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Für und Wider von Saisonthemen

SEO  |   |  , 11:38 Uhr  |  5 Kommentare

Der Spruch „Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“ zeigt auf eindrucksvolle Weise, was es bedeutet, sich auf Saisonthemen zu stürzen. Man beschäftigt sich im Prinzip das gesamte Jahr mit einem Thema, welches die Gesellschaft im Laufe des Jahres komplett ausblendet, und muss dann seine gesamte Marge innerhalb weniger Wochen oder gar Tage machen…

Auch wenn das Weihnachtsgeschäft sicherlich der größte Brocken ist, gibt es noch zahlreiche weitere Saisonthemen, die nach der gleichen Art ablaufen. Der größte Nachteil einer saisonalen Webseite ist sicherlich die punktgenaue Landung, die man jedes Mal hinlegen muss. Da der Zeitraum, in welchem Einnahmen generiert werden können, extrem kurz ist, müssen die Positionen zu genau diesem Zeitpunkt stimmen. Rutscht man kurz vor oder während der Saison in einen Filter oder gar einen Penalty, ist der gesamte Umsatz gefährdet. Kurz, das Risiko ist extrem hoch.

Ein weiterer Nachteil resultiert aus der kurzen Dauer des Traffics. Somit ist es nur sehr schwer möglich, Erfahrungen zu sammeln und Performance-Werte zu optimieren. Und auch der Linkaufbau fällt oftmals schwer, es bedarf schon besonderer Kunst jemanden im Sommer zu motivieren, mit dem Linktext Weihachten auf ein Webangebot zu verlinken. Besonders natürlich dürfte dies auf Suchmaschinen auch nicht wirken.

Viele Saisonthemen können bei guten Positionen allerdings so viel Traffic einbringen, dass es sich durchaus lohnt, oben genannte Risiken einzugehen und die Nachteile in Kauf zu nehmen. Zusätzlich stehen Kunden bei einigen Themen unter Entscheidungsruck, was sich durchaus positiv auf die Conversionsrate ausüben kann.

SEO und Saison

Um noch einmal zu verdeutlichen, dass es sich bei bestimmten Themen wirklich nur um Peaks dreht, habe ich einen Screenshot zum Themenbereich Sommerreifen gemacht. Im Winter interessiert sich niemand für Sommerreifen und so fällt der Traffic im Wesentlichen nur im April an. Zu meinem Glück zeichnet sich zusätzlich ab, dass ich dieses Jahr etwas mehr Traffic machen werde, als im letzen Jahr 😉

Wer nun sein Glück im Saisongeschäft versuchen möchte, dem möchte ich den Affliate-Kalender empfehlen. Wie man jedoch an meinem Screenshot erkennt, stimmen die Daten nicht immer mit den eigenen Erfahrungen überein.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass es zwar spannend und sehr lukrativ sein kann, auf Saisonthemen zu optimieren, dieses aber immer auch mit einem Risiko verbunden ist. Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Optimierung auf Saisonthemen nicht das Hauptgeschäft sein sollte, sondern allenfalls ein Zubrot.

Constantin

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Andy Website sagt:

    Wenn man das neben seinem Hauptblog noch macht, wird das Risiko relativ gering gehalten. Der Kalender ist cool, aber es gibt natürlich noch viele weitere Themen. Fällt für mich schon fast in die Riege Nischenblogs.

  2. Gretus Website sagt:

    Hallo,

    im Prinzip kann man fast jedes Thema als saisonal bezeichnen. Bei der einen Seite ist diese eben nur Weihnachten, nach anderen Themen z.B. wird täglich, jedoch vermehrt am Abend gesucht 😉

    Grüße

    Gretus

  3. Michael Website sagt:

    Ich würde Weihnachten auch nicht als Nische sehen, höchstens unter dem zeitlichen Aspekt. Ich würde den Fokus darauf legen, mehrere Saisonthemen-Projekte übers Jahr zu verteilen. Wenn man was zu Sommerreifen macht, ist der Weg zu Winterreifen ja nicht weit. Neben Weihnachten gibt es andere geschenkintensive Anlässe usw.

  4. […] sind zum Teil nur saisonal von Bedeutung. Im Blog von Seo-united hat man sich Gedanken über das Für und Wider von Saisonthemen gemacht. Das Ergebnis ist ein schöner Beitrag, die die meisten Vor- und Nachteil entsprechender […]

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