Im Zuge seines Vortrags auf der SMX München hat Rand Fishkin von seomoz.org erste Ergebnisse seiner jährlichen Umfrage zu den derzeitigen Rankingfaktoren veröffentlicht…
SMX Munich Keynote: Moz Ranking Factors
Neben der aktuellen Relevanz einzelner Faktoren, ist es natürlich besonders interessant, was die insgesamt 132 befragten SEOs über die zukünftige Wichtigkeit einzelner Rankingfaktoren ausgesagt haben.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Einfluss leicht zu manipulierender Faktoren (Domain, Links usw.) in Zukunft immer weiter abnehmen wird. Zunehmen werden dagegen soziale bzw. besucher-spezifische Rankingfaktoren (Klickdaten, Bewertungen usw.), auf welche man als Webseitenbetreiber wenn überhaupt nur noch einen indirekten Einfluss haben wird.
SEO befindet sich definitiv in einem Wandel. Ausschlaggebender Grund hierfür ist die Tatsache, dass aufgrund der sozialen Vernetzung des World Wide Webs hinter zukünftig für ein gutes Ranking in Suchmaschinen verantwortlichen Faktoren immer öfter konkrete Personen stehen werden. Wer diese Personen nicht kennt bzw. über kein weitreichendes soziales Netz verfügt, der wird es mit seiner Webseite schwer haben, im Internet gefunden zu werden…
Eure SEO-united.de Blogger





























Ich finde das sehr schade, dass die Keyword Domains an Gewicht verlieren. Letztlich werden dann die Webseiten sich durchsetzen, welche das größte Rauschen im Social Media Bereich über Werbebudgets erzeugen werden.
Ich sehe da ganze Branchen im klassischen SEO-Bereich gefährdet. Ich schätze die fetten Jahre sind vorbei!
Sowohl für kleine geschickte Webmaster wie für klassische SEOs…
Kommt auf die Nische an. Es gibt unzählige Themenbereichen, in denen “große” Seiten niemals auftauchen (werden). Dort werden mit Sicherheit auch in Zukunft Keyword-Domains gut performen.
Evtl. wird Social auch überbewertet. Ich meine es war ja zuvor so gut wie nix wert, da ist ein so deutlicher Anstieg imo ja nicht so sehr stark zu gewichten…
Abwarten
Hey Nicolai, so trifft man sich wieder
Für euch wäre es ja auch wünschenswert, wenn auch weiterhin Links da A und O blieben…
Das Keyword-Domains unwichtiger werden finde ich gut, denn nicht der Preis bei beispielsweise Sedo darf entscheiden, sondern die Qualität der Seite, wie gut eine Seite rankt.
Ich verstehe die Daten so, dass sie auf den vorhandenen aufbauen. D.h. die alten Anforderungen werden bestehen bleiben aber durch den Zuwachs von neuen überlagert. D.h. nicht, dass die alten SEO-Aufgaben entfallen. Die Bandbreite der Möglichkeiten wird grösser und nur in den hart umkämpften Commodities wird es enger mit dem Erfolg. Die Basisarbeit muss aber auch hier gemacht werden und da ist immer noch bei vielen ein riesiger Nachholbedarf. Die professionelle, gesamtheitliche Betrachtung von SEO im Marketingkonzept wird das A und O.
Ach lassen wir uns überraschen was da kommt. Dann reagieren wir wieder drauf und alles beginnt von vorne.
Alles Positive hat auch etwas negatives.
Grundsätzlich ist es wichtig, dass was passiert, weil der Content im Internet wächst stetig, aber kein Inhalt mehr entsteht.
Jeder will seine Seite nach vorne haben und versucht den gleichen Inhalt nach SEO-Kriterien “besser” zu präsentieren. Für den Suchenden oft eine Katastrophe.
Ich befürchte aber, dass auch neu Wege einige Nachteile mit sich bringen werden, die durchaus dafür sorgen könnten, dass die Suche sich schlimmer gestaltet statt besser.
Mal sehen, was die Zukunft bringt
Liebe Grüße aus Viersen
Raymond Appels
Bei der Gewichtung von social Media, sollte man immer bedenken, das es nicht überall anwendbar ist. Es gibt einfach Bereiche und Nischen wo social einfach nichts zu holen ist, da es dafür einfach keine Community gibt.
Man kann nicht nur von populären Themenbereichen wie Mode, Finanzen, Autos, Immobilien ect. ausgehen. Es gibt noch hunderte andere Bereiche, bei denen social Media (außer Videos vieleicht) noch keine Rolle spielt und voraussichtlich noch lange keine spielen wird.
Auch aus Sicht der Suchmaschinenbetreiber kann man hier bestimmt nicht alle über einen Kamm scheren, da nicht alle die selben Möglichkeiten haben. Ich denke, dass Social Signals niemals gleiche Regeln für alle schaffen können und daher werden sie immer eine Ergänzung zu fest messbaren Rankingkriterien darstellen.
Das was in der Grafik oben, bezüglich der Wichtigkeit der Social Signals, ausgesagt wird, bezieht sich in meinen Augen auf einen vergleichsweise kleinen Teil der möglichen Themenbereiche, Nischen und Unternehmensgrößen. Somit kann man das nicht als allgemein representativ betrachten.
Grüße
Maxim
Krass, danke für die aktuellen Daten! Die sind noch nicht einmal auf SEOmoz selbst veröffentlicht.
Ich finde diese Daten extrem sinnvoll, aber natürlich muss man vorsichtig damit umgehen: Zuerst einmal ist das noch “preliminary data”, zum anderen basiert das alles “nur” auf Expertenmeinungen. Da eine Kollegin von mir als Teil dieser Experten eingeladen wurde, kann ich euch etwas zu der Aktualität sagen: Alle Experten mussten den Fragebogen vor 1 Monat einreichen.
Nochmals Danke und beste Grüße,
Felix
Meiner Meinung nach werden Keyworddomains immer wichtiger. Sie sind eben ein knappes Gut, das in Zukunft noch begehrter sein wird.
Ich habe bemerkt, dass ich im Endeffekt mehr Erfolg mit SEO habe als noch vor einem oder zwei Jahren. Von mir aus kann es so weitergehen.
Social Media ist halt immer noch im Wachstum und keiner weiß so richtig, wie stark es gewichtet wird. Die Gerüchteküche kocht stark! Doch wenn der Ranking Faktor “Bewertungen” zu stark ins Ranking einfließt, wäre es auch wieder leicht, dem Mitbewerber vor den Bug zu schiessen!
Ich sehe es so wie BATA. Da kommt das auf für die kleinen und die hatten vielleich tnicht das Kraut so fett gemacht aber es waren viele die was dazuverdient hatten und auch wieder ausgegeben.
Im übrigen würde mich die Grafik schon interesseiren aber ich kann sie beim besten willen nicht lesen.
[...] seomoz.org hat die ersten Ergebnisse der Rankingfaktor Studie auf der SMX München präsentiert [...]
@Roland: einfach mal auf die Grafik klicken, dann wird sie größer angezeigt
[...] Nachdem u.a. hier, hier hier, und hier schon über die Auswirkungen von Tweets und Likes geschrieben wurde [...]