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Die Arbeit der Anderen

SEO | | 19.03.2009, 12:34 | 21 Kommentare

Es gibt SEOs die sich gerne in der Öffentlichkeit präsentieren und wiederum solche, die ihr Dasein lieber in der Anonymität fristen. Erkennen kann man dieses, indem man das Kommentaraufkommen, also die Motivationsader eines Blogs in Relation zu den Lesern eines Artikels setzt…

Vor einigen Wochen habe ich bereits das Kommentarverhalten unseres Blogs ausgewertet und festgestellt, dass durchschnittlich ungefähr 9 Leute ihre Meinung zu einem geschriebenen Beitrag abgeben.

Zusätzlich natürlich, bietet beispielsweise der Instant Messenger Skype die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von Leuten in Verbindung zu treten und über Geschriebenes zu debattieren bzw. sich auf etwas persönlichere Art und Weise in Kontakt zu treten. Ein weiteres Medium, welches gerade einen Hype feiert, ist Twitter. Bei Twitter treten mittlerweile ebenfalls alle bekannten Gesichter auf, um miteinander zu kommunizieren bzw. sich interessante Informationen zu übermitteln.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mittlerweile ausreichend Kommunikationsmittel gibt, welche es dem Leser ermöglichen mit uns Bloggern in Kontakt zu treten und über unsere Beiträge zu sprechen.

Nun gibt es jedoch eine Tatsache, die SEO Blogs deutlich von anderen Weblogs unterscheidet. Der Leser zieht möglichweise einen großen Mehrwert aus dem Angebot, einige SEO Blogs haben sich mittlwerweile auch in Fachkreisen zu einer echten Wissensquelle rund um die Suchmaschinen-optimierung etabliert. Natürlich ist man sich dieser Tatsache als Blogger bewusst und ein Blog dient letztendlich ja auch der Weitergabe von Wissen bzw. Erfahrungen.

Auch wir von SEO-united.de geben unser Wissen öffentlich Preis und andere können von bzw. mit uns lernen, Fragen stellen und so nach und nach Ihre Kenntnisse zum Thema Suchmaschinenoptimierung erweitern. Tatsächlich durfte ich persönlich schon einige Leute kennen lernen, die viel in Blogs bzw. Foren unterwegs sind und durch die gesammelten Informationen ihre Website deutlich besser positionieren konnten.

Wird diese Weitergabe von Wissen jedoch nicht honoriert, kann man als Blogger schon das ein oder andere Mal resignieren. Ich habe nun schon öfters in Gesprächen mit SEO Agenturen gesessen, welche sich mit Wissen aus der Blogszene profilieren wollten. Zudem gibt es einige Inhouse SEOs, die mit dem öffentlichen Wissen große Erfolge feiern und anstatt sich zu bedanken, eine schier unglaubliche Arroganz an den Tag legen.

SEO Blogger machen nicht nur die Arbeit der Anderen, wir fördern auch den Wohlstand einiger SEOs und steigern die Gewinne großer Unternehmen. Dass man durch das regelmäßige Veröffentlichen von Blogbeiträgen seine Reputation steigert, ist auch uns von SEO-united.de bewusst. Was uns jedoch gerade in letzter Zeit zugegebenermaßen etwas fehlt, ist die aktive Beteiligung in unserem Blog.

Constantin

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Gretus sagt:

    Hallo,

    ich wage mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass viele die Aussicht auf einen echten Link durch einen Kommentar der Anerkennung eines gut geschriebenen Beitrags eines anderen hinten anstellen und lieber nichts schreiben. Typisch SEO irgendwie…

    Grüße

    Gretus

  2. Constantin sagt:

    Hallo Gretus,

    mit dem komplizierten Satz gehe ich vollkommen konform!

    Liebe Grüße,
    Constantin

  3. Matti Website sagt:

    Macht weiter so. Seit ich euren Blog kenne schaue ich regelmäßig vorbei und habe schon ein paar nützliche Sachen für mich mitnehmen können. :)

  4. Gretus sagt:

    Hallo Matti,

    das machen wir auch. Gerade von unseren Stammlesern wünschen wir uns jedoch so manches Mal etwas mehr Feedback. Schreibt ruhig, hat mir gut gefallen, macht weiter so oder einfach finde ich nicht so toll. Ein kleines Lob bzw. auch Kritik liest mal als Blogger immer gerne ;-)

    Grüße

    Gretus

  5. LakeSideStory Website sagt:

    Hi Jungs,

    ich sehe das in vielen Punkten genauso wie ihr. Ich kenne das aus meinen Blogs auch so, dass viele Leute partizipieren wollen, aber der eigene Input oder die Bereitschaft konstruktiv das Wissen zu bereichern fehlt.

    Ich bin dadurch auch immer skeptischer geworden, inwiefern es überhaupt noch sinnvoll ist, Wissen rauszugeben. Vielleicht habe ich genau aus diesen Gründen sogar eine Blog-Output-Barriere aufgebaut. Gebt mir ruhig Rückmeldung, wie ihr euch mit dem Thema auseinandersetzt.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Markus

  6. Seo Notes Website sagt:

    Nach dem Chat: Wir sind leider nicht in einem altruistischen Bereich unterwegs und leben von den Infos, die wir haben.

  7. Christoph Website sagt:

    Ich wurde von meinen Lesern gebeten die News der Seite tiroler-radsport.com in Blogform auf blogspot zu veröffentlichen damit sie kommentieren können. Und nun kommentiert natürich niemand. Typisch :-(

  8. Lukas Website sagt:

    Mit Eurem Blog verschafft Ihr Euch Bekanntheit. Euer Nutzen ist Prestige und Renomée. Vermutlich vorwiegend bei Branchenkollegen. Wie bei mir. Einen Wert dafür zu beziffern ist sehr schwierig und leider noch weniger messbar wie SEO.

  9. Mißfeldt Website sagt:

    Hi Jungens,
    1. Wissen preisgeben: Klar, das gehört dazu. Wenn man das nicht möchte, braucht man nicht zu bloggen, oder? Ich würde da überhaupt keine Bedenken haben, denn: Eure Artikel sind doch immer nur punktuelle, fokussierte Kleinstbausteine. Das große Ganze hat jeder nur für sich. Und solange ihr in der Lage seid, Dinge anzusprechen, die anderen neu sind, habt ihr immerhin einen Vorsprung ;-)

    2. Feedback: Es gibt eine Art, Artikel zu verfassen, die nach feedback schreit. Ihr macht das selten so, das finde ich auch ok. Oder ihr macht es so offensichtlich, dass man nur sagen kann: Ja, find ich auch. Aber das spare ich mir. Wie sieht das denn aus!? (-> Kommentarspam!?). Ergo: ich lese gerne, was ihr so fabriziert. Aber kommentieren mag ich nur, wenn ich was “Substanzielles” zum Inhalt beizutragen habe.
    Weiter so.
    Gruß, Martin

  10. Seorie Website sagt:

    Hallo,

    ich wollte mich auch mal als mehr oder weniger regelmäßiger Mitleser outen (inkl. Feed). In Sachen Reputation ist ein SEO-Blog doch schon etwas wert, d.h. mehr Fremdaufträge (so denn güberhaupt gewünscht) und vielleicht auch mal Einladungen als Referent. Außerdem kann man so sein Netzwerk aufbauen/stärken/beibehalten.

    Keine Ahnung ob sich das dann unterm Strich auszahlt, aber es ist zumindest eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung :-)

    Gruß

    Dirk

  11. Dan Website sagt:

    Ist leider so in unserer Gesellschaft. Sei froh es könnte schlimmer kommen und zwar das du noch dafür “zusammengefaltet” wirst das du Infos kostenlos raushaust ;)

  12. Chef@SEO sagt:

    Man sollte vielleicht noch beachten, dass einige nicht immer die Zeit haben die längeren Beiträge gewissenhaft und komplett zu lesen, geschweige denn sich zu dem Thema, welches hier meist sehr gut ausgearbeitet ist, zu äußern.

    Warum soll ich kommentieren, wenn der Inhalt meiner Ansicht nach richtig und gut ist? Wenn man dann Kommentare loslässt, dann gilt man ja gleich als Spammer oder linkgeile Sau, weil man das, was im Blogeintrag beschrieben ist, bejaht :-(

    Den Schuh, dass man mal sagen kann das ihr das gut gemacht habt zieh ich mir an. Da bin ich Verbesserungsbedürftig. Aber auch da gilt, dass man schnell als linkgeil, ahnungslos, Noob o.ä. betitelt wird, da man ja keine Gegenleistung zu dem erlangten Wissen bietet, sondern nur Sätze wie: “Toll, weiter so!” o.ä. bringt. Ich kann mich erinnern, wie vor Jahren im Abakus Forum User gedisst wurden, da dort einige kurze und unspektakuläre Beiträge schrieben und so als Beitragsspammer verhöhnt wurden, mit der Unterstellung, dass die ja nur nen besseren PostRank haben wollten. Wo kommen wir nur hin? Ich bin auch eher jemand, der das Wissen aufsaugt und anwendet und nicht darüber schreibt, nicht weil ich keine Tricks oer Erfahrungen verraten will, sondern nur weil ich keine Lust auf Diskussionen mit Leuten habe, die “meinen” es besser zu wissen (PS: Es gibt bestimmt irre viele die es besser wissen, aber die werden nicht so ausfallesd :-) ).

    Noch ein kleiner Tipp: Bei mir sind die ersten 3-5 Zeilen eines Blogbeitrages eigentlich entscheidend ob ich weiterlese oder doch zum nächsten Thema zappe.

    PSS: Hoffe das wurde nicht OFFTopic :-)

  13. Chef@SEO Website sagt:

    …noch dafür “zusammengefaltet” wirst das du Infos kostenlos raushaust…

    JA! Oder, dass du zusammengefalltet wirst, da einige meinen, dass du die Info’s geklaut hast, dass die Info ein alter Hut sei oder dass deine Meinung bescheuert ist, weil du ein kleines Licht in der SEO Welt bist usw. Das ja noch besser.

  14. Mariusz sagt:

    Ich finde Eure Artikel gut bis sehr gut. Deswegen spare ich mir (wie viele andere auch) kurze Kommentare. Denn genau das ist das Problem. Man wird schnell als “linkgeil” abgestempelt, wenn man nicht aktiv bloggt. Wie seht ihr das?

    Von meiner Seite: macht weiter so!

    PS: Diesmal ohne Linkspam ;)

  15. BlackBerry Blog Website sagt:

    Ich denke dass die Anzahl der Kommentare und die allgemeine Beteiligung auch davon abhängt, wie Ihr die Leserschaft anstichelt.

    Mit provokanten Beiträgen, konträren Meinungen oder einem Inhalt, der aktiv zur Teilnahme auffordert würdet ihr sicher auch mehr antworten bekommen.

    Das ist natürlich schwierig, sobald sich ein Blogbeitrag eher als Statement liest. Das nehme ich dann als gegeben hin, bevor ich irgend etwas belangloses kommentiere. Fordert Eure Leser ruhig etwas heraus. Das wird nicht von heute auf morgen gehen, aber funktionieren wird es…

    Schöne Grüße,
    Sascha

  16. Gretus sagt:

    Hallo Mariusz,

    wer uns lobt, dem geben wir gerne einen Link ;-)

    Grüße

    Gretus

  17. Matti Website sagt:

    Dürfte ich in diesem Zusammenhang als Feedback mal einen Themenvorschlag machen? Ich beobachte seit einiger Zeit extreme Trafficschwankungen bei allen möglichen Blogs. Habe in ein paar Foren was von ‘Neubewertung von Blogs’ und ‘Google räumt auf weil Blogs die SERPS zuspammen’ gelesen. Mich würde mal eure Meinung zu dem Thema aus Experten-Sicht interessieren. Ist da was dran? Oder alles nur Humbug? Sollte man neue Projekte lieber als statische Webseiten gestalten und auf Blog-Strukturen verzichten?

  18. Kevin Website sagt:

    Als Blogger kann ich nur zustimmen: Es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn Feedback von der Community kommt.

    Als Stammleser kann ich mich dann aber vielen hier nur anschließen: Ich kommentiere nur, wenn ich auch was beitragen kann. Erstens die Reputation: Nur Danke für einen Artikel zu sagen, ist ja heute schon fast rufschädigend ;) Dann die Frage: Webseite eintragen oder nicht – ist ja schon so weit, das man sich fragt ob man das jetzt machen darf, denn “einen Link hat ja nur verdient, wer auch sinnvolles von sich gibt”.

    Schlußendilch finde ich, das Dein Schrei nach Liebe hier auf ziemlich hohen Niveau liegt. Viele würden sich freuen, wenn sie “nur” 9 Kommentare im Durchschnitt hätten…

  19. Constantin sagt:

    Hallo,

    ich möchte allgemein nochmal betonen, dass es mir mit meinem Posting nicht unbedingt um mehr Kommentare ging. Deswegen habe ich ja auch die anderen Wege der Kommunikation angesprochen.

    Vielmehr ging es mir darum, dass diejenigen, die das Wissen effektiv nutzen um damit hohe Einnahmen zu generieren sich ruhig mal zu Wort melden dürfen bevor sie die Arbeit der Szene nutzen um sich zu profilieren.

    Liebe Grüße,
    Constantin

  20. Chris Hans Website sagt:

    Manche wiederum haben das Problem, das sie so prestigegeil sind, das es schon fast wiederlich ist :-) Aber jedem das seine…

  21. share sagt:

    hola! ich verlasse mal meine deckung und gebe zu, dass ich die eine oder andere infomation aus diesem block gezogen habe. aber nicht, um damit kohle zu scheffeln.

    guter blog!

    saludos
    share

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