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Wie Google unnatürliche Links aufspürt und wie man diese wieder entfernt

SEO  |  Gast  |  , 08:46 Uhr  |  20 Kommentare

Dieser Artikel beschreibt wie Ihr mit den `unnatürlichen Link Warnungen´ von Google umgehen könnt, wie es überhaupt dazu kam und wie Ihr diese schädlichen Links identifizieren können. Damit müsst Ihr Euch hoffentlich bald dann keine Sorgen mehr um Eure Backlinkqualität machen…

Liebesbriefe von Google

Von Januar bis Februar 2012 verschickte Google einige Nachrichten an Webmaster, über eingesetzte Blackhat SEO Techniken. Klarerweise entstanden dadurch einige Unklarheiten, warum und wie diese Nachrichten zustande gekommen waren. Matt Cutts versuchte die Dinge aufzuklären indem er gestand, dass nicht alle der über 700.000 Aussendungen als `unnatürliche Link Warnungen´ versandt wurden:

In fact, of the messages that we sent out to site owners, only around 3% were for unnatural or artificial links (Quelle: Matt Cutts)

Es scheint fast so als hätte Google Gefallen an der allgemeinen Verwirrung gefunden. Da sich die Angst der SEOs vor dem Penguin Update langsam gelegt hat, beginnt das Google Qualitätsteam nun mit der Massenaussendung von `unnatürlichen Link Warnungen´ –  man muss diese `Transparenz´ von Google einfach lieben.

Mit verniedlichenden Namen wie Panda oder Pinguin verharmlost Google die Auswirkungen seiner Updates. Aber haben SEOs wirklich nichts zu befürchten? Nun, wenn Ihr in der richtige Nachbarschaft lebt, dann könnt Ihr wahrscheinlich auf die Hilfe der Polizei zählen. Solltet Ihr Euch aber in einer wirklich schlechten Nachbarschaft aufhalten, dann gibt es nicht viel was die Polizei für Euch tun kann. Es ist daher ratsam einen Schlussstrich zu ziehen und nach einer besseren Nachbarschaft zu suchen.

Das gleiche gilt übrigens für Eure Webseite. Ihr könnt täglich einen Antrag auf erneute Überprüfung einreichen, allerdings wird Euch Google nicht dabei helfen Eure Website wieder auf die Strecke zu bringen. De facto kann Euch, solange Ihr Eure de-indexierten und abgestraften Links nicht entfernt, niemand helfen.

Wie kann Google Millionen an `unnatürlichen´ Links aufspüren?

Inzwischen hat es sich mehr als nur `rumgesprochen´, die letzten Pinguin-Updates von Google hatten es in sich! Viele große Blog-Link-Netzwerke wurde de-indexiert. Gerüchten zufolge haben sich Google Mitarbeiter in bekannte Link-Netzwerke `eingeschlichen´ und ihre Inhalte über diese verbreiten lassen. Anhand dieser konnten dann alle Domains dieses Netzwerks identifiziert und somit manuell de-indexiert werden. Womöglich hat Google das teilweise sogar gemacht, allerdings wäre dieses Verfahren viel zu aufwendig und ist so gar nicht notwendig!

Dieser Artikel soll Euch aufzeigen, wie Ihr selbst ein großes Link-Netzwerk innerhalb weniger Minuten aufdecken könnt (und das ohne Anschluss an das Netzwerk).

Doch warum solltet Ihr ein populäres Link-Netzwerk aufdecken? Nun, nach den Massen-E-Mails die Google als `unnatürliche´ Link Warnung verschickt hat, entstand erst mal Panik! Wie soll man damit umgehen? Google versuchte die Allgemeinheit zu beruhigen und sagte, dass man sich keine Sorgen machen müsste, da sie nur Ihre Transparenz forcieren möchten. Wollt Ihr Euch wirklich zurücklehnen und entspannen? Um diesen Warnungen vorzubeugen solltet Ihr Euch über Eure eigene Link-Nachbarschaft bewusst werden, um somit herauszufinden ob Ihr bereits Teil eines Link-Netzwerks seid, um so möglichen Verlusten in Euren Rankings vorzubeugen.

Ein Muster erkennen

Die meisten Link-Netzwerke können sehr leicht entdeckt werden, waren sie doch schon lange ein adäquates Mittel zur Publizierung von Links zu Webseiten – und das meist ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen um die Kosten nicht in Höhe zu treiben. Die nachfolgenden Methoden sollen Euch offenlegen wie einfach die massiven Fußspuren eines Link-Netzwerks nachzuverfolgen sind, wenn man danach sucht. Für ein Link-Netzwerk ab einer bestimmten Größe ist es fast unvermeidlich gewisse Spuren zu hinterlassen.

Vor vielen Jahren erzählte mir meine Mutter zwei Dinge, die in der digitalen Welt, genauso zutreffen wie in der `realen´ Welt. Ich bin ziemlich sicher, dass sie damit wohl kaum Linknachbarschaften im Internet beschreiben wollte, aber sie hat damit den Nagel auf den Kopf getroffen:

  • Halte dich fern von unsicheren Gegenden! Ihr könnt womöglich mit einem blauen Auge davonkommen, wenn Ihr Euch nur eine gewisse Zeit in einer schlechten Gegend aufhaltet. Je mehr Zeit Ihr allerdings dort verbringt, umso mehr steigt die Gefahr in Probleme zu geraten.
  • Wähle deine Freunde sorgfältig! Ihr seid nicht nur für das was Ihr seid bekannt, sondern auch für die Personen mit denen Ihr Euch umgebt. Vergesst dabei nicht, dass Ihr anhand dieser Menschen beurteilt werdet. Versetzt Euch in die Lage, dass Ihr ein gebrauchtes Auto von jemandem kaufen wollt der von einer nicht vertrauenswürdigen Person wärmstens empfohlen wurde. Würdet Ihr das Auto kaufen?

Wenn es nur zwei Dinge sind, die Ihr aus dieser Fallstudie mitnehmt, sollen es diese beiden sein. Es ist im Grunde sehr einfach. Wenn Ihr Euch mit schlechten Nachbarn umgebt und die Mehrheit Eurer Backlinks aus spamigen Link-Netzwerken stammt, wird Google das Muster erkennen und Ihr werdet früher oder später bestraft werden.

Die richtigen Waffen wählen

Seit 2009 ist das Toolkit `Link Research Tools´ mittlerweile auf dem Markt. Die Tools liefern Euch in Echtzeit qualifizierte Linkdaten aus 23 Quellen. Die Link Research Tools bieten eine umfangreiche Anzahl an vollintegrierten SEO-Metriken von Unternehmen wie Google, SEOmoz, SEMRush, MajesticSEO, Sistrix und vielen mehr an. Das Toolkit steht für ein breites Spektrum, welches von schnellen Backlink Checks über tiefgehende Wettbewerbsumfeld-Analysen bis zur Suche nach Linkzielen, alle Bereiche abdeckt. Die maßgeschneiderten Berichte werden dabei anhand Eurer Keywords, der gewählten Thematik und Sprache neu geschaffen. Aufgrund der schnellen Verarbeitungsgeschwindigkeit und den umfangreichen Linkdaten, vertrauen zahlreiche Top-SEOs bei ihrer täglichen Arbeit auf die Link Research Tools.

Die neueste Errungenschaft ist das umfangreiche Link Detox Tool, das Euch beim Lokalisieren und Entfernen von `schädlichen´ Links unterstützt.

Link Detox unterstützt beim Bereinigen von schädlichen Links

Die `unnatürlichen Link Warnungen´ von Google gehören damit auch für Euch hoffentlich bald der Vergangenheit an. Ihr müsst Euch keine Sorgen mehr um Eure Backlinks machen. Die grafische Oberfläche ist so einfach handzuhaben, dass Ihr alle schädlichen Links zu Eurer Seite mit einem einzigen Mausklick entdecken könnt.

Das Link Detox Tool analysiert Euer Linkprofil auf Basis einer Vielzahl von SEO Metriken und bekannten problematischen Zusammenhängen. Danach gibt es Euch Empfehlungen zu problematischen oder zumindest verdächtigen Links. Dabei werden alle Links zu Eurer Webseite automatisch in giftige, verdächtige und gute Links klassifiziert. So seht Ihr auf den ersten Blick, welche Links besonders schadhaft sind und welche Links Ihr Euch noch einmal genauer ansehen solltet.

Das Besondere ist aber, dass das Link Detox Tool erstmals die bis zu 60000 Links mit je 93 verschiedenen SEO Metriken automatisch nach einem SEO Regelwerk analysiert und so dem Benutzer viel Zeit spart. Jedes Ergebnis liefert weiterführende Informationen in der Detailansicht, die per Mausklick unter anderem vollautomatisch mögliche andere betroffenen Domains eines Link-Netzwerks aufschlüsselt. Direkt in das Tool integriert wird bei der Analyse auch gleich die jeweilige E-Mail Adresse des Webmasters oder Domaineigners angezeigt, so dass einer Kontaktaufnahme nichts im Wege steht.

Eine umfangreiche Diagnose ist damit nurmehr einen Mausklick entfernt. Das Link Detox Tool ist also die ultimative Waffe wenn es um die Bekämpfung und Vorbeugung der `unnatürlichen Link Warnungen´ von Google geht, da es alle Links aufspürt und Euch umgehend über Eure `kritischen Links´ informiert, die Ihr umgehend entfernen oder zumindest sehr kritisch prüfen solltet.

Das Link Detox Tool ist ab sofort auch als eigenständiges Tool oder Teil der Link Research Tools erhältlich. Benutzer können darin über Feedback an das Tool nicht nur die Treffsicherheit der Regeln für Ihre Themen weiter steigern sondern auch weitere Credits verdienen.

Die Metriken machen den Unterschied

Doch welche der 93 verfügbaren Metriken benötigt Ihr für Eure umfassenden Analysen? Die nachfolgenden Erklärungen sollen Euch die wichtigsten Metriken der Link Research Tools etwas näher bringen:

CEMPER Power*Trust™ – Insider wissen es bereits seit dem Release, ohne diese Metrik wäre eine umfangreiche Analyse nur halb so wirksam. Die CEMPER Power*Trust™ ist die einzig wahre Metrik zur Beurteilung der Linkqualität. Basierend auf langjährigen Analysen und Berechnungen ermittelt diese Metrik die Qualität einer Website anhand ihrer Stärke und Vertrauenswürdigkeit.

CEMPER Power™ – Die CEMPER Power™ Metrik wurde 2012 veröffentlicht und war die erste Metrik, die den Google PageRank™ völlig obsolet machte. Ähnlich dem Prinzip des PageRank™, bestimmt die CEMPER Power™ Metrik die Stärke einer Website anhand der Anzahl und Stärke der Links. Aufgrund der Inkonsistenz und teilweise willkürlich berechneten Werte, ist der PageRank™ seit geraumer Zeit als veraltete Linkmetrik deklariert und es wird dringend empfohlen Eure Entscheidungen nicht lediglich anhand dieser Metrik zu treffen.

CEMPER Trust™ – Kurz nach der Veröffentlichung von CEMPER Power™, wurde eine zusätzliche und einzigartige Metrik zur weiteren Beurteilung der Qualität eines Links geschaffen. Die CEMPER Trust™ Metrik lässt sich am besten mit dem TrustRank Patent vergleichen, da diese das implizite Vertrauen der Seite in Google evaluiert. Das Konzept dieser Metrik ist die Berechnung der Vertrauenswürdigkeit einer Seite durch das Vererben des Vertrauens von vertrauenswürdigen Seiten.

TitleRank™ – Um möglichen Strafen durch Google Penguin Updates vorzubeugen oder bereits abgestrafte Seite zu rehabilitieren, wurde eine weitere einzigartige Metrik geschaffen. Der TitleRank™ ermöglicht ein schnelles Urteil über die Qualität eines Linkes aus der Sicht von Google. Im Detail misst diese Metrik wie gut ein Link für seinen eigenen Seitentitel in den Suchergebnissen auffindbar ist. Wenn der TitleRank™ eines Links eine sehr schlechte Platzierung aufweist oder überhaupt nicht rankt, ist das ein Anzeichen für eine Abstrafung.

Wie spüre ich ein Link-Netzwerk auf?

Dazu müsst Ihr zuerst eine Webseite auswählen, die als Ziel-URL dient und von der aus Ihr potentielle Link-Käufer und -Verkäufer identifizieren möchtet. Das ausgewählte Ziel für diesen Artikel ist eine Webseite, die sich dafür rühmt erfolgreich Traffic durch den Einsatz des Link Netzwerk fr***rafficsystem.com generiert zu haben. Dieser Beitrag soll natürlich keinem Seitenbesitzer schaden, allerdings berichtet dieser offen über verbotene Link-Strategien. Daher halten sich die Bedenken, diese Webseite einem Reality-Check zu unterziehen, in Grenzen.

Die ausgewählte Website (mo***aingear-reviews.com) verzeichnet seit Anfang März dieses Jahres enorme Rankingeinbrüche, die vermutlich aus de-indexierten und abgestraften Links stammen.

Um alle schädlichen Links zu einer Webseite zu entdecken könnt Ihr mit dem Backlink Profiler und bis zu 93 einzigartigen Metriken nach Euren eigenen Regeln und Euren wichtigsten Metriken nach schlechten Links sortieren, oder Ihr benutzt das neue Link Detox Tool, das Euch vollautomatisch anhand vordefinierter Regeln die verdächtigsten und giftigsten Links vorselektiert.

Linknetzwerke in 3 Schritten aufdecken

Ein Linknetzwerk lässt sich mit den Link Research Tools in 3 einfachen Schritten aufdecken:

1. Findet alle verdächtig aussehenden Links zu dieser Website, haltet nach `gespinnten´ Texten Ausschau oder prüft, ob diese ein ähnliches Design wie die Zielseite aufweisen. Die gefundenen Seiten bilden dabei die potentiellen `Link Verkäufer´. Dieses sind keine Seiten von denen Ihr gerne einen Link hättet, nicht wahr?

  • http://wh***ivorce.com/
  • http://it***outacne.com/
  • http://it***xiety.com/
  • http://ga***ofknowledge.com/
  • http://th***exangroup-viralspiral.com/
  • http://th***ogcatalog.com/
  • http://fi***nfoworld.com/
  • http://ho***ngagency.info/
  • http://ar***ebee.net/
  • http://pr***tordlp.org/

Anmerkung: Wir verwenden hier den Term `Link Verkäufer´ auch für automatische Link-Netzwerke und System wo u.U. Links ausgetauscht werden ohne das ein Geldbetrag pro Link fließt. Ob es ein Euro, eine Gegenlink oder eine monatliche Abogebühr für das System ist, ist für diese Netzwerkeffekte nicht ausschlaggebend. Ein bekanntes Link-Tausch-Netzwerk dieser Art war schon vor vielen Jahren das Digital Point Coop-Netzwerk, das übrigens schon im Jahr 2006 mit ähnlichen Methode aufgedeckt wurde und viele Abstürze und Abstrafungen verursacht hat, bevor Google mit den niedlichen Tiernamen begonnen hat.

2. Kopiert diese Liste an Webseiten und verwendet Link Juice Thief (LJT) um herauszufinden welche gemeinsamen Linkziele diese potentiellen `Link Verkäufer´ haben. Die dadurch entstehende Liste an Webseiten sind potentielle `Link Käufer´, die versuchen durch qualitativ niedrige Links höhere Platzierungen in Google zu erreichen. Die Ergebnisse sind wie folgt (auszugsweise):

  • http://no***rnprintinginc.com
  • http://mx***ustrial.com
  • http://ph***75work.com
  • http://bi***pair.com
  • http://co***insurance.net
  • http://gr***tealoseweightz.com
  • http://wa***.com
  • http://bo***capital.com
  • http://cu***ormers.com
  • http://ex***tsandempires.com
  • http://fu***reens.com

Anmerkung: Auch hier wird `Link Käufer´ synonm als Linkempfänger solcher Netzwerke verwendet.

3. Die entstandene Liste an `Link Käufern´ muss abschließend nur noch mit dem Common Backlinks Tool (CBLT) nach gemeinsamen Backlinks durchsucht werden. Dies ist nicht nur ein guter Weg, um eine mögliche neue Links für Eure Website zu identifizieren, sondern auch bei der Aufdeckung eines Linknetzwerkes ein Tool von unschätzbarem Wert.

Das Ergebnis der gemeinsamen Backlinks der 11 `Link Käufer´ ist eine schöne, lange Liste an potentiellen `Link Verkäufern´. Dabei offenbarten sich 815 verlinkende Domains die mit `gespinnten´ Texten und Money-Keywords-Links überhäuft waren. Ein ziemlich eindeutiges Zeichen für Linkaufbau minderer Qualität. Natürlich wurden dabei nicht alle 815 Links manuell überprüft. Analysiert dieses Linknetzwerk und entscheidet selbst ob dies eine gute oder schlechte Linknachbarschaft ist.

Ein Link Netzwerk aufdecken

Von den 700.000 Nachrichten die Google von Januar bis Februar versendete wurde mitgeteilt, dass rund 3% (21.000) für unnatürliche Links waren. Am 19. Juli 2012 versendete Google eine weitere Runde an unnatürlichen Link-Warnungen zu unzähligen Webmastern. Wie bei der ersten Aussendung, hat dies erneut für Aufsehen in der SEO-Community gesorgt.

Also nur mal angenommen Google versendet 10.000 E-Mails mit `unnatürlichen Link Warnungen´ jeden Monat.

Wir deckten ein Link-Netzwerk auf und fanden 815 potenzielle `Linkverkauf´ Webseiten. Dies wurde durch die einfache Auswahl 1er Zielseite und dem Vergleich von 10 Link-Profilen von potentiellen `Link Verkäufern´ gemacht.

Betrachtet man die Ergebnisse im Detail, konnte man deutlich herauslesen, dass all diese `Link Verkäufer´ in einer schlechten Nachbarschaft aufhielten.

Natürlich gibt es für diese Daten keine genauen Zahlen. Man kann aber davon ausgehen, dass das Google Search Quality Team keine Ein-Mann-Show ist und das ein so großes Unternehmen wenn es von `Transparenz´ spricht nur an der Oberfläche kratzt. Wer weiß schon was bei Google hinter verschlossenen Türen tatsächlich passiert?

Deshalb belassen wir es also bei diesen Zahlen. 10.000 `unnatürliche´ Link Warnung von Google x 815 verdächtige `Link Verkäufer´. Das sind über 8 Millionen potenzielle `unnatürliche´ Links!

Zusammenfassung

Es besteht nach wie vor eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass sogar Google falsche Diagnosen stellt. Sogar SEOmoz erhielt eine Benachrichtigung über schlechte Links. Das könnte womöglich das Resultat daraus sein, dass Rand seine Unternehmenswebseite als Ziel eines `Negativ SEO Experimentes´ in den Traffic Planet Foren anbot.

Kurz danach kündigte Matt Cutts an, dass nicht jeder, der diese Mitteilung erhalten habe besorgt sein müsse. Daraufhin aktualisierte Google die Webmaster-Zentrale, so dass genauere Informationen über die Linkwarnungen und möglichen Handlungsbedarf angezeigt wurden. Fakt ist, dass Google weiterhin intensiv an der Bereinigung von spammigen Netzwerken arbeitet.

Heutzutage besteht noch mehr denn je das Bedürfnis ein sauberes Linkprofil zu besitzen und somit steigt die Bedeutung der natürlichen Links ständig. Es ist so einfach ein populäres Link-Netzwerk anhand der schwachen, nicht vertrauenswürdigen und `unnatürlichen´ Links aufzudecken. Denken Sie Google macht es anders?

Ich hoffe Ihr nehmt Euch den Rat meiner Mutter zu Herzen und entscheidet Euch gegen schlechte Nachbarschaften und wählt ehrliche `Freunde´. Das ist das Rezept für langfristige Erfolge in SEO und Privatleben.

Wenn Ihr Eure eigene Link-Nachbarschaft analysieren möchtet, erhaltet Ihr hier eine kosten-lose Testversion der Link Research Tools. Habt Ihr bereits `unnatürliche Link Warnungen´ von Google erhalten und sucht nach Hilfe? Oder möchtet Ihr proaktiv sein und Eure giftigen Links finden bevor Google das tut? Linkdetox.com hilft Euch dabei Euer Linkprofil aufzuräumen, hier ebenfalls in einer Testversion verfügbar.

Liebesbriefe von Google

Über den Autor:

Seit 2003 konzentriert sich Christoph C. Cemper, ein bekannter und anerkannter Experte im Bereich der Such-maschinenoptimierung, auf Link-Building. Mit seiner jahrelangen Erfahrung unterstützt er seine Kunden im Linkbuilding und berät diese mit seinem umfangreichen Wissen bei deren SEO-Analysen. Christoph und sein Team arbeiten seit mehreren Jahren an der Entwicklung Ihrer eigenen High-End-SEO- und Link-Building-Software, um Ihre täglichen Arbeit in der Suche und Platzierung von Links zu optimieren. Seit 2009 ist das von Christoph C. Cemper entwickelte Toolkit Link Research Tools auf dem Markt.
Christoph C. Cemper, cemper.com, XING, Twitter
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Monika Website sagt:

    Ja verdammt nochmal, wann löst ihr endlich das Problem, dass eine vergessene Spamantwort beim Zurücklinken nicht den ganzen Kommentar löscht, ich bin sauer grad, aber sowas von. Verkürzt mein Kommentar nochmals:

    Nach all der monatelangen Erfahrung mit echten bad Link Penalties mag ich rückmelden, dass es zu 80% sicher keine Linknetzwerke sind, die sind ein Punkt davon, ein kleiner, nicht mehr, aber sicher auch nicht weniger.

    Eindeutige Ankertexte in uneindeutiger Umgebung und

    jeder Link, der intiiert wurde ist für Google „unnatürlich“

    Sprich selbst vollkommen natürliche Backlinks können für Google unnatürlich wirken, wenn sie ein einer Umgebung sind, die nicht eindeutig zuordenbar ist. Semantisch sind die technisch noch im vorigen Jahrhundert, selbst wenn sie alle Patente haben…

  2. Johannes Website sagt:

    Ich finde dieses ganze Sache irgendwie sehr undurchsichtig und verwirrend. Ich habe den Überblick verloren bei den ganzen gemache von Google was jetzt natürliche oder unnatürliche Links sind.

  3. jack sagt:

    Immer wieder schön, wie sobald Google ein neues Update macht, man sofort in den Blogs der SEO Szene sehen kann, wer jetzt Angst bekommt, und weiß warum man Google für das Update dankbar sein kann. Für mehr Seiten, die wegen ihres Inhalts gerankt werden und für weniger „Suchmaschinenoptimierung“.

  4. Monika Website sagt:

    Johannes, jeder Link, der von dir initiiert wurde => Linktausch, Linkbuilding beim SEO beauftragen, Linkkauf und Linkmiete sind die letzten in der Kette.

    Die Kunst ist es, jeden „initiierten Link“ so aussehen zu lassen, als käm er absolut freiwillig.

  5. Markus sagt:

    Ganz ehrlich, die meisten verstehen hier einfach nicht dass es sch***egal ist welchen Link man wo herbekommt, egal wie unnatürlich diese erscheinen. Man kommt immer noch mit fragwürdigen Links dauerhaft nach oben wenn man eine ordentliche Seite hat. Im schlimmsten Fall werden die Links abgewertet, doch nicht die ganze Seite.

    Wäre doch Schwachsinn wenn Google Seiten abstraft wegen paar gekaufter Links. Sonst kann man doch einfach Mitbewerber weghauen in dem man Links für diese kauft.

    Abgesehen davon interessiert es Google einen sch welche Witzprojekte von den ganzen Seos hier ranken oder nicht, ob die Links sauber sind oder nicht. Wenn man einigermaßen eine natürliche Linkstruktur hat, machen 10 % Schrottlinks nichts aus, sondern helfen in den meisten Fällen.

  6. Sid sagt:

    Der Post ist ausführlich und gut geschrieben. Leider bietet das Tool nicht die nötige Verlässlichkeit, die für ein solch sensibles Thema nötig wäre.

    Ein Beispiel: tagseoblog.net -> „giftiger Link“, weil die Domain nicht in der Suchmaschine Google indexiert ist. Grund dafür ist natürlich der Verweis per canonical auf die tagseoblog.de, welche sehr wohl in Google indexiert und alles andere als giftig einzustufen ist.

    Eines von vielen Beispielen, die ich hier nach meinen ersten Erkenntnissen anbringen könnte. Ich habe ein reines SEO Projekt durch den Detox gejagt und ausgespuckt wurden mir 8% giftige Links. Tatsache ist, dass kein einziger Link auf natürliche Weise entstanden ist. Tatsache ist auch, dass dort Sachen als gesunde Links ausgespuckt werden, die ich nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde.

    Was mich besonders wütend macht, ist die Art und Weise, in der hier Werbung für ein in meinen Augen unreifes Tool gemacht wird. Für 1 USD oder einen Tweet kann sich also jeder fachlich unversierte Webseitenbetreiber eine falsche Übersicht über schädliche Links einholen und damit zum Dienstleister seiner Wahl rennen. Die armen Agenturen tun mir jetzt schon leid. Ich bin mir nicht sicher, ob man sich so Freunde macht … aber das ist fürs Geldverdienen auch nicht wichtig.

    Die Linkresearchtools sind ein feines Werkzeug was reine Backlinkanalysen angeht. Von allem, was darüber hinausgeht, würde ich die Finger lassen! Das was Google nicht kann, kann ein Cemper aller Voraussicht nach ebenfalls nicht!

    BG
    Sid

  7. KingKong Website sagt:

    Sid hat vollkommen recht! Ich habe die gleichen Erfahrungen mit gemacht. „Nicht alles was glänzt ist Gold.“ Die Art und Weise wie hier Werbung gemacht wird ist schon hart.

    Das Tool ist sehr gut geeignet um Backlinkanalysen zu durchzuführen, jedoch bezweifle ich, dass es mehr drauf hat als Google selbst.

    VG
    KingKong

  8. Michael sagt:

    Das entfernen von Links ist laut Aussage von Matt Cuts doch totaler Quatsch. Im schlimmsten Fall hat der Link keine Wirkung mehr und die linkende Seite verliert an Trust. Aber die verlinkte Seite bekommt keine negativen Auswirkungen zu spüren, außer der einen: Das der Link nicht mehr zählt und sich dadurch das Ranking verschlechtert. Ob man den Link nun entfernt oder nicht macht also keinen Unterschied.

    • Maxim Website sagt:

      Wieso ist das entfernen von Links Quatsch? Matt Cutts sagte, dass die Blauen Briefe überarbeitet würden und jetzt „fast“ direkt sagen würden wo das Problem ist -> Inbound Links, Dann schoss er gleich nach und sagte, dass auch diejenigen die nur sehr wenige „problematische“ Links haben diesen Brief bekommen würden und es bei „DIESEN“ Leuten eher unproblematisch sei.

      Aber da der neue Brief ja so informativ ist und „nicht“ sagt wie viele Links problematisch sind, kann man auch nicht wissen ob man nun zu denen gehört, die sich keine Sorgen machen brauchen, oder zu denen die etwas tun sollten.

      Der Abbau von problematischen Links hat schon einige Erfolge zu verzeichnen. Die Fähigkeit genau die Links aufzuspüren die problematisch sind und möglichst nur diese abzubauen, damit man sich nicht den Juice abdreht, wird in der nächsten Zeit eine kleine SEO-Kunst werden.

      Eher unerfahrene Agenturen und Freelancer werden daran wohl gut zu kauen haben. Vieleicht nicht am Abbau selbst, aber am Neuaufbau der Linkpower die evtl. durch überstürzten und flächendecken Linkabbau reduziert wurde.

      Grüße

      seOpinion

  9. Bubis sagt:

    Genau meine Meinung! Die Kunst die guten und schlechten Links zu unterscheiden macht den Unterschied!

  10. Youssef Boutzakht Website sagt:

    Toller Artikel!

    Jedoch kann man es mit dem SEO Gedöns auch stark übertreiben. Eine produktive Webseite wird in letzter Konsequenz nicht durch Traffic und SEO entschieden, sondern durch den „Menschen“, der dahinter steht und dem jeweiligen Angebot.

    Nicht umsonst gibt es Webseiten, die SEO-Mäßig absolute Spitzenreiter sind und trotzdem kaum oder teilweise keine Umsätze erzielen. SEO sollte langsam, aber sicher in die nächste Generation starten und sich weniger auf technische Finessen und mehr auf Strategien spezialisieren, die aus Traffic auch Umsatz machen.

    Denn letztendlich ist das und nur das, was einen Webseiten Betreiber interessiert…

  11. Christoph C. Cemper sagt:

    Vielen Dank für die vielen Kommentare. Wie schon im Support und bei G+ angemerkt: Die Detox V2 ab voraussichtlich 24.9. berücksichtigt alle Varianten von relcanonical, redirects, usw. dann wird die ziemlich populäre Fehldiagnose tagseoblog.net gelöst sein.

    8% Toxic Links kann einiges an Schrott sein, aber die Frage ist, wieviel Suspicious aus gleichen IPs, Registranten, negativer Link-Velocity waren bei den Links dabei – dort schlummert oft noch mehr Schadpotential als in einem nicht indizierten Kommentarlink. Es ist nicht notwendig sich auf einen einzelnen Link zu kaprizieren – weder vor Google noch bei der Auswertung – der Charme der Nachkommastelle hat im SEO noch nie was gebracht.

    Wir sagen das den Leuten im Support eh, aber bis dahin (24.9.) gilt: Links vom tagseoblog.net/org werden nach TOXIC1 Regel als nicht indizierte Links gefunden, weil da (zumindest beim DTOX-Launch) kein Redirect sondern Canonical drauf war, der in der ersten Version von Link Detox nicht immer richtig ausgewertet wurde. Diese sind also eigentlich nur nicht inidzierte Schattenseiten des Tagseoblog.de aber nicht problematisch.

    Nicht indizierte Links sind in großen Mengen bei Spam- und Expirednetzen zu finden, bei Tagseoblog liegt einfach eine Fehldiagnose vor und die Kommentarlinks sind nicht mehr oder weniger schädlich als vorher. Auch das NOFOLLOW Attribut ist in diesem Zusammenhang genannt worden, das vom Link Detox Tool in keiner Form irgendwie für Diagnose verwendet wird.

    UND: ein nicht indizierter Kommentarlink macht noch keine Penalty. Eher bei den „Suspicious“ links nach Linknetzwerken uä Ausschau halten, auch wenn sie Geld gekostet haben… Dort schlummert viel mehr.

    Die Kritik daran, dass selbst noch ein Tweet oder 1 EUR zuviel ist für ein Tool das ein Vielfaches in Entwicklung und Betrieb kostet kenne ich und lasse ich so stehen. Wer nicht will kann ja weiterhin ohne Link Detox arbeiten. Was gibt es für einen Grund da „besonders wütend“ zu sein. Kann die Aussage nicht nachvollziehen.

    Wer sich wegen eines Softwarefehlers einer Quasi-Gratissoftware beflegelt fühlt dem sei garantiert – wir werden die Fehler wie üblich in Rekordtempo ausbessern, werden weitere Funktionalitäten nachliefern und irgendwann mit dem aufwändigen Verschenken der Software aufhören.

    „Besser als Google“ ist doch gar nicht das Ziel, aber besser als nichtvorhandenes wäre schon ein Anfang. Mehr Transparenz und Hilfestellung war schon immer das Ziel der Link Research Tools. Ich kenne jedenfalls keine Software die solche Analysen erlaubt, und deswegen haben wir das Link Detox gebaut.

    VG aus Wien

    Christoph C. Cemper

    • Maxim Website sagt:

      Ich bin da auch ganz bei dir Christoph. Die LRTs gehören für micht zu den besten und derzeit einzigen Tools in dieser Leistungsstärke, die ich zur Linkanalyse nutze.

      Alle Tools liefern aber immer nur eines, eine Analyse und damit Denkanstöße. Um das „selber denken“ kommt man nicht drumm herum, das scheinen aber viele vorauszusetzen wenn sie Tools nutzen. Auch wenn die Intention der Toolanbieter dahin gehen muss, dass die User immer weniger selber denken müssen, indem Sie die Auswertungen verfeinern und mehr Correlationen liefern, kein Tool kann die Einschätzung durch eigene Erfahrung ersetzen.

      Wie du es schon sagst, ein Tool zu schaffen, dass eine „Lücke“ füllt, in der es noch nichts vergleichbares gibt, ist viel besser als nichts zu haben, danach kann man die Analysen entsprechend verbessern. Wenn man sieht, dass bei der Auswertung aber irgendwas nicht stimmen kann, schaut man einfach woher es kommen kann oder welche daten falsch interprätiert werden und das geht nur mit Brain 2.0, ist sogar FreeWare.

      Ich kenne zumindest kein Tool, bei dem ich die ausgeworfenen Interprätationen einfach so akzeptiert hätte 😀

      Grüße

      Maxim

  12. […] Christoph C. Cemper liefert auf SEO-United in den Beitrag “Wie Google unnatürliche Links aufspürt und wie man diese wieder entfernt” so etwas wie eine Anleitung […]

  13. Traffic Royal Website sagt:

    Sehr ausführlicher Artikel. Im Grunde genommen beweist er doch wieder, wie wichtig natürlicher Linkaufbau ist. Man sollte sich vielmehr auf die Qualität seiner Inhalte fixieren und nicht von morgens bis abends Spam Links aufbauen. Wer gut schreiben kann, sollte sich auf die Produktion von guten und Mehrwerthaltigen Gastartikeln und Interviews konzentrieren.

    Meiner Meinung nach gibt es keine bessere Möglichkeit, um hochwertige Links zu bekommen. Bei Kommentaren, Social-Bookmarks und Social-News Beiträgen muss man sich eigentlich auch keine Gedanken machen. Vorausgesetzt, die Texte sind nicht nur kopiert. Ein guter Mix aus Social Media und Textlinks von Vertrauenswürdigen Seiten ist das Geheimnis eines natürlichen Link Abbild.

  14. Chris Website sagt:

    Interessanter und informativer Artikel mit wertvollen Inhalten. Für mich als Webseitenbetreiber nützlich, aber ehrlich gesagt blicke ich auch nach zig Jahren immer noch nicht richtig durch was nun richtig oder falsch für den Linkaufbau ist. Was ist der Königsweg?

  15. Seodelxue Website sagt:

    Hallo Christoph,

    vielen Dank für den ausführlichen Artikel, der mir jedoch eher wie eine Verkaufsveranstaltung anmutet. Auf die Kernfrage in der Überschrift, die Lust auf mehr macht, geht der Artikel jedoch in keinster Weise ein: Wie man unnatürliche Links wieder entfernt. Was machen Seiten, die z.B. von der Konkurrenz mit Xrumer oder ähnlichem Mist beschossen wurden? 50.000 Foren anschreiben und um Entfernung der „giftigen Links“ bitten? Die Tools in allen Ehren, aber meiner Meinung nach kranken 99% aller SEO-Tools daran, das sie nur einen aktuellen Stand aufzeigen, aber daraus keine konkreten Handlungsschritte ableiten.

    Beste Grüße,
    Marcell

  16. Franz Website sagt:

    Danke für diesen Beitrag. Wie sieht es denn aktuell zu diesem Thema aus, gibt es neue Erkenntnisse?

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