Im Zusammenhang mit der zeitlichen Dimension kennen viele bei der Suchmaschinenoptimierung eigentlich nur eine zu schnelle Optimierung. Ausgelöst durch einen Filter, liebevoll Sandbox genannt, achtet man überall darauf, dass nicht zu schnell optimiert wird…
Klar, ein Ausschluss aus dem Index bzw. ein Filter ist der worst case. Doch nichts desto trotz sollte man aufpassen, auch nicht zu langsam zu optimieren. Leider ist dieses nicht selten nicht nur der sicherere, sondern auch der günstigere Weg. Nicht umsonst hat sich bei der Auswahl eines Dienstleisters die Floskel: „Preis, Qualität, Zeit – wähle zwei“ durchgesetzt. Hohe Qualität und hoher Preis kosten viel Zeit. Doch ist dieses die richtige Wahl?
Eine zu langsame Optimierung birgt nämlich nicht nur hohe Opportunitätskosten, sondern auch die Gefahr einer Nullnummer. Optimieren die Mitbewerber schneller, also effektiver, taucht man möglicherweise nie innerhalb der angestrebten Positionierungen auf.
Diese Tatsache wird in meinen Augen auch viel zu oft bei der Auswahl einer geeigneten SEO Agentur unterschätzt. Folglich heißt das, dass ein performancebasiertes Angebot nicht zwangsläufig ein unternehmerischer Erfolgsgrant ist. Wichtig ist es also mit einem möglichen Partner auch offen darüber zu sprechen, wie realistisch die Ziele sind und ob diese langfristig gehalten werden können. Denn nur so ist die Suchmaschinenoptimierung auch wirklich ein Instrument zur Umsatzsteigerung beider Partner.
Auch als Inhouse SEO oder SEO für Onlineshops sollte man sich stets überlegen, ob man effektiver als der Wettbewerb arbeiten kann und wie lange man benötigt, um seine Ziele zu erreichen. Denn eines ist klar und sollte stets im Hinterkopf behalten werden: Umsatz der heute durch nicht besetzte Positionen in den Ergebnissen verloren geht, kann morgen nicht wieder eingeholt werden…
Constantin





























Hallo,
abgesehen von der angesprochenen Effektivität, dürfte der zeitliche Faktor bei einer Optimierung möglicherweise tatsächlich auch in `negativer´ Form eine Rolle spielen. Als Beispiel sei hier eine Seite genannt, die drei Jahre nach dem Relaunch plötzlich anfängt Backlinks zu generieren ohne dass sich der Inhalt der Seite verändert. Sicher alles andere als natürlich…
Eine Suchmaschinenoptimierung ist nur ein Faktor des `effektiven´ Aufbaus einer Webseite. Da muss auch alles andere Hand in Hand gehen
Grüße
Gretus
Hi,
eigentlich ist es vom Gorakel aka Google schon unfair das neuere Seiten weniger Backlinks pro Tag setzten dürfen als ältere. Mein größter Konkurrent setzt zum Beispiel pro Tag zwischen 15-30 Links. Hört sich vielleicht erstmal nicht so viel an. Da meine Seite aber erst seit ein paar Wochen im Index ist, darf ich viel weniger Links setzten, um nicht in den Buddelkasten zu kommen.
Wie soll man denn mit einer jungen Seiten die Eingesessenen einholen oder gar überholen?
Zum mindestens nach Googles Richtlinien ist meiner Meinung nach nur möglich wenn man ein seeehr seeehr erfolgreichen Service wie zum Beispiel Twitter auf die Beine stellt. Der dann soviel Traffic und Links bekommt, dass man sich erstmal keine Sorgen über Linkbuilding machen muss.
Ich setze so 2-3 Links pro Tag für die neue Seite. Was denkt ihr, ist das zu viel, zu wenig?