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Lesegeschwindigkeit als Rankingfaktor?

SEO  |   |  , 11:22 Uhr  |  21 Kommentare

Bill Slawski beschreibt in seinem kürzlich auf seobythesea.com veröffentlichten Artikel `Is Google Measuring Our Reading Speed?´ ein zugunsten Google genehmigtes Patent, mit dessen Hilfe der Such-maschinenbetreiber die Lesegeschwindigkeit von Webdokumenten messbar machen will…

A system stores an electronic document that has markers inserted within the electronic document. The system visually renders the electronic document to a user and uses the inserted markers to determine a speed at which a reader reads the electronic document.

Google erklärt in dem Patent, dass es von Sprache zu Sprache ganz unterschiedlich viele Wörter braucht, um ein und dieselbe Sache zu erklären. Um die Aussagekraft bzw. Qualität eines Textes noch besser beurteilen zu können, plant Google bei bestimmten Dokumenten die Integration spezieller Marker zur Messung der Lesegeschwindigkeit. Die in räumlichen Abständen in die Dokumente eingepflegten Marker sollen Aufschluss darüber geben, wie lange der durchschnittliche Internetnutzer braucht um diesen Text in Teilen oder komplett zu Ende zu lesen. Die hierüber gesammelten Daten sollen später auch auf andere Webdokumente (ohne Marker) übertragen werden.

Das Patent zur Messung der Lesegeschwindigkeit zeigt einmal mehr, in welche Richtung sich SEO bzw. Suchmaschinenoptimierung derzeit entwickelt: Trotz immer beliebter werdender Tools zur technischen Optimierung einer Webseite, nutzen Suchmaschinen immer öfter auch besucherspezifische Faktoren zur Bewertung der Qualität einer Seite.

Modernes SEO bedeutet, einer Webseite in den Einzugsbereich (!) besucherspezifischer Ranking-faktoren zu bringen, die besucherspezifischen Faktoren z.B. über die Auswertung sozialer Signale zu messen und parallel dafür zu sorgen, dass klassische SEO-Maßnahmen und Maß-nahmen zur Verbesserung der User-Akzeptanz sich ergänzen und nicht gegenseitig aufheben…

Eure SEO-united.de Blogger
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Lesegeschwindigkeit als Rankingfaktor?

Diskussion zu diesem Beitrag:

Kommentare zu diesem Beitrag:

  1. Christian Kunz Website sagt:

    Klar, so lässt sich die Nutzerzufriedenheit mit den Suchtreffern abschätzen. Irgendwie muss Google ja bewerten, was es bedeutet, wenn ein Nutzer nach einer gewissen Zeit von einer Seite zurück auf die SERP kommt. Sind zwei Miunten zum Beispiel ein Zeichen, dass die Seite dem Nutzer gefällt, oder wären eher vier oder fünf Minuten zu erwarten gewesen?

    Gruß,
    Christian

  2. Rainer Fischinger Website sagt:

    Google versucht doch schon lange, das Nutzerverhalten einzubinden? Auch die Absprungrate und Verweildauer wird ja sicherlich schon mitberücksichtigt (was halt sehr oberflächlich ist). Da find ich es nur vorteilhaft, wenn das Ganze mit der Lesegeschwindigkeit gekoppelt wird, da es dadurch sicher aussagekräftigere Werte ergibt. Wenig Text + hohe Lesegeschwindigkeit = kurze Verweildauer, aber vielleicht trotzdem ein Ergebnis, dass 100% dem Userwunsch entspricht!

    Spannend wird nur, ob das klassische “skimmen” dann vielleicht als negatives Kriterium gewertet wird.

  3. [...] Lesegeschwindigkeit als Rankingfaktor? [...]

  4. Sabrina Website sagt:

    Wieso wundert mich diese Info nicht? Google versucht ja seit längerem so viel wie möglich aus Sicht der Nutzer zu bewerten. Die Analyse der Texte sowie die Absprungrate sind da ja erst der Anfang. Mit der Lesedauer kommt dan ein weiteres Kriterium hinzu, welches ich für nicht ganz unwichtig halte. Allerdings könnte es den persönlichen Sprach- und Schreibstil eines Autors beeinflussen, was nicht so schön wäre.

  5. Malte Koj Website sagt:

    Ein weiterer Weg um Manipulationsversuche zu erkennen. Gut so!

  6. Stefan Wienströer Website sagt:

    Und wenn jetzt ein Diagramm dazwischen ist, was man länger betrachten muss, passt die Lesegeschwindigkeit nicht mehr – Wobei, dann ist es ja Betrachtungsgeschwindigkeit…

  7. Michael Website sagt:

    Interessanter Ansatz. Aber nicht jetzt schon an gutem Content arbeitet, wird spätestens in zwei Jahren den kürzeren ziehen denke ich. Bin gespannt wie sich das entwickelt.

  8. Nico Website sagt:

    Was wenn in deutscher Sprache Gegenstände mit kleinen Wörtchen verschönert werden/der Satz allgemein verlängert wird? Kommt Google damit auch dahinter oder wie stellen die sich das vor?

  9. Simon Website sagt:

    Dann Pack ich ab jetzt alle schwierigen Textpassagen und längere Sätze in Grafiken :D

  10. [...] Google hat ein neues Patent zugesprochen bekommen, mit dem sich das Ranking einzelner Webseiten in der Websuche um einen menschlichen Faktor ergänzt [...]

  11. Thomas Website sagt:

    Der Ansatz ist echt Klasse. Content ist nunmal King.

  12. [...] Zitat von Gretus zum Thema Lesegeschwindigkeit als Rankingfaktor [...]

  13. Steven Broschart Website sagt:

    Die reine Bewertung eines Textes nach seiner Lesegeschwindigkeit wäre wohl wenig zielführend. Schließlich können auch komplexere Texte die besseren sein. Ich denke, dass es hier eher um die Ermittlung eines Benchmark-Wertes geht, der in Kombination mit anderen Parametern, wie bspw. die Verweildauer eine Bedeutung erhält.

    So wäre Google bspw. besser in der Lage zu bewerten, ob eine Verweildauer auf einer Seite von 10 Sekunden ein guter oder ein schlechter Wert ist. Und das könnte dann – wenn auch nur geringfügig – Einfluss auf das Ranking haben. Das Patent ist damit eher ein kleiner Verfeinerungsbaustein.

  14. Bernd Hellmuth Website sagt:

    …Es gibt auch in der selben Sprache verschiedene Möglichkeiten einen Sachverhalte darzustellen. Und ist jetzt ein Artikel über Arbeitslosigkeit in der Bild besser, weil der Bild-Leser Ihn schneller gelesen hat? Oder ist der Artikel in der FAZ besser, bei dem sich der Leser aber Zeit nimmt um ein wenig mehr Infos zum Thema zu bekommen als der Bild-Leser?

    Sicherlich kommen immer neue Faktoren dazu, aber wie Onkle Matt immer sagt “Es sind zur Zeit über 200 Faktoren die Google betrachtet”

    Fröhliches optimieren,
    Benno

  15. Claudia Website sagt:

    Kann mal jemand erklären, wie diese “Messung” funktionieren soll?

    Die in räumlichen Abständen in die Dokumente eingepflegten Marker sollen Aufschluss darüber geben, wie lange der durchschnittliche Internetnutzer braucht um diesen Text in Teilen oder komplett zu Ende zu lesen.

    Bloß weil da “Marker” im Text sind, kann man doch noch lange nicht sehen, WANN während des Lesens die jeweiligen Stellen erreicht/gesehen werden. Dazu bräuchte es eine Versuchsanordnung, die auch den Blick des Users mitbeobachtet – und selbst das wäre recht ungenau, denn man erfasst ja immer mehr als eine Zeile auf einmal?

  16. Ricke Website sagt:

    Ich frage nur was die Lesegeschwindigkeit aussagen soll. Das ist ja ein eher fiktiver Wert, da jeder ein eigenes Leseverhalten mit einer eigenen Lesegeschwindigkeit hat. Der Text kann schließlich auch ausführlicher oder gekürzt sein. Das Tool wird wohl auch nicht erkennen können ob der Inhalt sinnvoll ist oder sinnfrei.

  17. Bernhard Website sagt:

    Meiner Meinung ist dieser Ansatz gut, aber mit heutigen Mitteln technisch noch nicht umsetzbar. Denn es ist doch am wichtigsten, was der Text vermittelt. Und wenn in wenigen Worten beschrieben steht, was ich suche ist das ein gutes Zeichen. Finde ich also schnell im Content der Webseite, was ich suche und kehre in die Serp´s zurück um eine Erweiterung in den Suchbegriff zu bringen ist das meiner Meinung nicht zwinglich ein negatives Zeichen. Wie will man das pauschalieren?

  18. Johannes Website sagt:

    Ich denke auch das es schwer umzusetzen ist aber ich finde es immer wieder faszinierend wie viele Faktoren (und es werden ja nicht weniger) bei der Suchmaschinen Optimierung eine Rolle spielen. Wahnsinn.

  19. [...] Mehr dazu könnt ihr bei SEO-united.de oder auf dem GoogleWatchBlog nachlesen [...]

  20. Wojciech Website sagt:

    Eventuell lassen sich durch die Marker die Position im Browser erfassen und darauf errechnen wie lange der Besucher gebraucht hat um einen Abschnitt zu lesen. Klar braucht der eine oder anderen mehr oder weniger Zeit aber ein Durchschnitt lässt sich daraus bilden und Schlüsse kann man daraus warscheinlich dann auch ziehen.

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  • Philipp Hirzberger: Solche Artikel liebe ich, kurz und knackig ;-) Für jeden der sich...
  • Wolfgang Anton Jagsch: Guter Cotent ist auch bei Facebook King! Ohne einen guten...
  • Daniel: Na endlich, wird aber auch Zeit :-)
  • Josephine: Hallo zusammen, kann ein Backlink, der als Follow-Link im Content-Bereich...
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