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Ein Jahr nach dem Penguin Update 1.0

SEO  |   |  , 09:47 Uhr  |  11 Kommentare

Google PenguinDie anlässlich des Jahrestags des Penguin Updates auf seroundtable.com durchgeführte Umfrage `Did You Recover From Penguin?´ zeigt noch einmal, welche gravierenden Auswirkungen die ersten drei Penguin Updates auf die SEO-Branche hatten. Schaut man sich das vorläufige Ergebnis der Umfrage an, so waren mehr als 85% der bisherigen Teilnehmer vom Penguin Updates betroffen und nicht einmal 8% haben es geschafft, sich wieder vollständig davon zu erholen…

Die folgende Tabelle zeigt das vorläufige Zwischenergebnis der Frage `Konntest Du Dich vom Penguin Update erholen?´:

Antwort Prozent/Stimmen
Nein 61.47% (134 Stimmen)
Ja, komplett 7.80% (17 Stimmen)
Ja, aber nicht komplett 17.43% (38 Stimmen)
Betrifft mich nicht 11.93% (28 Stimmen)
Andere 1.00% (3 Stimmen)
Stand: 25.04.13, Teilnehmer: 219

Schaut man sich das Zwischenergebnis der Umfrage genauer an, scheint es nach wie vor fast unmöglich, eine vom Penguin betroffene Webseiten wieder vollständig aus dessen `Klauen´ zu befreien. Wer es den-noch versuchen möchte, dass Linkprofil seiner Webseite wieder `penguintauglich´ zu machen, findet hier, hier und hier eine Anleitung dazu.

Matt said that there will be a large Penguin update in 2013 that he thinks will be one of the more talked about Google algorithm updates this year. Google’s search quality team is working on a major update to the Penguin algorithm, which Cutts called very significant. (Quelle)

Glaubt man den Experten, wird das von Matt Cutts noch für dieses Jahr angekündigte `Penguin Update 2.0´ sich vor allen Dingen auf Verlinkungen aus Linknetzwerken konzentrieren, erneut für reichlich Wirbel innerhalb der SEO-Branche sorgen und damit wohl einmal mehr den ein oder anderen von uns zur Weißglut Verzweiflung bringen…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Sebastian sagt:

    Wie in der Natur wünsche ich mir oft einen Flächenbrand, aus dem sich danach alles wieder neu entwickeln kann. Leider wird dies bei Google, sinnbildlich gesprochen, wohl nicht eintreffen. Statt besser wird es nur schlimmer werden, davon gehe ich ganz fest aus und das obwohl ich immer sehr optimistisch bin 😉

    Übrigens konnten sich meine Projekte auch nicht vom Pinguin erholen. Irgendwann kommt man auch an einem Punkt, an dem man keinen Bock mehr hat Google die E*** zu kraulen, nur damit man mit seiner Seite vorn bleibt oder wieder nach vorne kommt.

    SEO ist momentan wie ein Kampf gegen Windmühlen. Keiner hat einen Plan, weil sich ständig alles ändert!

  2. […] Ein Jahr nach dem Penguin Update 1.0 […]

  3. Dominik Website sagt:

    SEO ist eben wie das echte Leben, man sollte es weder in die eine noch in die andere Richtung übertreiben und eher defensiv und konservativ bleiben. Es bringt in meinen Augen nichts, immer jedem SEO-Trend hinterherzurennen. Google ist ja auch nicht doof und wird immer wieder versuchen, genau die Trends zu unterbinden. Hinterher ist das Gejammer wieder groß und alle sind damit beschäftigt, die Scherben wegzukehren. Ich bleibe daher eher beim Schreiben, vernünftige Texte haben bereits vor 10 Jahren funktioniert und werden es sicher weiterhin tun.

  4. Rainer Safferthal sagt:

    Wo es Verlierer gibt, da gibt es doch auch Gewinner. Die Top 20 hat ja keine leeren Plätze bekommen. Ich habe keine Projekte mehr von früher. Also weiss ich nicht, ob die sich erholt haben/hätten.

    Für meinen Shop mache ich nur noch OnPage-SEO. Allerdings frage ich mich langsam, ob sich das ganze überhaupt noch lohnt. Selbst mit so Kombies wie „panasonic videorecorder“ (Suchvolumen exakt in D. 260) wird es wohl schwer in die Top 20 zu kommen.

    Irgendwann kommt man auch an einem Punkt, an dem man keinen Bock mehr hat Google die E*** zu kraulen

    Geht mir genauso. Ich zieh das jetzt so durch. Wenn es klappt, dann gut, wenn nicht, dann zieh ich den Stecker. Geld für Adwords oder andere Werbung gebe ich ganz sicher nicht aus.

  5. Peter sagt:

    Sorry, aber meiner Meinung nach bringt das ganze Gejammer über den bösen Google und seine Updates nichts. Wer hart an seinem Projekt arbeitet, kann sich auch aus dem Pinguin befreien. Siehe Check24, die es wirklich böse erwischt hat. Zurecht!

    Wer seine miesen Links bzw. die harten Ankertexte abbaut, kann sein Projekt komplett retten. Natürlich macht man das nicht für jede kleine Domain. Es ist ja eigentlich auch schon seit Jahren bekannt, dass man die Ankertexte natürlich gestalten sollte. Wer das bis 2012 nicht gerafft hatte, dem hat´s halt den Kittel reingenommen…

  6. Joaquin Website sagt:

    Ich denke viele haben erst gar nicht versucht ihre Projekte zu retten, sondern haben diese einfach dem Pinguin überlassen und sich statt dessen auf neue Projekte konzentriert.

  7. Webby sagt:

    Ich konnte bei mir keine Verschlechterung feststellen. Kenn zwar einige Leute die sagen es läuft nicht mehr so gut, aber das waren genau die, die auf unseriöse Weise Ihr Ranking verbessern wollten.

  8. Timotheus Website sagt:

    Eine Umfrage für den deutschsprachigen Raum wäre noch interessant zum Vergleich. Ich gehe mal davon aus, dass hierzulande viel weniger etwas davon abgekriegt haben.

  9. Rudi sagt:

    Der Trend dass jetzt nur noch die Domains bzw. Urls in Tauschartikeln verlinkt werden könnte bei den nächsten Updates mit einfließen. Steht man mit dieser Taktik heute noch auf der relativ sicheren Seite (softe Verlinkungen) könnte sich das schon bald wieder ändern.

    Wie? Ganz einfach: sämtlich Links welche von auffällig hoch frequentierten Artikel Blogs stammen führen zu einer Ranking Abstrafung. Egal welches Keyword oder Domain verlinkt wurde.
    Wer seine Konkurrenz mal abschießen möchte kann loslegen!

    Leider zählt für Google nicht die Unschuldsvermutung und die Grundfrage hinter dem Penguin Update im April 2013 lautet: Darf eine Suchmaschine Webmaster dafür verantwortlich machen (durch Abstrafung) welche Links von externen Webseiten auf meine Domain zielen?

    Es ist in etwas so als würde man einen Ladenbesitzer dafür verantwortlich machen, wer wie oft und wann in seinen Shop für einen Diebstahl kommt.

    • Timotheus sagt:

      Seh ich auch so. Schönes Beispiel mit dem Ladenbesitzer. Das ganze Pingu-Vorgehen ist für mich unverständlich und völlig unlogisch.

      Weiter bleibt die Frage offen, ob die kürzlichen Rankingverluste wirklich auf den vermeintlichen Pinguin zurückgeführt werden können und nicht eher auf den Pandabär. Meiner Meinung nach hat das in der Umfrage gefehlt.

  10. René Walter Website sagt:

    Die obige Umfrage bestätigt, was ich in meinem Bekanntenkreis gehört habe, leichte Verbesserungen, aber keine vollständige Regenerierung.

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