schliessen Wir sind ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Experten auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung. Neben der Optimierung Ihrer Webseite bieten wir Ihnen auch eine detaillierte Beurteilung Ihrer Domain...

Link-Fluktuation als Rankingfaktor

SEO - Gretus am 8. Juni 2010 - 21:29  |  25 Kommentare »

Um die Verlinkungsstruktur einer Webseite möglichst natürlich nachzubilden, gilt es viele unterschiedliche Kriterien zu beachten. Im Zuge der Beurteilung eines erfolgreichen Linkaufbaus gibt es ein Kriterium, welches zumindest bislang noch kaum Erwähnung findet, die Fluktuation der Links…

Unter Link-Fluktuation versteht man das Verhältnis von wegfallenden zu aktuell gesetzten bzw. neu generierten Backlinks.

Die Link-Fluktuation muss in diesem Zusammenhang von der Geschwindigkeit des Linkaufbaus, also der Anzahl der über einen bestimmten Zeitraum neu gesetzten Backlinks, unterschieden werden. Eine hohe Link-Fluktuation bedeutet, das bei einer bestimmten Anzahl vorhandener Backlinks überdurchschnittlich viele dieser Links wegfallen. Mit `überdurchschnittlich´ ist gemeint, dass bei einer bestimmten Anzahl von Backlinks rein statistisch gesehen so und so viele dieser Links auch ganz natürlich wegfallen, was wiederum bedeutet, dass man der optimalen Link-Fluktuation sogar einen konkreten Wert zuordnen kann.

Um die Link-Fluktuation möglichst gering zu halten, sollte man stets versuchen, das gehäufte Wegfallen von Backlinks zu vermeiden. Da dieses in der Praxis zumeist nur gekaufte oder getauschte Backlinks betrifft, sollte man im Zuge einer möglichst unauffälligen Link-Fluktuation darauf achten, die Anzahl der gekauften Links möglichst klein zu halten, bezahlte Links niemals gehäuft zu setzen, anfänglich gekaufte Links möglichst auszuschleichen, aber z.B. auch zu überlegen, ob die Webseite eines Tauschpartners überhaupt das Potential hat, auch noch in einigen Jahren erfolgreich betrieben zu werden oder man den heute für Linkplätze reservierten Platz auch morgen noch problemlos freihalten kann.

Es ist zwar fraglich, ob Suchmaschinen die allgemeine Fluktuation der Backlinks einer Webseite als Rankingfaktor heranziehen, wer sich hier jedoch von Anfang an auf sicherem Terrain bewegt, braucht später keine Angst zu haben, wegen einer Anomalie unter das Radar einer Kontrolle zu fallen bzw. wegen plötzlich wegfallender Backlinks in den Rankings abzustürzen…

Gretus

Ähnliche Nachrichten:

  • Aktive und passive Links: Ziel eines Linkaufbaus ist die Abbildung einer möglichst natürlich wirkenden Linkstruktur. In der Pr…
  • LSO beim Linkbuilding: LSO ist die Abkürzung für Latent Semantische Optimierung, und bedeutet den Inhalt einer Webseite dur…
  • Linkpartner finden leicht gemacht: Den kürzlich auf SEOmoz veröffentlichten Artikel `17 Ways Search Engines Judge the Value of a Link´ …

»»» Wir optimieren Ihre Webseite und erstellen Ihnen eine Beurteilung Ihrer Domain «««

Tweets zu diesem Beitrag:

 
  1. Andi Petzoldt Website sagt:

    Wow, wenn Ihr so weiter macht, könnt Ihr Linkaufbau bald als eigenen Studiengang anbieten…

  2. Alex Website sagt:

    Linkfluktuation hin oder her, es macht einfach die Masse und Qualität der Links aus.

    Also wenn ich hier schreibe und diesen einen Link von Euch abgreifen will, dann habe ich meine Zeit vertan. Ich bin aber trotzdem glücklich, dass es euch gibt :-)

  3. Robert Website sagt:

    Ja, als Rankingfaktor wird die Link-Fluktuation in meinen Augen wohl kaum einfließen, aber in jedem Fall als Alarmsignal für die Quality-Rater. Denn wenn hier und da in der Vergangenheit zu bestimmten Zeitpunkten gehäuft Links weggebrochen sind, dann sollte wohl klar sein, daß der Webseitenbetreiber auch gern mal Links über einen bestimmten Zeitraum einkauft.

  4. Marcel Website sagt:

    Interessanter Ansatz und sehr logisch. Bin mir sicher das überdurchschnitllich viele wegfallende Links in einem bestimmten Zeitraum Signale auslösen. In der Regel passiert das aber auch nur bei gemieteten Links, die gekündigt wurden, wovon man ohnehin (mittlerweile) die Finger lassen sollte. Ein gewisser Schwund an Backlinks ist wiederum völlig natürlich. Deswegen könnte “Linkfluktuation” ganz klar einer von vielen Rankingfaktoren sein.

  5. Achim Website sagt:

    Die Linkbeständigkeit ist sicherlich ein wichtiger Rankingfaktor. Wenn 25% der Links und mehr, so schätze ich, wieder verschwinden, wird die Seite durchgereicht. Um das zu vermeiden, sollte man auf einen gesunden Link-Mix achten.

  6. Tobias Website sagt:

    Was noch viel wichtiger ist als die Linkfluktuation, ist meiner Meinung nach ein konstanter Linkaufbau. Sprich pro Woche die Anzahl X an Links anstatt immer wieder in Intervallen die Seite mit Links zu versorgen. Konnte dies schon auf mehreren Seiten beobachten, das bei einem konstanten Linkaufbau die Seiten besser rankten als mit anderen Methoden (bei einer identischen Anzahl von Links).

  7. [...] Dass man als Webmaster stets mit einem Auge auf seine Linkstruktur und auch auf deren Dynamik schielen sollte, davon berichtete in dieser Woche der Blog SEO-united.de [...]

  8. Norman Website sagt:

    Schließe mich da Robert an. An sich aber spannend, da bestimmte Seitentypen temporär Links anziehen, dann aber auch wieder verlieren könnten und somit evtl. schuldlos bestraft werden. das Thema sollte man nochmal geistig durchleuchten.

  9. Jan Website sagt:

    Langfristig halte ich besonders Methoden, die einen natürlichen Linkaufbau begünstigen für erfolgsversprechend. Wer einen Nutzen für seine Leser schafft, wird leichter freiwillige / natürliche Links erhalten. Das Nachbilden einer natürlichen Linkstruktur kann recht aufwendig sein und birgt, wie im Artikel beschrieben, gewisse Risiken. Ich bin sehr gespannt, was man in fünf Jahren unter SEO verstehen wird.

Kommentieren