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Google reduziert Obergrenze für Spamlinks

SEO  |   |  , 11:20 Uhr  |  22 Kommentare

SEO SpamDie kürzlich von den Betreibern von Portent Inc. durchgeführte Untersuchung `A Changing Standard for SEO Spam´ zeigt eindrucksvoll, dass Google bei der Tolerierung von unnatürlich wirkenden Links immer strenger wird. Wo beim ersten Penguin-Update teilweise noch Seiten mit mehr als 80% Spamlinks toleriert wurden, hat Google die Toleranzgrenze auf nunmehr 50% reduziert…

We discovered Google has been applying a stricter standard over time. In the initial Penguin update, the only sites we saw penalized had link profiles comprised of more than 80 percent manipulative links. Within two months, Google lowered the bar to 65 percent. Then in October 2012, the net got much wider. Google began automatically and manually
penalizing sites with 50 percent manipulative links.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Teleranzgrenze der von Google akzeptierten Spamlinks im Zeitraum April bis Dezember 2012. Grundlage für der Untersuchung war der Vergleich von jeweils ca. 250.000 Links vom Penguin-Update betroffener bzw. nicht betroffener Seiten:

Bedenkt man, dass die von Portent Inc. gemachte Untersuchung bereits einige Monate alt ist, ist davon auszugehen, dass Google die prozentuale Obergrenze tolerierter Spamlinks in der Zwischenzeit noch weiter heruntergesetzt hat und demnächst auch Seiten mit nur 30% oder sogar nur 20% Spamlinks einer wie auch immer gearteten Sanktion unterzieht…

Weiterführende Informationen

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Maxim Website sagt:

    Dann kann man ja mal gespannt sein, wie viele Fälle von negativ SEO sich in der nächsten Zeit auftuen werden, da damit die Arbeit von negativ SEOs ja offensichtlich leichter werden dürfte…

    Insgeheim hoffe ich ein wenig, dass Google irgendwann endgültig zu weit geht 😛

    • Sebastian sagt:

      Ja, das mit dem zu weit gehen kann ich nachvollziehen. Auf lange Sicht denke ich nicht, dass das aktuelle System gut geht. Gerne würde ich die SEO-Uhr nochmal 10 Jahre zurück drehen. 😀

      • Ronny Website sagt:

        Wer würde die Zeit nicht gern noch mal um 10 bis 15 Jahre zurück drehen wollen und dabei das heutige Wissen dieser Jahre mitnehmen.

        Das Konzept von Google ist natürlich auf der einen Seite nachvollziehbar, allerdings auch sehr fraglich. Die Branche des Negativ-SEO wird meines Ermessens damit Haus und Hof geöffnet.

  2. Nico Website sagt:

    Gibt´s irgendwo Zusatzinfos bezüglich Land oder Herkunft der Links und analysierten betroffenen Seiten? Die Toleranzgrenze ist zumindest gefühlt in anderen Ländern noch eher hoch!

  3. […] Google reduziert Obergrenze für Spamlinks […]

  4. Flachs sagt:

    Kurzer Einwand: Die Jungs sind von PortEnt, nicht PortAnt.

  5. Max Adler Website sagt:

    Gibt es eigentlich eine genaue Definition von „Spam-Link“? Ab wann ist ein Presseportal ein Artikelverzeichnis und ab wann ist ein Artikelverzeichnis eine Linkfarm?

  6. Matthias sagt:

    Warum begnügt sich Google eigentlich nicht damit, die als Spamlink identifizierten Links zu ignorieren? Dann wäre bei diesem Thema Negativ-SEO kein Thema.

  7. Andreas sagt:

    Was nützt das Ganze, wenn nacher bei harten Keys der größte Müll in den Top 10 gelistet ist? Im Kreditbereich sah ich vor kurzem eine Seite ohne jeglichen Content, ohne Impressum und lediglich einen Kreditrechner via Affiliate auf Platz 1 stehen. Die Seite hatte wie gesagt – NULL CONTENT – und ein paar Spamlinks bei einschlägigen Blogs eingekauft (habe das dem Spamteam gemeldet, nun isse weg). Was soll dieser ganze Unsinn, wenn dann sowas vorne steht? Und davon gibt es derzeit noch jede Menge…

    Spammer werden belohnt, großen Portalen macht es nichts aus und darunter leiden tun kleinere bis mittlere Webmaster, die nicht spammen wollen, aber von Fremden kaputt-gelinkt werden. Mann Google, wieso bist Du eigentlich unfähig, schlechte Links einfach zu ignorieren – die meisten Leute können doch gar nichts dafür…

  8. Joe Website sagt:

    Ich find diesen Trend sehr sehr gut, auch wenn ich mich wie meine Kollegen vor mir frage, ab wann man von einem Spamlink spricht. So gut Google auch wird, irgendwie sehe ich hier die Gefahr, dass auch ein paar weiße Schafe als schwarze gebrandmarkt werden.

  9. Alex sagt:

    @Andreas So Leute wie du, sind das „ALLERLETZTE“ in der Branche. Wieso können Leute wie du nicht verstehen, dass andere einfach einen besseren Job gemacht haben und dies akzeptieren. Der Neidfaktor in DE ist unerträglich!

    Grüße

  10. Benjamin Website sagt:

    Kann mir jemand sagen, wie Google einen „Spam-Link“ definiert? Geht es da ausschließlich um die Page-Authority, zu dem der Link führt? Wobei eine neu gebaute Seite mit niedriger Authority ja nicht unbedingt Spam sein muss…

  11. Andreas sagt:

    @Alex Klar, dass sowas von einem „NOBODY“ wie Dir kommen muss. Anstatt mein Posting durchzulesen und zu verstehen worum es geht, auf dieser Schiene daherkommen *lol*. Spammer, die aufgrund von Google-Bugs (jetzt) vorne stehen, machen also einen besseren Job als andere. Toll! Also wenn etwas das ALLERLETZTE in dieser Branche ist, dann sind es halbwissende Typen mit halbseidenen Aussagen, die weder etwas zum Thema, noch zur Diskussion beitragen.

  12. Alex sagt:

    @Andreas Scheinbar verstehst du es nicht, vielleicht willst du es nicht verstehen, vielleicht übersteigt es auch deinen Horizont, aber andere anzuschwärzen (ob nun Google Bug, Black Hat, White Hat oder Zufall) trifft die passende Neidkultur in Deutschland. Es ist einfach nur armseelig. — Ende —

    Google spielt schon von selber sehr viele Updates ein, die das Leben von Webmastern schwer macht, da muss nicht noch von „anderen Webmastern“ dies unterstützt werden.

  13. Andreas sagt:

    Ich sehe ich nicht ein, dass eine absichtlich gebaute Black-Hat-Spam-Seite ohne im Impressum nicht gemeldet werden soll, die mittels im dubiosen Ausland zugekauften Forenspamlinks mit einem harten Geldkey auf Platz 1 steht und ohne Ende Kohle scheffelt, während sich redliche Webmaster an die Spielregeln halten und sich trotzdem dahinter einreihen müssen, nur weil Google unfähig ist. Das war erst mein 2. Spamreport in meiner gesamten Laufbahn. Und das nur aufgrund Googles Unfähigkeit, während sie uns permanent einen von Qualität und sauberem Web aufschwatzen.

    Natürlich hätte ich viel lieber einen Google-Bug- resp. Unfähigkeits-Report genutzt, aber man kann eben nur das verwenden, was angeboten wird. Mir ging es nicht ums anschwärzen, sondern Google auf deren Unfähigkeit aufmerksam zu machen, dass hier etwas gehörig schief läuft. Jeder Black-hat weiß was er tut und muss damit rechnen. Deswegen von „Neid“ oder gar deutscher Untugend zu sprechen ist einfach nur hinterwäldlerisch und armselig. Sowas nennt man auch pauschalisieren, typisieren, kategorisieren – typisch Deutsch halt. Man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man selber…

  14. Steffen sagt:

    Bei geringen und mittleren Vergehen würde ich keine Website bei Google melden (auch noch nicht passiert). Aber bei solch drastischen Fällen wäre das schon gerechtfertigt. Das hat dann auch nichts mit Neid zu tun.

    Als Webmaster sollte ich wissen, dass mich solche Vorgehensweisen (kein Content, kein Impressum, offensichtlich gekaufte Links) sehr wahrscheinlich in Schwierigkeiten bringen werden. Das Risiko ist schließlich bekannt. Wenn ich mich dazu entscheide so vorzugehen, muss ich es auch tragen. Punkt.

    Außerdem sind wir alle neben dem Beruflichen ja auch Privatnutzer. Und wer möchte eine Seite ohne Content und Impressum auf Platz 1 vorfinden? Würden wir das als Privatnutzer wollen?

    • Rainer Safferthal sagt:

      Solange ich nichts kaufen will, ist es mir egal, ob die Seiten ein Impressum hat oder nicht. Ein Impressum schützt bei Infos/News auch nicht vor Hetze/Propaganda/Halbwahrheiten und anderen Mist.

  15. […] Google reduziert die Obergrenze für Spamlinks […]

  16. Zeta Website sagt:

    Sorry, dass ich an dieser Stelle Kritik anbringen muss: Beweist doch bitte so viel Professionalität und wählt eine wissenschaftlich korrekte Diagrammdarstellung. Hierbei sollte die y-Achse bei 0 anfangen, da der Werteverlauf sonst verzerrt dargestellt wird.

    Was im Diagramm aussieht wie ein Rückgang von 100 auf 0 ist in Wirklichkeit ein Rückgang von 80% auf 50%. Also in Wirklichkeit „nur“ 20% Rückgang! Bitte beachtet das doch das nächste Mal, sonst begeht ihr nur die Gefahr unglaubwürdig zu wirken.

    Sonst natürlich wie immer ein toller Artikel =)

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