alexa Rank und befinden somit in einer schwachen Spirale nach unten. Vielleicht auch in Verbindung mir Szenario 1. und 2 😀

    4. Szenario: usw. Das war´s noch lange nicht.

    Es sind also nicht alle SEO Katzen grau, auch wenn es manchmal spät vor dem Monitor wird.

  19. Weingut Website sagt:

    Zu den schlechten Links habe ich kürzlich sogar einen Artikel über „negatives SEO“ gelesen. Gemeint war damit ein Linkaufbau von definitiv schlechten Links, der von Dritten zu Seiten von Mitbewerbern betrieben wird, um deren Seiten in Verruf zu bringen und sie damit aus dem Index zu verdrängen. Wenn solches Verhalten Schule machen sollte, kann man nur hoffen, daß Google & Co. die Linkbewertung neu überdenken.

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