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Wie wird man zu einem Brand?

SEO  |   |  , 10:00 Uhr  |  9 Kommentare

Das Thema dieses Jahres scheint `Wie wird man für Google zu einem Brand?´ zu werden. Im Folgenden eine kurze Begründung, warum es hierzu idealerweise sowohl Online- als auch Offlinemaßnahmen bedarf…

Hintergrund

Um die Suche nach Produkten bzw. Dienstleistungen bestimmter Unternehmen zu erleichtern, hat Google zahlreiche Webseiten bekannter Unternehmen in der Ergebnissen brandspezifischer Suchbegriffe algorithmisch herauf gesetzt. Wer nach einem bekannten Brand und/oder dessen Produkte bzw. Dienstleistungen sucht, bekommt bevorzugt die Webseiten des Brands und/oder die Produkte bzw. Dienstleistungen der für die Suche bekanntesten Brands in den Ergebnissen angezeigt.

Was ist ein Brand?

Der im Marketing verwendete Begriff Brand steht für alle Eigenschaften, in denen sich Produkte bzw. Dienstleistungen, die mit einem Markennamen in Verbindung stehen, von konkurrierenden Produkten bzw. Dienstleistungen anderer Markennamen unterscheiden.

Aus Sicht einer Suchmaschine ist ein Brand ein Suchbegriff, welcher überdurchschnittlich oft in Verbindung mit einer bestimmten Quelle in Verbindung gebracht werden kann und die bevorzugte Listung dieser Quelle unter brandspezifischen Suchbegriffen gerechtfertigt.

Wie wird man Brand?

Um die überdurchschnittliche Verbindung eines Suchbegriffes mit einer bestimmten Quelle festzustellen, stehen den Suchmaschinen folgende Daten zur Verfügung.

– Klickverhalten
Suchanfragen
Content

Nach Relevanz sortierte Hinweise zur überdurchschnittlichen Verbindung einer bestimmten Quelle mit einem Suchbegriff:

1. Klickverhalten

1.1 Steigerung der Klicks auf die Quelle nach Suche nach Suchbegriff + Quelle
1.2 Steigerung der Klicks auf die Quelle nach Suche nach Suchbegriff
1.3 Steigerung der Klicks auf die Quelle nach direkter Suche der Quelle

2. Suchanfragen

2.1 Steigerung der Anzahl der direkten Suche nach der Quelle
2.2 Steigerung der Anzahl der Suchanfragen nach Suchbegriff + Quelle

3. Content

3.1 Verlinkung der Quelle in Verbindung mit dem Suchbegriff
3.2 Erwähnung der Quelle in räumlicher Nähe des Suchbegriffes

Bei der Steigerung der überdurchschnittlichen Bedeutung einer Quelle für ein Suchwort gibt es folgende Möglichkeiten:

Online: Content –> Klickverhalten –> Suchanfragen
Offline: Suchanfragen –> Klickverhalten –> Content
Online & Offline: Content –> Klickverhalten <– Suchanfragen

Fazit

Nimmt man die Steigerung der Klicks auf die Quelle nach der Suche nach Suchbegriff + Quelle als relevantesten Hinweis für die überdurchschnittliche Verbindung der Quelle mit dem jeweiligen Suchwort, sollte man bei der Ausbildung eines Brands durch Onlinemaßnahmen das Klickverhalten unter Quelle –> Suchbegriff –> Suchbegriff + Quelle erhöhen und gleichzeitig dafür sorgen, dass dieses durch Offlinemaßnahmen (Suchanfragen –> Klickverhalten) weiter gesteigert wird.

Gretus

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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Dennis Website sagt:

    Und wie verhält sich das im Vergleich mit Keyword-Domains? Erkennt Google eine Suchanfrage nur dann als „Brandanfrage“ (bei KW-Domains), wenn eine TLD dabeisteht? Müsste doch so sein, sonst wäre der Algorithmus (der Suchanfragen als Brandanfrage einstuft) schlichtweg falsch. Ergo müssten es Keyword-Domains in den kommenden Jahren schwerer haben als Brand eingestuft zu werden. Oder?

    • Gretus Website sagt:

      Hallo,

      das wird so sein. Ein ausgebildeter Brand in Form eines Fantasienamens hat auf lange Sicht gesehen einen Vorteil gegenüber einer Keyworddomain. Wer es jedoch nicht schafft, einen Brand auszubilden, der ist widerum mit einer Keyworddomain besser beraten…

      Grüße

      Gretus

  2. Max Website sagt:

    Und was ist bei einem Brand aus Keyworddomain, wäre das nicht die Königsdisziplin?

    • Gretus Website sagt:

      Hallo,

      die Königsdisziplin aus SEO Sicht ist wahrscheinlich, einer Suchmaschine die Nähe eines Fantasiebrands mit häufig genutzten Suchbegriffen beizubringen…

      Grüße

      Gretus

  3. Pascal Website sagt:

    Die Königsdisziplin ist dein Produkt bzw. deinen Phantasienamen zu einem tatsächlichen Begriff zu machen (siehe zum Beispiel Tempo) 😉

  4. Jens sagt:

    Brandbuilding ist dank Twitter und Facebook auf für kleinere Player erschwinglich und damit attraktiv geworden. Wenn man sich an die 90er Jahre (oder noch früher) erinnert wie schwer bzw. teuer es war eine „Brand“ aufzubauen ist das heute echt interessant geworden.

    Allerdings würde ich dem Ganzen nicht die oberste Priorität einräumen, denn ich denke dass es noch eine ganze Weile viele Besucher über generische Keywords geben wird.

  5. Pamela Website sagt:

    Ich bin heute zum ersten mal hier auf dem Blog gelandet und befasse mich als Personal Trainer im Fitnessbereich schon länger mit SEO. Hatte bisher noch nie von der Strategie des Branding gehört – man lernt nie aus. Der Artikel ist sehr informativ.

  6. SEO Trends 2011 - s1-suchmaschinenoptimierung.de Website sagt:

    […] So ergibt sich beispielsweise aus dem größeren Fokus auf Unique und Branded Content ohne weitere Erklärung […]

  7. […] Google scheint nun Markennamen für seine Index zu bevorzugen, diese Erkenntnisse habe nicht nur Ich, sondern auch einige andere SEOs in Deutschland. […]

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