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Eine Formel für die Kosten von SEO?

SEO | | 15.04.2011, 16:11 | 23 Kommentare

Wenn man mehrere SEO Agenturen um ein Angebot für die Optimierung ein und derselben Webseite bittet, kann es durchaus sein, dass sich die Höhe des Angebots um mehere hundert Prozent (!) unterscheidet. Wo die eine Agentur also einen monatlichen Preis von 1500 Euro veranschlagt, kostet die gleiche Optimierung bei einer anderen Agentur mal eben das Dreifache…

Für einen nicht mit dem Thema vertrauten Webseitenbetreiber ist es fast unmöglich, im Dschungel der vielen Anbieter die für ihn richtige Agentur zu finden. Die guten Agenturen sind nach Meinung des Kunden oft zu teuer, die billigen Anbieter aus fachmännischer Sicht gar nicht dazu in der Lage, für das von ihnen genannte Budget eine seriöse Arbeit abzuliefern.

Da es unserer Meinung nach zumindest ansatzweise möglich ist, die ungefähren Kosten für die Optimierung eines Keywords anhand verschiedener Daten zu berechnen, möchten wir mit Eurer Hilfe versuchen, eine hierfür anwendbare Formel zu entwickeln.

Eine Formel zur Berechnung der Kosten für SEO? Viele von Euch werden sagen, dass dieses aufgrund der unterschiedlichen Qualitätsvorstellungen einzelner Anbieter absolut nicht möglich ist. SEO ist schließlich nicht gleich SEO! Wenn eine Agentur 1500 Euro veranschlagt und die Seite dafür lediglich in einige Verzeichnisse einträgt, mag sich das für diese Agentur rechnen. Wenn eine andere Agentur dagegen wirklich nachhaltigen Linkaufbau betreibt, kostet dieses eben auch das Dreifache.

Also keine Formel zur Berechnung der Kosten für SEO? Es kann nicht sein, dass ein an SEO interessierter Webseitenbetreiber keinerlei Anhaltspunkte hat, was eine Optimierung ungefähr kostet! Genau wie einem Häuslebauer nicht abverlangt werden kann, die Kosten für die Herstellung sämtlicher Ziegelsteine zu kennen, kann man von einem Webseitenbetreiber nicht verlangen, dass er sich derart in das Thema einarbeitet, dass er die bei der Optimierung seiner Seite entstehenden Kosten bis ins Kleinste nachvollziehen kann.

Die SEO Formel

Also doch eine Formel zur Berechnung der Kosten für SEO! Bevor wir uns selbst an die Arbeit machen, eine derartige Formel zu entwickeln, möchten wir in die Runde fragen, welche Daten Eurer Meinung nach in dieser Formel berücksichtigt werden müssten? Beispiele für möglicherweise relevante Informationen zur Berechnung der Kosten für die Optimierung eines bestimmten Keywords sind zum Beispiel die Anzahl der Google Treffer zu diesem Suchbegriff, die Anzahl der Backlinks der in den Top 10 gelisteten Webseiten, der von Google ermittelte CPC oder auch die Anzahl der hierzu gelisteten AdWords Anzeigen.

Wie lassen sich die Kosten für SEO in einer Formel fixieren bzw. später sogar in einem Kostenrechner darstellen? Was sollte man Eurer Meinung hierbei berücksichtigen? Oder lässt sich eine derartige Formel doch nicht entwickeln?

Eure SEO-united Blogger

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Tobias Website sagt:

    Sehr guter Ansatz :)

  2. Ole Website sagt:

    So eine Formel ist doch gar kein Problem. Ihr müsst nur mal eben den Algo von Google entschlüsseln und könnt anschließend darauf aufbauend, diese Formeln entwickeln.

    Da hättet Ihr auch selbst drauf kommen können. :-)

  3. Daniel sagt:

    Ich bin mal gespannt, was da raus kommt.

    Als Faktoren gehören sicherlich noch die folgenden dazu: Suchvolumen der Keywords, Anzahl Links mit den wichtigen Qualitätsfaktoren (MozRank, Authority, ACrank, Page Rank) und dann noch (damit die Formel auch lustig wird :-) ) Das ganze jeweils für die Wettbewerber bei den Ziel-Keywords.

    Grüße

    Daniel

  4. Markus Website sagt:

    Grundsätzlich mal wieder ein lobenswerter Ansatz für mehr Transparenz in der SEO-Branche. Will nicht SEOmoz demnächst ein neues Keyword Difficulty Calculation Tool anbieten? Wer in der Lage wäre, ein solches Tool (das ruhig in gewisser Weise Black-Box bleiben könnte) in Deutschland als Quasi-Standard zu etablieren, hätte gewonnen. SEO-Nachfrager könnten dann die Grades ihrer Wunsch-Keys ausrechnen lassen, aufaddieren und potenzielle Anbieter pitchen lassen. Dann mal los! Oder sollte man den Nachfragern nicht doch eher die LOOOONGtail-Optimierung nahelegen? Da wird’s dann schon schwieriger mit der Vergleichbarkeit der Leistungen…

  5. Marten Website sagt:

    Ich halte das für gaaaanz schwierig. Als (wenn überhaupt) einzig halbwegs realistische Größe die man einfließen lassen kann spiegelt wohl der Adwords Klickpreis am Ehesten die “Umkämpftheit” wieder.

  6. Alex Website sagt:

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass man für eine Basisoptimierung eine Art Formel entwickeln kann (Anzahl Seiten der Domain x Anzahl zu optimierender Keywords x Faktor) Der Faktor könnte sich bilden aus weiteren Kritieren (Keywordstärke, Wettbewerb, usw.)

  7. Sebastian Website sagt:

    Der “Häuslebauer” oben im Beitrag ist eigentlich ein unpassender, aber auch guter Vergleich zugleich, weil diese leider sehr oft genau so zu den “Opfern” dubioser Kostenstrukturen zählen, wie Websitebetreiber und es auch für Bauherren in vielen Fällen nicht transparent ist, wie sich die Gesamtkosten zusammensetzen.

    Der Grund: Ein valide Aussage zu den finalen Kosten eines Bauvorhabens im Vorfeld zu treffen ist ebenfalls recht komplex (bis unmöglich) und genau auch wiez.B. Linkbuilding ebenfalls vom Anbieter und der Umsetzungsqualität (Fichte oder Teak-Holz?) abhängig.

    Eine funktionierende Formel existiert hier in etlichen Fällen ebensowenig wie im Bereich SEO, wo jederzeit die Kosten aufgrund irgendwelcher “Leichen im Keller” (z.B. BlackHat-Linkhistorie, o.ä.) urplötzlich in die Höhe schnellen können! Aus irgendwelchen Gründen (Inkompetenz, Faulheit, Zeitmangel, etc.) wurden die “Leichen” nämlich bei der Erst-Analyse für den Kostenvoranschlag übersehen, z.T. haben sich aber auch möglicherweise die globalen Bedingungen grundsätzlich geändert (Achtung Panda!).

    Die Evaluation und Standardisierung von SEO-Maßnahmen/ SEO-Preismodellen ist ein schwieriges Thema, dem sich z.B. die klassische Werbeindustrie nur selten stellen muss, weil hier die Unternehmen ja auch nicht gleich Agenturen wie JvM & Co. mit Klagen überziehen, bloß weil jetzt nicht mehr Leute einen BMW kaufen, oder BILD lesen…

    Fazit: Es gibt sicher Maßnahmen im Bereich SEO, die standardisierbare Kosten verursachen und diese können auch Bestandteil einer normierten SEO-Kostenstruktur sein (die jedoch flexibel genug sein muss, um der sich wandelnden Realität standzuhalten), welche als Orientierungsgröße für potenzielle Kunden fungieren könnte.

    Das wäre dann so, als würde man bei einem Autohersteller einen Wagen ohne Extras erwerben. Sprich: OnSite sind die grundsätzlichen Hausaufgaben erledigt, für Keyword-Recherche, Content und Linkbuilding zahlt man halt drauf, je nach Zielranking wird’s dann eben richtig teuer…

    Gruß,
    Sebastian

  8. Bata sagt:

    Zur Vereinfachung des Angebotsvergleich:

    Domain -> Keyword -> Ranking Ziel -> Kosten

    Es sollte jede Agentur in der Lage sein, relativ schnell einen Kostenvoranschlag zu machen nach Analyse der Gesamtsituation. Andersherum kann auch ein Betreiber so am ehesten den Erfolg oder Misserfolg ablesen.

    Ein ganz anderer Ansatz wäre der, die Arbeit der Agentur auf Besucherzahlen zu fixieren. Wenn die Agentur gut ist, schafft sie es mit wenig Aufwand Nischen zu finden, die mehr Erfolg bringen, als sich als 10ter Koch an eine heisse Suppe zu stellen ….

  9. Maxim seOpinion Website sagt:

    Ich denke, alles was onpage ist, lässt sich relativ gut festmachen, aber in Sachen Linkbuilding wirds schon schwierig.

    Ich denke jeder macht einen eignen Preis, wer transperenter und kompetenter ist, kriegt den Zuschlag, wenn der Kunde nur nach “wer ist billiger sucht”, dann ist das sein gutes Recht, nur sollte er dann keine zu hohe Erwartungshaltung haben.

    Wobei bei billiger oder besser günstiger, entscheiden auch die Kompetenz und Tranparenz mit.

    Wenn man ein Auto reparieren lässt, ist es im Grunde genauso. Keiner weiß genau was die da eigentlich machen und keiner wird hergehen und sich die Zeit/Lohn Tabellen druchsehen. Man holt sich Angebote entscheidet dann und fertig.

    Eine feste Formel zur Berechnung von SEO kosten, würde dem Versuch gleich kommen, berechnen zu wollen wann und wo ein Meteorit einschlägt oder ein Sack Reis umfällt.

    Jeder Kunde sollte in etwa wissen was er kauft und wenn er nicht ansatzweise weis, was er da gerade kauft, dann sollte er es nicht kaufen und sich erstmal schauer machen oder einen Fachmann hinzu ziehen.

    Ich denke das Problem sind nicht die stark variierenden Kosten sondern die fehlenden Berater. Im Hausbau gibt es z.b. Leute, die die Kunden fachlich bei der Findung des richtigen Architekten und Baufirma beraten. Sowas gibt es im Online Marketing nicht.

    Wäre vieleicht mal eine lohnende Nische :D

    Grüße

    Maxim

  10. Thomas Website sagt:

    Konkurrenz ist nur wichtig, wenn man auf bestimmte Ziele arbeitet. Bei der Abrechnung nach Stunden/Tagen hingegen vollkommen nebensächlich. Wichtiger ist eben, was gemacht wird. Werden Webkataloge eintragen (wenig wert), wird auf Presell Pages aus einem mühevoll aufgebauten Netzwerk zurückgegriffen (hoher Wert), usw.

  11. Jan Website sagt:

    Wirklich interessanter Ansatz. Ich staune manchmal auch über die Angebote einiger Mitbewerber, freue mich dann aber immer einige Monate später über erneute Anrufe der potenziellen Kunden. Für den Kunden ist es sicherlich interessant aus durchschnittlichem CPC für das Keyword und Traffic durch bestimmte Platzierungen einen ungefähren Richtwert des Wertes dieser Platzierung zu erhalten. Den Ansatz die Anzahl der Backlinks der Top10-Platzierten Seiten zu nehmen, finde ich schwierig, wenn ich einige Keywords sehe, welche mit Ciao, Wikipedia, Amazon & Co. gefüllt sind, aber eigentlich “einfach” zu erreichen sind.

  12. Jan Website sagt:

    Hi,

    also ich halte es auch für schwer in einer Formel alles ab zu bilden. Aber eine grobe Richtung sollte sich erstellen lassen. Der Grundansatz sollte sicher (Soll – Ist) * Konkurrenz = Aufwand sein.

    Neben den ganzen schon genannten Problemen sehe ich noch 2 weitere:

    Es ist ein dynamischer Markt. selbst wenn in der Ist-Situation nur 3 Webseiten vor mir sind, die auch nur wenig mehr Stärke haben heißt das ja noch lange nicht, das diese nicht auch “mit-optimieren” und man diese trotz eigener Optimierung nicht überholen kann.

    Des weiteren ist die Rechung auch nur dann möglich, wenn man ganz konkrete, abgerenzte Aufgaben hat. Also z.B. Linkbuilding um 3 Plätze beser zu werden. Denn meine Erfahrung hat gezeigt, wenn die Aufgaben allgemeiner gehalten sind wird oft eine langwierige Marketing-Beratung draus.

    Gruß

  13. Raymond Appels Website sagt:

    Ich denke, obwohl ich kein SEO verkaufe, dass viel mehr hinzu kommt. SEO ist schon lange nicht mehr reines SEO, sondern die “Sozialen” dürfen denke ich auch nicht in der Berechnung fehlen, sonst ist es nur eine halbe Arbeit. Schließlich geht es dem Webmaster nicht um SEO, sondern darum seine potenzialen Kunden zu erreichen und daran nach Möglichkeit dauerhaft zu verdienen. Gespannt bin ich auf die entstehende Formel :-)

    Liebe Grüße aus Viersen
    Raymond

  14. eric Website sagt:

    Gute Idee, die “Kosten” von SEO transparent zu gestalten. Man darf das aber nicht verwechseln mit den Rechnungen, die manche Agenturen schreiben. Und man darf auch nicht versuchen (denn ich denke, das geht nicht) den “Erfolg” von SEO vorher in Zahlen zu fassen. Denn dafür ist ja auch der Kunde mit seinen Conversions bzw. seiner eigenen Marte verantwortlich.

    Deshalb halte ich viel davon, dass man zumindest für sich selber tatsächliche Kosten auflistet. Und das können ja nur Arbeitszeit und Produktionsmittel sein. Also:

    - Stunden- bzw. Tagessätze für verschiedene Tätigkeiten. Wenn ein genialer SEO-Zauberer zaubert (oder das zumindest glaubt) soll er halt mit ‘nem Tagessatz von 6000 € kalkulieren. Oder wenn ihr für das Linkbuilding die “Recherchezeit” auf der Campixx nachts zwischen 3 und 5 Uhr mit einrechnen wollt: macht das. Das macht sogar Sinn. Die Kunden kaufen ja nicht nur ein Stückchen eurer Lebenszeit sondern auch auch die bis dahin aufgelaufene Erfahrung.

    - Der Einsatz von Hardware und Software, Büros u.s.w. Eine Searchmetrics Suite kann man gegenüber dem Kunden ja glaubhaft abrechnen. Aber den Einsatz des tollen Macnotebooks natürlich nicht. Aber man sollte trotzdem (zumindest rechnerisch) möglichst viele Kosten mit einkalkulieren. Und wenn ihr mit Sistrix arbeitet und eure Kunden davon profitieren, gehört das halt auch mit rein.

    Am Ende steht dann aber trotzdem so eine Aufwandrechnung – die allerdings nur für eure eigenen Augen gedacht ist. Wie man das dann dem Kunden vermittelt, ist wieder eine andere Frage und hat auch viel mit “Durchsetzbarkeit” zu tun. Da hat jeder seinen eigenen Stil und versucht sich mit Monats-Gebühren, Erfolgsprämien, Laufzeiten oder so zu positionieren. Je komplizierter, umso weniger versteht der Kunde – und ihr selber. Wir rechnen deshalb einfach Arbeitszeit, Texte (aber dann halt auch in Zeit umgerechnet) und Software (die Searchmetrics Suite) ab. Dann habe ich auch nicht das Problem, dass ich mir selber verwirre ;-)

    Folgefrage: Wie hoch kann/sollte man seinen Stundensatz kalkulieren?

    Tja, das könnte die Unbekannte in der Formel sein. Oder gleich mehrere Unbekannte, weil ja einen Praktikanten nicht ebenso kalkulieren sollte wie den oder die Chefs. Klar.

    Eure Meinung?
    eric

  15. Zacharias Website sagt:

    Ich finde es sehr interessant das hier mal über die Preiskalkulation bei der Suchmaschinenoptimierung diskutiert wird. Immer wieder werde ich auch von Kunden ganz gezielt danach gefragt woher die so extrem großen Preisunterschiede kommen. Ich halte es auch nicht für sinnvoll irgendwelche Pauschalangebote anzubieten. Schließlich ist jede Webseite immer einzigartig und hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Schon alleine die Zusammenstellung eines vernünftigen Angebotes ist gar nicht so einfach wie es im ersten Moment aussieht. Meiner Meinung kann man die Kosten erst dann vernünftig einschätzen wenn man genau weiß was der Kunde überhaupt erreichen will. Ein kleiner Handwerker der nur regional in einer Kleinstadt besser gelistet werden will benötigt ja völlig andere SEO-Massnahmen als ein Großkonzern der weltweit aktiv ist. Auch das Alter und die bereits vorhandene Verlinkung einer Webseite ist ja keinesfalls zu vernachlässigen. Da in diesem Blog ohnehin hauptsächlich Besucher mit SEO-Erfahrung sind spare ich mir jetzt mal eine weitere Auflistung was noch alles so eine Rolle spielt.

    Am Ende läuft es doch ohnehin wieder darauf hinaus das man die benötigte Arbeitszeit, den Schwierigkeitsgrad der Arbeit und die Kosten der dafür notwendigen Technik berücksichtigen muss. Ich kann mir kaum vorstellen das es wirklich möglich ist eine Formel zu erstellen mit der diese Kosten ganz einfach berechnet werden können.

  16. Opinion Leadership Website sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich habe Spaß daran, die Diskussion zu verfolgen, weil sehr schön differenziert wird. Die Kosten-/Preisbildung bei SEOs ist aus mehreren Gründen interessant:

    a) Komplett heterogenes Marktangebot von SEO-Dienstleistungen mit intransparenten Vergleichsmöglichkeiten
    b) Oligopol der qualifizierten SEOs

    Mit a) meine ich, dass es für Nachfrager von SEO-Dienstleistungen ex-ante äusserst nebulös ist, wie GUT der SEO und seine Arbeit wirklich ist. Dies wäre nicht so schlimm, wäre die Arbeitsqualität nicht auch ex-post schwer (bzw. zumindest schwerer als bei anderen Dienstleistungen) zu validieren. Das Problem verschlimmert sich dadurch, dass wirklich gute SEOs mit relevanter Erfahrung rar gesät sind, unseriöse Anbieter aber gleichzeitig den Markt überschwemmen (“Für 99 Euro auf Platz 1″). Auch deswegen findet in der Branche mMn auch eine Revalidierung von Preis/Kosten sowie Ergebnisse/Qualität statt, was sich in Fragestellungen wie dieser hier von SEO-United äussert. Ich wünsche mir, dass mit einer Offenlegung von SEO-Kosten wieder die Qualität der Arbeit im Vordergund steht.

    @Eric Das von Dir skizzierte Abrechnungsmodell wird bei den seriösen Anbietern wohl auch das Häufigste sein, wenngleich zumeist noch zwischen der initialen Projektphase und der anschließenden “Maintenance”-Phase unterschieden wird. Bei einigen Anbietern ist ja gleich nach der Analysephase Schluss ;-)

    Ich würde Dir allerdings Deinem Punkt widersprechen, bei dem Du sagst, dass man nicht versuchen sollte, SEO-KPIs vorab zu definieren. Ich erwarte, dass man insbesondere in größeren SEO-Projekten Ziele festhält, um die Arbeitsqualität messen zu können. Dass hierfür sehr spezielle und hohe Anforderungen gelten müssen, ist klar. Geeignete SEO-KPIs zu evaluieren, ist bereits wieder ein eigener Prozess (da kommt der Statistiker in mir durch :-) ). Diesen anzustoßen macht aus meiner Sicht allerdings in den einigen Fällen Sinn.

    Zu deiner Frage mit dem Stundensatz: Erfahrung/Ausbildung wird großzügig eingepreist, das ist klar. Rein gefühlsmäßig würde ich davon ausgehen, dass man ab 150 Euro/h gute bis sehr gute Argumente bei Kunden braucht.

    Übrigens: wer helfen mag, die Stundenlohnfrage zu beantworten, kann gerne bei meiner kleinen SEO Umfrage teilnehmen. Hier der Link.

  17. Gretus sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für alle bisherigen Antworten, eine wirklich gelungene Diskussion bis dato…

    Grüße

    Gretus

  18. eric Website sagt:

    @opinion-leadership: Da SEO kein Eigenzweck ist (außer bei uns halt), sollte es schon KPIs geben, die den Erfolg definieren. Schließlich sollte man ja nicht erst auf dem Weg entdecken, dass es einem mehr um Umsatz als um Reichweite geht. Das sind ja durchaus unterschiedliche Ziele mit anderen KPIs und völlig anderer Art, die Optimierung zu optimieren. Aber ich gebe dir recht: Meist wird das erst im Projekt entstehen, weil der Kunde erst versteht, was das alles eigentlich genau ist…

    @gretus: Na ja, über unsere Kosten und Rechnungsposten können wir wohl ganz schön ernsthaft plaudern ;-)

  19. jens Website sagt:

    SEO bedeutet für mich NICHT die Optimierung eines Keywords. Für ein Ranking kann man sich nichts kaufen! Unser Ziel ist immer die Optimierung der kompletten Seite. Und da hängen die Kosten von der Größe und der Komplexität der Seite ab. Und über den SEO entstehen ja weitere Kosten wie technische Anpassungen, Contenterstellung, CRO, Navigationsoptimierung (was oft viele Meeetings aka Arbeitszeit nach sich zieht), Reporting, Social Media etc. dazu.

    Wenn Du aber nur die Kosten für das Linkbuilding zu einem Keyword kalkulieren willst, kann Dein Ansatz funktionieren. Für SEO in Summe aber greift Deine Idee leider zu kurz.

    • Maxim seOpinion Website sagt:

      Jap auch meine Meinung.

      Es gibt im SEO den einen oder anderen Bereich, der für sich gesehen feste Faktoren hat mit denen man Berechnungen machen kann. Ich würde sagen, das is möglich bei allen Bereichen, die nur eine Unbekannte haben, die man einschätzen kann.
      Betrachtet man aber die Optimierung einer Seite als ganzes, hat die Formel einfach zuviele Unbekannte, als dass man eine schlüssige und vorallem allgemeingülltige Aussage über die Gesammtkosten treffen könnte.

  20. Hubert Website sagt:

    Wenn ihr das schafft, eine solche Formel zu entwickeln, kriegt ihr einen Oscar. Und veröffentlicht die bloß nicht, sonst beschweren sich alle, die höhere Preise verlangen.

  21. Julius Ehret Website sagt:

    Um zu wissen was zu berechnen ist. Muss festgelegt werden was das Ziel der Optimierung ist:

    - Bekanntmachen einer Marke
    - Traffic auf der Seit
    - Abverkäufe
    - ………

    Dann ist zu ermitteln ob man selber die zu diesem Zweck besten Keywords herausfinden und die Seiten Optimieren soll.

    Und schließlich sind die Faktoren, Suchergebnisse zu dem Keyword, Urls mit dem Keyword, Links mit dem Keyword, Mittbewerberdruck (Keyword tool) und Keywordpreis u.a. wichtige Elemente einer Formel für die Kosten einer Optimierung.

  22. Hamza Website sagt:

    Die Formel für die Kostenrechnung wird bestimmt ausfallen wie SEO selbst: Jeder wird seine eigene haben :-)

  • Benjamin Koroll: Ich bin gerne mit dabei Twitter: bcpcooking Mein Tweet:...
  • rueterian: Dabei: https://twitter.com/#!/Rueteri an/status/204482126958170112
  • Schnurpsel: Ahhh, bei den PMs in Twitter, da gucke ich praktisch nie rein. :-) Danke!
  • Schnurpsel: In welcher Form gibt es den Gutschein eigentlich, wenn man gewonnen hat und...
  • knallfrosch87: Tweet: https://twitter.com/#!/Knallfr osch87/status/2044545534023516 17
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