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Einzige Chance: Linkkauf?

SEO  |   |  , 14:40 Uhr  |  33 Kommentare

Nachdem Johannes Beus von sistrix.de mit seinem Artikel `Einzige Chance: Linkkauf´ ein weiteres Mal versucht, durch eine möglichst klare Positionierung innerhalb der durch die Bloggergate-Affäre ausgelösten Diskussion über gekaufte Links zum Ziele der Suchmaschinenoptimierung für Aufmerksamkeit zu sorgen, scheint die diesbezügliche Meinung innerhalb der Branche klar…

Funktioniert das System, Links als Empfehlung für eine Seite zu werten, im ursprünglichen und eher wissenschaftlich getriebenen Internet noch recht gut, sieht es in weiten, kommerziellen Teilen düster aus […] Links lassen sich in der Regel nur über monetäre Anreize erzielen – dabei ist es egal, ob es sich um eine Einmalzahlung handelt, der Link monatlich gemietet wird, der Anbieter einen schönen Linkbait (der auch Geld kostet) baut oder sonst wie Geld für den Link ausgegeben wird.

Nimmt man die Anzahl der den Artikel via Twitter, Facebook und Co. zustimmenden SEOs als Maßstab für den Wahrheitsgehalt oben zitierter Aussage, scheint die brancheninterne Meinung über derzeitige Einwicklungen im Bereich Suchmaschinenoptimierung eine 180-Grad-Wende genommen zu haben.

Wo man innerhalb der Szene bis vor Kurzen z.B. noch darüber diskutiert hat, wie man die durch das Social Web neu zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Besuchergenerierung auch für SEO Zwecke nutzen kann, bedeutet die Optimierung einer Webseite für Suchmaschinen nun offenbar doch nur, tief in die Tasche zu greifen und Backlinks von anderen Seiten einzukaufen.

Bringt man die von Johannes gemachten Aussagen auf den Punkt, ist es insbesondere kommerziellen Webseiten heute nicht mehr möglich, ohne das Kaufen von Links weit oben in den Ergebnissen von Google und Co. gelistet zu werden. An SEO interessierten Kunden wird damit der Eindruck vermittelt, man kann zwar nach wie vor fast jede Seite in den Ergebnissen bekannter Suchmaschinen nach oben bringen, dieses ist aber mit einem immer größer werdenden Kostenaufwand verbunden.

Beides eben genannten Aussagen sind falsch. Wer es insbesondere in kommerziellen Bereichen schafft, ein wirklich innovatives Produkt auf den Markt zu bringen, der wird auch heute noch von anderen Quellen natürlich verlinkt werden. Wer dagegen auf Nummer sicher geht, und eine Agentur mit der Betreuung eines x-ten Versicherungsvergleichs oder Urlaubsportals beauftragt, der wird es heutzutage auch mit gekauften Links nicht mehr schaffen, diese Seiten zum Ranken zu bringen.

Ich kann mich an dieser Stelle nur der von Jakab Zogalla in seinem kürzlich auf ranking-check.de veröffentlichten Artikel `Die beängstigende Fokussierung auf den Linkaufbau´ gemachten Aussage anschließen. Man sollte die von vielen Kunden gegenüber SEO geäußerte Skepzis nicht dadurch wettmachen wollen, es als besonders teuer erscheinen zu lassen, Webseiten für Suchmaschinen zu optimieren!

Ich finde es wirklich erstaunlich, wie manche von gewissen Persönlichkeiten der SEO Szene gemachte Äußerungen ohne jegliches Hinterfragen zustimmen. Das Kaufen von Links ohne jegliche Differenzierung (Linkbait usw.) als mittlerweile etabliert darzustellen, wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf unsere Branche, sondern verkennt auch diverse andere mittlerweile existierende Möglichkeiten der Besucher- und damit letztendlich auch Linkgenerierung.

Das Kaufen von Links hat sich in unsere Branche eingeschlichen, nicht weil es in einigen Fällen die einzige Möglichkeit des Linkaufbaus darstellt, sondern weil es die für viele Agenturen einfachste Möglichkeit ist, auf Grundlage eines bestimmten Budgets gewinnbringend arbeiten zu können.

Primär auf das Kaufen von Links ausgerichtete Strategien stellen kein nachhaltig erfolgversprechendes Modell zur Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen dar! Google und auch andere Suchmaschinenbetreiber haben längst erkannt, dass ein nicht mit der gesteigerten Verlinkung einer Webseite einhergehender Besucherzuwachs für manipulativen Linkaufbau spricht und werden viele der heute gekauften Links damit schon bald enttarnen…

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Markus Website sagt:

    Klare Gegenposition, gefällt mir. Wobei ein innovatives Produkt als Voraussetzung für gute Rankings (und wirtschaftlichen Erfolg) wohl kaum als Suchmaschinenoptimierung anzusehen ist. Und die Gegenposition zu „Vorsicht vor zu viel Fokus auf den Linkaufbau“, also „Don’t forget OnPage SEO“, einem x-ten Tarif- oder Reisepreisvergleich auch nicht auf die (Ranking-) Beine helfen wird. Dennoch freue ich mich auf die weitere Diskussion hier. Deshalb nochmals: Guter Artikel!

  2. Marcel Website sagt:

    Hi Gretus,

    kann beide Seiten sehr gut verstehen. In der Realität ist Johannes Aussage aber nicht falsch! Guck dir dochmal die Linkprofile bspw. im Bereich Kredit an. Dieser Themenbereich ist einfach nix für VIELE natürliche Links, wer verbreitet schon ein derart langweiliges Thema über die verschiedenen Kanäle, so das am Ende ein paar echte Links dabei rauskommen?

    Da können Website, Usability & Produkt noch so einen großen Mehrwert haben. SEO ist für mich eine ganz klar themenabhängige Sache. BTW: Gott sei dank haben wir keine Kunden in diesem Bereich :-) Habe meinen Artikel über genau dieses Thema für den SEO Sunday fast fertig, vielleicht veröffentliche ich ihn gleich schon…

    • Gretus Website sagt:

      Hallo,

      warum werden die meisten Kredit-Seiten nicht verlinkt? Weil sie sch…. sind! Consi hatte das Thema schon einmal aufgriffen. Mach eine wirklich neue Seite zum Thema Kredite, stelle ein neues Modell der Finanzierung vor oder mach ein Portal, wo die Machenschaften übler Anbieter aufgedeckt werden. Spiegel, Focus und tausend andere warten nur drauf, Dich zu verlinken…

      Grüße

      Gretus

  3. Marcel Website sagt:

    Ich weiß genau was du meinst, da sind sich doch alle einig 😉 Nur die Realität sieht in vielen Fällen halt leider anders anders aus. Das allerlogischste, nämlich einfach mal eine geile Website für den BENUTZER zu machen, ist für viele Chefs die letzte Alternative. Da hab ich letzte Woche auch schon drüber diskutiert und eine Menge Kollegen haben das so bestätigt. Es kratzt einem Chef der seit Jahrzehnten dabei ist nämlich schon sehr am Ego, wenn man sagt die Seite findet außer ihm niemand super…

    • Gretus Website sagt:

      Hallo,

      wie gesagt, man kann meiner Meinung nach für jede Seite auch natürlich Links generieren. Wir sehen es momentan an diversen Beispielen. Das Social Web bietet ideale Möglichkeiten, für Buzz und damit auch für Links zu sorgen…

      Dass die Praxis anders aussieht, das weiß ich. Nur weil wir mittlerweile `alle´ Links kaufen, heißt dieses noch lange nicht, dass Linkbuilding nicht mehr anders funktionieren würde 😉

      Grüße

      Gretus

  4. Gerhard Zirkel Website sagt:

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass auch eine Seite aus dem Reisebereich die definitiv kommerziell ist, freiwillig verlinkt wird. Allerdings klappt das nicht mit einer Handvoll 1-Cent-pro-Wort-SEO-dumm-Texte und einem 0815 Partnerprogramm sondern man muss wirklich Arbeit in die Seite selbst investieren.

    Man muss viele hundert Arbeitsstunden in die Texte und Bilder stecken, wirklich etwas zu sagen haben und dann viel Geduld haben. Mit schnell reich werden hat das nichts zu tun und eine Agentur kann das in der Regel auch nicht leisten.

    Gerhard Zirkel

  5. Sebastian sagt:

    Links werden getauscht, gehandelt, gekauft, sofern Sie einen wirtschaftlichen Wert erbringen. Wer eine oder alle zwei Strategien mit Profis verfolgt, wird auch Erfolg haben. Mehr braucht man zum Thema nicht zu sagen.

    Ob 500 Euro fließen oder ein ipad verlost werden oder ein Linkbait mit gefaktem Content erstellt werden, ist in der Sache nichts anderes. Google sieht darin auch gar kein (!) Unterschied, denn die Links sehen in jedem Fall genau gleich aus.

    • Gretus Website sagt:

      Hallo,

      bevor hier nicht zwischen gekauften, d.h. in der Quelle, im Linkziel und auch im Linktext exakt im Vorfeld zu bestimmenden und z.B. durch eine gute Werbekampagne oder meinetwegen auch durch eine Verlosung nebenbei entstandene Links ein Unterschied gemacht wird, braucht man gar nicht weiter zu diskutieren.

      Dass man ein gekauftes Linkprofil von einer z.B. durch einen Linkbait entstandenen Verlinkung in der Regel sehr gut unterscheiden kann, muss hier wohl auch nicht erklärt werden…

      Grüße

      Gretus

      P.S.: Ob ich Keywordlisten an Blogger ausgebe oder ein iPad verlose, ist für mich schon noch ein Unterschied 😉

      • Sebastian sagt:

        Gretus,

        dein P.S. bringt es auf den Punkt. Es gibt eben Leute, die haben keine Ahnung vom Thema und Leute, die wissen wie man gekaufte Links aufbaut :)

  6. Jan sagt:

    Auch ich habe Johannes letzten Artikel einem Tweet gewürdigt, weil es einfach mal die Wahrheit ist, was hier zu bestimmten Keywords zu gefühlten 85% passiert. Auch deutsche Unis kennen mittlerweile das Wort Linkverkauf, Blogger monetarisieren ihre Blogs und auch bei vielen Linkbaits fließt der ein oder andere Euro. Natürlich wollen wir alle den „natürlichen“ Linkaufbau, aber nicht jeder Kunde hat die Geduld, welche hierfür mitunter aufgebracht werden müsste.

    SEO wird härter und es geht um Geld, also wird mit vielen Mitteln „gekämpft“. Natürlich sollte aber jedem Linkkäufer klar sein, dass es auch nach hinten los gehen kann. Und für den Ehrgeiz sollte jeder SEO sich einfach mal sagen: Links kaufen kann so ziemlich jeder!

  7. […] Hallo zusammen, aufgrund der aktuellen Diskussion gibt es diese Woche keinen SEO-Sunday, so lange konnte ich einfach nicht mehr warten […]

  8. Timo Abid Website sagt:

    Würde Google härter durchgreifen, würde die Welt auch hier anders ausschauen. In diversen Projekten sehe ich zahlreiche Seiten auf den vorderen Plätzen wo jeder Blinde sieht, dass die „natürliche“ Linkstruktur alleinig auf bezahlten Links beruht. Stimmt der ROI – ist der Kunde sicherlich zufrieden. Aber oftmals wird verkannt, dass Seiten auch nach mehreren Jahren abgestraft werden können. Wurden hier über Jahre hinweg Links gekauft/gemietet etc. lässt sich sehr, sehr schwierig erkennen was passiert ist bzw. welche/r Link/s hier schuld sind.

    Aber ich frage mal ganz offensiv in die Runde: Eine neue Seite in Kombination mit einem (sehr) starken Keyword auf die vorderen Plätze? Der Aufwand dies natürlich darzustellen ist häufig teurer als entsprechende Links zu erwerben. Solange der Kunde dies nicht korrekt erkennt und sein Projekt nicht zwingend „in guten Händen“ haben möchte, bleibt obige Thematik existent – es sei denn, Google ändert den Fahrplan…

    • Carsten Website sagt:

      Hallo Timo,

      das Thema „härter durchgreifen“ ist absoluter Blödsinn iund das muss auch nicht Jahrelang diskutiert werden. Google kann und wird nur Domains für „unnatürlichen Linkaufbau“ abstrafen, wenn diese entweder neu und oder für kein hart umkämpftes Suchwort bzw. Kombination je gut im Ranking positioniert waren oder sind. Da diese Domains niemanden anderem als dem Eigentümer bekannt sind bzw. für niemanden eine „Gefahr“ darstellen und somit auch niemand sonst für den „unnatürlichen Linkaufbau“ zuständig sein kann!

      Wenn es eine Off-Page Möglichkeit geben würde meine Konkurrenten aus der TOP 10, für umkämpfte Suchbgegriffe, zu „kicken“, würde ich wohl kaum meine eigene Seite „pushen“.

      Linkkauf ist auch nicht gleich Linkkauf !!!

      Man muss hier unterscheiden zwischen eindeutig gekauften oder gemieteten Backlinks von einschlägig dafür bekannten Domains, Domain Betreibern, Netzwerken usw. & dem Linkkauf von Dofollow sowie Nofollow Backlinks aus Social Bookmarks, Themenrelevanten Backlinks / Presell Pages, Profil Backlinks von High Authority Domains, Linkketten von Web 2.0 Seiten, Blog Posts, Blog Kommentaren uvm.

      Ich finde es nicht überhaupt nicht verwerflich wenn jemand nicht die Zeit & Geduld aufbringen kann oder möchte und diesen Linkaufbau Prozess lieber „outsourced“. Es gibt genügend Linkquellen die frei zugänglich sind und mir auf „kurz oder lang“ Top 10 Positionen in jeder Branche ermöglichen!

      Es ist unseriös einem Kunden als SEO Agentur verkaufen zu wollen das ohne Linkkauf TOP 10 Positionen möglich sind. Du kannst soviel On Page optimieren, Content einbinden & „Linkbaits“ starten usw. wie du willst, du wirst niemals gegen einen Konkurrenten bestehen der kontinuierlich eine gute Mischung aus Dofollow und Nofollow Social Bookmarks, Themenrelevanten Backlinks / Presell Pages, Profil Backlinks von High Authority Domains, Linkketten von Web 2.0 Seiten, Blog Posts, Blog Kommentaren uvm. kauft. Selbstverständlich bin ich bei diesem Thema voreingenommen da ich das meinen Kunden anbiete ;-).

      Wie sollte die Berechnugsgrundlage geändert werden um das zu verhindern?

      Viele Grüße und ein schönes WE.

      Carsten

  9. Daniel Website sagt:

    Primär auf das Kaufen von Links ausgerichtete Strategien stellen kein nachhaltig erfolgversprechendes Modell zur Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen dar!

    Das ist absolut zutreffend und zudem ist es in der Tat so, dass vieles einfach nur angenommen wird, ohne selbst zu prüfen und das schädigt natürlich das gesamte Umfeld mit. Eine kleine Anzahl von Faulen Äpfeln verdirbt so den ganzen Korb.

    LG Daniel

  10. Helmut Website sagt:

    Für kommerzielle Seiten ist der Linkkauf doch oft die einzige Möglichkeit. Wobei sich hier der Hund in den Schwanz beißt. Da Google scheinbar nichts gegen die (wie von Timo erwähnte) “natürliche Linkstruktur die allein auf bezahlten Links beruht“ unternimmt. Wer im Gesundheist oder Wellnessbereich nach vorne kommen möchte wird wohl kaum 50 000 gratis Links bekommen.

  11. Jörg Kunkel Website sagt:

    Hallo an alle,

    ich denke man sollte es auch mal von der anderen Seite betrachten. Die Bereitschaft auf andere Webseiten zu verlinken hat stark nachgelassen durch den härter werdenden Konkurrenzkampf. Auch im Internet wird mittlerweile in manchen Bereichen mit harten Bandagen gekämpft, wie z.B. den bereits erwähnten Versicherungsbereich…

    Es ist doch überall relativ gleich, es gibt einen grossen Anbieter und tausende kleine, der grosse ist mächtig Reich und die kleinen kommen kaum über die Runden, diese sind nicht mehr Bereit auf andere Seiten zu verlinken, weil Sie um jeden Besucher kämpfen müssen und versuchen müssen Ihn als Kunden zu behalten. Ausser man ist im Affiliate Bereich tätig :-)

    Durch die Tatsache, dass freiwillig keine Links mehr gesetzt worden sind hat es sich entwickelt, dass Geld dafür geboten wird für einen Link. Somit hat sich für Webseitenbetreiber die davon Leben müssen eine neue Einnahmequelle entwickelt, die auch gern angenommen wurde…

    Es ist in meinen Augen eine ganz logische Entwicklung und bestimmt nicht aufzuhalten. Wenn man genau hinschaut ist Google der Gigant unter der Linkverkäufern und kassiert pro Klick :-) (ironisch gemeint) aber ein wahrer Kern ist schon dran oder? Letztendlich ist ein gekaufter Link nichts anderes als einen Werbeplatz für einen Banner zu mieten oder zu kaufen.

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht wirklich, es wird mal wieder gegen etwas gewettert, was unter der Hand schon lange üblich ist und wie immer irgendwann nur noch den grossen möglich ist…

    Wenn man diesen Dingen aus dem Weg gehen möchte, sollte man sich eine Nische suchen, wo noch keine grosse Konkurrenz vorhanden ist…

    Viele Grüsse
    Jörg

    P.S. Google Adwords ist der grösste Linkverkäufer überhaupt und versteigert diese Links für verdammt viel Geld, versucht aber dem Blogbetreiber es Abzusprechen auch Geld für einen Link zu nehmen! Warum?

    Viel interessanter finde ich, wenn man sich zur Zeit die Suchergebnisse von Google anschaut z.B. beim Keyword „Geld verdienen“ ein sicher hart umkämpftes Keyword. Wenn man jetzt auf geldverdienen. net klickt, sieht man etwas ganz erstaunliches finde ich. (Habe die URL extra mit Leerzeichen gschrieben, weil ich keinen Link setzen wollte) Zur Zeit auf Platz eins, Null Content und dann auf Platz Eins? Alles über Links. Kein Wunder, das für Links auch Geld bezahlt wird oder umgekehrt Geld verlangt werden kann…

  12. Alex Website sagt:

    In letzer Zeit handelt gefühlt jeder 3te Artikel von den bösen SEO und Linkkauf. Wenn ich das immer so lese, denke ich mir (allgemein und überspitz gesagt): Haben die Leute die das schreiben jemals Webseiten optimiert und mit Kunden gearbeitet?

    Fakt ist: Link-Empfehlung ist und bleibt der wichtigste Faktor bei der Optimierung. Die ganze Suche bei Google basiert auf die Link-Empfehlung. Und wieso sollte Google das ändern? Die entscheidende Frage ist: kann Google das überhaupt ändern? Alle Ansätze hören sich ja im ersten Moment ganz gut an, aber überlegt man weiter, so wird schnell klar, dass es meisten heiße Luft ist. Vor fünf Jahren gab es genau die gleichen Diskussionen und bis jetzt hat sich da fast nichts geändert.

    Und wer es nicht glaubt, oder glauben will, soll ganz einfachen Test machen. Zwei Seiten, wo ihr eine auf Onpage und die andere mit Link-Empfehlung optimiert.

    Was natürlich einen erfahrenen SEO von einem „ich habe einen Artikel in der Zeitung gelesen“- SEO unterscheidet ist die Anzahl der Links, die man setzt, und wie man alles optimal mit einander Verknüpft etc.

  13. Hans sagt:

    Ich bin schon lange im SEO Bereich tätig und finde, dass es heutzutage nicht mehr möglich ist eine Seite bei einem mehr oder weniger populären Suchbegriff ohne gekaufte Backlinks nach vorne zu bringen. Natürlich gibt es Fälle, wo eine Seite auf natürliche Art und Weise viele Banklinks erhält, aber das ist eher die Ausnahme. Es ist also klar, dass man ohne Backlink-Dienste wie mylinkstate.com, backlinkseller.de, teliad.com etc. nicht weit kommen wird.

    Anderseits muss jeder die Frage stellen, ob es überhaupt notwendig ist bei Google vorne zu stehen. Zum Beispiel die besten Webdesign-Agenturen stehen bei Google nicht mal im Top-100 bei dem Suchbegriff „webdesign“ und sind trotzdem auf dem Markt sehr erfolgreich.

  14. Maxim Website sagt:

    Ich sag mal, es haben beide Seiten irgendwo recht. Es gibt viele Themengebiete die eben auch Communities besitzen, Forumschreiber, Blogger ect., die es „einfach“ zu begeistern gillt um sie auf eine Seite linken zu lassen.

    Es gibt aber auch Bereiche in dem es eben keinen natürlichen Nährboden für Links gibt, keine Communities keine sonstigen Authirities und einfach keine Interaktiven Kunden / Interessenten. in diesen Bereichen muss aber auch optimiert werden, weils dort eben auch Kuden dafür gibt. Nehmen wir doch die relativ kleinen Shops. Die sitzen meistens in irgendeiner Nische und verkaufen ein Allerweltsprodukt. Niemand wird diesen Shop verlinken, egal wie geil er auch aussehen mag oder was er sonst für Qualitäten hat.

    Um es auf den Punkt zu bringen, in vielen Bereichen ist richtig geiles „good Content“ SEO möglich und in sehr viel mehr Bereichen eben nicht, hier kann man meist nur manuel, was zwar nicht unbedingt kaufen bedeuten muss aber dennoch in die Richtung geht.

    Grüße

    Maxim

  15. Paul sagt:

    Nabend!

    Tolle Diskussion. Wenn genau das Thema oder „Wer hat ein neues SEO-Tool“ nich langsam ausgelutscht wären oder? Macht doch einfach weiter wie bisher und alles wird gut. Wollt Ihr unter Kredit, Versicherungsvergleich oder Strompreisvergleich auf eine gute posi müsst Ihr Geld ausgeben um Links zu kaufen. <– stimmt das? Nein natürlich nicht!! Gibt unzählige Seiten im Netz die Ihr Gehirn einschalten und guten Linkaufbau betreiben. That's it!

    Versuchst doch mal mit "Kaltschaummatratzen" oä.

    Grüße aus den Alpen
    P.Reißer

  16. cavalorn Website sagt:

    Wann wird das Thema jetzt eigentlich endlich begraben?

    Es gibt jetzt etwa 3000 Artikel zu Bloggergate (und den „Folgen“) und bestimmt 100 mal so viele Kommentare.

    Alles ist gesagt und alles bleibt, wie es ist.

    Beste Grüße
    Thomas

  17. Oliver Website sagt:

    Das Thema ist doch immer wieder neu aufzuarbeiten. Kommerzielle Links, organische Links, selbstgemachte Links (Nicht wenige Webmaster besitzen genügend Seiten, um sich selbst untereinander in ausreichendem Maße zu verlinken). Im Prinzip geht es doch einfach darum, auf seiner Seite einen ansprechenden Content zu vermitteln.

    Es gibt bereits genügend Autoportale,Versicherungsvergleiche, Urlaubsschnäppchen. Sucht Euch eine Nische und setzt Euch in der selbigen durch. Dann ist das mit SEO auch nicht so kostspielig. Guten Content schreibt man entweder selbst oder lässt ihn sich schreiben. Viele Grüße

    Olli

  18. Daniel Website sagt:

    Meiner Meinung nach ist es nur möglich, bei hart umkämpften Keywords durch linkkäufe, in den Suchergebnisse nach ganz oben zu kommen. Das Problem liegt ganz wo anders. Durch die Dominanz von Google. Ich bin kein Gegner von Google. Aber gute Konkurrenz belebt das Geschäft. Bestimmt Google wer nach oben kommt oder nicht. Sie änderen den Algo und man stürzt ab und kann damit ein ganzes Unternehmen in den Konkurs stürzen.

    Wir brauchen eine Alternative zu Google.

  19. […] Pagerank-Abstufung sind kein wirksames Mittel dagegen und das Prinzip “Himmel-und-Hölle” […]

  20. Bernadette Website sagt:

    Mit gutem Content (Geduld und Spucke) kann man auch wachsen. Jede Woche 500 bis 600 neue Besucher, ohne technischen Firlefanz. Das geht auch 😉

    • Maxim Website sagt:

      Kommt aber auch auf die Nische an, vorallem ob sie eine affine community hat und ob diese für ein Angebot auch empfänglich ist.

  21. Herrmann Schuldt sagt:

    Auf der einen Seite ist der Content wichtig, auf der anderen Seite sollte eure Identität authentisch sein. Schreibt ihr einen Blog über Studententhemen und wollt, dass man auf eure Seite verlinkt, dann müsst ihr euch auch ne glaubwürdige Identität verschaffen. Schreibt unter eurem Namen einfach ein paar Comments in anderen öffentlich einsehbaren Studentenblogs und sorgt für themenrelevante Beiträge. Wenn ihr dann noch den richtigen Content zur Verlinkung anbietet, dann wird man euch schnell glauben und auf eure Seite verweisen. Es gibt Unternehmen, die bieten sogar ihre Dienste zur Backlinkgenerierung an und bringen die Namen mit den notwendigen Identitäten gleich mit. Egal ob in Bonn, Frankfurt am Main oder sonstwo, alle Macht dem SEO!

  22. Mathias sagt:

    Toller Artikel und informative Diskussion. Nachdem wir für uns und unsere Kunden den onpage Optimierung erstmal abgeschlossen haben, geht es an den (internationalen) Linkaufbau. Neben deutschen sind wir im nördlichen Europa tätig, da dort grundsätzlich weniger gespammt wird und Beiträge mit dofollow Links einfacher publizierbar sind. Voraussetzung ist natürlich, dass man einigermaßen die Sprache spricht. Ansonsten passen wir schon auf, dass auch nofollow Links gesetzt werden, bringt zumindest etwas Traffic.

  23. Andreas Website sagt:

    Mit dem was Cutts immer daherlabert, dass man wenn man eine gute Seite hat automatisch Links bekommt ist in der Praxis wohl nichst zu machen. Aber mann kann ja von Bookmarks und Presseportalen sich ganz gute Links holen. Ist zwar auch „unnatürlich“ aber zumindest nicht gekauft.

  24. Alexx Website sagt:

    Die Frage stellt sich ja, ob man mit extrem vielen Linkkäufen, dann überhaupt noch mit einer Seite Geld verdienen kann.

  25. Linkliste: Für und wider Linkkauf – Meinungen zu einem umstrittenen Thema sagt:

    […] Hier spricht man sich eindeutig gegen gekaufte Links aus. […]

  26. Linkbuilding Best of 2011 | Seite 1 SEO GmbH Website sagt:

    […] Sind Top-Rankings für hart umkämpfte Keys ohne Linkkauf möglich? Super-interessante Diskussion in den Kommentaren […]

  27. […] Linkkauf und Linktausch – (m)ein Bewertungsansatz […]

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