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Ist WDF*p*IDF am Ende doch nur Quatsch?

SEO  |   |  , 09:43 Uhr  |  29 Kommentare

+Matt Cutts erklärt in seinem neuen Webmaster-Help Video, wie Google die für ein bestimmtes Suchwort relevanten Webseiten erkennen würde, ohne dabei deren Linkprofil zu berücksichtigen. Matts Antwort deutet darauf hin, dass Google im Zweifelsfall nach wie vor einfach diejenigen Webseiten oben listen würde, welche das entsprechende Suchwort 1zu1 im Text enthalten…

The first time we see a word on a page, we count it a little bit more. The next time a little more but not a tone more and than, after a while we say, okay, we´ve seen this word, maybe this page is about this topic, but it doesn’t really help you to keep repeating that keyword over and over and over again. And in fact, at some point we might view that it is keywordstuffing and than the page would actually do less well, not as well as just a moderate number of mentions of a piece of text.

Liest man ein wenig zwischen den Zeilen, deutet die Antwort von Matt Cutts tatsächlich darauf hin, dass die Suchmaschine Google einfacher funktionieren könnte als so mancher Webseitenbetreiber bzw. SEOs es meint:

Das wichtigste Kriterium einer umweltbewussten (?) Suchmaschine wie Google sie zweifelsohne gerne auch in Zukunft bleiben würde ist Effizienz bzw. die größtmögliche Einsparung von Energie. Bevor Google unzählige Webseiten kreuz und quer z.B. nach der WDF*p*IDF-Formel (?) abgleicht, werden einfach wieder die Keywords gezählt. Kommt auf´s Selbe raus irgendwann, spart definitiv aber Ressourcen…

Eure SEO-united.de Blogger
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Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Mißfeldt Website sagt:

    Haha, sehr schön. @Karlkratz :-) Ich würde sagen: jain. Denn richtig ist, dass man in Sachen Ranking (-faktoren) nicht (nur) bedenken sollte, was Google alles machen könnte – sondern vor allem auch, was realistisch zu machen ist. Aber gleichzeitig – selbst wenn Google nicht WDF*IDF auswertet – macht es natürlich sehr viel Sinn, diese Formel zu nutzen. Niemals eins zu eins, so wie es die Tool-Anbieter für unerfahrene Nutzer suggerieren, sondern dazu, um die Interessen der User kennenzulernen. Wenn man es so versteht, bietet WDF*IDF extrem viele Inspirationsquellen …

  2. Hannes Website sagt:

    Hm, die o.g. Formel ist alleinstehend uninteressant. Wenn mal allerdings die Ergebnisse aus der Formel gegen die Ergebnisse einer Analyse konkreter Usermeinungsäusserungen laufen lässt, ist das ganze wieder äusserst spannend. Ich plädiere also für eine Formelerweiterung o. die Entwicklung eines komplexeren Algos, welcher selbstverständlich eine ganz konkrete Marktsituation mit einbezieht.

    lg

  3. Gretus Website sagt:

    Hi Martin,

    am Ende läuft es wohl darauf hinaus, dass man `Wir möchten unseren Nutzern an jedem Ort und zu jeder Zeit die bestmöglichen Suchergebnisse liefern´ zusätzlich noch an irgendetwas festmacht. Da schaut man auf den Energieverbrauch, macht ja Sinn.

    WDF*IDF an sich ist für mich das Paradebeispiel für eine, in Anführungsstrichen, Wissenschaft, welche einfach regelmäßig wieder von der weltweit aktuell noch führenden Suchmaschine eines Besseren belehrt wird. Mann kann es eben auch übertreiben mit der Interpretation der Funktionsweise einer Maschine 😉

    Grüße

    Gretus

  4. Stefan Gmyrek Website sagt:

    Denkt Ihr wirklich, Matt Cutts verrät den Logarithmus?

  5. Christoph Website sagt:

    Es ist wie so oft … wir halten Google für viel zu schlau! Klar Google KÖNNTE (aus technischer Sicht) so vieles machen, machen sie aber nicht! Dinge die früher funktionierten funktionieren heute teilweise auch noch … selbst wenn hier und da ein Update ein paar Seiten erwischt.

  6. Christian Website sagt:

    Woraus entnehmt Ihr, dass WDF*P*IDF nicht zum Tragen kommt? Cutts spricht in seinem Video nur von Wiederholungen desselben Keywords. Bei WDF*P*IDF geht es aber auch und vor allem um das Vorkommen semantisch ähnlicher Begriffe. Und Cutts bestätigt, dass solche Signale durchaus gewertet werden können, wenn andere Signale fehlen. Oder habe ich ein anderes Video gesehen?

    • Gretus Website sagt:

      Hallo Christian,

      meinst Du, wir legen hier Testgruppen mit unterschiedlichen Videos an? Das wäre ja mal was 😉

      Grüße

      Gretus

  7. Thomas Website sagt:

    Es gibt viele intelligente Algorithmen. Im Bereich der Spracherkennung und Sprachverarbeitung ist man heute schon viel weiter als das was Google tatsächlich nutzt. Algorithmen können Texte zusammenfassen, verstehen, Grammatikfehler erkennen uvm. Tatsache ist aber auch, dass das Web nach wie vor stark wächst. Google muss nicht nur bestehende Webseiten laufend parsen, sondern auch ständig neue hinzufügen. Es gab mal eine Zeit, da hat Google 3% des gesamten Weltmarkts an Speicherriegeln verbraucht. Die Expansion ist heute sicher nicht mehr so stark, aber der Bedarf an Rechenleistung ist enorm. Ob man es ökologisch oder ökonomisch sieht: Google kann nur hocheffiziente Algorithmen einsetzen, die möglichst simpel arbeiten aber näherungsweise gute Ergebnisse liefern. Strom sparen heißt auch Kosten sparen.

    Den genauen Algorithmus kann Matt nicht selbst erklären, weil es tatsächlich so viele einzelne Teile sind die zusammenwirken, so dass man nicht den genauen Vorgang erläutern kann. Warum also eine Seite konkret besser rankt als eine andere ist nicht mit einem Satz zu beantworten. Vermutlich könnte Matt das auch nach genauer Analyse nicht. Niemand könnte es.

    Wir haben in einem Test Millionen Suchergebnisse in ein neuronales Netz gepackt, dennoch ließ sich aus den Daten keine zuverlässige Aussage über die Reihenfolge ziehen. Abgesehen davon dass man nicht wirklich alle Rankingfaktoren zur Verfügung hat müsste man viele hundert Millionen an Datensätzen in das Netz einspeisen, um annähernd brauchbare Vorhersagen zu bekommen. Rechentechnisch ist das kaum zu bewältigen, aber es verdeutlicht, dass die Suchmaschinen keinen einzelnen „Algorithmus“ haben, sondern ein neuronales Netz, in dem viele einzelne Algorithmen wirken und sich gegenseitig beeinflussen. Das ist daher auch kaum noch vorhersagbar geschweige denn im Detail zu erklären, warum es zu einem bestimmten Ergebnis kommt.

    • Gretus Website sagt:

      Hallo Thomas,

      lol, so gesehen wäre Google ja der perfekte Kandidat für das achte Weltwunder. Na, ob es so einfach ist 😉

      Grüße

      Gretus

      • Thomas Website sagt:

        Ich denke, alle Computer von Google zusammengenommen dürften sicher alle Supercomputer schlagen. Allerdings sind diese nicht direkt miteinander vernetzt. Aber Google hat im Bereich Supercomputer sicher sehr viel Wissen, nicht umsonst arbeiten die mit der NASA und anderen an Hochleistungsrechnern (siehe http://winfuture.de). Als achtes Weltwunder kann man es vielleicht durchaus ansehen, kann aber sein, dass die NSA noch mehr Rechenpower hat. Ist nur die Frage, wer diese sinnvoller einsetzt.

        Schon in 2012 hat Google ein neuronales Netz gebaut, (siehe http://www.handelsblatt.com) welches das Gehirn nachahmen soll.

        Grüße

        Thomas

        • Gretus Website sagt:

          Hi Thomas,

          NASA, NSA, man kommt ja ganz durcheinander. Ich dachte ehrlich gesagt immer, die NSA zapft nur an und verfügt selbst über gar nicht so viel Rechenpower!?

          Grüße

          Gretus

      • Thomas Website sagt:

        Ok, ist jetzt etwas off-topic, aber die NSA dürfte eine gewaltige Rechenpower haben: http://www.n-tv.de/technik/Die-NSA-hat-mehr-als-einen-Supercomputer-article12011951.html

        • Gretus Website sagt:

          Hi,

          guck, das ist auch wieder so eine Sache die im Zuge der ganzen NSA Geschichte nicht mal Experten so wirklich bekannt ist. Es ist nicht so, dass nur Google und Co. mit ihren ganzen Rechenzentren die Möglichkeit haben, die Leute auszuspionieren bzw. Google und Co. dieses wegen der ganzen Rechner ja auf alle Fälle auch machen (weil sie es ja könnten). Um ganz New York auszuspionieren, reicht an Rechenleistung wahrscheinlich ein Rechner in der Größe einer Garage, die einen schließen die CPU-Kerne jedoch in Reihe zusammen und die anderen eben gerade nicht.

          Sowas sollte man den Leuten alles auch mal klarmachen irgendwann. Was man selbst an Technologie zuhause stehen hat ist gegenüber den Sachen der NSA, der NASA usw. womöglich ein Witz. Geht ja gar nicht sowas #lol

          Grüße

          Gretus

          P.S.: Das Gleiche gilt womöglich dann ja auch für Keywords. Entweder man bleibt irgendwann dabei oder landet permanent im Nirvana…

      • Thomas Website sagt:

        Vorschlag: Wir starten bei Kickstarter ein Projekt für einen Supercomputer, der dann die Supercomputer der NSA und von Google & Co überwachen soll. Damit wir wissen, was die über uns wissen. Vielleicht genügt ja schon eine Software, die alle Home PCs und Büro PCs per Grid Computing nutzt, nebenbei knacken wir die Algorithmen von Google…

        • Gretus Website sagt:

          Hallo,

          das ist jetzt aber total off-topic würde ich mal sagen. Kann man sich ja gleich Quizduell im Fernsehen angucken und meinen, man hätte da einen Einfluss auf das Ergebnis durch bewusste Eingabe einer falschen Antwort 😉

          Grüße

          Gretus

  8. Florian Website sagt:

    Alleine dass ein WDF*IDF Tool Dir relevante Begriffe nennt die auch die anderen gut platzierten Seiten jeweils im Text haben, lohnt es sich zumindest mal rein zuschauen und ein paar Ideen für seine Artikel zu holen. Es kann ja kein Zufall sein, dass man mit wdf*idf optimierten Artikeln oft bessere Ergebnisse erzielt. 1:1 sollte man aber niemals irgendeinem SEO Tool vertrauen :)

  9. […] Gretus hat bei SEO-united.de einen sehr interessanter Artikel gepostet: “Ist WDF*IDF am Ende Quatsch?” OK, der Titel ist etwas provokant, aber was dahinter steckt, scheint mir sehr bedenkenswert […]

  10. tom Website sagt:

    DANKE! Bin froh, das meine Meinung endlich untermauert wird! Inspiration ja, permanent einsetzen, prüfen und danach optimieren unsinnig!

  11. […] Die Diskussion die aufgrund dieses Videos z.B. auf SEO-united.de geführt wird ob WDF*IDF nicht zu viel des Guten ist halte ich für überflüssig […]

  12. Ralf Website sagt:

    Da u. a. von Einfachheit gesprochen wurde: Kann es sein, dass diese (von G initiierte) Keyword-Stuffing-Paranoia in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass Google mit der Auswertung Probleme bekommen hat und nun zurückrudern will nach dem Motto: Hey, nutz doch bitte wieder klare Keywords, damit wir nicht die kostspieligen Algorithmen anschmeißen müssen.

    Eben ´ne simple Idee :-)

  13. Matthias Website sagt:

    Ich arbeite hauptsächlich im SEM-Bereich und (selbst) da ist es so, dass Google (inzwischen) den Longtail praktisch links liegen lässt. Aus Kapazitätsgründen. Das sieht in der Praxis so aus, dass man hunderte Longtail-Keys einbucht und bei 80% davon den Hinweis „geringes Suchvolumen“ erhält. Mit der Folge, dass Anzeigen nur zu weniger speziellen Keywords geschaltet werden.

    Auch der Keyword-Planer zeigt (im Gegensatz zum früheren Keyword-Tool) Daten nur noch zu Keywords mit einem SV>10 an.

    Wenn Google also nicht mal in der Lage bzw. Willens ist, bei der Cash-Cow die Algorithmen auf Longtail-Ebene einzusetzen, dann darf man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass das bei der Suche ebenso ist.

    Sprich: zumindest im Longtail ist WDF*IDF mit hoher Wahrscheinlichkeit sinnlos.

  14. […] Betrachtet man hierbei einmal die Argumentation „Ist WDF*p*IDF am Ende nur Quatsch?“ im Zusammenhang zur Äußerung Cutt´s, dann ist die Interpretation der Frage durchaus berechtigt. […]

  15. […] Er blieb also gewohnt vage, aber dennoch hat das Video in der deutschen SEO-Szene eine Diskussion darüber losgetreten, ob komplizierte Berechnungsformeln wie WDF*IDF überhaupt sinnvoll und effizient sind […]

  16. Christoph Website sagt:

    Die Keywordsdensity bzw. Termgewichtung und der semantische Sprachraum sind für Google unverzichtbare Kriterien für das Ranking – das kann keiner wegdiskutieren (Hummingbird). WDF*IDF liefert die semantische Struktur der am besten rankenden Websites. Natürlich kann dieses Wortgerippe nur die Basis bilden, da jede Website einen eigenen Schwerpunkt braucht. Wer allerdings uninteressante Texte nach WDF*IDF schreibt, wird nicht viel erreichen, da Google ja noch andere Rankingsfaktoren heranzieht (Click-Through, Besuchsdauer, Abbruchrate, Wiederkehrer, …).

    Dass WDF*IDF in der Kombination mit guten Texten wirkt, kann ich an zahlreichen Ranking-Verbesserung immer wieder feststellen.

  17. […] Oder es werden auf Biegen und Brechen verschiedene Synonyme in den Text eingearbeitet, die z.B. ein WDF/IDF-Algorithmus vorgeschlagen hat […]

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